INHALT:
"Erleben Sie ein isometrisches, erzählerisches Stealth-Spiel, das in der fabelhaften Stadt Eriksholm spielt. Als ihr Bruder Herman verschwindet und die Polizei ihm nachzuspüren beginnt, löst Hannas Suche eine Kette von verhängnisvollen Ereignissen aus, die nicht nur ihr Leben, sondern auch das Schicksal der ganzen Stadt verändern werden. Schließen Sie sich mit Verbündeten zusammen, überlisten Sie unbarmherzige Feinde und nutzen Sie Ihre Gerissenheit, um die wahren Umstände von Hermans Verschwinden aufzudecken – wo größere Mächte am Werk sind, als Sie sich je vorstellen könnten.
Begleiten Sie Hanna auf ihrem Abenteuer in den belebten Straßen von Eriksholm, einer weitläufigen nordischen Stadt, die von der Eleganz und der Rauheit Skandinaviens im frühen 20. Jahrhundert inspiriert wurde. In dieser Welt bietet jeder Schatten ein Versteck und jede Ecke eine neue Herausforderung. Verbündete und schnelle Reflexe sind Ihre effektivsten Waffen, wenn es darum geht, Ihre Verfolger auszutricksen und die Geheimnisse der Stadt zu entwirren." - Quelle: Steam
TESTVIDEO:
EINFÜHRUNG:
Ich mag Spiele im Commandos-Stil, allerdings sind mir die meisten Vertreter aus diesem Genre zu hektisch oder komplex, weshalb ich bisher keinen für mich interessanten Kandidaten gefunden hatte. Die Vorschau-Videos zu Eriksholm liesen mich hoffen, daß mir dieses Spiel das bieten könnte was meinem Spielstil gerechet wird - ein langsames und unkompliziertes Spielprinzip. Mittlerweile habe ich das Spiel einige Stunden gespielt und kann somit einen guten Einblick in das Spiel liefern, wobei ich auf einige Punkte eingehe.
SPIELMECHANIK:
Wer Commandos (oder ähnliche Spiele dieser Art kennt) wird sich sehr schnell in Eriksholm zurechtfinden, allerdings muß der Spieler wissen, daß man keinen Soldaten-Trupp oder andere Helden spielt, sondern ein ganz normales Mädel. Zudem wird auf Kämpfe oder Schießeinlagen verzichtet - SUPER, denn genau das liegt mir. Das Spielprinzip ist recht einfach gehalten, so gilt es die Spielfigur auf der Karte von A nach B zu bringen und das vornehmlich per schleichen. Einen Talent- oder Fertigenkeitenbaum um die Spielfigur zu verbessern gibt es nicht, stattdessen legt einem das Spiel im Verlauf Werkzeuge (wie eine Steinschleuder) in die Hand um damit bsw. Lichtquellen auszuschießen, Gegner Ko zu schießen (wobei man die Körper dann schleppen und verstecken kann/muß) oder um Gegner abzulenken um an ihnen vorbeizuschleichen. Derzeit mache ich das mit meiner Spielfigur alles noch allein, laut Test stoßen im weiteren Spielverlauf 2 weitere Figuren hinzu, wobei man mit diesen das Vorankommen auf der Karte mit koordinierten Abläufen planen muß.
Diesem Vorankommen unterliegt die bekannte "Versuch-macht-klug" - Methode. Da man NICHT die Sichtkegel der Gegner einblenden kann, muß man herausfinden, wann man an diesen vorbeischleichen kann was durchaus auch mal mehrere Anläufe benötigt - was laut Test im späteren Spielverlauf auch mal frustig ausufern kann. Da ich wenig Geduld habe, habe ich davor jetzt schon Angst. Derzeit habe ich an einigen Stellen mehrere Anläufe benötigt, wobei es kein freies/manuelles Speichersystem gibt. Normalerweise würde ich deswegen auf die Palme gehen, aber das Spiel legt alle paar Sekunden automatische Speicherpunkte an - wird man entdeckt, ist das Spiel sofort vorbei. Dank der wirklich guten Speicherpunkte, startet man genau dort, wo man versagt hat und das bei einer fast kaum vorhandenen Ladezeit - vorbildlich!
