Deutscher Filmpreis 2022 - Die Nominierungen sind da!

Cinefreak

New Member
Original von TheRealNeo
Nenn mal Beispiele zum Deutschen Filmpreis. :gruebel:

wüsste jetzt kein konkretes, aber VK 3 hätte es verdient gehabt, alleine schon weil der Anspruchsfaktor mit der höchste war, den ich bei Kinderfilmen in letzter Zeit gesehen habe.

Die VK-Reihe habe ich mir übrigens vorgenommen und reviewt. :wink:
 

TheRealNeo

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Teammitglied
Die Gewinner:

Bester programmfüllender Spielfilm
Vincent will Meer (Filmpreis in Gold)
Almanya Willkommen in Deutschland (Filmpreis in Silber)
Wer wenn nicht wir (Filmpreis in Bronze)

Bester programmfüllender Dokumentarfilm
Pina

Bester programmfüllender Kinderfilm
Chandani und ihr Elefant

Beste darstellerische Leistung männliche Hauptrolle
Florian David Fitz Vincent will Meer

Beste darstellerische Leistung weibliche Hauptrolle
Sophie Rois Drei

Beste darstellerische Leistung männliche Nebenrolle
Richy Müller Poll

Beste darstellerische Leistung weibliche Nebenrolle
Beatriz Spelzini Das Lied in mir

Beste Regie
Tom Tykwer Drei

Bestes Drehbuch
Nesrin ^amdereli, Yasemin ^amdereli Almanya Willkommen in Deutschland

Beste Kamera/Bildgestaltung
Daniela Knapp Poll

Bester Schnitt
Mathilde Bonnefoy Drei

Bestes Szenenbild
Silke Buhr Poll

Bestes Kostümbild
Gioia Raspé Poll

Bestes Maskenbild

Kitty Kratschke, Heike Merker Goethe!

Beste Filmmusik
Matthias Klein Das Lied in mir

Beste Tongestaltung
Ansgar Frerich, Sabine Panossian, Niklas Kammertöns Pianomania

Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film
Wolfgang Kohlhaase (Drehbuchautor)

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Alles in allem war es eine solide Veranstaltung. Die 2h wirkten nicht gehetzt und alles wirkte halbwegs sympathisch. Die Mittermeier+Rat Pack-Sache zog sich ein wenig und ein bisschen missglückt ist Meret Beckers Gesangseinlage aus Regiesicht, denn die konnte sich da nicht ganz einigen, ob man bei ihr blieb oder die letztjährigen Verstorbenen zeigte.
Schöneberger war ok wie immer, Helge Schneider ne gute Abwechslung und ansonsten so lala.

Einen klaren Gewinner gibt es ja eigentlich nicht, auch wenn es auf den ersten Blick ein jahr für Komödien zu sein scheint holten ja auch "Drei" in den wichtigen und vor allem "Poll" in vielen Kategorien die Preise. Zurecht. OK über Tykwers Regiepreis kann man streiten, aber es scheint als sei es der Akademie geglückt jedes mehrfach nominierte Projekt irgendwie nachvollziehbar zu bedenken, außer vielleicht "Der ganz große Traum", aber wie der zu seinen Nominierungen kam ist ja eh ein kleiner Skandal für sich gewesen.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Ach ja. Ich wusste, ich hatte gestern was vergessen. Hm... na ja, dann musste das halte ohne mich am TV-Gerät stattfinden.

Aber "Vincent will Meer"? Ehrlich? Na ja, meine Stimme hätte der nicht bekommen. Und der Hauptdarsteller ganz besonders nicht. Zum Glück gabs nicht auch noch den Drehbuchpreis. Tykwers Regie-Auszeichnung ist aber keineswegs fraglich. Wenn man nur die Regie nimmt, ist die zumindest den mir bekannten Konkurrenten klar überlegen. Die Probleme von "Drei" lagen beim Drehbuch. "Pina" war klar und ist wohl auch verdient. Ich fand ihn jedenfalls stark. Und Notiz an mich: "Poll" gucken. Stand vorher schon auf meiner Liste, aber irgendwie ist es dazu nicht gekommen.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Letzten Donnerstag wurden die Nominierungen für den diesjährigen Deutschen Filmpreis bekannt gegeben. Verliehen wird die Lola am 19. Juni in Berlin.

