Game of Thrones (Serie) - die finale Staffel 8

Dr. Akula

Well-Known Member
Vermutungen für Episode 6:
- Dany versucht Jon mit Drachenfeuer zu töten, Drogon weigert sich/ Jon ist ebenfalls gegen Feuer immun, stirbt aber aus irgendeinem Grund doch noch.
- Tyrion tötet Dany aus Rache am Tod seines Bruders, an Varys, ganz Königmunds und aufgrund seiner Falscheinschätzung
- Die auffällig lange nicht mehr zu sehende Osha sitzt am Ende auf dem Thron.
- Jenseits der Mauer erwacht ein neuer Night King


:shrug:
 

McKenzie

Unchained
Klar die beste Folge der Staffel. Ich habe ca. 3 gröbere Probleme, aber dafür auch nach längerem auch wieder einige recht positive Anmerkungen. Insgesamt bin ich soweit überraschend zufrieden.

Minus:
- Danys Wandlung zur Mad Queen an sich ist voll in Ordnung. Nur war der letzte Tropfen, der sie dann die Zivilisten angreifen ließ, nicht da. Irgendein Anlass, irgendwas das sie over the edge schickt, wäre nötig gewesen.
- Eurons absolut unsinniger Kampf mit Jaime. Ach ja, den Typen musste man ja auch noch irgendwie loswerden. Auch wenn der Kampf sinnlos war und im Endeffekt für die Folge absolut keine Auswirkungen hatte.
- Cleganebowl. Stank nach reinem Fanservice und war nicht mal so toll umgesetzt. Kennt Sapochnik keinen Andere Möglichkeit einen Kampf aufzulösen, außer dass einer den anderen am Hals hochhebt und dieser ihn dann sticht? Langsam wird's echt fad.

Plus:
- Cerseis & Jaimes Ende. Hatte ich ursprünglich so nicht erwartet (Valonqar-Prophecy und so...naja, im Endeffekt ist theoretisch auch Dany die jüngere Schwester von jemandem), aber gefiel mir gut. Letzten Endes hatten sie mich wieder so weit, dass ich #teamlannister war. Außerdem war es angenehm undramatisch. Sie wollen flüchten, Weg versperrt, Pech gehabt. Passiert. Das ist Game of Thrones, wie es mal war.
- Rawadi hat sich bei dieser Folge wieder etwas mehr ins Zeug gelegt. Vor allem das "Mash-Up" aus Light of the Seven und Rains of Castamere im Abspann fand ich gut. Vor allem passt das von der Aussage her so gut. Light als Lied des Wahnsinnns und des Feuers, Rains als Lied der kompletten Zerstörung von Gegnern.
- Die Wildfire-Lager, die durch das Drachenfeuer hochgehen. War eine schöne visuelle Erinnerung daran, dass Danys Vater damals ja schon die ganze Stadt niederbrennen wollte. Seine Tochter hat's nun geschafft.
- Arya versucht zu helfen, ist aber kein Superhuman und die Leute sterben ihr gleich wieder unter der Hand weg. Jup, that's life. sowas hat die Serie zu lang vermissen lassen.
 

squizo

Zillion Dollar Sadist
Bin auch voll zufrieden mit Staffel 8. Klar ist die Story etwas schnell "hingerotzt" aber wie die letzten Folgen im Netz zerrissen wurden, kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Ich hab ja noch Hoffnung
Dass Cersei und Jaime aus den Trümmern steigen und doch gewinnen. :shrug:
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Jetzts wirds interessant, ob die Macher Bälle haben und
GOT mit einigen typisch üblen Schicksalen a la Red Wedding enden zu lassen oder obs auf ein sauberes Happy End hinausläuft, mit Danys Tod, Jons Krönung und frohes Davonkommen für Brienne, Arya, Tyrion etc
 

Noermel

Well-Known Member
Jay schrieb:
Jetzts wirds interessant, ob die Macher Bälle haben und
GOT mit einigen typisch üblen Schicksalen a la Red Wedding enden zu lassen oder obs auf ein sauberes Happy End hinausläuft, mit Danys Tod, Jons Krönung und frohes Davonkommen für Brienne, Arya, Tyrion etc

