Europapolitik in der Diskussion

Der Pirat

New Member
Nicht "kein Bock drauf". Eher populistischen Parolen hinterherrennen und ohne wirkliche selbstinformation Parolen nachbrüllen.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Danke an Doppelnull, dass er hier etwas Vernunft reingebracht hat. Ich sehe das Problem auch in der Ghettoisierung und nicht in der Islamisierung.
Und an dem Problem ist auch selten die Politik schuld. Es liegt zum Teil daran, dass viele Deutsche aus einer Gegend wegziehen, sobald dort zu viele Ausländer wohnen, und in ihre Wohnung ziehen dann wieder Migranten ein, was zu einem noch größeren Ausländeranteil führt und noch mehr Deutsche dazu bewegt, aus der Gegend wegzuziehen. Und je weniger Kontakt die Migranten zu den Deutschen haben, umso weniger lernen sie die Sprache und umso mehr sind sie "unter sich". In der Regel sind es Gegenden, wo die Wohnungen günstig sind, denn die wenigsten Migranten können sich in der ersten Zeit eine teure leisten. Mit Islam hat das nichts zu tun, denn dieses Problem gibt es z.B. auch mit Russlanddeutschen.

@Rebell: Man merkt einfach, dass du immer noch ein AfD-Anhänger bist und immer noch deren Anti-Euro-Parolen glaubst (die größtenteils schwachsinniges Stammtisch-Gerede sind). Und dass dann auch immer wieder gesagt wird "Endlich sagt es jemand", kann so langsam nicht dein Ernst sein. Darüber wird doch andauernd gesprochen, also warum sollte man jemanden, der es zum tausendsten Mal ausspricht, wie einen Helden feiern? Das ist so ein Unsinn. Da wird ja so getan, als wäre es lebensgefährlich, so eine Meinung zu vertreten - so kann man sich auch wichtig machen :clap:
Und dass man den Medien vorwirft, quasi für die Regierung zu arbeiten und die Meinung der Zuschauer zu manipulieren, ist auch eine alte Tradition, die immer noch realitätsfern ist und im Übrigen auch schon von Hitler dazu benutzt wurde, um das Volk auf seine Seite zu bringen. Scheint auch immer wieder zu funktionieren bei manchen Leuten.
 
B

Bader

Guest
Mal kurz, wieso soll ich den 19 Punkte Plan der Pegida ernst nehmen, nachdem rauskam, dass beinahe die komplette Pegidaführungsebene rechtspopulistische und braune Scheiße im Netz verbreitet hatte??? Wieso soll ich mit Pegida sympathisieren, wenn die Leute, die es in den Wege geleitet hatten, nicht ganz sauber sind? Der Kern der Bewegung stinkt bis zum Himmel, da können die den Rahmenprogramm auch so schön schmücken. Die NSDAP fing auch als "harmlose" Bewegung an, die den Frust gegen die Regierung entluden. Den Vergleich erlaube ich mir, allein dass die das hässliche Wort "Lügenpresse" verwendet hatten, welches ja ein Stilmittel war zu Zeiten des ersten und zweiten Weltkrieges. Pegida ist von vorne bis hinten einfach nicht akzeptabel. Da wurde so viel falsch gemacht, dass man es nicht mehr schönreden bzw das Image ändern kann.

Und allein dass allein durch die Demomasse die Gewichtung zwischen Pegida & Anti-Pegida locker 25:75 ist, zeigt doch, dass die nie und nimmer "Wir sind das Volk" sind. Heuchlerei. Punkt. Aus.
 