BESTER FILM

"Im Labyrinth des Schweigens" von Giulio Ricciarelli

"Victoria" von Sebastian Schipper

"Wir sind jung, wir sind stark" von Burhan Qurbani

"Jack" von Edward Berger

"Who am I - Kein System ist sicher" von Baran bo Odar

"Zeit der Kannibalen" von Johannes Naber

BESTER DOKUMENTARFILM

"Beyond Punishment" von Hubertus Siegert

"Citizenfour" von Laura Poitras

"Nowitzki, der perfekte Wurf" von Sebastian Dehnhardt

BESTER KINDERFILM

"Quatsch" von Veit Helmer

"Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Neele Lana Vollmar

BESTES DREHBUCH

Elisabeth Barthel, Giulio Ricciarelli für "Im Labyrinth des Schweigens"

Edward Berger, Nele Mueller-Stöfen für "Jack"

Baran bo Odar, Jantje Friese für "Wo Am I - Kein System ist sicher"

Stefan Weigl für "Zeit der Kannibalen"

Ralf Westhoff für "Wir sind die Neuen"

BESTE REGIE

Edward Berger für "Jack"

Dominik Graf für "Die geliebten Schwestern"

Johannes Naber für "Zeit der Kannibalen"

Sebastian Schipper für "Victoria"

BESTE HAUPTDARSTELLERIN

Laia Costa in "Victoria"

Nina Hoss in "Phoenix"

Katharina Schubert in "Ein Geschenk der Götter"

BESTER HAUPTDARSTELLER

Christian Friedel in "Elser - Er hätte die Welt verändert"

Hanno Koffler in "Härte"

Frederick Lau in "Victoria"

BESTE NEBENDARSTELLERIN

Meret Becker in "Lügen und andere Wahrheiten"

Nina Kunzendorf in "Phoenix"

Claudia Messner in "Die geliebten Schwestern"

BESTER NEBENDARSTELLER

Joel Basmann in "Wir sind jung, wir sind stark"

Burghart Klaußner in "Elser"

Gert Voss in "Im Labyrinth des Schweigens"

KAMERA/BILDGESTALTUNG

Sturla Brandth Grøvlen für "Victoria"

Yoshi Heimrath für "Wir sind jung, wir sind stark"

Judith Kaufmann für "Elser"

Nikolaus Summerer für "Who Am I – Kein System ist sicher"

SCHNITT

Mathilde Bonnefoy für "Citizenfour"

Sven Budelmann für "Stereo"

Alexander Dittner für "Elser"

Jörg Hauschild für "Als wir träumten"

Robert Rzesacz für "Who Am I - Kein System ist sicher"

SZENENBILD

Silke Buhr für "Who Am I - Kein System ist sicher"

Benedikt Herforth, Thomas Stammer für "Elser"

Claus Jürgen Pfeiffer für "Die geliebten Schwestern"

KOSTÜMBILD

Katrin Aschendorf für "The Cut"

Barbara Grupp für "Die geliebten Schwestern"

Bettina Marx für "Elser"

MASKENBILD

Nannie Gebhardt-Seele, Tatjana Krauskopf für "Die geliebten Schwestern"

Tatjana Krauskopf, Isabelle Neu für "Elser"

Waldemar Pokromski, Sabine Schumann für "The Cut"

FILMMUSIK

Nils Frahm für "Victoria"

Alexander Hacke für "The Cut"

Niki Reiser, Sebastian Pillie für "Im Labyrinth des Schweigens"

TONGESTALTUNG

Bernhard Joest-Däberitz, Florian Beck, Ansgar Frerich, Daniel Weis für "Who am I - Kein System ist sicher"

Frank Kruse, Matthias Lempert, Alexander Buck für "Citizenfour"

Magnus Pflüger, Fabian Schmidt, Matthias Lempert für "Victoria"

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VICTORIA, einer der Favoriten, wird ja dem ein oder anderen u.a. hier schon ein Begriff sein. Der Film wurde auf der Berlinale 2015 mit dem Sibernen Bären ausgezeichnet und kommt im Juni in die deutschen Kinos.Von Sebastian Schipper (ABSOLUTE GIGANTEN, EIN FREUND VON MIR), gedreht in einem Take, erzählt der Film von der Spanierin Victoria, die in einem Berliner Club vier Jungs kennenlernt. Eine ereignissreiche Nacht beginnt.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Wider Erwarten (:squint:) kaum Interesse dafür.

