Deutsche Politik in der Diskussion

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Clive77

Serial Watcher
Kein Ukrainer möchte, dass der Krieg länger dauert. Ganz sicher nicht, erst recht nicht die Zivilbevölkerung. Warum auch? Jeder Tag, den der Krieg länger andauert, beschert denen neue Angriffe und weitere Verluste. Klar, es wird um Waffen gebeten, um Verstärkung und das benötigt die Ukraine auch. Aber ich sehe das nicht als Hinhalte-Taktik. Das ist reine Notwehr gegen einen Gegner, der sehr viel mehr in petto hat und auch nicht müde wird, mit Atomwaffen zu drohen. Was soll die Ukraine denn machen? Aufgeben? Nein, das wird nicht passieren.
 

blacksun

Keyser Soze
Ne, sicher nicht aufgeben. Welches Land, was sich noch verteidigen kann, würde das wollen?
Ich meinte das so, daß es für Rußland erstrebenswert war/ist so schnell wie möglich zum Erfolg zu kommen. Da sind sie ja glücklicherweise gescheitert.

Die Drohung mit Atomwaffen ist ja auch so ein Ding. Will Rußland wirklich ihre neuen Terretorien in der Nähe von verseuchtem Gebieten?
das ist nur Säbelrassen. Hoffe ich mal-
 

Clive77

Serial Watcher
Ah, verstehe. Klar, eine Waffenruhe wäre für die Ukraine durchaus erstrebenswert, denn es wäre ein Schritt in Richtung Frieden. Außerdem könnte man sich ein wenig erholen, schon klar. Aber ich glaube genau deshalb wird Putin da nicht mitmachen.
 

Rebell

Well-Known Member
Ein eingreifen einzelner Staaten, ob es nun Deutschland, Frankreich oder UK ist, halte ich mittlerweile für absolut nachvollziehbar möglich.

Spätestens seit klar ist, dass Nordkorea sich eingemischt hat, hätte man diese Karte ziehen müssen. Und Russland hätte vor der UN keine Argumentation gefunden, die eine Eskalation auf Ukraine-Seite erklärt hätte, wenn es sie selber waren, die nun andere Nationen involvieren.

Die Erlaubnis diese Waffen auch für militärische Ziele im Inland einsetzen zu dürfen, ist überfällig. Und zwar schon Jahre. Auch hier die gleiche Argumentation: Russland setzt Waffen aus dem Iran, China und Nordkorea ein. Da sollte es der Ukraine erlaubt sein, ebenfalls entsprechend agieren zu können.

Damit das niemand falsch versteht:
Ich bin kein Fan von dem was ich gerade geschrieben habe. Aber der Krieg befindet sich ohnehin in einer Patt-Situation. Wirkliche Geländegewinne verzeichnet keiner. Das weiß Putin und versucht seit 1 Monat ja mit 300-500 Drohnen täglich im Inland die Bevölkerung zu mürben.

Sofern die Ukraine weiter Unterstützung erhält kann ich durchaus sehen das die Ukraine das ganze wieder drehen in große Landgewinne. Aber eben nicht kurzfristig.
 

Envincar

der mecKercheF
Ich weiß ja nicht ob IT-ler die Lösung sein werden und kann mir auch kaum vorstellen, dass eine Schulung der Arbeitsagentur jemanden fit genug machen wird in dem Bereich. Man sollte genug Schüler finden, die man für eine IT-Ausbildung begeistern kann ... finde man sollte mehr ältere Menschen, die noch im ALG 1 hängen aber keine Perspektive haben für andere Bereiche fit machen. Grundschulen würden sich sicherlich sehr darüber freuen, wenn es auch mal ein paar männliche Bezugspersonen vor allem für Jungs an der Schule gäbe. Gibt ja mittlerweile sehr viele alleinerziehende Frauen, bei denen die Kinder teilweise ihre gesamte Kindheit keine männliche Bezugsperson haben, da über 90% der Belegschaft an Grundschulen und Kindergärten ebenfalls Frauen sind.

Das wäre für mich eine sinnvollere Lösung als da jetzt irgendwen in die IT umzuschulen.
 

CPL386

Well-Known Member
Ich bin zwar ITler, weshalb ich darauf wieder aufmerksam gemacht wurde, aber soweit ich nachgelesen habe, ist das ja nicht nur bei den ITlern so, sondern auch in einigen anderen Berufen / Jobs / Qualifikationen.