Happy End ? Das ist schon längst weg. Selbst wenn sie Danny killen wovon ich ausgehen. Die zerstörte Stadt und die Toten bleiben. Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen.
Zudem Brienne ohne Jamie und Araya Tyrion würde sich eh locker opfern für den tot der Mad Queen ohne weiteres. Jon wollte vorher nicht König sein und jetzt König einer Ruine ? Am besten man zerstört ihn.
Frage mich gerade ob der Throne überhaupt noch steht :check:
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Oh man... wenn das jetzt die Spartacus Serie gewesen wäre, hätte ich groß applaudiert. So aber... die bieten Spektakel, aber der Reiz von GoT war doch eigentlich nicht das Spektakel, sondern die vielschichtigen, tiefgründigen Charaktere und die angenehm zähe, aber nachvollziehbare Entwicklung des Plots.
Und nun? Alles hinüber!! Das Ganze ist derart belanglos geworden, nur noch fürs Auge. Wer es nicht schafft das Hirn auszuschalten, hat echt ein Problem.

Die Entwicklung von Daenerys in den letzten Folgen ist derart unsinnig. Irgendwann war es dann aber auch keine Überraschung mehr, trotzdem fällts Mr. Snow natürlich wie die Schuippen von den Augen. An Naivität nicht mehr zu überbieten.

Das Hauptroblem ist, dass die entscheidenden Poenten im Plot, auf die man nun 8 Jahre lang hingearbeitet hat, einfach völlig unsinnig aufgelöst worden sind (Nachtkönig, Daenerys...).Wenn es irgendein Nebenstrang gewesen wäre, meinetwegen, aber so ist das echt schwer zu Verdauen.
Für die letzte Folge sehe ich echt schwarz, das wird wahrscheinlich richtig richtig übler Humbug,

Ich fände es ja eigentlich gut, wenn Daenerys jetzt auch wirklich regieren würde und man der Schreckensherrschaft von Daenerys dann quasi eine Sequel Serie verpassen würde. Das hätte etwas!! Aber das ist Träumerei, ich rechne für die letzte Folge echt mit dem Schlimmmsten!!!
 

oldjoe

Well-Known Member
Wenn ich die ganzen negativen Stimmen hier und woanders lese, wie alles auseinander genommen, analysiert und kritisiert wird, dann finde ich das echt erschreckend. Meine Güte, das ist eine Unterhaltungsshow, ein Event. Das wird alles viel zu Ernst genommen. Und die Erwartungen sind ja sowas von überirdisch hoch, die können doch die Macher der Show im Leben nicht erfüllen. Es sollten meiner Meinung nach alle mal locker bleiben :smile:

Ich fand die letzte Folge und auch die gesamte Staffel bisher klasse und bin bestens unterhalten worden. Die Charaktere entwickeln sich meiner Meinung nach genau dahin wo sie hingehören und in der letzten Folge wird sich dann zeigen, wer die Nase vorn hat.

Ein Happy-End in der üblichen Form fällt eh aus, da mit dem Abfackeln von Kings Landing selbst der Tod von Daenerys als Verrückte Königin mindestens bittersüß schmecken wird. Insgesamt erinnert mich das ganze an Battlestar Galactica mit dem Tenor "All das ist schon einmal geschehen und es wird wieder geschehen". Dies ist meiner Meinung nach auch in GoT deutlich erkennbar.
Bezüglich der Kritiken, die ich lese, das u.a. die Skorpione den Drachen auf einmal nicht mehr getroffen haben. Daenerys hat den Drachen mMn sehr schlau manövriert, beim ständigen Wechsel zwischen absoluten Tief- Höhen und Sturzflügen konnten die Mechaniken einfach nicht hinterhergekommen.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ballisten
Euron hat einfach erst einen kritischen Erfolg gewürfelt und dann einen kritischen Fehlschlag, passiert.
 