Welche Filme habt ihr denn davon? Vermisst ihr sogar einen Film?
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Ich habe Who am I und Citizenfour gesehen. Ersterer war für mich jetzt nichts, was eine Auszeichnung verdient hätte.

Victoria kommt ja erst noch. Wir sind jung, wir sind stark interessiert mich auch wohl, aber erst auf Blu-ray.
 

Schneebauer

Targaryen
Joa bisher hat mir der dt. Film nur selten Anlass gegeben, für bestimmte Projekte Vorfreude zu entwickeln.

Who Am I wollt ich mal aus der Videothek mitnehmen. Ebenso Citizenfour. Victoria hab ich hier im Forum was wegen der Plansequen gelesen. Auch intressant, aber nix was mir Hummeln in Arsch bläst.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Sei doch nicht immer so ungeduldig, Neo :nene:

Wie jedes Jahr beim Deutschen Filmpreis gibt es ein, zwei Filme die interessant klingen bzw. die ich schon gesehen habe und als gut bestätigen kann. So auch hier. Wie aber ebenfalls jedes Jahr zeigt die Auswahl mal wieder, wie dünn es hierzulande noch immer bestellt ist.

Auf "Victoria" bin ich sehr, sehr gespannt. "Die geliebten Schwestern" werde ich mir auch bei Zeiten ansehen. Und "Wir sind jung. Wir sind stark." war auf jeden Fall bisher ein Jahreshighlight, ob deutscher Film oder nicht. Aber wie es die Akademie fertigbringen kann, Petzolds "Phoenix" abgesehen von der obligatorischen Nina Hoss (und Nina Kunzendorf) quasi komplett auszuschließen, wie auch WSJWSS beim Drehbuch, ist mal wieder unerklärlich.

Es bleibt dabei, der Deutsche Film hat nicht die Wandlungsfähigkeit und nicht die qualitative Breite, damit man diesen Filmpreis sonderlich ernst nehmen bzw. eine besondere Bedeutung beimessen kann. Dann lieber weiter die wenigen Höhepunkte im Kino/Heimkino entdecken und für sich stehend würdigen.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Heute gab es die Nominierungen, verliehen wird am 27. April!

Bester Film

3 TAGE IN QUIBERON (R: Emily Atef)
AUS DEM NICHTS (R: Fatih Akin)
WESTERN (R: Valeska Griesebach)
DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER (R: LARS KRAUME)
DER HAUPTMANN (R: Robert Schwentke)
IN DEN GÄNGEN (R: Thomas Stuber)

Bester Dokumentarfilm

BEUYS (R: Andreas Veiel)
DAS KONGO TRIBUNAL (R: MILO RAU)
TASTE OF CEMENT (R: Ziad Kalthoum)

Bester Kinderfilm

AMELIE RENNT (R: Tobias Wiemann)
DIE KLEINE HEXE (R: Michael Schaerer)

Bestes Drehbuch

Fatih Akin, Hark Bohm (AUS DEM NICHTS)
Nicolas Wackerbarth, Hannes Held (CASTING)
Lars Kraume (DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER)

Beste Regie

Emily Atef (3 TAGE IN QUIBERON)
Fatih Akin (AUS DEM NICHTS)
Valeska Grisebach ( WESTERN)

Beste weibliche Hauptrolle

Marie Bäumer (3 TAGE IN QUIBERON)
Diane Krüger (AUS DEM NICHTS)
Kim Riedle (BACK FOR GOOD)

Beste männliche Hauptrolle

Andreas Lust (CASTING)
Oliver Masucci (HERRLICHE ZEITEN)
Franz Rogowski (IN DEN GÄNGEN)

Beste weibliche Nebenrolle

Birgit Minichmayr (3 TAGE IN QUIBERON)
Corinna Kirchhoff (CASTING)
Sandra Hüller (IN DEN GÄNGEN)

Beste männliche Nebenrolle

Robert Gwisdek (3 TAGE IN QUIBERON)
Charly Hübner (3 TAGE IN QUIBERON)
Alexander Fehling (DER HAUPTMANN)

Beste Kamera / Bildgestaltung

Thomas W. Kiennast (3 TAGE IN QUIBERON)
Rainer Klausmann (AUS DEM NICHTS)
Peter Mstjasko (IN DEN GÄNGEN)
Christoph Krauss (MANIFESTO)
Jens Harant (DAS SCHWEIGENDEKLASSENZIMMER)