Der Punkt, bei dem ich hängengeblieben bin, ist, dass viele Schulungen finanziert werden, die offensichtlich weder etwas bringen, noch den eigentlichen Qualitäts-Standards / Voraussetzungen erfüllen.
Ich denke da auch an diese tollen "Qualifikationskurse" bei der nur "betriebsinterne Zertifikate" einer in der Wirtschaft nicht anerkannten Einrichtung ausgestellt werden. Damit kann keiner etwas anfangen.

Der Arbeitslose bekommt seinen Regelsatz, aber für eine Schulung, die den Namen nicht wert ist, werden 30.000 € bezahlt.
Habe auch von Bewerbungskursen gehört, die teilweise pro Monat zwischen 10.000 € bis 30.000 € gekostet haben.
(So einen Kurs für 30.000 € pro Monat selber erlebt, während ich um eine international wirtschaftlich anerkannte Qualifikation gekämpft habe, die gesamt 3000 € für 6 Monate gekostet hätte, aber nicht erhalten habe.)

Allen Anschein haben wir es hier mit fehlenden Überprüfungen und oder Missmanagement zu tun, wenn wir für nutzlose Kurse Geld zum Fenster rauswerfen.
finde man sollte mehr ältere Menschen, die noch im ALG 1 hängen aber keine Perspektive haben für andere Bereiche fit machen.
Darf ich fragen, warum Du das nur auf ALG1 beziehst?
Immerhin haben wir doch angeblich überall einen so fürchterlichen Fachkräftemangel.
Fehlt es dann nicht überall an Ausbildung und Qualifikation?
 

Jimbo

Administrator
Teammitglied
Mir hatte mal eine erzählt, dass die eine Ausbildung zum Gamedesigner gemacht hat. Darin Geld und Jahre reingesteckt hat nur um zu erfahren, dass die "Ausbildung" nicht anerkannt wird. Sowas sollte es nicht geben.
 

Envincar

der mecKercheF
Darf ich fragen, warum Du das nur auf ALG1 beziehst?
Immerhin haben wir doch angeblich überall einen so fürchterlichen Fachkräftemangel.
Fehlt es dann nicht überall an Ausbildung und Qualifikation?
Weil in dem Bericht steht, dass es um die Arbeitsagentur geht und Arbeitsagentur ist nicht Jobcenter. Im Jobcenter brauchst du meiner Ansicht nach erstmal Workshops um Menschen wieder sozialfähig zu machen. Dort fehlt es teilweise an Grundvoraussetzungen um überhaupt in die Berufswelt losgelassen zu werden.
Im ALG 1 hast du ganz oft Menschen die ausgesteuert wurden, die ihren Job verloren haben aufgrund von Insolvenz usw. das sind bereits fähige, im Leben stehende Personen. Dort macht eine so speziell ausgerichtete Schulung mehr Sinn als bei jemanden der sein Leben lang nur Bürgergeld kennt und davon gibt es eine große Menge.
 

CPL386

Well-Known Member
Im Jobcenter brauchst du meiner Ansicht nach erstmal Workshops um Menschen wieder sozialfähig zu machen. Dort fehlt es teilweise an Grundvoraussetzungen um überhaupt in die Berufswelt losgelassen zu werden.
Nach teilweise nur 6 Monate Arbeitslosigkeit? Arbeitslosengeld: Anspruch, Höhe, Dauer | Bundesagentur für Arbeit

Anspruchsdauer für Arbeitslose bis 50 Jahre​

Sind Sie jünger als 50 Jahre, können Sie höchstens für die Dauer von 12 Monaten Arbeitslosengeld erhalten – vorausgesetzt, Sie waren zuvor 24 Monate oder länger versicherungspflichtig.

Weiteres Beispiel: Waren Sie 12 Monate versicherungspflichtig, erhalten Sie 6 Monate Arbeitslosengeld.
Also so einen sozialen Verfall habe ich bisher bei noch niemanden erlebt.
Bei ALG2 nach Jahren... ok, das wäre etwas anderes...

