Europapolitik in der Diskussion

Gronzilla

Well-Known Member
Vielleicht hätte Endzeit selbst Vorschläge unterbreiten müssen, aber ich denke in eine ähnliche Richtung.

Was kann man machen?

- Sicherheitspersonal (ggf. bewaffnet) an sozialen Hotspots, so neulich gesehen im McDonalds Bahnhof Zoo in Berlin
- Sicherheitspersonal vor Kinos und Veranstaltungen
- aufmerksame und mehr Polizei (scheint in Arbeit zu sein)
- und vor Allem: das jeder von uns selbst wachsamer sein muss in Situationen mit vielen Menschen

Seit einigen Monaten, wenn ich ins Kino gehe, lasse ich schon mal den Blick schweifen um die Ausgänge zu suchen.
All das seit den Amokläufen in den US-Kinos.
 
B

Bader

Guest
Also ich würde mich nicht sicher fühlen, wenn ich öffentlich an Hotspots "auf Dauer" Sicherheitsleute rumlaufen seh, da es einem das Gefühl vermittelt wird, dass es ne "gefährliche" Zone sei und spüre dann automatisch ein Unwohlsein. Wer wirklich durchziehen will, wird in den meisten Fällen auch schaffen... wenn nicht da, dann halt woanders (aktuelles Beispiel Nizza, obwohl Frankreich noch im Ausnahmezustand-Status war) und alles zu einem "Polizei"staat verkommen lassen, ist auch nicht die Lösung. Die beste Methode ist immer noch zu zeigen, dass es einem nicht einschüchtern lässt. Terror ernährt sich von Angst und beseitigt man die Angst gibt auch kein Nährboden mehr.

Bei Amok ist was anderes, gerade da gilt vor allem... es ist nicht vermeidbar, es gab schon immer Amokläufe, auch vor 100 Jahren. Es wird immer bei jmd. die Sicherungen durchknallen und da kann man nur hoffen, dass man nicht zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort ist. Ich will es nicht verharmlosen, ich seh es einfach inzwischen nüchtern.
 

nachoz

New Member
@Gronzilla: hier solltest du mal lesen.

Was du beschreibst, ist in manchen Staaten längst traurige Realität.
Ich hoffe jedoch wie Bader, dass es nicht so weit kommen muss. Allerdings kann es natürlich wirklich passieren.
 

Gronzilla

Well-Known Member
Ich fragte mich halt: Wenn jetzt jemand mit einer Pistole/einem Gewehr in einen Kinosaal kommt, wie reagiere ich dann. Nur in Deckung gehen? Oder können von 100 Kinogästen nicht doch ein paar den Angreifer überwältigen. Kann man sich doch leicht bewaffnen. Aber was ist leicht?

Laserpointer, Elektorschocker, Pfefferspray? Keine Ahnung.
 
B

Bader

Guest
Und irgendwann kommen amerikanische Verhältnisse, wenn man durch Angst sich absichert und dadurch eine Spirale bzw. Teufelskreis auslöst. Man kann nicht garantieren, dass dann die Bewaffnung nicht missbraucht wird und bei privaten Auseinandersetzungen verwendet wird. Die sind zurecht verboten bzw. eingeschränkt verfügbar.
Und selten wird ein Mensch den Täter überwältigen, wenn der eine Waffe hat, der eigene Überlebensinstinkt wird leider in den meisten Fällen im Vordergrund stehen, dazu die Massenpanik der schon ausgelöst wird, wenn eine/r panisch wird. Gut zu beobachten bei Massenversammlungen, wenn eine Gruppe plötzlich losrennt, wird der Rest in sehr hoher Wahrscheinlichkeit mitlaufen und dann ist Chaos vorprogrammiert.

Es ist ein gefährlicher Irrglaube, dass es besser macht, wenn man sich selber durch Bewaffnung schützt. Das vernebelt in den meisten Fällen die rationale Wahrnehmung, man wird selbstbewusster als man sein solle und scheut weniger den Konflikt. Dadurch wird es unkontrollierbarer und in der Regel schlimmer.

Und es gilt... nicht von den Medien verrückt machen lassen. Viele vergessen, dass die 70er/80er sehr unschöne Zeiten in Europa waren, da überall der interne Terror akut war und die Welt dreht immer noch. Die Welt ist nicht schlimmer geworden, es ist nur näher gerückt und besonders durch die digitale Vernetzung und die technischen Möglichkeiten, dass man "live" dabei sein kann, wenn was passiert, lassen einen das Gefühl geben, dass alles bergab geht...

