Die USA und ihre UFOs, hatte Mulder recht?

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Ich sage ja nicht, dass es Aliens sind, ich sage nur, dass es da ein Objekt oder ein Phänomen existiert, auf das sich bisher keiner einen Reim machen kann und dessen Existenz nicht mehr länger angezweifelt wird. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass jede versicherte Fälschung, jede Verschwörungstheorie und jedes Hirngespinst plötzlich richtig ist aber gleichzeitig bedeutet es auch nicht, dass diese Sichtungen automatisch Hirngespinste sind, nur weil sie nicht dem eigenen Verständnis der Realität entsprechen.
Etwas anderes habe ich auch nicht gesagt. Hirngespinste sind für mich solche "Berichte", wo Leute behaupten, sie seien von Aliens entführt und untersucht worden, oder man hätte ihnen Sonden eingepflanzt, oder sie geschwängert.
Das ganze Konzept der außerirdischen Besucher ergibt einfach wenig Sinn. Das nächste Sternensystem Alpha Centauri ist vier Lichtjahre von uns entfernt. Man sieht ein unbekanntes Objekt am Himmel (also maximal eiin paar Kilometer von der Erdoberfläche entfernt und Lichtjahre entfernt vom nächsten Stern) und ist dann überzeugt, dass es ein fremdes Raumschiff ist. Nur weil es zwischen uns und den Sternen ist? Das ist ja so, als würde ein Seefahrer ein Insekt direkt vor seinem Gesicht sehen und davon ausgehen, dass es von einer Insel kommt, die er in weiter Ferne sieht.
Und würden die Aliens wirklich so viel zeitlichen und materiellen Aufwand betreiben, nur um uns kurz zu besuchen? Es würde für sie doch mindestens mehrere Jahre dauern, hierher zu kommen, und da schauen sie sich kurz um und fliegen wieder weg? Oder haben sie eine Station auf der abgewandten Seite des Mondes?
Wenn es andere Lebensformen im Universum gibt, müssten sie technologisch viel weiter entwickelt sein als wir, um so eine Reise zu unternehmen. Und woher wissen sie überhaupt, dass wir da sind? Wir leben nicht im Zentrum des Universums, sondern auf einem kleinen Planeten, der um einen kleinen Stern am Rande einer Galaxie kreist.

Ja, es gibt unbekannte Objekte. Aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass es Besucher von anderen Planeten sind.

EDIT: Wieso gibt es eigentlich keine Aufnahmen von UFOs aus dem Weltall? Die Satelliten filmen doch rund um die Uhr und man hat meines Wissens noch nie ein fremdes Raumschiff beim Eintritt in die Atmosphäre gefilmt.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Das ist ja so, als würde ein Seefahrer ein Insekt direkt vor seinem Gesicht sehen und davon ausgehen, dass es von einer Insel kommt, die er in weiter Ferne sieht.
Das war aber tatsächlich auch eine Variante Land zu finden, da fremde Insekten oft vom Wind aufs Meer hinaus geweht wurden...ungünstiges Beispiel. :smile:
Und würden die Aliens wirklich so viel zeitlichen und materiellen Aufwand betreiben, nur um uns kurz zu besuchen?
Wir würden es, wenn wir es könnten. Siehe die ersten Seefahrer und Frühmenschen die auf kleinen Booten wochenlang im Pazifikraum unterwegs waren.

Es würde für sie doch mindestens mehrere Jahre dauern, hierher zu kommen, und da schauen sie sich kurz um und fliegen wieder weg? Oder haben sie eine Station auf der abgewandten Seite des Mondes
Wäre naheliegend.
Wenn es andere Lebensformen im Universum gibt, müssten sie technologisch viel weiter entwickelt sein als wir, um so eine Reise zu unternehmen. Und woher wissen sie überhaupt, dass wir da sind? Wir leben nicht im Zentrum des Universums, sondern auf einem kleinen Planeten, der um einen kleinen Stern am Rande einer Galaxie kreist.
Auf dieselbe Art und Weise wie wir es wissen würden, nur wären ihre Methoden ausgereifter. Wir können in der Astronomie, anhand des Lichts welcher ein Planet reflektiert, die Existenz und ihren Gehalt von Gasen innerhalb einer Atmosphäre messen und bis zu einem gewissen Grad bestimmen. Und das gelingt über wesentlich mehr Lichtjahre hinweg als nur Alpha Centauri. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Planet vor seinem Stern kreist und das in dem Winkel in dem wir drauf schauen. Wenn eine andere Zivilisation dieses Problem irgendwie umging, z.B. durch bessere Linsen, könnten sie so ziemlich ihre gesamte Nachbarschaft weitgehend lückenlos erkunden, potentielle Kandidaten finden und Reisen planen. Der Rest besteht im Prinzip durch das Messen von Radiosignalen und das machen wir auch, siehe SETI.