Joker1986

0711er
Tyler Durden schrieb:
Und je weniger Kontakt die Migranten zu den Deutschen haben, umso weniger lernen sie die Sprache und umso mehr sind sie "unter sich".
Und da sprichst du was an:
Die Sprache ist essentieller Bestandteil für Integration und Bildung hier in Deutschland (und wahrscheinlich auch in jedem anderen Land der Erde).
Daher verstehe ich nicht, warum man sich nicht von selbst dahinter klemmt und sie Sprache lernt.
Ich arbeite in einer Spedition und wir verschicken auch für Privatkunden Fracht. Da kommen manchmal Leute an, die können kaum geradeaus deutsch sprechen. Erzählen dann aber Sie wollen ein Gewerbe anmelden und Geschäftsmann werden.
Die verstehen ja aber schon nicht mal die einfachsten Sache die ich erkläre was bei Luftfracht (Sicherheitsbestimmungen, wie sich die Kosten zusammensetzen, etc.) beachtet werden muss. Wie überleben die, wenn da irgendwelche windigen Geschäftsleute kommen und denen was andrehen/aufschwatzen?
Wenn ich zum Unternehmer ins Lager gehe (wo ja quasi nur Ausländer arbeiten), sind auch die Lagermeister oder Schichtleiter diejenigen, die vernünftig deutsch sprechen.

Migrantenkinder wie Kaya Yanar oder Bülent Ceylan füllen Hallen und werden bejubelt. Cem Özdemir schafft es in den Bundestag. Deutschland ist ja alles andere als ein fremdenfeindliches Land.
Und alle haben eines gemeinsam: Sie sprechen vernünftiges (bis auf Ceylan vielleicht, der alde Monnemer :wink: ) deutsch.

Da muss doch von den Leuten selbst auch ein Impuls kommen, die Sprache lernen zu wollen?! Ohne Sprache, drängt man sich doch selbst an den Rand der Gesellschaft und jammert dann aber rum, das Integration nicht funktioniert.
 

nachoz

New Member
Trotzdem laufen dort genug Leute mit die entweder "Angst" haben oder einfach nicht ordentlich aufgeklärt bzw. informiert sind.
Und anstatt die Leute eben aufzuklären und zu informieren, hält es eine Regierung nicht für nötig da mal Licht ins Dunkel zu bringen und wirft einfach alle dort in eine Schublade. Ja, Pegida ist weiß Gott nicht das "Volk". Dennoch kann man dort bestimmt genug von dieser Verblendung heilen...wenn man mal reden würde.
Aber wenn ich dann Aussagen lese wie: "Mit Anhängern der Pegida/Lediga/LMA und was auch immer könne man nicht reden oder argumentieren, also rede ich generell nicht mit den Menschen" - da bekomm ich das große Kotzen. Man wirft den anderen vor sie hätten nur Vorurteile, dabei hat man selbst genug davon.
Jetzt kann man das natürlich naiv und dumm nennen, wenn man die Leute dort laufen sieht aber damit ist das Problem ja nicht gelöst.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
@Joker: Ja, die Sprache ist schon sehr wichtig. Je älter man ist, umso schwieriger wird es, eine neue Sprache zu lernen. Die Kinder lernen es meistens schnell, vor allem wenn sie in eine KiTa oder in eine Schule gehen, wo sie auch mit Deutschen verkehren. Für die Erwachsenen ist es schwieriger, und manche machen sich leider nicht die Mühe. Wenn sie dann durch den Alltag kommen, ohne Deutsch zu benötigen (nur mit den Landsleuten reden, nur in "ihrem" Laden einkaufen, nur ihre Heimat-Fernsehsender schauen etc.), dann können sie 30 oder 40 Jahre lang hier leben, ohne die Sprache zu lernen. Manche wollen auch gar nichts mit den Einheimischen zu tun haben. Ich finde sowas auch respektlos und kann es kaum nachvollziehen. Deshalb wäre es besser, wenn es solche "Ghettos" nicht gäbe und die Migranten mittendrin in der Bevölkerung landen würden. Dann würden sie die Sprache lernen müssen, ob sie es wollen oder nicht. Ich habe Deutsch auch erst dann gelernt, als ich in einer "gemischten" Clique landete.

