Game of Thrones (Serie) - die finale Staffel 8

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Ich bin ja mit der achten Staffel und dem Ende sehr zufrieden. Klar, ohne Vorlagen ist da in den letzten Staffeln etwas Schwimmen angesagt gewesen, aber das würde ich den Machern nicht verübeln. So insgesamt hat es für mich schon gepasst und wer letzten Endes auf dem Thron sitzt... nun ja, damit hätte ich sicher nicht gerechnet.
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Das Problem ist, mit Ideen die einfach zu doof sind oder zu langweilig, rechnet man halt auch nicht unbedingt. :wink:
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Måbruk schrieb:
Das Problem ist, mit Ideen die einfach zu doof sind oder zu langweilig, rechnet man halt auch nicht unbedingt. :wink:
"Zu doof" und "zu langweilig" ist da sicher Ansichtssache. Was soll ich sagen, mir hat's gefallen. :shrug:
 

Måbruk

Dungeon Crawler
:biggrin:

Bin ich eigentlich der Einzige, der Daenerys und Jon ihre Beziehung niemals abgenommen haben? Für mich war dieses Liaison schon von Anfang an viel zu klischeehaft, ganz offensichtlich Plot gesteuert und zwischen den Beiden haben ich nie glaubwürdige Intensität wahrgenommen. Der Unterschied zwischen Ygritte und Daenerys ist in diesem Fall doch mehr als offensichtlich.
So gut die Serie auch ist, da steckt noch so viel nicht ausgeschöpftes Potential drin. Ein GoT in der Form von THE TERROR fände ich bspw. grandios. Ich hoffe dass die Prequels nicht nur die Erfolgsformel kopieren, sondern auch neue Wege gehen.
 

Presko

Well-Known Member
Auf mich wirkt das rückwirkend alles so, als hätte der Fleiss gefehlt und sie wollten das Ding einfach schnell hinter sich bringen. Die Staffel, wie sie ist, ist doch eigentlich wie ne Rohfassung mit dem roten Faden und den wichtigen Stationen der Geschichte. Allerdings müsste jetzt der zweite, grosse Arbeitsschritt kommen, an dem nun die Rohfassung ausgearbeitet wird und aus den groben Stationen eine Erzählung wird mit weiteren Szenen etc. Stattdessen hat man diese Rohfassung genommen und sich gesagt, das reicht doch, wenn wir das jetzt einfach mega schön drehen.
Ich meine alleine die Szene um die Thronentscheidung hätte doch für ne ganze richtig starke Episode Potenzial gehabt.
 

Presko

Well-Known Member
h hätte es ja irgendwie genial gefunden, wenn nach dem ganzen Gemetzel ein ruhiges dialogstarkes Kammerspiel das eigentliche Finale geworden wäre, in dem sich ¨über den sie über den neuen König gestritten, über das Geschehene evtl. reflektiert etc. hätten. Da wäre auch Jon Snow noch mal Thema geworden, die Taten Deanerys eingeordnet, aber auch alle anderen Taten wären noch einmal diskutiert, hinterfragt worden: Jon Snow, der Ungehorsame hinrichten liess, sein Bruder, der seine Militärs in den sicheren Tod schickte, die Wildlinge, die brutal Unschuldige mordeten etc - also die ganze Gewaltspirale. Das hätte auch gar nicht moralisierend sein müssen, es hätte zynisch, umstritten, kaltherzig wie auch immer diskutiert werden können. Mit mehr oder weniger Ränkespielen. Aber das wäre doch ein Highlight gewesen.
 

Cartman

Well-Known Member
Presko schrieb:
Auf mich wirkt das rückwirkend alles so, als hätte der Fleiss gefehlt und sie wollten das Ding einfach schnell hinter sich bringen. Die Staffel, wie sie ist, ist doch eigentlich wie ne Rohfassung mit dem roten Faden und den wichtigen Stationen der Geschichte. Allerdings müsste jetzt der zweite, grosse Arbeitsschritt kommen, an dem nun die Rohfassung ausgearbeitet wird und aus den groben Stationen eine Erzählung wird mit weiteren Szenen etc. Stattdessen hat man diese Rohfassung genommen und sich gesagt, das reicht doch, wenn wir das jetzt einfach mega schön drehen.
Ich meine alleine die Szene um die Thronentscheidung hätte doch für ne ganze richtig starke Episode Potenzial gehabt.


