In der Regel reichen vielen Menschen sechs Monate um wieder Fuß in der Arbeitswelt zu fassen. Wie lang soll die Solidargemeinschaft einen auffangen? Ich würde sagen, dass der Regelfall ein Anspruch von 12 Monaten ALG 1 ist. 60% vom Brutto und wenn das unter dem Existenzminimum sein sollte, kann man mit Bürgergeld aufstocken.
Eine interessante Aussage, die eher auf gute bezahlte Bürokräfte, usw. zutreffen, weniger auf Handwerk, Dienstleistung, usw...
Insbesondere diejenigen, die weniger als das kalkulierte Einkommen erhalten, um entsprechend später für ihre körperlichen Schäden durch jene Arbeit überhaupt versorgt zu werden...
Leute die im ALG 1 sind, kennen die Berufswelt und diese kann man leichter umschulen, weil gewisse Kenntnisse vorhanden sind und man weiß, was die Arbeitswelt von einem verlangt.
Also fallen z.B. Studenten und Leute, die in einer schulischen Ausbildung schon mal nicht mehr darunter?
Ist das nicht ein eindeutiges Anzeichen, dass die staatlichen Ausbildungen überhaupt nichts mehr taugen und man dort dringend nachzuarbeiten hätte?
Ich bezog mich auf Menschen die ihr Leben lang nichts anderes als Hartz4/Bürgergeld kennen. Die Dynstien, wo die Eltern nie gearbeitet haben und die Kinder im Unterricht sitzen und die Frage "was willst du später mal werden" mit "Bürgergeldempfänger" beantworten. Glaub mir davon hatten wir nicht wenige. Jugendliche die nicht mal eine Jeans besitzen, mit denen man zu einem Vorstellungsgespräch gehen könnte. Die bereits morgens nach schweiß und Kippen stinken und nichts anderes kennen als die Jogginghose. Erwachsene die seit über 10 Jahren und länger aus der Arbeitswelt raus sind aus unterschiedlichsten Gründen ... die musst du erstmal wieder auf die Beine bekommen ...
Sicherlich wirst Du auch die sozialen Studien, usw. dazu kennen, warum es überhaupt so weit gekommen ist.
Folglich sage ich dazu gar nichts erst mehr...
Alles bekannt und das sogar seit der Antike... GZ und so...
für diese Leute taugt keine IT-Schulung.
Es geht eigentlich gar nicht um IT-Schulung, sondern wie der Ausdruck missbraucht wird …
Kurse, die nirgends anerkannt werden, den Steuerzahler massiv Kohle kosten und höchstens den Arbeitslosen auch noch wirtschaftlich schaden.
Wir brauchen Life-Coaches und Sozialberater im Bürgergeld .. so hart das klingt. Meiner Ansicht nach kannst du alle Arbeitsvermittler zu Sozialarbeitern umschulen, denn der Großteil der Menschen im Bezug ist nicht mehr vermittelbar. Die Anderen finden selber Arbeit.
Hier stimmen wir überein.
Die sogenannten "Arbeitsvermittler" der Ämter kann man total in der Pfeife rauchen...
"Du bist also Metzger? Dann kannst Du doch ganz toll Programmieren, weil wir Kurs XY von Z haben, den keine Sau kennt!"
"Ah! Schreiner! Du wärst ganz sicher ein toller Elektriker!" ...
"Wir bilden im ganz großen Stil Gärtnerei-, Elektriker- und Schreiner-
GEHILFEN aus."
(Ich hab die Abrechnungen für solche Kurse gesehen, also erzähl mir nichts...)
Ich habe lange genug damit zu tun gehabt... Als Arbeitsloser, ALG2-Empfänger, Unternehmer / Arbeitgeber, Ausbilder, Personaler, usw...
Es fehlt hinten und vorne an Ausbildung bei denen und noch viel mehr...
Aber hier wird ja nicht investiert...
Btw. wo bleibt jetzt eigentlich die "ach so tolle Bildungsoffensive", die
Hubertus Heil über 16 Jahre angekündigt hat?