@nachoz: Die Regierung steckt sie nicht alle in eine Schublade. Die Politiker sagen auch, dass bei Pegida unterschiedliche Menschen mitlaufen, und sie werden nicht alle für Nazis erklärt. Wo hat die Regierung das getan?
EDIT: Und was meinst du mit "Licht ins Dunkel bringen"? Das tun sie doch die ganze Zeit, indem sie z.B. darauf hinweisen, dass nicht alle Moslems radikal sind und dass es hier gar nicht so viele Ausländer gibt. Aber solche Reden werden dann von den Pegida-Anhängern als Lügen abgetan und nicht ernst genommen:wink:
 

Joker1986

0711er
Tyler Durden schrieb:
@Joker: Ja, die Sprache ist schon sehr wichtig. Je älter man ist, umso schwieriger wird es, eine neue Sprache zu lernen. Die Kinder lernen es meistens schnell, vor allem wenn sie in eine KiTa oder in eine Schule gehen, wo sie auch mit Deutschen verkehren. Für die Erwachsenen ist es schwieriger, und manche machen sich leider nicht die Mühe. Wenn sie dann durch den Alltag kommen, ohne Deutsch zu benötigen (nur mit den Landsleuten reden, nur in "ihrem" Laden einkaufen, nur ihre Heimat-Fernsehsender schauen etc.), dann können sie 30 oder 40 Jahre lang hier leben, ohne die Sprache zu lernen. Manche wollen auch gar nichts mit den Einheimischen zu tun haben. Ich finde sowas auch respektlos und kann es kaum nachvollziehen. Deshalb wäre es besser, wenn es solche "Ghettos" nicht gäbe und die Migranten mittendrin in der Bevölkerung landen würden. Dann würden sie die Sprache lernen müssen, ob sie es wollen oder nicht. Ich habe Deutsch auch erst dann gelernt, als ich in einer "gemischten" Clique landete.
Ja, da hast du vollkommen recht. Wenn das bei Migranten nicht der Fall ist (oder ganz krass gesagt bei Kriegsflüchtlingen) finde ich das auch nicht so schlimm, dass die die Sprache nicht können. Aber mir fällt es auch bei Jugendlichen in zweiter oder dritter Generation auf.
Da sehe ich viel mehr das Problem mit "Ausländern". Denn diese Leute sind in der Statistik nicht als Ausländer geführt, aber sicherlich von der Bevölkerung so wahrgenommen und teils auch behandelt.
 

nachoz

New Member
Tyler Durden schrieb:
@nachoz: Die Regierung steckt sie nicht alle in eine Schublade. Die Politiker sagen auch, dass bei Pegida unterschiedliche Menschen mitlaufen, und sie werden nicht alle für Nazis erklärt. Wo hat die Regierung das getan?
EDIT: Und was meinst du mit "Licht ins Dunkel bringen"? Das tun sie doch die ganze Zeit, indem sie z.B. darauf hinweisen, dass nicht alle Moslems radikal sind und dass es hier gar nicht so viele Ausländer gibt. Aber solche Reden werden dann von den Pegida-Anhängern als Lügen abgetan und nicht ernst genommen:wink:
Ich lese leider auch viel zu oft eben solche Kommentare, wie ich sie geschrieben habe.
Aber es gibt ja 2 Arten von Kommunizieren. Kommunizieren und nicht kommunizieren :ugly:

Was Joker hier anspricht habe ich auch in meiner Grundschulzeit erlebt.
Da ging es in der Pause beim Fußball spielen schon los. "Ausländer" gegen die Deutschen.
 

Rebell

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Ghettoisierung ist wirklich banal... dies mag ja durchaus auf bestimmte Gegenden zutreffen. Allerdings ist das halt nicht konform mit dem was ich jetzt zumindest gesichert in Köln erlebt habe und auch immer wieder mal höre.


Aber hier haben andere andere Erfahrungen gemacht, da werden wir kaum auf einen Nenner kommen, ist auch i.O. so. (Für mehr Details bin ich nat. offen vill. revidiert sich dann auch was bei mir.)