Im ALG 1 hast du ganz oft Menschen die ausgesteuert wurden, die ihren Job verloren haben aufgrund von Insolvenz usw. das sind bereits fähige, im Leben stehende Personen. Dort macht eine so speziell ausgerichtete Schulung mehr Sinn als bei jemanden der sein Leben lang nur Bürgergeld kennt und davon gibt es eine große Menge.
Hänge mich gerade ein bisschen an "speziell ausgerichtete Schulung" auf.
Die wenigsten Kurse, die einem von der Agentur oder eben das Jobcenter "verteilt" werden, machen Sinn, was ja eben IAB, Bund der Steuerzahler und Bundesrechnungshof immer wieder ankreideten.
Wenn überhaupt, sofern man "Glück" hat über die Bildungsgutscheine, für die meist aber häufig kein Budget mehr da ist.
Natürlich nur, sofern man überhaupt ein anerkanntes / zertifiziertes Schulungscenter findet, das auch wirklich anerkanntes ausbildet.
 

Envincar

der mecKercheF
In der Regel reichen vielen Menschen sechs Monate um wieder Fuß in der Arbeitswelt zu fassen. Wie lang soll die Solidargemeinschaft einen auffangen? Ich würde sagen, dass der Regelfall ein Anspruch von 12 Monaten ALG 1 ist. 60% vom Brutto und wenn das unter dem Existenzminimum sein sollte, kann man mit Bürgergeld aufstocken.

Leute die im ALG 1 sind, kennen die Berufswelt und diese kann man leichter umschulen, weil gewisse Kenntnisse vorhanden sind und man weiß, was die Arbeitswelt von einem verlangt. Ich bezog mich auf Menschen die ihr Leben lang nichts anderes als Hartz4/Bürgergeld kennen. Die Dynstien, wo die Eltern nie gearbeitet haben und die Kinder im Unterricht sitzen und die Frage "was willst du später mal werden" mit "Bürgergeldempfänger" beantworten. Glaub mir davon hatten wir nicht wenige. Jugendliche die nicht mal eine Jeans besitzen, mit denen man zu einem Vorstellungsgespräch gehen könnte. Die bereits morgens nach schweiß und Kippen stinken und nichts anderes kennen als die Jogginghose. Erwachsene die seit über 10 Jahren und länger aus der Arbeitswelt raus sind aus unterschiedlichsten Gründen ... die musst du erstmal wieder auf die Beine bekommen ... für diese Leute taugt keine IT-Schulung.
Ich hatte Menschen die haben jeden Monat ne neue Stelle angenommen, weil se bei den anderen rausgeflogen sind und immer waren die anderen Schuld. Nach einem Gespräch mit den Arbeitgebern war klar wo die Probleme lagen ... Pünktlichkeit, Hygiene, Sozialer Umgang, Ausdruck usw. waren nicht vorhanden und diese Menschen wollten andere Menschen pflegen und schaffen es nicht selbst ein gepflegtes Äußeres hinzubekommen, geschweigeden pünktlich zur Arbeit zu erscheinen.

Wir brauchen Life-Coaches und Sozialberater im Bürgergeld .. so hart das klingt. Meiner Ansicht nach kannst du alle Arbeitsvermittler zu Sozialarbeitern umschulen, denn der Großteil der Menschen im Bezug ist nicht mehr vermittelbar. Die Anderen finden selber Arbeit.
 