Es ist leider nicht alles so einfach wie man es sich vorstellt. Absolute Garantie wird es nicht geben und es macht keinen Sinn, dass man irgendwann selber erstickt.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Oh Mann, darüber habe ich noch nie so wirklich nachgedacht. Wenn man heutzutage nur einen Mausklick von Live-Bildern, Tweets und Postings weg ist, wirkt alles wirklich deutlich "realer" bzw. greifbarer. Habe sowieso schon mal drüber nachgedacht, dass ich persönlich keine drastische Verschlimmerung in meiner Angst vor Terror merke. Als die Twin Towers fielen, war ich 6 Jahre alt. Seitdem ist die Welt ja leider nie wirklich ruhiger geworden.

Es ist nur schlimm zu sehen, dass wir auch langsam in den "Demokratie der Angst" abzurutschen drohen. Wir haben noch keine Zustände wie bei der RNC (WTF?! :cursing: ), aber ich denke, dass wir über kurz oder lang auf solche Zustände hineinschliddern. Außerdem ist der US-Republikanische Talking Point, dass man "einen bösen Menschen mit einer Waffe, nur mit einem guten Menschen mit einer Waffe stoppen kann", gefährlich oft in diversen Diskussionen über München tangiert worden.

Natürlich macht der Spruch "Wer Frieden will, rüste sich für den Krieg" irgendwo logischen Sinn, aber er hat mich immer gestört, weil man damit den Wettstreit um besseres Arsenal anfeuert - ohne wirklich aktiv an einer Lösung dieses Dilemmas zu arbeiten...​
 

Member_2.0

New Member
Bei mir auf der Station haben wir durchschnittlich 3-4 Flüchtlinge pro Monat, die sich bei uns mit Depressionen behandeln.
Oft wegen Trauma durch Krieg und Flucht, oft aber auch weil sie sich einen Attest unseres Oberarztes erhoffen, der Belegt,
dass sie nicht abgeschoben werden dürfen. Wenn sie das nicht bekommen, gibt es sehr oft brenzlige Situationen.
Bei je mehr die Hoffnung stirbt, desto wahrscheinlicher ist es imo das mehr solche Sachen wie in Ansbach passieren.
Die Menschen stehen (verständlicher Weise) massiv unter Druck und wenn nichts mehr bleibt, sind sie sehr empfänglich für
Gruppen wie den IS etc :sad: :sad:

Hinzu kommen dann Patienten wie der Amokschütze von München, die auch unter Depressionen leiden und das Versorgungssystem für
psychisch Erkrankte (eigentlich für alle Erkrankten) in Deutschland ist und wird immer schlechter.
Ich kann ja aus erster Hand versichern, dass in den deutschen Krankenhäusern, grad in der Psychiatrie die Versorgung eine Katastrophe ist.
Möchte nicht zu weit ausholen, weil ich wirklich maximal frustriert bin. Das würde zuviel werden, aber ich kann nur sagen, mich wundert nicht
das viele durchdrehen :mellow:
Ich will die Täter damit nicht schützen, es sind immer noch Verbrecher und es ist alles nicht zu rechtfertigen, aber ohne Personal und Therapie
kann man es auch nicht verhindern, dass nichts besser wird. Aber mehr Polizei wird es dann schon richten :cursing: :facepalm:
 

Rebell

New Member
Ich bin seit Monaten auf der Suche nach einen Psychotherapeuten... keine Chance. Ich bin eig. nur übergangsweise bei meinen Therapeuten in der Tagesklinik geblieben. Aber das ist keine Dauerlösung weil zu wenig Zeit, zu wenige Meetings.

Ohne Privatversicherung bist du aufgeschmissen. Daher glaube ich dir das aufs Wort.
 

00Doppelnull

Statussymbol.
Rebell schrieb:
Ich bin seit Monaten auf der Suche nach einen Psychotherapeuten... keine Chance. Ich bin eig. nur übergangsweise bei meinen Therapeuten in der Tagesklinik geblieben. Aber das ist keine Dauerlösung weil zu wenig Zeit, zu wenige Meetings.

Ohne Privatversicherung bist du aufgeschmissen. Daher glaube ich dir das aufs Wort.
Ich hab da auch in meinem Bekanntenkreis einige Leute mit ähnlichen Problemen, und die Lösung für alle waren am Ende private Psychotherapeuten. Falls du ein bisschen Geld locker machen kannst (glaube die zahlen so ~70-90 Euro pro Monat), kriegst du da sehr schnell einen Platz. Ist zwar nicht gerade wenig Geld aber die geistige Gesundheit kann einem ja schonmal was Wert sein. Musste am besten mal mit deiner Krankenkasse reden und gegebenenfalls wechseln. Da gibts einige die, wenn ich es richtig verstanden habe, bis auf diese monatliche Extrazahlung, den Rest der Kosten übernehmen trotz privater Praxis.
 