@Tyler:
Zu deiner Frage wo hat die Regierung das getan:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat an die Bürger appelliert, den Aufrufen zu den islamkritischen "Pegida"-Demonstrationen nicht zu folgen. "Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen", sagte Merkel in ihrer Neujahrsansprache, die heute Abend ausgestrahlt wird. "Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen!" Die Demonstranten riefen zwar "Wir sind das Volk", so Merkel weiter. "Aber tatsächlich meinen sie: Ihr gehört nicht dazu - wegen eurer Hautfarbe oder eurer Religion", warnte die Bundeskanzlerin.
Merkel in der Neujahrsansprache.

(außerdem gab es da noch Nazis in Nadelstreifenanzug usw.)
+ man muss vermerken das nicht wenige, und auch nicht groß unbekannte, Politiker in den Vorständen div. Medien sind (gerade im ÖR-Bereich). Das macht es Zwangsläufig zu einen gewissen grad zum Spielball von Politikern.

Ergänzend dazu gibt es einen Kommentar eines Bundesrichters aus dem ich Zitiere:
Deutschland führt seit dreizehn Jahren "Krieg". Die öffentliche Meinung über all die Jahre war schwankend, die Helden der Meinungsfreiheit rätselten mit zitternden Händen über der Tastatur: Darf man das Wort verwenden? Was wird der Chefredakteur sagen? Wird mein Vertrag verlängert? Hat schon eine Partei angerufen? Welche Worte sind zurzeit erlaubt, welche üblich und erwünscht, und welche wären, unter Freunden, ganz "unklug"? Die Kriegsberichterstattung der deutschen Presse seit 2001 ist ein Thema für sich.
Ich denke das spricht für sich. Übrigens ein sehr Lesenswerter Artikel der echt teilweise reinhaut.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/thomas-fischer-strafrecht-voelkerrecht

Vill. auch noch Interessant ist mit ein paar guten Punkten:
http://www.rp-online.de/politik/deu...da-entwickelt-und-so-verbreitet-aid-1.4829986


Zu ein paar anderen Punkten werde ich später was sagen. Da muss ich mich selber teilweise nochmal quer Lesen da ich in den letzten Wochen nicht so Aktuell war und bevor ich mir hier nen Strick drehe wegen Falschen Informationen verbreitung...


Aber 2 Erlebnisse möchte ich noch erzählen welche ich in letzter Zeit hatte:

Erstens. Die Sprache ist Elementar wichtig! Ich befinde mich derzeit in Psychischer Behandlung und komme dort viel in Kontakt mit Migranten der 2ten Generation (50-60 Jahre Alt). Und zwar sind dies, jetzt mal nur aus meiner Gruppe, Menschen die ursprünglich aus Russland und der Türkei kommen. Und diese können sich gut in Deutsch unterhalten. Der eine besser, der andere Schlechter. Aber das ist echt wichtig und richtig sonst wäre eine Behandlung in ihren Fällen extrem schwierig. Nur ein Beispiel warum die Sprache sehr wichtig ist!

Zweitens: Direkt gegenüber von mir wohnen 2-3 Asylanten (mutmaßlich Nordafrika). Mich Interessiert soweit weder woher sie genau kommen noch ob sie überhaupt berechtigt wären. Denn solange sie da sind gehe ich davon aus das alles korrekt ist usw. Ich habe kaum Kontakt zu denen. Leider. Sie sprechen kein Deutsch, min. einer Arbeitet für die hiesige Gemeinde usw. Zuletzt habe ich ein Ticket für Eishockey abgegeben damit man mal was anderes erleben kann. (Leider nicht gekommen, die Option hatte ich denen gelassen. Die Tickets hatte ich selber Gewonnen aber eben nicht alle gebraucht.)

Aber ich hab ein nettes Gespräch gehabt und ich denke ich werde da demnächst das ganze nochmal ein wenig Intensivieren. Ich finde das sehr bereichernd. Vielleicht entwickelt sich ja mehr draus.
 