CPL386

Well-Known Member
In der Regel reichen vielen Menschen sechs Monate um wieder Fuß in der Arbeitswelt zu fassen. Wie lang soll die Solidargemeinschaft einen auffangen? Ich würde sagen, dass der Regelfall ein Anspruch von 12 Monaten ALG 1 ist. 60% vom Brutto und wenn das unter dem Existenzminimum sein sollte, kann man mit Bürgergeld aufstocken.
Eine interessante Aussage, die eher auf gute bezahlte Bürokräfte, usw. zutreffen, weniger auf Handwerk, Dienstleistung, usw...
Insbesondere diejenigen, die weniger als das kalkulierte Einkommen erhalten, um entsprechend später für ihre körperlichen Schäden durch jene Arbeit überhaupt versorgt zu werden...
Leute die im ALG 1 sind, kennen die Berufswelt und diese kann man leichter umschulen, weil gewisse Kenntnisse vorhanden sind und man weiß, was die Arbeitswelt von einem verlangt.
Also fallen z.B. Studenten und Leute, die in einer schulischen Ausbildung schon mal nicht mehr darunter?
Ist das nicht ein eindeutiges Anzeichen, dass die staatlichen Ausbildungen überhaupt nichts mehr taugen und man dort dringend nachzuarbeiten hätte?
Ich bezog mich auf Menschen die ihr Leben lang nichts anderes als Hartz4/Bürgergeld kennen. Die Dynstien, wo die Eltern nie gearbeitet haben und die Kinder im Unterricht sitzen und die Frage "was willst du später mal werden" mit "Bürgergeldempfänger" beantworten. Glaub mir davon hatten wir nicht wenige. Jugendliche die nicht mal eine Jeans besitzen, mit denen man zu einem Vorstellungsgespräch gehen könnte. Die bereits morgens nach schweiß und Kippen stinken und nichts anderes kennen als die Jogginghose. Erwachsene die seit über 10 Jahren und länger aus der Arbeitswelt raus sind aus unterschiedlichsten Gründen ... die musst du erstmal wieder auf die Beine bekommen ...
Sicherlich wirst Du auch die sozialen Studien, usw. dazu kennen, warum es überhaupt so weit gekommen ist.
Folglich sage ich dazu gar nichts erst mehr...
Alles bekannt und das sogar seit der Antike... GZ und so...
für diese Leute taugt keine IT-Schulung.
Es geht eigentlich gar nicht um IT-Schulung, sondern wie der Ausdruck missbraucht wird …
Kurse, die nirgends anerkannt werden, den Steuerzahler massiv Kohle kosten und höchstens den Arbeitslosen auch noch wirtschaftlich schaden.
Wir brauchen Life-Coaches und Sozialberater im Bürgergeld .. so hart das klingt. Meiner Ansicht nach kannst du alle Arbeitsvermittler zu Sozialarbeitern umschulen, denn der Großteil der Menschen im Bezug ist nicht mehr vermittelbar. Die Anderen finden selber Arbeit.
Hier stimmen wir überein.
Die sogenannten "Arbeitsvermittler" der Ämter kann man total in der Pfeife rauchen...
"Du bist also Metzger? Dann kannst Du doch ganz toll Programmieren, weil wir Kurs XY von Z haben, den keine Sau kennt!"
"Ah! Schreiner! Du wärst ganz sicher ein toller Elektriker!" ...
"Wir bilden im ganz großen Stil Gärtnerei-, Elektriker- und Schreiner-GEHILFEN aus."
(Ich hab die Abrechnungen für solche Kurse gesehen, also erzähl mir nichts...)
Ich habe lange genug damit zu tun gehabt... Als Arbeitsloser, ALG2-Empfänger, Unternehmer / Arbeitgeber, Ausbilder, Personaler, usw...
Es fehlt hinten und vorne an Ausbildung bei denen und noch viel mehr...
Aber hier wird ja nicht investiert...
Btw. wo bleibt jetzt eigentlich die "ach so tolle Bildungsoffensive", die Hubertus Heil über 16 Jahre angekündigt hat?
 

Deathrider

The Dude
Wir brauchen Life-Coaches und Sozialberater im Bürgergeld .. so hart das klingt. Meiner Ansicht nach kannst du alle Arbeitsvermittler zu Sozialarbeitern umschulen
Äääääh... Arbeitsvermittler ist kein Ausbildungsberuf. Und auf Sozialarbeiter kann man nicht umschulen. Vielmehr ist es so, dass man ein Studium zum Sozialarbeiter/-pädagogen absolviert und dann schaut wo man mit dem Abschluss Arbeit bekommt. Und wenn man damit dann als Vermittler beim Jobcenter landet.

Ab dem Zeitpunkt kann man sich aber in der gegenwärtigen Lage auch gleich nen Strick nehmen. Die haben nämlich hunderte Fälle gleichzeitig zu betreuen und kennen noch nichtmal die vollständigen Problemlagen ihrer Klienten.

Da kommen dann die Maßnahmen ins Spiel. Die haben mehrere Zwecke:
1. Die Klienten sind für den Moment aus Arbeitslosenstatistiken raus.
2. Wenn bei frisch migrierten Personen noch keine Sprachkurse und Integrationskurse angefangen haben, haben sie ln den Maßnahmen erstmal was zu tun, wo sie ggf. schon was dazu lernen können und hängen potentiell nicht nur rum.
3. Es können Bedarfe ermittelt und angeleiert, sowie Hilfsstrukturen aufgebaut werden. Und zwar sehr viel effektiver als es das JC in der Lage ist, weil man sich in den Maßnahmen nie z.B. 4 Wochen laufen viel eingehender mit den Menschen beschäftigen kann.
4. Das ist der vordergründigste Aspekt, aber oft auch im Wirkungsgrad davon abhängig wer da sitzt: Die Menschen bekommen was über den Bewerbungsprozess beigebracht.
 