Neben dem Schleichen kommt es hin und wieder auch vor, daß man Kräne (oder ähnliches) bedienen muß um das Vorankommen zu sichern. Auch auf den Untergrund sollte geachtet werden, denn unterschiedliche Bodenbeläge verursachen Lärm, was wiederum die Gegner aufhorchen lässt - genau wie Rennen/Sprinten, was man alternativ nutzen kann. Um Gegner abzulenken kann man bsw. auch Tauben/Vögel aufschrecken.
Das Spiel ist in Kapitel unterteilt, welche man nach Abschluß direkt im Hauptmenü anwählen und so immer wieder spielen kann. Da das Spiel jedoch sehr linear aufgebaut ist, hält sich der Wiederspielwert in Grenzen. Tonal gibt es einmal mehr nur engl. Ton zu hören, was hierbei zu verkraften ist, da sich Dialoge immer nur auf wenige Zeilen konzentrieren. Die dt. UTs sind gut platziert - immer passend zur Person die gerade spricht.
Ein weiterer Punkt den es zu erwähnen gilt und vor allem mir immer ganz wichtig ist - Zwischensequenzen können abgebrochen werden. Wem Dialoge im Spielfluß stören oder beim zweiten Spieldurchlauf auf Zwischensequenzen verzichten möchte, kann dies tun.
GRAFIK / SPIELWELT:
Was mich an Spielen dieser Art in erster Linie lockt, ist die Darstellung - ich mag diese isometrische Perspektive. Ich vergleiche das immer mit Modellbau-Dioramen für die ich eine besondere Vorliebe habe. Die Spielwelt von Eriksholm fällt grafisch sehr, sehr detailiert und wunderschön aus. Die Spielwelt ist liebevoll und lebendig gestaltet - statt durch die Karte zu rennen, ertappe ich mich immer wieder dabei mir in Ruhe die Spielwelt anzuschauen.
Leider kann man nicht wie in Commandos über die ganze Karte "fliegen", sondern immer nur einen begrenzten Teil anschauen - was bei dem linearen Spielprinzip aber zu verkraften ist, schließlich gibt es immer nur einen Weg. Die Karte kann komplett 360° gedreht werden, sowohl rein wie rauszoomen ist auch möglich. Leider geht der Rein-Zoom-Faktor nur bis zu einem gewissen Grad, so richtig in die Karte eintauchen, um vielleicht aus der Verfolgerperspektive zu spielen, ist nicht möglich.
Die Karten bieten zudem vertikale Bewegungsmöglichkeiten, regelmäßig muß man Leitern nutzen. Als Szenerien bin ich bisher durch eine Stadt (Eriksholm), Fabriken und eine Mine geschlichen, wobei die Vielfalt auch in späteren Kapiteln gewährleistet sein soll.
Das Spiel profitiert stark vom jeweiligen Monitor - ich spiele über einen UW-Monitor, was dank des größeren Sichtfeldes bei Spielen dieser Art sowohl der Übersichtlichkeit dient, aber auch die Spielwelt noch beeindruckender wirken lässt.
MEIN BISHERIGES FAZIT:
Bislang macht das Spiel Spaß, weil das Vorankommen gut von der Hand geht, noch halten sich Frustmomente in Grenzen und scheitert man doch einmal, sorgt das brauchbare Speichersystem für einen schnellen Wiedereinstieg. Auch die Spielwelt hält eine große Portion Faszination bereit, ich ertappe mich öfters dabei über die liebevolle Spielwelt zu stauen und einfach mal innezuhalten um mir die Details anzuschauen. Letzlich liegt es auch an der super-einfachen Spielmechanik, daß mich das Spiel bis zum jetzigen Punkt überzeugt - ich bin keine Freundin von komplexen Spielmechanismen, wo man haarklein das Vorankommen planen muß. Als sehr ungeduldige Person hoffe ich, daß das auch weiterhin so bleibt und ich nicht aus Frustgründen aus dem Spiel aussteige.