Rebell

New Member
Bzgl. Pegida kleine Revidierung, hab mir jetzt nen aktuellen Überblick der Entwicklungen nachgelesen: Das mit Lutz Bachmann geht gar nicht. - Die anderen Initiatoren haben ja jetzt auch darauf reagiert weil der sich immer noch einmischen wollte.

Einerseits zeigt mir das, das die meisten Leute wirklich nicht Rechts sind und an das glauben was sie in 19 Punkten verfasst haben. Andererseits zeigt es mir auch warum ich bislang nie Pro Pegida war sondern den Neutralen Finger drauf hatte.

Jetzt muss man sehen wie die Pegida sich entwickelt wobei die Tendenz sein dürfte das jetzt ein Rechtsruck durchgeht, das Risiko bestand ja immer das Rechte sich diese Bühne abgreifen... nun halt mehr denn je.
 

Rebell

New Member
So die Pegida ist ja wie zu erwarten "Tot" bzw. hat jetzt den Rechtsruck bekommen den ich befürchtet hatte. Damit wäre das Thema für mich auch erledigt.

Anbei aber noch etwas was einige immer angezweifelt haben:
Auf Anfragen der AfD Sachen gibt die Landesregierung zu Steuergelder für die Finanzierung der Gegendemo verwendet zu haben. 100.000 € liegen da im Raum + der Kutschierung von Rednern in Staatskarossen.

Es ist ein Skandal... ein Skandal der nat. kein Echo in den Medien findet (zumindest Stand 10:00 Uhr nicht).


Edit:
Änderung der Linkabfolge um Missverständnisse auszuschließen:

Die TAZ berichtete am 12.02. (http://taz.de/!154642/) über die Bezahlung von Antifas welche überaus Professionell aufgezogen sind.
(Ist nat. Satire.)
 

Rebell

New Member
Was davon meinst du genau?

Die Anfrage der AfD an die Landesregierung gab es und auch die Antwort.

Den TAZ Bericht hätte ich vill. separat anfügen sollen und nicht im Kontext. Der ist nat. Satire (auch wenn die gut versteckt ist. Ich hab den Artikel 2 mal gelesen um sicher zu sein). Werde ich noch ändern :wink:
 

Der Pirat

New Member
Genau auf den TAZ Artikel bin ich angesprungen.
Wollte da noch mal nachhaken, da es genug Leute gibt, die das für bare Münze nehmen und auch in entsprechenden Gruppen verbreiten :biggrin:
Aber dann hat sich das ja geklärt :wink:
 

Rebell

New Member
Der Pirat schrieb:
Genau auf den TAZ Artikel bin ich angesprungen.
Wollte da noch mal nachhaken, da es genug Leute gibt, die das für bare Münze nehmen und auch in entsprechenden Gruppen verbreiten :biggrin:
Aber dann hat sich das ja geklärt :wink:
Wobei man nat. abwägen muss...
Im Dezember berichteten mehrere Seiten im Web (Darunter der "berühmte" oder vill. eher berüchtigte :wink: Kopp Verlag, und weitere) das Pegida Gegendemos vom Land Sachsen/Stadt Dresden finanziert würden.

Was ja da keiner glauben konnte oder wollte ist nun als Tatsache im Raum stehend. Gut: Wie genau sich die Finanzierung der Gegendemo aufteilt ist weiter unklar.

Aber gemäß den Fall das einzelne Demonstranten bezahlt wurden (was geschrieben wurde) würde dies auch ganz sicher Antifa mit einschließen.