Constance

Well-Known Member
Es geht einfach Bergab. Natürlich war das in den 50/60/70 auch akut, aber da bekam man vieles hat auch nicht mit. Soweit richtig.

Nun bin ich in Zeiten von der Wiedervereinigung aufgewachsen und wurde multikulturell geprägt und seitdem "ich" denken kann, geht es halt bergab. Deutschland verwahrlost in sozialer Ungewissheit, Terror überall, sinnfreier Krieg an zuvielen Ecken, Massenhysterien, 32 Millionen Flüchtlinge weltweit. Das russisch-deutsche Verhältnis am Po, EU sinn-frei und handlungsunfähig. Also wo geht es bitte nicht bergab? Und zudem rückt alles näher. Paris ist kein Berg hinterm Horizont mehr, sondern nur 3 Klicks im Internet entfernt. Ich denke, dass wir wieder in einer Zeit des Protestes leben liegt am Internet, auf der anderen Seite bietet das Internet auch viel Ablenkung.
 

Rebell

New Member
00Doppelnull schrieb:
Rebell schrieb:
Ich bin seit Monaten auf der Suche nach einen Psychotherapeuten... keine Chance. Ich bin eig. nur übergangsweise bei meinen Therapeuten in der Tagesklinik geblieben. Aber das ist keine Dauerlösung weil zu wenig Zeit, zu wenige Meetings.

Ohne Privatversicherung bist du aufgeschmissen. Daher glaube ich dir das aufs Wort.
Ich hab da auch in meinem Bekanntenkreis einige Leute mit ähnlichen Problemen, und die Lösung für alle waren am Ende private Psychotherapeuten. Falls du ein bisschen Geld locker machen kannst (glaube die zahlen so ~70-90 Euro pro Monat), kriegst du da sehr schnell einen Platz. Ist zwar nicht gerade wenig Geld aber die geistige Gesundheit kann einem ja schonmal was Wert sein. Musste am besten mal mit deiner Krankenkasse reden und gegebenenfalls wechseln. Da gibts einige die, wenn ich es richtig verstanden habe, bis auf diese monatliche Extrazahlung, den Rest der Kosten übernehmen trotz privater Praxis.
Wenn ich könnte würde ich es sogar. Aber bedingt durch meine Krankheit im H4 Bereich... (da zeichnet sich aber was ab da ich in der Reha-Beratung drin bin...). Zuletzt erste mal seit Jahren wieder Zahnarzt. Jetzt hängt mir der erstmal bis Ende des Jahres mit Monatlich 100 € im Nacken. (Ja gut. Selber schuld.)

Aber woher nehmen wenn nicht stehlen, ich existiere am Minimum... und zum Glück wohne ich zuhause. Wenn ich auch noch ne eigene Wohnung hätte wär ich am verrecken.
(btw. nimm die 70-90 € pro Sitzung dann passt das zumindest hier im Raum Köln. Da ich aber mindestens eig. alle 2 Wochen dran müsste.)

Ich hatte ja eig. einen guten. Aber der wurde immer schlechter und schlechter... und ja ich glaube der hat mich am Ende rausgemobbt. (Eben auch wegen Cash)
 

Rhodoss

Well-Known Member
@ Rebell

wenn du H4 beziehst und besondere wiederkehrende Bedarfe hast, die nicht anderweitig abgedeckt werden, empfehle ich dir die Anlage BEBE (findest im Netz) auszufüllen und bei deinem Leistungssachbearbeiter damit vorzusprechen...
 

NewLex

Well-Known Member
nachoz schrieb:
Kann mir mal kurz jemand bei der Selbstfindung helfen?
Bin ich jetzt also rechts, weil ich die Aussagen von Wagenknecht absolut nachvollziehbar finde?
Ihr Deutschen habt wirklich ein Selbstfindungsproblem. Deutschland sollte mal mit ihrer Links/Rechts Einteilung aufhören und mit normalen Menschenverstand Politik führen ohne jemanden sofort wieder in ein Extremes Eck zu stellen. :rolleyes:
 

nachoz

New Member
Genau das wollte ich damit auch ausdrücken.
Ist mir schleierhaft wie man nach dieser ganz simplen, nüchternen und keineswegs radikalen Analyse einen Rücktritt seiner einen Parteichefin fordern kann.
Bzw. ihn in den Raum stellt aber nicht die Eier hat, die Frau aktiv dazu aufzufordern.