Genauso sehe ich es auch.
Die üblichen 10 Folgen mit der selben Storyline, aber sorgfältiger ausgearbeitet, hätten wesentlich besser ins Gesamtbild gepasst.
 

fNx

Well-Known Member
Cartman schrieb:
Presko schrieb:
Auf mich wirkt das rückwirkend alles so, als hätte der Fleiss gefehlt und sie wollten das Ding einfach schnell hinter sich bringen. Die Staffel, wie sie ist, ist doch eigentlich wie ne Rohfassung mit dem roten Faden und den wichtigen Stationen der Geschichte. Allerdings müsste jetzt der zweite, grosse Arbeitsschritt kommen, an dem nun die Rohfassung ausgearbeitet wird und aus den groben Stationen eine Erzählung wird mit weiteren Szenen etc. Stattdessen hat man diese Rohfassung genommen und sich gesagt, das reicht doch, wenn wir das jetzt einfach mega schön drehen.
Ich meine alleine die Szene um die Thronentscheidung hätte doch für ne ganze richtig starke Episode Potenzial gehabt.


Genauso sehe ich es auch.
Die üblichen 10 Folgen mit der selben Storyline, aber sorgfältiger ausgearbeitet, hätten wesentlich besser ins Gesamtbild gepasst.


Dieser Verkürzung hat schon Staffel 7 ziemlich geschadet... :/
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Ziemlich dünnheutig die Dame´

In der Serie mag Sie gereift sein, im realen Leben ist Sie wohl immer noch das Bravo Teenie Girl.
Gerade bei so eine erfolgsverwöhnten Serie wie GoT, sollten man mit Kritik etwas objektiver umgehen können, als pauschal alle Kritiker zu verteufeln.

Ich bin mir sicher, dass sich die Macher GoT Prequels die Kritik der Fans ganz genau anschauen werden und die Prequels entsprechend optimieren werden. Daher sehe ich die ganze Kritik, ja selbst die Petition als gerechtfertigt an. Niemand glaubt wirklich daran, dass es ein "Remake" der achten Staffel geben wird, es geht schlcihtweg darum, dass die Kritik wahrgenommen wird. Zum einen kann man damit der Enttäuschung ein Ventil geben und z.A. hat es am Ende wahrscheinlich auch etwas gutes, wenn die kommenden Werke den Fokus wieder mehr auf Ihnalt, denn auf Optik legen.

Das mit der Zwangvorgabe des Studios zur Diät ist natürlich unschön. Andererseits sollte man in dem Showbuisness natürlich wissen, worauf man sich da einlässt. Und letztlich scheint Sophie Turner ihre erzwungenen Modelmaße in der Öffemntlichkeit auch nicht gferade verstecken zu wollen. Also eine win-win Situation? Weiß nicht, aber die Kritik wirkt etwas scheinheilich.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Måbruk schrieb:
Ziemlich dünnheutig die Dame´

In der Serie mag Sie gereift sein, im realen Leben ist Sie wohl immer noch das Bravo Teenie Girl.
Ich finde ihre Reaktion eigentlich sehr erwachsen.

Und ich glaube kaum, dass es allen, die die Petition unterschrieben haben, nur darum ging, Kritik zu äußern.
Ein großer Teil wird sicher wollen, dass tatsächlich ein Remake der achten Staffel gemacht wird.
 

McKenzie

Unchained
Måbruk schrieb:
Ich bin mir sicher, dass sich die Macher GoT Prequels die Kritik der Fans ganz genau anschauen werden und die Prequels entsprechend optimieren werden.
Das wäre eher meine Sorge. Da waren viele hirnrissige Fanvorschläge dabei. Generell sollte ein Werk nicht danach ausgerichtet werden, was selbsternannte Fans sich wünschen.