Wieso gibt es eigentlich keine Aufnahmen von UFOs aus dem Weltall? Die Satelliten filmen doch rund um die Uhr und man hat meines Wissens noch nie ein fremdes Raumschiff beim Eintritt in die Atmosphäre gefilmt.
Weil es auf die Höhe der Satelliten ankommt. Auch kommt es darauf an, ob das Objekt vorher vom Radar oder anders erfasst wurde. Jeden Tag treten hunderte kleine und größere Objekte unbemerkt in die Atmosphäre ein und fallen nur auf, wenn sie Schaden anrichten. Siehe Kleinstmeteoriten oder Raketenstufen.
 
Zuletzt bearbeitet:

jimbo

ehemals jak12345
Die frage ist, haben andere Wesen so einen Forschungdrang, Entdeckungstrieb und Fernweh wie wir?
 

McKenzie

Unchained
Davon kann man prinzipiell schon ausgehen, aber ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich dass sie dann hierher weltreisen statt sich mal um ihr eigenes Mars-Äquivalent zu kümmern. Auch wenn sie uns technologisch voraus wären (darf man in dem Fall auch als möglich annehmen), sie müssten uns wortwörtlich um Lichtjahre voraus sein. Also wirklich unglaublich heftig krass total viel voraus, um es wissenschaftlich auszudrücken. Und eine Spezies die sowas schupft, hat es dann eher nicht nötig, in so auffälligen UFO-Ausflügen rumzugurken seit den 50ern oder seit Jahrhunderten. Das passt für mich einfach nicht zusammen. Ich denke wenn's intelligentes Leben da draußen gibt, wettstreiten die eher auch grad um ihren Mond oder was anderes in ihrem Sonnensystem.
 
Zuletzt bearbeitet:

Joker1986

0711er
Ich denke wenn's intelligentes Leben da draußen gibt, wettstreiten die eher auch grad um ihren Mond oder was anderes in ihrem Sonnensystem.
Würde ich nicht unbedingt sagen.
Bei einem Universum, dass ca. 14 Milliarden Jahre alt ist und unsere Sonne "nur" 4 Milliarden haben anderen Zivilisationen genug Vorsprung, wenn Sie früher entstanden sind...
 

Lunas

Well-Known Member
Davon kann man prinzipiell schon ausgehen, aber ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich dass sie dann hierher weltreisen statt sich mal um ihr eigenes Mars-Äquivalent zu kümmern. Auch wenn sie uns technologisch voraus wären (darf man in dem Fall auch als möglich annehmen), sie müssten uns wortwörtlich um Lichtjahre voraus sein. Also wirklich unglaublich heftig krass total viel voraus, um es wissenschaftlich auszudrücken. Und eine Spezies die sowas schupft, hat es dann eher nicht nötig, in so auffälligen UFO-Ausflügen rumzugurken seit den 50ern oder seit Jahrhunderten. Das passt für mich einfach nicht zusammen. Ich denke wenn's intelligentes Leben da draußen gibt, wettstreiten die eher auch grad um ihren Mond oder was anderes in ihrem Sonnensystem.
Und wenn diese besagten Wesen so hoch Entwickelt sind und uns deshalb diese "Alien Show" abliefern damit unser Verstand das ganze überhaupt erfassen kann?!
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Das ist ja mega verheizt!

:biggrin:

Also ich hab tatsächlich auch schon mal was am Himmel beobachtet, das von der Bewegung her nichts übliches gewesen sein konnte. War dabei nicht allein, war also keine Einbildung. Ist aber auch schon 20+ Jahre her.:check: Dennoch bis heut nicht vergessen.