Ich lese mittlerweile echt gerne die BAZ. Ist ganz amüsant wie andere Länder so auf Deutschland blicken.
 

Constance

Well-Known Member
Das Problem ist einfach: Die Dame hat vollkommen Recht.

Man hat sich der Krise nie angenommen, selbst die gesamte EU ist daran gescheitert in meinen Augen. "Wir schaffen das" klingt nach dem Obama-Zug. Aber Obama befand sich im Wahlkampf - leider etwas gänzlich anderes als mit 32 Millionen Menschen zu jonglieren. Unseren eigenen sozialen Systeme sind rudimentär, seit Jahren verkommt das soziale Segment in Deutschland und unterliegt immer stärker der Ausbeutung. Und dann, wenn man mit den Amtswegen der Asylanträge von Millionen Einwanderern, unzähligen SGBII-Anträgen in Verbindung mit Frührenten, Arbeitsunfähigkeitsrenten etc. sowieso schon Verzug ist, hebt man einfach die Weichen und überlastet sein System ohnehin mehr. Viele Stimmen besagten, dass wir die Auswirkungen dieser Entscheidung erst Jahrzehnte später wahrnehmen werden. Ich bin gespannt.
Alles was da gelaufen ist (unter Merkel) ist einfach unbedacht gewesen und als leichtfertig abgetan worden. Im Ernst: Im Grunde genommen besteht unsere heilige EU doch aus 4-5 Staaten statt 20+

Und jetzt wird eine Politikerin wegen 70 Jahre zurückliegenden Ereignissen in Regress genommen. Lachhaft, zumal sie einfach 100% Recht hat.
 

nachoz

New Member
Seh ich auch so.

Immer amüsant wenn man in sozialen Netzwerken lesen muss, dass man als Deutscher lieber seine Fresse zu halten hat gegenüber den Zuständen in der Türkei, dem Genozid, der Flüchtlingskrise oder sonstigen aktuellen Themen die unbequem sind. Immerhin haben wir ja die Juden getötet.
Also ich weiß nicht wie es euch geht aber ich habe noch niemanden getötet...

Ich weiß auch nicht wie oft ich in letzter Zeit das Wort "besonnen" gelesen habe.
Ich bin besonnen. Wäre schön wenn unsere Regierung auch endlich mal besonnene Taten folgen lassen würde und nicht nur inhaltsleere Phrasen von sich gibt...
 

Endzeit

New Member
TheReelGuy schrieb:
Ich müsste es besser wissen, aber sag' mal, Endzeit:
Was muss denn, deiner Meinung nach, getan werden?
Merkel muss hinterfragt werden. Was den Medien als unangebrachtes nationales Schuldgefühl verkauft wird vonwegen wir müssen uns alles gefallen lassen wegen Nazischuld ist doch in Wahrheit Absicht. Das ist so gewollt. Genau so wie Merkel nicht dumm ist und das nicht erkennt. Das ist eine hochintelligente Frau die wissentlich all diese Konsequenzen herbeigeführt hat. Oke vielleicht ist sie dumm aber sie wird von nicht dummen Kollegen beraten und befehligt. Sie ist keine Diktatorin, sie könnte nicht in Dummheit alleine regieren. Da würden andere eingreifen. Also will das eine regierende Mehrheit alles so.

Hätte man so viele Flüchtlinge aufnehmen können? Mit den Mitteln und Möglichkeiten die ein Land wie Deutschland hat, ja. Hätte man darauf bestehen können das andere Länder auch welche aufnehmen damit es gleichmässig verteilt wird, ja.

Hätte man sich sofort dafür einsetzen können das die Probleme, wieso, die Flüchtlinge überhaupt erst aus ihren Ländern flüchten behoben werden? Auch das.

Nein man steckt zu viele Flüchtlinge in miserable Bedingungen und tut dann erschrocken, wenn daraus Kriminalität rührt.

Jetzt die Terroranschläge? Es wird nichts geändert. Erdogan tötet sich an die Macht und es wird gebilligt. Da wird nichts geändert.

Klar kan man das Verschwörungs Theorie nennen aber die Bürger müssen alle diese Entscheidungen lauter hinterfragen und die Medien alle wegficken die Rassismus schüren oder Angst oder die behaupten das wäre alles das Werk von Islamisten.