Einzig und allein auf die künstliche Verkürzung/Versimplifizierung bezogen , ja okay. Aber da die Prequels keine Buchvorlage haben, werden sie eine derartige Qualität so oder so nie erreichen.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Bei dieser Art der Petitionen kann ich echt nur den Kopf schütteln. Selbst wenn man es jetzt neu verfilmen würde, würde es trotzdem Millionen Leute geben, die "ihre" Vision nicht getroffen sehen.
 

Driver

Well-Known Member
Sie hat zum Teil recht. An der Serie haben viele Leute hart gearbeitet und sich aufgeopfert. Ich kann es schon verstehen das man dünnhäutig reagiert wenn man das Beste aus sich rausgeholt hat und nur Kritik einem um die Ohren fliegt.

Die Darsteller können am wenigsten etwas dafür wie die Serie endet. Mich würde es auch nerven wenn ich eine top Performance abgeliefert hätte und nur gemeckert werden würde.

Natürlich kann ich die Fans verstehen und Sie haben auch recht. Nur kann man diese Kritik einzig und allein nur an die Showrunner richten die meinten das es eine gute Idee wäre die Staffel zu verkürzen.
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Ich verstehe es so, dass die Kritik an die Serie selbst gerichtet ist, man bewertet und beurteilt das, was man vorgesetzt bekommt. Der Zuschauer kann ja gar nicht bewerten, wer denn letztlich für die ganzen Logiklöcher, die eher mangelhafte Charakterentwicklung etc. verantwortlich ist. Daher braucht sich denke ich auch nicht jeder der bei GoT mitgewirkt hat, auch gleich angesprochen zu fühlen.

Und warum sollte man denn keine Kritik äußern dürfen? Nur weil die Macher hart gearbeitet haben?
Im Arbeitsleben, im Profisport, überall wird man dafür kritisiert, wenn man schlechte Arbeit abliefert, wieso soll das jetzt im Showbusiness anders sein?
Und niemand hat Sophie Turner dafür kritisiert, dass Sie bspw. für die Logiklöcher verantwortlich sei. Pauschal jetzt alle, die für die Serie verantwortlich sind in Schutz zu nehmen, nur weil alle hart gearbeitet haben und dann alle Kritiker schlecht zu reden, das ist aus meiner Sicht nicht erwachsen.

McKenzie schrieb:
Das wäre eher meine Sorge. Da waren viele hirnrissige Fanvorschläge dabei. Generell sollte ein Werk nicht danach ausgerichtet werden, was selbsternannte Fans sich wünschen.
Mir persönlich ging es bei meiner Aussge nicht um den storytechnischen Inhalt, sondern um die Qualität der Serie. Sich wieder mehr Zeit zu nehmen die Charaktere zu entwicklen und möglichst auch darauf zu achten, dass die Handlungen wieder logischer werden.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Kritik kann selbstverständlich jeder äußern, aber wie es im Internet teilweise passiert, ist es einfach völlig unverhältnismäßig. Wenn ich bei der Arbeit kritisiert werde, dann, weil mein Gegenüber es besser kann oder konkret sagt, was ich ändern soll. Wenn der Internet-Pöbel eine Petition ins Leben ruft, nur um zu sagen, dass ihm etwas nicht gefällt. Selbst wenn Verbesserungsvorschläge kommen würden, wären diese zum einen nicht fundiert, weil abseits der inhaltlichen Komponenten keiner von uns eine Ahnung davon hat, was das Show Runner Dasein sonst noch beinhaltet. Zum anderen ist es dann nur eine Idee von einer Person, die ihre persönlichen Ansprüche ihre eigene Idee als maßgebend ansieht und gar nicht weiß, ob sie damit nicht auch einen Shitstorm in der Community auslösen würde.