Dass es anderes intelligentes Leben im All gibt ist sicher wahrscheinlicher als dass es keins gibt; Frage ist nur obs aktuell zu uns kommt. Vielleicht sind das ja keine Typen in Flugmaschinen, sondern unbemannte Aliendrohnen? Ich glaub jedenfalls nicht an diese nackten Grays als Klischee.

Wenn sie in größerer Anzahl zu uns kommen sollten dann bestimmt nicht, um uns selbstlos zu helfen. Und selbst dann wärs denkbar, dass Menschen töricht zuerst angreifen und ungeplanten Ärger wecken. Sicherlich würd es vor allem einige religiöse Institutionen und Anhänger reichlich verärgern.

Möglich, dass Regierungen schon mehr wissen, allerdings stellt sich die Frage, wieso man davon berichten sollte. Was hätten sie davon, außer sinnlose Panik? Auch wissen gewählte Regenten wie Biden sicher nix, da sie immer nur kurz am Drücker sind. Generäle hingegen, die schon seit 30 Jahren große Verantwortung tragen...

Es macht ja Sinn. Aliens stellen eine mögliche riesige Gefahr dar, weil völlig überlegen.
 

jimbo

ehemals jak12345
Laut Lesch ist die Chance sehr groß, dass Aliens zeitlich weit vor uns waren, oder zeitlich weit nach uns existieren werden.
 

McKenzie

Unchained
Würde ich nicht unbedingt sagen.
Bei einem Universum, dass ca. 14 Milliarden Jahre alt ist und unsere Sonne "nur" 4 Milliarden haben anderen Zivilisationen genug Vorsprung, wenn Sie früher entstanden sind...
Auch möglich dass sie ihren Planeten dann schon verheizt haben, sind wir ja auch schon auf dem besten Wege..
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Das war aber tatsächlich auch eine Variante Land zu finden, da fremde Insekten oft vom Wind aufs Meer hinaus geweht wurden...ungünstiges Beispiel. :smile:

Wir würden es, wenn wir es könnten. Siehe die ersten Seefahrer und Frühmenschen die auf kleinen Booten wochenlang im Pazifikraum unterwegs waren.


Wäre naheliegend.

Auf dieselbe Art und Weise wie wir es wissen würden, nur wären ihre Methoden ausgereifter. Wir können in der Astronomie, anhand des Lichts welcher ein Planet reflektiert, die Existenz und ihren Gehalt von Gasen innerhalb einer Atmosphäre messen und bis zu einem gewissen Grad bestimmen. Und das gelingt über wesentlich mehr Lichtjahre hinweg als nur Alpha Centauri. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Planet vor seinem Stern kreist und das in dem Winkel in dem wir drauf schauen. Wenn eine andere Zivilisation dieses Problem irgendwie umging, z.B. durch bessere Linsen, könnten sie so ziemlich ihre gesamte Nachbarschaft weitgehend lückenlos erkunden, potentielle Kandidaten finden und Reisen planen. Der Rest besteht im Prinzip durch das Messen von Radiosignalen und das machen wir auch, siehe SETI.


Weil es auf die Höhe der Satelliten ankommt. Auch kommt es darauf an, ob das Objekt vorher vom Radar oder anders erfasst wurde. Jeden Tag treten hunderte kleine und größere Objekte unbemerkt in die Atmosphäre ein und fallen nur auf, wenn sie Schaden anrichten. Siehe Kleinstmeteoriten oder Raketenstufen.
1. Ich redete von "weiter Ferne". Wie viele hunderte Kilometer weit wurden diese Insekten aufs offene Meer hinausgetragen?
2. Die ersten Seefahrer blieben dann aber nicht nur ganz kurz im neuen Land und haben auch Kontakte mit den Einheimischen aufgebaut und das Land gründlich untersucht. Nicht nur vom Strand aus den Wald kurz betrachtet und wieder abgehauen. Mir ging es doch um das Verhältnis Anreiseschwierigkeiten/Dauer zur Intensität der Erforschung des entdeckten Neulandes/Planeten. Das sollte doch aus meinem Beitrag klar hervorgehen.