Selbst wenn es so wäre muss mit allen Problemen hier anders umgegangen werden!
 

nachoz

New Member
wegficken? :ugly:

Bin da relativ bei dir.
Ich habe kurz in die Rede reingeschaut und musste dann ausschalten. Es ist nunmal wie immer. Die Frau redet 30 Minuten ohne auch nur irgendetwas gesagt zu haben. Ihr ominöser 9 Punkte Plan ist auch nichts Neues...

Irgendwo habe ich gelesen, sie hätte sogar völlig an Themen vorbei geredet, worauf sie angesprochen wurde.
Quasi:
Journalist: "Was halten sie von Äpfel"
Merkel: "Ja also Bananen sind wirklich schmackhaft"

Und dann noch pampig werden wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass sie nicht die Frage beantwortet hat. :squint:

aber ist man ja alles gewohnt.
 

MadMax

Well-Known Member
NewLex schrieb:
Ihr Deutschen habt wirklich ein Selbstfindungsproblem. Deutschland sollte mal mit ihrer Links/Rechts Einteilung aufhören und mit normalen Menschenverstand Politik führen ohne jemanden sofort wieder in ein Extremes Eck zu stellen. :rolleyes:
Sofern du nicht ein österreichischer Landsmann/Landsfrau bist, dann sieh dir mal an, was in der guten, alten, Alpenrepublik von Statten geht... 2015 waren ausnahmslos ALLE, die nicht mit Plüschtieren am Bahnhof standen Rechte, Hetzer, Nazis und und und..... Ein Jahr später, und nachdem so ziemlich Alles eingetroffen ist, was mit diesem Willkommens-Wahnsinn vorausgesagt wurde, hört und sieht man von der Bahnhofsfraktion nicht mehr viel.......

Und Deutschland hat dieselben Probleme, nur noch um ein paar Nummern heftiger, da dieses Land einen derart krankhaften Erbschuldkomplex an den Tag legt bzw. anerzogen bekommen hat, dass es garnicht mehr anders kann. Darum ist es auch möglich, dass eine "Psychopathin" a la Merkel (und ja, nach dem Auftritt gestern ist diese Frau nicht mehr zurechnungsfähig!) noch immer einen ganzen Kontinent ins Chaos stürzt. Wir wollen nicht vergessen, wer die Einladung in die Welt posaunt hat, ohne Andere zu fragen. Und wer immer noch behauptet es hätte keine Alternativen gegeben lügt sich selbst seine Welt zurecht.

Das muss man sich mal vorstellen: Erwischt man dich in Österreich zB. ohne Angel- oder Führerschein, dann wirst du die "Härte" des Gesetzes kennenlernen. Keine 50 Meter daneben aber marschieren Tausende einfach so über die Grenze, unkontrolliert, ohne Hürde, die Exekutive wird einfache zur Seite gestoßen.... Wenn selbst beim "naivsten" Humanisten hier nicht der Groschen fällt, dann Gute Nacht. Und dann kam Köln, Paris, Ansberg usw.

Wenn du dich in Wien mit einen Plakat vors Parlament stellst, wird man dich abführen. Wenn aber 4000 Türken mitten in der Nacht für Ihren "Führer" auf die Straße gehen und "Allahu Akbar" skandieren bzw. "sage es und wir töten", vom Wolfsgruß mal abgesehen, dann hat das im Grunde keine Konsequenzen bzw. steht die Exekutive dem Treiben wie Statisten hilflos gegenüber..... Und das, meine Damen und Herren, ist eine Selbstaufgabe in Reinkultur. So ein Staat ist am Ende. Das im Bezug zu "Erbschuldkomplex".

Und die Krönung ist dann noch, dass selbst linksgerichtete Politiker, die gottlob endlich aus dem kollektiven Wahnsinn ausbrechen wollen und klare, und richtige Worte finden, medial und "politisch korrekt" zu Sau gemacht werden (Stichwort: Sarah Wagenknecht). Daran erkannt man schon, dass hier wirklich "Fanatiker" am Werk sind (Kein Asyl, aber Duldung (WTF????)) die jeden Bezug zur Realität verloren haben! Aber solange man die AfD als "Wurzel allen Übels" hinstellen kann, ist die Welt noch Heile, nicht wahr? Dabei ist die AfD eigentlich nur das Ventil!

Und wie hilft man sich? Richtig, man verbietet Rücksäcke bei öffentlichen Veranstaltungen...... Wäre es nicht zum Weinen und traurig, müsste man den ganzen Tag lang lachen ob so einer Selbstaufgabe..... Die nächsten Wahlen in Europa kommen... Die Wahlsieger dürften mittlerweile schon feststehen. Und die PK von "Muddi" gestern war noch ein Brandbeschleuniger!
 
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