Gehen die Leute auf die Straße und starten eine Petition, weil die nächste Iteration des iPhones nicht die qualitative Sprünge mit sich bringt, die man erwartet? Die Kritik ist einfach völlig hanebüchen in der Art und Weise, wie sie in den Äther gepumpt wird. Kritik sollte konstruktiv sein und was im Internet passiert ist im höchsten Maße destruktiv.
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Dass die Kritik im Internet oft völlig überzogen und unfair ist, ist klar. Aber wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss man mit so etwas rechnen, finde ich. Und ich finde die Kritik in diesem Fall großteils nicht überzogen. Bei Spiegel.de und Stern.de gab es abwechselnd pro und contra Artikel zu der neuen Staffel. Mehr contra als pro, aber das ist bei der Qualität auch gerechtfertigt. Und das einzelne User bei der Kritik Mal austicken, das ist halt das Internet. In Westeros läuft auch nicht immer alles fair ab. :cool:
Eine Petition ist für mich weiterhin nur ein Ventil mit dem man sicherstellt, dass man gehört wird und nicht weil man damit wirklich ein Remake oder dergleichen erreichen möchte. Das ist doch Quatsch, jeder weiss, dass das niemals passieren wird.

Cimmerier schrieb:
Gehen die Leute auf die Straße und starten eine Petition, weil die nächste Iteration des iPhones nicht die qualitative Sprünge mit sich bringt, die man erwartet?
Also da bin ich sogar sehr sicher, dass Apple User Petitionen unterschreiben würden, wenn das neue Produkt sehr weit von ihren Wünschen abrückt.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Ich sagte doch auch "teilweise". Dass nicht jedes Media Outlet rumbellt, wie ein getroffener Köter, ist doch klar. Am Ende sind es aber die Pöbler, die am lautesten gehört werden, weil sie auch am meisten rumkeifen und einfach nur rumhaten. Ich finde diese Art der Kritik einfach völlig daneben. Wenn ich auf der Arbeit Kritik übe, dann mache ich das konstruktiv und sage nicht: Das ist scheiße, was du abgeliefert hast und ich kann das besser. Ich gehe auch nicht im Büro rum und frage, ob der Rest ebenfalls der Meinung, dass die abgelieferte Arbeit mies ist.

Eine dergestalt ins Leben gerufene Petition zieht die Idee hinter einer Petition ins lächerliche. Was ist denn die Zielsetzung? Gehört werden? Das geht auch anders, durch sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema, was ja auch passiert. Mit professioneller Kritik lässt sich viel besser arbeiten, als mit allem anderen. Wichtig ist doch viel mehr, dass man aus den Fehlern lernt und sie nicht wiederholt. Nur wenn mein Kind auf der Straße anfangen würde zu rebellieren, dann beuge ich mich dem weder jetzt, noch mache ich in Zukunft etwas anderes, weil das eine komplett falsche Signalwirkung geben würde. Weil ich meinem Kind ein Verhalten anlernen würde, welches nicht gut ist. Daher ist die Petition sinnloser Quatsch, der die Kritik auf eine persönliche Ebene bringt, die bei aller Kritik nicht dort reingehört.
 

Driver

Well-Known Member
Bin da bei Cimmerier. Man weiss natürlich nicht was da im Hintergrund passiert und was die Showrunner dazu getrieben hat diese Entscheidungen zu treffen. Vielleicht war es nur so möglich?

Budget, Termindruck, Planung usw. usw.

Natürlich sagen auch viele das Sie keinen Bock mehr hatten und Star Wars machen wollten. Keine Ahnung. Keine Frage es ist um die Serie schade wenn sowas passiert aber wahrscheinlich sind die Schauspieler sogar selbst darüber verärgert.

Und stell dir vor dich als Darsteller nervt das selbst wie es gelaufen ist und musst dann die kritischen Fragen aushalten?

Sicher die müssen das abkönnen nur sind das auch nur Menschen ;-)
 

Cimmerier

Well-Known Member
Da ist mit Sicherheit ne Menge schief gelaufen und der Kritik muss ich HBO als Ganzes auch stellen. Das steht völlig außer Frage und auch die Darsteller müssen sich der Kritik in der ein oder anderen Form stellen. Ich bin einfach nur der Meinung, dass das Wie hier ein immens große Rolle spielt. Zudem bin ich der Meinung, dass man als Empfänger der Kritik auch nicht Kröte schlucken muss, die einem entgegengehalten wird.
 
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