Bester Schnitt

Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer (BEUYS)
Jan Ruschke (ES WAR EINMAL INDIANERLAND)
Michał Czarnecki (DER HAUPTMANN)

Bestes Szenenbild

Erwin Prib (JUGEND OHNE GOTT)
Erwin Prib (MANIFESTO)
Josef Sanktjohanser (ZWEI HERREN IM ANZUG)

Bestes Kostümbild

Maurizio Millenotti, Gianni Casalnuovo (THE HAPPY PRINCE)
Bina Daigeler (MANIFESTO)
Esther Walz (DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER)

Bestes Maskenbild

Ljiljana Müller, Hanna Hackbeil (3 TAGE IN QUIBERON)
Morag Ross, Massimo Gattabrusi (MANIFESTO)
Heike Merker (DER MANN AUS DEM EIS)

Beste Filmmusik

Christoph M. Kaiser, Julian Maas (3 TAGE IN QUIBERON)
Ulrich Reuter, Damian Scholl (BEUYS)
Martin Todsharow (DER HAUPTMANN)
Ali N. Askin (TEHERAN TABU)

Beste Tongestaltung
Joern Martens, Martin Steyer, Kai Tebbel (3TAGE IN QUIBERON)
Eric Devulder, André Bendocchi Alves,Martin Steyer (DER HAUPTMANN)
Thomas Neumann, Marc Parisotto, Gregor Bonse (DER MANN AUS DEM EIS)

Folgende zwei Preise werden dazu noch verliehen:

Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises

Hark Bohm

Besucherstärkster Film

Bora Dagtekin (FACK JU GÖHTE 3)
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
So getrennt von der Liste eine erste Einschätzung:

Ich weiß nicht genau wieso 3 TAGE IN QUIBERON (mit zehn Nominierungen), der seine Premiere auf der Berlinale kürzlich gefeiert hat und am 12. April in den Kinos startet, dabei sein konnte, aber beispielsweise Christian Petzolds TRANSIT, der ja auch erst auf der Berlinale Premiere feierte, nicht mal in die Vorauswahl kam. Da konnte ich bisher nicht rausfinden welche Statuten da erfüllt werden musste, die TRANSIT scheinbar nicht erfüllt hat oder wollte.
Ich denke aber auch, dass der Abend, der Abend, zumindest in der Regie- und Film-Kategorie, von WESTERN und Valeska Grisebach werden könnte. Ein faszinierender Film, der ja sehr gut auch bei der Presse ankam und kürzlich erst den Preis der deutschen Filmkritik erhalten hat.
Fatih Akin ist ja auch so ein wenig der Liebling der Akademie, deswegen mögen da die Nominierungen für einen umstrittenen Film nachvollziehbar sein. Ich denke mal, dass es für den aber nicht viel zu holen gibt, auch wenn es für den Besten Film ja Gold, Silber und Bronze gibt, aber die sehe ich aktuell bei WESTERN, 3 TAGE IN QUIBERON und womöglich IN DEN GÄNGEN.
Ansonsten etwas schade, dass Filme wie DIE VIERHÄNDIGE oder NUR GOTT KANN MICH RICHTEN mit gar keiner Nominierung bedacht wurden um auch etwas das junge Kino zu beglückwünschen. Dazu gehört aber auch ein SELSBTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES von Julian Radlmaier.
Bei den Darstellern würde ich generell sagen ist das zuweilen noch ein offenes Rennen.
Was man aber hier sieht ist doch, dass die Diskussion um eine Quote in Deutschland gar nicht so nötig ist. Bei der Regie sind zwei Frauen dabei (letztes Jahr sogar 3, bei vier Nominierungen) und beim Film können sich auch zwei von Frauen inszenierte Filme große Hoffnungen machen.

Moderieren wird übrigens dieses Jahr Schauspieler Edin Hasanovic.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Dass der Petzold fehlt überrascht mich auch. Aber wichtiger noch ist "3 Tage in Quiberon" bisher komplett an mir vorbeigegangen. Dabei finde ich Romy Schneider als Schauspielerin und Person endlos faszinierend. Gespielt von Marie Bäumer? Kann man machen, ist aber eigentlich zum Scheitern verurteilt.

Ich bin aber voll dafür, dass Valeska Griesebach einen "Boost" erhält wie Maren Ade. Auch wenn ich bisher nur "Sehnsucht" von ihr gesehen habe.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Nach Sichtung des Films...