Jennifer
"Erleben Sie ein isometrisches, erzählerisches Stealth-Spiel, das in der fabelhaften Stadt Eriksholm spielt. Als ihr Bruder Herman verschwindet und die Polizei ihm nachzuspüren beginnt, löst Hannas Suche eine Kette von verhängnisvollen Ereignissen aus, die nicht nur ihr Leben, sondern auch das Schicksal der ganzen Stadt verändern werden. Schließen Sie sich mit Verbündeten zusammen, überlisten Sie unbarmherzige Feinde und nutzen Sie Ihre Gerissenheit, um die wahren Umstände von Hermans Verschwinden aufzudecken – wo größere Mächte am Werk sind, als Sie sich je vorstellen könnten.
Begleiten Sie Hanna auf ihrem Abenteuer in den belebten Straßen von Eriksholm, einer weitläufigen nordischen Stadt, die von der Eleganz und der Rauheit Skandinaviens im frühen 20. Jahrhundert inspiriert wurde. In dieser Welt bietet jeder Schatten ein Versteck und jede Ecke eine neue Herausforderung. Verbündete und schnelle Reflexe sind Ihre effektivsten Waffen, wenn es darum geht, Ihre Verfolger auszutricksen und die Geheimnisse der Stadt zu entwirren." - Quelle: Steam
TESTVIDEO:
EINFÜHRUNG:
Ich mag Spiele im Commandos-Stil, allerdings sind mir die meisten Vertreter aus diesem Genre zu hektisch oder komplex, weshalb ich bisher keinen für mich interessanten Kandidaten gefunden hatte. Die Vorschau-Videos zu Eriksholm liesen mich hoffen, daß mir dieses Spiel das bieten könnte was meinem Spielstil gerechet wird - ein langsames und unkompliziertes Spielprinzip. Mittlerweile habe ich das Spiel einige Stunden gespielt und kann somit einen guten Einblick in das Spiel liefern, wobei ich auf einige Punkte eingehe.
SPIELMECHANIK:
Wer Commandos (oder ähnliche Spiele dieser Art kennt) wird sich sehr schnell in Eriksholm zurechtfinden, allerdings muß der Spieler wissen, daß man keinen Soldaten-Trupp oder andere Helden spielt, sondern ein ganz normales Mädel. Zudem wird auf Kämpfe oder Schießeinlagen verzichtet - SUPER, denn genau das liegt mir. Das Spielprinzip ist recht einfach gehalten, so gilt es die Spielfigur auf der Karte von A nach B zu bringen und das vornehmlich per schleichen. Einen Talent- oder Fertigenkeitenbaum um die Spielfigur zu verbessern gibt es nicht, stattdessen legt einem das Spiel im Verlauf Werkzeuge (wie eine Steinschleuder) in die Hand um damit bsw. Lichtquellen auszuschießen, Gegner Ko zu schießen (wobei man die Körper dann schleppen und verstecken kann/muß) oder um Gegner abzulenken um an ihnen vorbeizuschleichen. Derzeit mache ich das mit meiner Spielfigur alles noch allein, laut Test stoßen im weiteren Spielverlauf 2 weitere Figuren hinzu, wobei man mit diesen das Vorankommen auf der Karte mit koordinierten Abläufen planen muß.
Diesem Vorankommen unterliegt die bekannte "Versuch-macht-klug" - Methode. Da man NICHT die Sichtkegel der Gegner einblenden kann, muß man herausfinden, wann man an diesen vorbeischleichen kann was durchaus auch mal mehrere Anläufe benötigt - was laut Test im späteren Spielverlauf auch mal frustig ausufern kann. Da ich wenig Geduld habe, habe ich davor jetzt schon Angst. Derzeit habe ich an einigen Stellen mehrere Anläufe benötigt, wobei es kein freies/manuelles Speichersystem gibt. Normalerweise würde ich deswegen auf die Palme gehen, aber das Spiel legt alle paar Sekunden automatische Speicherpunkte an - wird man entdeckt, ist das Spiel sofort vorbei. Dank der wirklich guten Speicherpunkte, startet man genau dort, wo man versagt hat und das bei einer fast kaum vorhandenen Ladezeit - vorbildlich!