Da wäre die TAZ Satire dann wieder gar nicht sooo unwahr. Aber da möchte ich jetzt nicht groß Spekulieren, ich hoffe das die genauen Umstände des Geldes auch noch raus kommen werden.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
@Rebell: Die Leute gehen doch freiwillig zu den Antifa-Demos.
Interessant ist, dass die eine Seite der Regierung vorwirft, zu links zu sein und durch die Medien die öffentliche Meinung in diese Richtung manipulieren. Gleichzeitig wirft die andere Seite der Regierung vor, zu weit rechts zu sein (z.B. wegen der BND/NSU-Affäre, über die übrigens in allen Medien berichtet wurde, was eine Manipulation der Medien durch Regierung sehr unwahrscheinlich macht). Man sieht halt, was man sehen will, und die Gegenseite wird immer von geheimen Drahtziehern gesteuert :ugly: In allen Medien wird auch über die NSA-Überwachungsaffäre berichtet und kritisiert, und trotzdem behaupten viele Leute, dass unsere Medien für die US-Regierung "arbeiten". Dabei wird auch Edward Snowden in den deutschen Medien eher als Held dargestellt und nicht als Verräter.
Aber ich weiß schon, ich bin zu naiv und rede gegen die Wand. :squint:
 

Woodstock

Z-King Zombies
Die führenden Medien schreiben sehr positiv für die Nato. Das kann man nicht leugnen. Es hocken auch viele hohe Führungskräfte der Zeitungen in hohen Positionen von Vereinigungen dem transatlantischen Verteidigungsbündnis äußerst positiv zugetan sind. Zeitungen wie der SPIEGEL haben für ihre einseitige Berichterstattungen in der Ukrainekrise auch eine Rüge vom Presserat bekommen aber das wissen nur wieder wenige. Das ist durchaus keine Illusion.

Bei uns misst man bei Snowden aber mit zweierlei Maß. Wir haben die Amis ebenfalls ausspioniert, alle spionieren alle aus.

Und diese geheimen Drahtzieher sind doch alle nicht geheim. Man sieht sie täglich in den Nachrichten. :squint:
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Woodstock schrieb:
Die führenden Medien schreiben sehr positiv für die Nato. Das kann man nicht leugnen. Es hocken auch viele hohe Führungskräfte der Zeitungen in hohen Positionen von Vereinigungen dem transatlantischen Verteidigungsbündnis äußerst positiv zugetan sind.
Das beweist nicht, dass sie von der Nato kontrolliert oder bezahlt werden.


Zeitungen wie der SPIEGEL haben für ihre einseitige Berichterstattungen in der Ukrainekrise auch eine Rüge vom Presserat bekommen aber das wissen nur wieder wenige. Das ist durchaus keine Illusion.
Das ist auch kein Beweis, dass der Spiegel von jemandem dafür bezahlt oder dazu genötigt wird, einseitig zu berichten. In anderen Medien habe ich neutrale Berichte gesehen, wo z.B. nur gesagt wurde, dass wieder auf Zivilisten geschossen wurde und Separatisten und Ukrainer sich gegenseitig die Schuld zu schieben.
Zudem spricht die Tatsache, dass es bei uns einen Presserat gibt, der einer Zeitung wie Spiegel eine Rüge erteilen kann, dafür, dass hier keine Medien-Diktatur herrscht wie einige sagen.

Bei uns misst man bei Snowden aber mit zweierlei Maß. Wir haben die Amis ebenfalls ausspioniert, alle spionieren alle aus.
Das ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass die deutschen Medien von den USA nicht gesteuert/kontrolliert werden. Das habe ich ja gesagt und sehe darin kein Gegenargument.

Und diese geheimen Drahtzieher sind doch alle nicht geheim. Man sieht sie täglich in den Nachrichten. :squint:
Aber es wird immer nur die Gegenseite von den Drahtziehern gesteuert, richtig? Man selbst hat eine eigene Meinung, während sich die Gegenseite von irgendwelchen Drahtziehern steuern lässt. :squint:

Aber was hat das jetzt mit Pegida zu tun? Darum ging es hier ja eigentlich. Selbst wenn die Medien "Nato-freundlich" sind, sagt das ja nichts über Pegida und Antifa aus.

EDIT: Mir ist schon klar, dass in der Politik und in den Medien auch dunkle Machenschaften vorkommen, aber bei weitem nicht so extrem wie es viele behaupten. Und die USA hat zwar hier und dort Einflüsse, aber sie sind nicht allmächtig.
 
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