Måbruk

Dungeon Crawler
oldjoe schrieb:
Meine Güte, das ist eine Unterhaltungsshow, ein Event. Das wird alles viel zu Ernst genommen. Und die Erwartungen sind ja sowas von überirdisch hoch, die können doch die Macher der Show im Leben nicht erfüllen. Es sollten meiner Meinung nach alle mal locker bleiben :smile:
Wenn man der Serie 8 Jahre lang folgt und in den letzten beiden Staffeln drehen die inhaltlich plötzlich völlig durch und bringen eine unlogische Handlungsentscheidung nach der anderen, zumal es hier wirklich um entscheidene Handlungen geht, dann ist das eben sehr ärgerlich.
Bei GoT ist die authentische Wandlung der Charaktere und der nachvollziehbare Handlungsverlauf eben sehr wichtig gewesen, darauf baute die ganze Geschichte auf, daraus zieht die Serie auch ihre Faszination. Es gibt da eben Leute die nehmen das Thema etwas wichtiger als Du. Live Rollenspieler verbarrikadieren sich ein Wochenende lang in einem Schloss und spielen im Detail fantastische Welten nach. Nehmen die das auch zu ernst?
GoT erfüllt einfach das über 6 Staffeln etablierte, an sich gestellte Niveaulevel nicht mehr. Offensichtlich ein Zeitproblem, der Druck wurde auch zu groß und man wollte unbedingt Spektakel bieten. Dabei hätte dem Fan eine logische Fortführung der Geschichte völlig gereicht.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Ich frage mich, wie viele Episoden/Staffeln es eigentlich wirklich gebraucht hätte, um das Ganze sauber und galant zu Ende zu bringen. Es wurde auch schon bei der Buchreihe gesagt, dass die letzten beiden Bände nicht ausreichen würden, wenn man das Pacing nicht komplett über Bord wirft.
 

oldjoe

Well-Known Member
Måbruk schrieb:
oldjoe schrieb:
Meine Güte, das ist eine Unterhaltungsshow, ein Event. Das wird alles viel zu Ernst genommen. Und die Erwartungen sind ja sowas von überirdisch hoch, die können doch die Macher der Show im Leben nicht erfüllen. Es sollten meiner Meinung nach alle mal locker bleiben :smile:
Wenn man der Serie 8 Jahre lang folgt und in den letzten beiden Staffeln drehen die inhaltlich plötzlich völlig durch und bringen eine unlogische Handlungsentscheidung nach der anderen, zumal es hier wirklich um entscheidene Handlungen geht, dann ist das eben sehr ärgerlich.
Bei GoT ist authentische Wandlung der Charaktere eben sehr entscheidend gewesen, darauf baut die ganze Geschichte auf, daraus zieht die Serie auch ihre Faszination. Es gibt eben Leute die nehmen das Thema wichtiger als Du, Live Rollenspieler verbarrikadieren sich ein Wochenende lang in einem Schloss und spielen im Detail fantastische Welten nach. Nehmen die das auch zu ernst?
GoT erfüllt einfach das eigens an sich gestellte Niveaulevel nicht mehr, offensichtlich ein Zeitproblem, der Druck wurde auch zu groß und man wollte unbedingt Spektakel bieten. Dabei hätte dem Fan eine logische Fortführung der Geschichte völlig gereicht.

Definiere logische und unlogische Handlungsentscheidungen! Und wer sagt oder legt fest, das Charaktere immer logisch handeln sollen? Viele Entscheidungen werden auch im realen Leben aus der Emotion heraus getroffen. Warum soll das also in der Serie nicht so sein?

Zu den Rollenspielern - Das ist Hobby und soll Spaß machen. Da ich da keinen Einblick habe bzw. so etwas nicht spiele, kann ich das auch nicht beurteilen. [Ironie an] Manche Mittelalter-Rollenspiele können ggf. schiefgehen - siehe gemeinschaftlicher Selbstmord mit Armbrust in Passau - ggf. haben die auch was zu Ernst genommen? [Ironie aus]

Ich glaube nicht, dass die Macher bzw GoT an einem selbstgestellten Niveau scheitern/scheitert. Meine Fresse, mir ist es viel lieber, die lassen eine tolle Serie spektakulär enden, als das ganze ewig weiter zu schwurbeln, siehe Akte X oder Walking Dead usw usf., ansonsten das was Cimmerier sagt.

EDIT - Ich muss gerade dran denken, als ich damals bei Herr der Ringe - Die Gefährten im Kino saß und dann so ein paar Freaks den Film mit Buch in der Hand (!) geguckt haben und zwischendurch immer wieder Aufschreie zu hören waren "Das ist im Buch ganz anders!!!") - so viel zum Thema "ernst nehmen".
 

