Ghost of Tsushima (PS4 only)

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Dann beschränke dich neben Haupt und größeren Nebenmissionen hierauf:
Die heißen Bäder wären noch sinnvoll, da sie die Lebensleiste etwas länger machen. Und die Bambusstände sind noch ganz interessant, weil sie die Entschlossenheit und damit die Möglichkeit sich zu heilen erhöhen.
 

Mr.Anderson

Kleriker
Das wohl nicht, aber ich kann ihn verstehen. Abseits von Haupt- und Nebenquessts schnell in Arbeit aus. Ich habe Tsushima dreimal durchgespielt zu 100% und es hat mir jedesmal großen Spaß gemacht, ABER die ganze Grinderei die man erledigen muss um die Waffen auszuwerten, dann Blumen sammeln um Kleidung umfärben zu können, Banner sammeln um das Reitgeschirr ändern zu können, während man auch noch Berge a la Aloy erklimmen muss um besondere Schreine freizuschalten. Dann läuft man ständig Füchsen hinterher um kleinere Schreine freizuschalten für bessere Talismane. Und natürlich ständiges aneinandergeraten mit Mongolen-Patrouilen und platt machen von Mongolen-Lagern. Gerade die Lager langweilen irgendwann, weil es sich immer wiederholt. Und ich habe mich schon bei einigen Open Worlds durch die vielen Fragezeichen auf der Karte überfordert gefühlt(geht mir aktuell bei Dying Light 2 so). Man fühlt sich als stehe man vor einer riesigen Felswand die man erklimmen muss und obwohl man sich abgemüht und abgemüht hat, hat man das Gefühl man ist kaum einen Meter voran gekommen. Ich habe mir beim zweiten und dritten Durchgang von Tsushima vorgenommen, mich nur auf die wichtigen Dinge wie Bambusstände und Bäder zu konzentrieren und die ganze Banner- und Blumensammelei auszulassen, aber... es muss irgend ein Zwang sein, meine innere Stimme bringt mich dann dazu alles zu erledigen. Ach komm! Ein Banner noch... komm noch eins, das nächste Banner ist gar nicht soooo weit weg. Es ist ein Fluch.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Abseits von Haupt- und Nebenquessts schnell in Arbeit aus.
Die Sache ist halt immer, wie viel es ist, wie es eingearbeitet wird und welchen Sinn es für den Spieler macht.

Sinnlose Collectibles die einfach nur ne Sammelleiste füllen bringen nichts außer Frust.
Wenn du aber weit weniger hast, die mit Erkundung oder kleinen Rätseln (siehe Mad Max oder BotW) gepaart werden, sieht die Sache ganz anders aus.
Die letzten beiden Tomb Raider Spiele haben auch tolle Beispiele mit den Rätsel-Gräbern wo es Verbesserungen und Schätze gab.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Ich bin vielleicht nicht der richtige Konversationspartner, da Videogames mich allgemein in den letzten Jahren kaum noch interessieren aber Open World empfinde ich auch nur noch als ermüdend.
Selbst bei RDR2, was ich zuletzt insgesamt noch sehr gut fand, bin ich gegen Ende nur noch von Hauptmissionspunkt zu Hauptmissionspunkt geritten, weil mich alles andere nur noch gelangweilt hat. Und selbst das Reiten ging mir auf den Sack. Das empfand ich nur noch als Bremse, bis es dann endlich mal weiterging.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Die letzten beiden Tomb Raider Spiele haben auch tolle Beispiele mit den Rätsel-Gräbern wo es Verbesserungen und Schätze gab.
Ist halt sehr subjektiv. Gerade das letzte Tomb Raider wurde für mich deswegen, und durch das Backtracking, zur richtigen Tortur.


Ich finde es halt schade, dass Spiele mich zu solchen Grindsachen zwingt, obwohl ich das Spiel für die Stimmung, das Setting und den Plot spielen will. Es ist halt extrem frustrierend, wenn man solche Spiele nur noch in offener Welt Form bekommt. Was nutzt mir ein Singleplayerspiel mit über 100 Stunden Spielzeit aufgrund der offenen Welt, wenn mich tatsächlich nur 20 Stunden Plot interessieren? Ich habe keine Zeit und Lust 80 Stunden Krimskrams zu machen, wenn ich eigentlich ein Samurai im alten Japan sein wollte und die mongolische Invasion vereiteln wollte. Stattdessen verfolge ich Füchse und kleine Vögel und sammel wieder Blumen ein. Ja, das hat vielleicht was Philosophisches aber auch nur die ersten zwei mal. Nach Vollzeitarbeit und allen möglichen Arbeiten, ist es halt nervig, wenn du dich im Spiel und in der Geschichte verlieren willst aber stattdessen verfolgst du einen Fuchs, wirst von Bären angegriffen, sammelst Blumen... Lust weg.

Ich will einen Schlauchmodus für Open World Spiel.
 