Wo ist die Kamera-Nominierung für Florian Ballhaus (DER HAUPTMANN)?!
Das wäre mehr ein Muss, als für die Filmmusik, die mehr Soundteppich ist und nur spärlich, da aber effektiv vertreten ist im Film.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
TRANSIT wurde übrigens scheinbar gar nicht eingereicht und wird deshalb erst 2019 dabei sein. Dazu zählt auch FACK JU GÖTHE 3.

Die Filme mussten schon bis zum 19. Oktober des letzten Jahres eingereicht bzw. angemeldet werden. Zumindest Zweiterer war zu diesem Zeitpunkt ja fertig und von den Statuten des Kinostarts her, wäre er für die Lola nächstes Jahr gar nicht mehr im zu berücksichtenden Bereichs der Kinostarts. Naja dürfte ohnehin keine Rolle spielen, den Publikumspreis gibt es ja bereits dieses Jahr.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Dann Transit also nächstes Jahr. Danke für die Info. Hatte ich so ähnlich (natürlich nicht mit genauem Datum) im Hinterkopf, aber nicht mehr präsent. Dann habe ich ja noch Zeit genug den neuen Petzold zu sehen.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Heute Abend ist übrigens die Verleihung.
Zu sehen ab 22Uhr in der ARD oder dann ab morgen Vormittag in deren Mediathek.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Wird hier wahrscheinlich niemand geschaut haben...aber gut so viel konnte man dann auch nicht verpassen. Leider teilweise etwas unglücklich geraten. Nicht direkt peinlich, aber gerade Iris Berben sah wohl eine Show, die es so nicht gab, so wie sie die Show die ganze Zeit lobte.
Es ist ja völlig in Ordnung, wenn sich der deutsche Film feiert, aber man hat auch immer das Gefühl, dass hier eine Waage finden zwischen Kommerz - warum sonst hat man den Publikumspreis für den Film mit den meisten Zuschauern - und Kunst gefunden werden möchte, man aber daran scheitert.
Das sind ja nun auch keine schlechten Filme, die hier ausgezeichnet wurden. Ja BEUYS stand auch zuletzt wegen seinem einseitigen Blick auf einen umstrittenen Künstler in der Kritik, was die Jury scheinbar nicht gestört hat und 3 TAGE IN QUIBERON hat aus meiner Sicht dann doch zu viel bekommen.
Auf jedenfall entsteht der Eindruck, dass man in Deutschland kein Diversitäts-Problem bei den Filmschaffenden hat.


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Alle Gewinner:

Bester Spielfilm: „3 Tage in Quiberon“ (Silber ging an AUS DEM NICHTS und Bronze an WESTERN)

Bester Dokumentarfilm: „Beuys“

Beste weibliche Hauptrolle: Marie Bäumer („3 Tage in Quiberon“)

Beste männliche Hauptrolle: Franz Rogowski („In den Gängen“)

Bestes Drehbuch: Fatih Akin, Hark Bohm („Aus dem Nichts“)

Bester Kinderfilm: „Amelie rennt“

Beste Regie: Emily Atef („3 Tage in Quiberon“)

Beste weibliche Nebenrolle: Birgit Minichmayr („3 Tage in Quiberon“)

Beste männliche Nebenrolle: Robert Gwisdek („3 Tage in Quiberon“)

Beste Kamera ( Thomas W. Kiennast („3 Tage in Quiberon“)

Bester Schnitt: Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer („Beuys“)

Bestes Szenenbild: Erwin Prib („Manifesto“)

Bestes Kostümbild: Bina Daigeler („Manifesto“)

Beste Maske: Morag Ross, Massimo Gattabrusi („Manifesto“)

Beste Filmmusik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas („3 Tage in Quiberon“)

Beste Tongestaltung: André Bendocchi Alves, Eric Devulder, Martin Steyer („Der Hauptmann“)
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Gesehen habe ich es definitiv nicht. Werde ich auch nicht, da ich (noch!) absolut null Bezug zu den entscheidenden Filmen habe, was schade ist. Habe einen kurzen Ausschnitt aber im Netz gesehen und mich über den übereifrigen Moderator gewundert. Da sehnt man sich ja nach Barbara Schöneberger. (Und die Frau kann ich eigentlich beim besten Willen nicht ausstehen.)