Cimmerier

Well-Known Member
Bei mir ist es so, dass ich auch nicht wenig Kritik an den letzten Staffel habe. Am Ende bin ich aber niemand, der alles bis ins letzte Fitzelchen analysiert und auseinander nimmt. Der Unterhaltungsfaktor steht bei mir im Vordergrund und auch wenn ich bei vielen Entscheidungen eher enttäuscht bin, fühle ich mich noch gut unterhalten. Es wurden sicherlich viele Fehler gemacht, aber teilweise wird auch einfach alles in übertriebenem Maße moniert und bekrittelt. Manche Kritikpunkte teilen ich auch gar nicht.

Ich versuche solche Dinge weitestgehend zu übergehen, aber manchmal stolpert man doch drüber und irgendwie raubt mit dieser Analyse-Wahn fast mehr den Spaß, als der Qualitätsabfall der Serien an sich. Zudem bin ich der Meinung, dass die Serie immer noch sehr hochwertig unterhält, es ist ein Bruch, aber für mich absolut kein Desaster oder aber ein Absturz.

Wenn ich bedenke, dass ich vor Ewigkeiten mit den Büchern angefangen hatte und die Reihe eigentlich eher ein NIschendasein fristete, ist es schon erstaunlich, was die Serie nun für Wellen schlägt. Im Internet hat man nur manchmal das Gefühl, dass einige Leuten denken, sie hätten ein Anrecht darauf, das Ende zu bekommen, welches sie sich seit Jahren zusammen gesponnen haben und völlig erbost sind, weil es doch anders kommt.
 

oldjoe

Well-Known Member
Cimmerier schrieb:
(...)Im Internet hat man nur manchmal das Gefühl, dass einige Leuten denken, sie hätten ein Anrecht darauf, das Ende zu bekommen, welches sie sich seit Jahren zusammen gesponnen haben und völlig erbost sind, weil es doch anders kommt.

Genau das ist das Problem. Und das wird dann meistens noch damit verbunden, dass dann die erboste Meinung für allgemeingütlig erklärt wird und alle anderen Meinungen null und nichtig sind. Aber das ist ja ein generelles gesellschaftliches und auch politisches Problem heutzutage, gefördert durch Internet 2.0 und social media.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
oldjoe schrieb:
Meine Güte, das ist eine Unterhaltungsshow, ein Event.
Nur hat sich dieser Aspekt der Show über die Jahre geändert. Am Anfang war es noch ein wirklich gut geschriebenes Drama mit vielen Facetten und wirklich dreidimensionalen Figuren. Über die Zeit hat die Serie allerdings einen anderen Charakter angenommen. Es geht nur noch um die schockierenden Momente und nicht mehr um die kleinen Charaktermomente. Das ist mein großes Hauptproblem, weil es eben dafür sorgt, dass Handlungsbögen verkürzt werden, Entscheidungen über's Knie gebrochen werden und die Serie um einiges "einfacher" geworden ist.

Am Ende des Tages werden auch in den Büchern - sollten sie je erscheinen - viele der jetzigen Plotpunkte zu finden sein, aber mit deutlich besserem Aufbau und guten Motivationen etc.​
 

Måbruk

Dungeon Crawler
oldjoe schrieb:
Definiere logische und unlogische Handlungsentscheidungen! Und wer sagt oder legt fest, das Charaktere immer logisch handeln sollen? Viele Entscheidungen werden auch im realen Leben aus der Emotion heraus getroffen. Warum soll das also in der Serie nicht so sein?
Bzgl. der Ausübungen von Entscheidungen eines Charakters sollte eine krasse Wandlung auch nachvollziehbar sein. Sie sollte also zu der Mentalität, Weltanaschauung etc. des Charakters passen. Dazu gehört auch, dass sie nicht im krassen Widerspruch zu bereits in der Vergangenheit getroffenen und vertretenen Entscheidungenstehen. Wenn es überraschend sein soll, sollte nachvollziehbar begründet sein, wie es zu der krassen Wandlung kam.
Wenn ein Charakter aus der Emotion heraus handelt, sollte für den Zuschauer klar sein, was diese krasse emotionale "Schieflage" hervorgerufen hat. Dazu ist gutes Storytelling notwendig und vor allem Empathie.
Bzgl. Daenerys finde ich die Idee auch grundsätzlich nicht schlecht, aber die Charakterwandlung selbst hat man einfach nur grottig und viel zu schnell umgesetzt.