@joker: Ganz viel früher können sie nun auch nicht entstanden sein, da es im Universum anfangs nur ein paar Elemente wie Wasserstoff und Helium gab und es auch viel zu heiß war, um einen langlebigen Stern, geschweige denn einen Planeten und ein Leben darauf entstehen zu lassen. Das konnte erst nach der Abkühlung und der Entstehung von schweren Elementen passieren. Deswegen gibt es auch die Theorie, dass wir womöglich die am weitesten entwickelte Lebensform im Universum sind, zumindest was die Technologie betrifft.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Jimbo: Lesch war anfangs noch gut, aber seit er Fandom hat hört er sich zu gern selbst reden. Und er ist zu zynisch.
 

Woodstock

Z-King Zombies
1. Ich redete von "weiter Ferne". Wie viele hunderte Kilometer weit wurden diese Insekten aufs offene Meer hinausgetragen?
2. Die ersten Seefahrer blieben dann aber nicht nur ganz kurz im neuen Land und haben auch Kontakte mit den Einheimischen aufgebaut und das Land gründlich untersucht. Nicht nur vom Strand aus den Wald kurz betrachtet und wieder abgehauen. Mir ging es doch um das Verhältnis Anreiseschwierigkeiten/Dauer zur Intensität der Erforschung des entdeckten Neulandes/Planeten. Das sollte doch aus meinem Beitrag klar hervorgehen.
1. Ein bis zweihundert km sind schon vorgekommen.
2. Die Einheimischen konnten die Beweggründe der Besucher selten erfassen, das sie auf die gleiche Art und Weise nicht denken konnten. Wie denn auch? Sie teilten ja nicht die gleichen Erfahrungen oder historischen Kontext. Warum sollte es hier anders sein? Nur sind wir die Einheimischen.

@joker: Ganz viel früher können sie nun auch nicht entstanden sein, da es im Universum anfangs nur ein paar Elemente wie Wasserstoff und Helium gab und es auch viel zu heiß war, um einen langlebigen Stern, geschweige denn einen Planeten und ein Leben darauf entstehen zu lassen. Das konnte erst nach der Abkühlung und der Entstehung von schweren Elementen passieren. Deswegen gibt es auch die Theorie, dass wir womöglich die am weitesten entwickelte Lebensform im Universum sind, zumindest was die Technologie betrifft.
Dabei setzt du voraus, dass sie eine gleiche Entwicklung hinter sich haben wie wir oder zumindest eine ähnliche. Du setzt einfach zu viele Ähnlichkeiten zu unserer Kultur oder unserer Entwicklung voraus. Es gibt keinerlei Gründe das anzunehmen.

Wie gesagt, ich bezweifle selbst das es Aliens sind aber wir waren auch noch nie so weit zu sagen, es könnten auch Aliens sein.

@Jay
Witzig, ich halte Lesch schon lange für zu optimistisch. :biggrin:
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
@Woodstock: Selbst wenn es so ist (mit den Insekten), ändert das doch nichts an meinem Argument. Darauf bist du gar nicht eingegangen.
Und was hat das mit Beweggründen zu tun? Die Einheimischen konnten die Besucher doch ganz deutlich sehen. Als lebendige Besucher und nicht als irgendwelche Lichtkugeln am Himmel. Wir reden hier doch nicht über die Beweggründe der Aliens, sondern ob es überhaupt Aliens sein können.

Ich setze nicht zu viel voraus. Du liest meine Beiträge einfach nicht richtig, obwohl ich mich schon so deutlich ausdrücke, dass es wirklich jeder verstehen müsste. Deswegen will ich diese Diskussion auch nicht weiterführen.
 

Joker1986

0711er
@joker: Ganz viel früher können sie nun auch nicht entstanden sein, da es im Universum anfangs nur ein paar Elemente wie Wasserstoff und Helium gab und es auch viel zu heiß war, um einen langlebigen Stern, geschweige denn einen Planeten und ein Leben darauf entstehen zu lassen. Das konnte erst nach der Abkühlung und der Entstehung von schweren Elementen passieren. Deswegen gibt es auch die Theorie, dass wir womöglich die am weitesten entwickelte Lebensform im Universum sind, zumindest was die Technologie betrifft.
Es muss ja nicht Milliarden Jahre voraus sein.
Ein paar Zehntausend reichen ja schon.
Wenn man so sieht was wir allein in den letzten 100 Jahren erreicht haben...
 
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