Also das Romy Schneider Biopic, In den Gängen, und Der Hauptmann werde ich bei Gelegenheit "recht bald" (innerhalb der nächsten 18 Monate etwa? :shrug: ) nachholen. Andere Filme vielleicht. Bei Gelegenheit. Eventuell.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Diesen Moderationswechsel hatte ich auch nicht ganz verstanden, war aber noch mit das okayste an der ganzen Chose.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Heute wurden die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis bekanntgegeben.
Vergeben werden die Preise am Freitag, den 03. Mai.

Ullrich Matthes leitet nach Senta Berger und Iris Berben zum ersten Mal dieses Jahr die Deutsche Filmakademie.

Die Berlinale-Filme SYSTEMSPRENGER und Angela Schanalecs ICH WAR ZUHAUSE, ABER... waren diesmal noch nicht dabei und werden nächstes Jahr erwartet. Ein ähnlicher Fall also wie das letze Mal mit TRANSIT, der nun dabei ist. Ein Gegenbeispiel ist DER GOLDENE HANDSCHUH, der schon dabei ist, aber auch schon seinen Bundesstart zeitnah nach der Berlinale hatte.
Welcher Film bisher ohne genannten Gründe auch nicht eingereicht wurde, war wohl DER VORNAME von Sönke Wortmann.

Hier nun die Nominierungen:

BESTER FILM

GUNDERMANN
TRANSIT
DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT
DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT
25 KM/H
STYX

BESTER DOKUMENTARFILM

OF FATHER AND SONS
ELTERNSCHULE
HI, A.I.

BESTER KINDERFILM

JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER
ROCCA - VERÄNDERT DIE WELT

BESTE REGIE

Andreas Dresen (GUNDERMANN)
Caroline Link (DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT)
Wolfgang Fischer (STYX)

BESTES DREHBUCH

ATLAS (David Nawrath Paul Salisbury)
GUNDERMANN (Laila Stieler)
DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT (Ruth Thoma)
DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT (Lars Kraume, Aron Lehmann, Judy Horney)

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Luise Heyer (DAS SCHÖNSTE PAAR)
Aenne Schwarz (ALLES IST GUT)
Susanne Wolff (STYX)

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE

Jonas Dassler (DER GOLDENE HANDSCHUH)
Rainer Bock (ATLAS)
Alexander Scheer (GUNDERMANN)

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

Eva Weißenborn (GUNDERMANN)
Luise Heyer (DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT)
Margarethe Tiesel (DER GOLDENE HANDSCHUH)

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

Alexander Fehling (DAS ENDE DER WAHRHEIT)
Oliver Masucci (WERK OHNE AUTOR)
Martin Wuttke (GLÜCK IST WAS FÜR WEICHEIER)

BESTE KAMERA/BILDGESTALTUNG

Judith Kaufmann (NUR EINE FRAU)
Felix Leiberg (VOM LOKFÜHRER, DER DIE LIEBE SUCHTE...)
Judith Kaufmann (DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT)
Andreas Höfer (GUNDERMANN)
Benedict Neuenfels (STYX)

BESTER SCHNITT

Anne Fabini (OF FATHER AND SONS)
Jörg Hauschild (GUNDERMANN)
Ana de Mier y Ortuno (DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT)
Monika Willi (STYX)

BESTE TONGESTALTUNG

BALLON (Roland Winke Christian Bischoff Chrissy Rebay)
TRANSIT (Dominik Schleier Christian Conrad Martin Steyer)
STYX (Andreas Turnwald Uwe Dresch Andre Zimmermann Tobias Fleig)

BESTE FILMMUSIK

Gerd Baumann (TRAUTMANN)
Hochzeitskapelle (WACKERSDORF)
Ralf Wengenmayr, Marvin Miller (BALLON)

BESTES SZENENBILD

Matthias Müsse (JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER)
Tamo Kunz (DER GOLDENE HANDSCHUH)
Susanne Hopf (GUNDERMANN)

BESTES KOSTÜMBILD

Katrin Aschendorf (DER GOLDENE HANDSCHUH)
Anke Winckler (TRAUTMANN)
Sabine Greunig (GUNDERMANN)

BESTES MASKENBILD

DER GOLDENE HANDSCHUH (Maike Heinlein Daniel Schröder Lisa Edelmann)
ELEANOR & COLETTE (Birger Laube Heike Merker)
GUNDERMANN (Grit Kosse, Uta Spikermann)

BESUCHERSTÄRKSTER FILM

DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT

EHRENPREIS

Margarethe von Trotta
 
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