Und wir reden bei GoT ja nicht von kleineren Schnitzer, das sind derart grobe Unsinnigkeiten, da muss man nichts tiefergehend analysieren, da stößt man schon von selbst drauf.

oldjoe schrieb:
Zu den Rollenspielern - Das ist Hobby und soll Spaß machen. Da ich da keinen Einblick habe bzw. so etwas nicht spiele, kann ich das auch nicht beurteilen. [Ironie an] Manche Mittelalter-Rollenspiele können ggf. schiefgehen - siehe gemeinschaftlicher Selbstmord mit Armbrust in Passau - ggf. haben die auch was zu Ernst genommen? [Ironie aus]
Hobbys können Spass machen, für manche ist ein Hobby aber zusätzlich auch eine Lebensaufgabe, erfüllt die Person und stellt quasi fast schon das "Lebenselexir" dar. Ein Hobby ist nicht immer nur pure Unterhaltung, manche Schwitzen, bluten für ihr Hobby und zahlen sehr für Geld dafür. Ein Hobby kann einen Menschen ausmachen, er kann sich darin wiederfinden, sich slebstverwirklichen etc.

Für mich ist die GoT Serie auch etwas anderes, als eine Star Wars Serie. Star Wars ist für mich pure Unterhaltung, vom Mittelalter selbst bin ich dagegen sehr angetan und integriere das auch in mein Leben, so oft wie möglich.

oldjoe schrieb:
EDIT - Ich muss gerade dran denken, als ich damals bei Herr der Ringe - Die Gefährten im Kino saß und dann so ein paar Freaks den Film mit Buch in der Hand (!) geguckt haben und zwischendurch immer wieder Aufschreie zu hören waren "Das ist im Buch ganz anders!!!") - so viel zum Thema "ernst nehmen".
Davon war ja nie die Rede. Ich zumindest vergleiche die Serie nicht mit dem Buch, sondern die Serie als solches bzw. mit dem Niveau der vergangenen Staffeln. Man kann so etwas ernst nehmen, aber man muss auch immer fair bleiben. Wenn ein Film nicht das Ziel hatte Literaturgetreut zu sein, dann macht es auch keinen Sinn den Film dafür zu kritisieren.
 

Woodstock

Z-King Zombies
oldjoe schrieb:
EDIT - Ich muss gerade dran denken, als ich damals bei Herr der Ringe - Die Gefährten im Kino saß und dann so ein paar Freaks den Film mit Buch in der Hand (!) geguckt haben und zwischendurch immer wieder Aufschreie zu hören waren "Das ist im Buch ganz anders!!!") - so viel zum Thema "ernst nehmen".
Irgendwann, wenn die Menschen schon längst auf einem Planeten in Alpha Centauri System leben, wird der Ururururururururenkel von Martin das letzte Buch veröffentlichen und unsere Urururururururenkel können dann genau das machen!

Oder das letzte Buch wird genau so schlimm und es stellt sich heraus, dass Martin, welcher zugegeben hat sich nicht mehr alles merken zu können, irgendwie vergessen hat, dass die Iron Fleet existiert.
 

oldjoe

Well-Known Member
@Mabruk
Aus dir spricht in meinen Augen einfach nur die Enttäuschung, weil deine Erwartungshaltung der Serie gegenüber nicht erfüllt wird. Ich teile deine Meinung nicht, respektiere sie aber und will dich auch nicht vom Gegenteil überzeugen.

Bzgl. Hobby - Das sehe ich im großen und ganzen genauso. Aber generell lebe ich nach dem Motto "Man kann es treiben, man soll es nur nicht übertreiben."

Für mich sind Game of Thrones, Herr der Ringe, Star Wars und sämtliche anderen Serien- und Film und Buchuniversen Entertainment und ein Mittel zur Realitätsflucht aus dem Alltag. Nicht mehr und nicht weniger.
 
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