McKenzie

Unchained
Das wohl nicht, aber ich kann ihn verstehen. Abseits von Haupt- und Nebenquessts schnell in Arbeit aus. Ich habe Tsushima dreimal durchgespielt zu 100% und es hat mir jedesmal großen Spaß gemacht, ABER die ganze Grinderei die man erledigen muss um die Waffen auszuwerten, dann Blumen sammeln um Kleidung umfärben zu können, Banner sammeln um das Reitgeschirr ändern zu können, während man auch noch Berge a la Aloy erklimmen muss um besondere Schreine freizuschalten. Dann läuft man ständig Füchsen hinterher um kleinere Schreine freizuschalten für bessere Talismane. Und natürlich ständiges aneinandergeraten mit Mongolen-Patrouilen und platt machen von Mongolen-Lagern. Gerade die Lager langweilen irgendwann, weil es sich immer wiederholt. Und ich habe mich schon bei einigen Open Worlds durch die vielen Fragezeichen auf der Karte überfordert gefühlt(geht mir aktuell bei Dying Light 2 so). Man fühlt sich als stehe man vor einer riesigen Felswand die man erklimmen muss und obwohl man sich abgemüht und abgemüht hat, hat man das Gefühl man ist kaum einen Meter voran gekommen. Ich habe mir beim zweiten und dritten Durchgang von Tsushima vorgenommen, mich nur auf die wichtigen Dinge wie Bambusstände und Bäder zu konzentrieren und die ganze Banner- und Blumensammelei auszulassen, aber... es muss irgend ein Zwang sein, meine innere Stimme bringt mich dann dazu alles zu erledigen. Ach komm! Ein Banner noch... komm noch eins, das nächste Banner ist gar nicht soooo weit weg. Es ist ein Fluch.
Gut, das versteh ich ja. Aber RDR2 finde ich hat die Open World wirklich gut genutzt und bevölkert, denk du stimmst mir da auch zu. Kein übermäßiges Sammeln, dafür massenhaft kleine Nebenstories und Ereignisse.
 

Puni

Well-Known Member
Und bei vielen Spielen kommt man ohne Gegrinde ja auch gut durch. Ob ich mir bei Tomb Raider jetzt alle Waffen upgrade oder nicht ist relativ egal, genauso kann ich bei RDR2 alles ignorieren, wenn ich will. Backtracking hasse ich aber auch wie die Pest. :biggrin:
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Ist halt sehr subjektiv. Gerade das letzte Tomb Raider wurde für mich deswegen, und durch das Backtracking, zur richtigen Tortur.
Die Sachen fand ich soviel besser als stur die Story zu verfolgen - die Mischung war eigentlich richtig gut. Die Story hatte ihre Schlauchlevel und dazwischen die Hubs mit den Gräbern.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Aber RDR2 finde ich hat die Open World wirklich gut genutzt und bevölkert, denk du stimmst mir da auch zu. Kein übermäßiges Sammeln
Dafür hast du dann solche Dinge wie Dinosauerierknochen und Steinschnitzerein suchen, was ohne Hilfen aus dem Netz Stunden über Stunden dauern kann.
 

McKenzie

Unchained
Stimmt, aber die sind halt wirklich nur sehr optional, hab ich auch nie gemacht obwohl ich viel kreuz und quer auf der Map unterwegs war.
 

Mr.Anderson

Kleriker
@McKenzie

Nicht zu vergessen die legendären Tiere und Fische, sowie die Aufträge die im Bahnhof hängen wie z. B. Kleintiere zum Ausstopfen zu besorgen. Da ist man dann auch schon mal Stunden hinter einem kleinen Singvogel her, den man dann auch noch perfekt erwischen muss, sonst kann man den nicht abgeben. Und die Zigarettenbildchen? Wie lannge muss man Sammeln um da alle Sätze komplett zu kriegen. Und die Schatzkarten, die einen zu Godbarren bringen? Klar ist das optional, aber ich denke genau sowas meint Woodstock. Nicht zu vergessen, dass man bei RDR auch ziemlich grinden muss, wenn man den besten Tragebeutel haben will in den viel passt, musst du erst alle Teile zusammenbekommen um alle anderen Taschen herstellen zu lassen, erst dann kann man den besten machen lassen. Außerdem ständig Pflanzen pflücken, die du für Medizin und bessere Lebensmittel brauchst. Da kommt schon einiges an Stunden zusammmen, wenn man alles erledigt haben will, was ganz schön schlauchen kann wenn man die 100% erreichen will. Dazu gibt es auch noch viele geheimnisvolle Orte zu entdecken, die Arthur dann in sein Tagebuch zeichnet. Habe ich was vergessen? Glaube nicht.

Übrigens, die Felsenschnitzereien lohnen sich schon, da es da ein überraschendes Ende gibt, auf das man schon durch die Schnitzereien ein wenig vorbereitet wird.
Der Auftraggeber ist ein Zeitreisender aus einer seeehr fernen Zukunft.

Das hört sich alles ziemlich nach Gemecker an, aber das täuscht. Ich liebe das Spiel! Habe derzeit auch noch einen offenen Durchgang(der sechste glaube ich) Im Schnitt einmal die Woche verbringe ich ein paar Stunden im Wilden Westen, wenn mir die anderen Spiele, wie im Augenblich Dying Light 2 zu stressig werden.
 

McKenzie

Unchained
Ist für mich halt auch alles nix, was mir Open World abgewöhnen würde. Nichts davon ist tatsächlich notwendig, es macht die Open World halt vielschichtiger indem man immer weiß wenn man grinden will, gibt es die Möglichkeiten. Aber auch ohne kann man das Spiel richtig umfassend auskosten. Genau diese Entscheidungsfreiheit macht doch gutes Open World aus. Viel schlimmer finde ich eine zu leere Welt.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Wenn es nebenbei Grinderei ist, okay. Auch das habe ich ihn rdr2 nicht gemacht, weil es optional war. Ich habe ja nicht mal Dead Eye verwendet, warum auch? Aber in Ghost of Tsushima musst du ja tatsächlich grinden um deine Schwertkünste, deine Gesundheit usw. zu verbessern und das ist Zwang. Das nervt.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Die Frage ist halt immer(noch) wie solche Sachen genutzt werden. Bei RDR sind es ja Craftingmaterialien und Missionsobjekte, keine reinen Collectibles für den Spieler.
Sprich, sie sind Teile des Gameplays und nicht nur Staubfänger im Extra-Menü.
 
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