Envincar

der mecKercheF
Äääääh... Arbeitsvermittler ist kein Ausbildungsberuf. Und auf Sozialarbeiter kann man nicht umschulen. Vielmehr ist es so, dass man ein Studium zum Sozialarbeiter/-pädagogen absolviert und dann schaut wo man mit dem Abschluss Arbeit bekommt. Und wenn man damit dann als Vermittler beim Jobcenter landet.
Ich weiß. Wollte damit nur ausdrücken, dass Arbeitsvermittler meist für Nüsse arbeiten. In dem Bereich brauchst du eher Life-Coaches.


1. Die Klienten sind für den Moment aus Arbeitslosenstatistiken raus.
Leider scheinen die meisten Maßnahmen genau darauf abzuzielen. Die Zahlen schönen.
 

Deathrider

The Dude
In dem Bereich brauchst du eher Life-Coaches.
Hm... Also Life-Coach ist ja auch kein Ausbildungsberuf. Ich sehe Life-Choaches eher als Leute die sich selbst als solche vermarkten um ihren Voodoo auf der Bühne abzuziehen oder Bücher zu verkaufen. Ist schon korrekt, dass wenn Du jemanden suchst der anderen lebenspraktische Kenntnisse beibringen soll oder Menschen zeigen soll wie man zu passenden Hilfestellen navigiert (bzw. diese ggf. zu vermitteln wenn die Ressourcen des Klienten nicht reichen), Du einen Sozialarbeiter oder -pädagogen engagierst.
Leider scheinen die meisten Maßnahmen genau darauf abzuzielen. Die Zahlen schönen.
Das hängt natürlich sicher auch von der Intention her vom Sacharbeiter und/oder der dienstleistenden Institution ab. In einer solchen arbeite ich derzeit und habe entsprechend auch viel Kontakt zu Sachbearbeitern vom JC. Daher kann ich da schon ziemlich genau sagen, dass es durchaus Sachbearbeiter gibt die sich Mühe geben und andere die nur verwalten. Gleichwohl gibt es sehr wohl auch Klienten die sich nach einer Maßnahme extrem herzlich bedanken, weil sie ohne Hilfe diverse Dinge nicht hinbekommen hätten, oder niemanden gehabt hätten der sie an weiterführende Institutionen weitervermittelt, oder der sich einfach mal ihre Probleme anhört. Denn oft vereinsamen solche Menschen auch.

Kurzgesagt: Dinge die Du ansprichst die getan werden müssen, werden (zumindest teilweise) auch getan. Denn diese Vermittlungen und Maßnahmen führen gelegentlich auch Menschen durch die wirklich auch helfen möchten, keine auf maximalen Zynismus und Massenabfertigung programmierte Automaten. Ganz so dystopisch ist die Welt dann doch (noch) nicht, wie einem gerne mal weiß gemacht wird.
 

Envincar

der mecKercheF
Linke Terroristen verüben mal wieder einen Anschlag und legen n ganzen Stadtteil von Berlin im Winter lahm samt Altenheim und Co...aber die ReChTeN sInD dIe GeFaHr. Keine Ahnung wie oft sich Antifa (jaja es war die Vulkangruppe aber als würden die nicht irgendwie zur Antifa gehören oder mit denen sympathisieren) und deren ganzen Ottos noch mit der Polizei prügeln müssen, Anschläge verüben und Co. bis auch der letzte Held merkt, dass "Rechte" nicht die große Gefahr darstellen.
Unfassbar lustig wie undemokratisch sich viele Linke verhalten während sie den bösen Rechten vorwerfen eine Gefahr für die Demokratie zu sein.
 

Lametta

Well-Known Member
Unfassbar lustig, wie du immer wieder versuchst Aktionen der Rechten mit Aktionen der Linken zu verteidigen.
Du bist rechts und magst kein links. Das hat auf jeden Fall der letzte Held mittlerweile verstanden
 

HurriMcDurr

Well-Known Member
Ich verstehe auch nicht ganz, wie die Kausalkette von "Vorgeblich linke Terroristen begehen einen Anschlag" zu "Von rechts geht keine Gefahr aus" verläuft, aber anscheinend spielt die Antifa eine zentrale Rolle.
Wenigstens stimme ich Envincar zu, dass wer auch immer hinter der Vulkangruppe steckt, schleunigst aus dem Verkehr gezogen gehört.
 
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