Neben dem Schleichen kommt es hin und wieder auch vor, daß man Kräne (oder ähnliches) bedienen muß um das Vorankommen zu sichern. Auch auf den Untergrund sollte geachtet werden, denn unterschiedliche Bodenbeläge verursachen Lärm, was wiederum die Gegner aufhorchen lässt - genau wie Rennen/Sprinten, was man alternativ nutzen kann. Um Gegner abzulenken kann man bsw. auch Tauben/Vögel aufschrecken.
Das Spiel ist in Kapitel unterteilt, welche man nach Abschluß direkt im Hauptmenü anwählen und so immer wieder spielen kann. Da das Spiel jedoch sehr linear aufgebaut ist, hält sich der Wiederspielwert in Grenzen. Tonal gibt es einmal mehr nur engl. Ton zu hören, was hierbei zu verkraften ist, da sich Dialoge immer nur auf wenige Zeilen konzentrieren. Die dt. UTs sind gut platziert - immer passend zur Person die gerade spricht.
Ein weiterer Punkt den es zu erwähnen gilt und vor allem mir immer ganz wichtig ist - Zwischensequenzen können abgebrochen werden. Wem Dialoge im Spielfluß stören oder beim zweiten Spieldurchlauf auf Zwischensequenzen verzichten möchte, kann dies tun.
GRAFIK / SPIELWELT:
Was mich an Spielen dieser Art in erster Linie lockt, ist die Darstellung - ich mag diese isometrische Perspektive. Ich vergleiche das immer mit Modellbau-Dioramen für die ich eine besondere Vorliebe habe. Die Spielwelt von Eriksholm fällt grafisch sehr, sehr detailiert und wunderschön aus. Die Spielwelt ist liebevoll und lebendig gestaltet - statt durch die Karte zu rennen, ertappe ich mich immer wieder dabei mir in Ruhe die Spielwelt anzuschauen.
Leider kann man nicht wie in Commandos über die ganze Karte "fliegen", sondern immer nur einen begrenzten Teil anschauen - was bei dem linearen Spielprinzip aber zu verkraften ist, schließlich gibt es immer nur einen Weg. Die Karte kann komplett 360° gedreht werden, sowohl rein wie rauszoomen ist auch möglich. Leider geht der Rein-Zoom-Faktor nur bis zu einem gewissen Grad, so richtig in die Karte eintauchen, um vielleicht aus der Verfolgerperspektive zu spielen, ist nicht möglich.
Die Karten bieten zudem vertikale Bewegungsmöglichkeiten, regelmäßig muß man Leitern nutzen. Als Szenerien bin ich bisher durch eine Stadt (Eriksholm), Fabriken und eine Mine geschlichen, wobei die Vielfalt auch in späteren Kapiteln gewährleistet sein soll.
Das Spiel profitiert stark vom jeweiligen Monitor - ich spiele über einen UW-Monitor, was dank des größeren Sichtfeldes bei Spielen dieser Art sowohl der Übersichtlichkeit dient, aber auch die Spielwelt noch beeindruckender wirken lässt.
MEIN BISHERIGES FAZIT:
Bislang macht das Spiel Spaß, weil das Vorankommen gut von der Hand geht, noch halten sich Frustmomente in Grenzen und scheitert man doch einmal, sorgt das brauchbare Speichersystem für einen schnellen Wiedereinstieg. Auch die Spielwelt hält eine große Portion Faszination bereit, ich ertappe mich öfters dabei über die liebevolle Spielwelt zu stauen und einfach mal innezuhalten um mir die Details anzuschauen. Letzlich liegt es auch an der super-einfachen Spielmechanik, daß mich das Spiel bis zum jetzigen Punkt überzeugt - ich bin keine Freundin von komplexen Spielmechanismen, wo man haarklein das Vorankommen planen muß. Als sehr ungeduldige Person hoffe ich, daß das auch weiterhin so bleibt und ich nicht aus Frustgründen aus dem Spiel aussteige.
Jennifer
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