Guardians of the Galaxy Vol. 3 (MCU)

McKenzie

Unchained
Und am Ende wird's eh nur auf Gekloppe rauskommen...
Dieses immer mächtiger werden ist so lame geworden, weils visuell nicht mehr umgesetzt werden kann, außer mehr und mehr Zerstörung zu bieten, bzw. einen Gegenspieler, der eben genausoviel aushält und austeilen kann, sodass es vollkommen uninteressant ist, wie da die Powerlevel sind.
Absolute Zustimmung. 1 Toter ist eine Tragödie, 20 tote Universen eine Statistik und so.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Ich denke es hängt halt immer vom emotionalen Aufbau des Charakters und der Dramaturgie ab
Absolut, aber sowas werden wir nicht in dem Maße bekommen, dass es solche einer mächtigen Figur gerecht wird. Zumindest nicht in den Marvel Filmen - in den Serien, haben wir ja jetzt gemerkt, ist eher der Platz und die Zeit um sowas umzusetzen.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Ich könnte mir z.b. ein DC Universum vorstellen, in dem ein pattinsonlike Batman spielt und es auch einen Superman gibt, der nicht fliegen, aber springen kann. Ohne Laserblick und den eine Kugel vielleicht nicht aufhält, aber dafür eine Panzerfaust zu Boden streckt. Helden einfach Mal downgraden. Das wäre nicht verkehrt. Ein flash der drei Mal so schnell läuft wie Usain Bold, für den die Zeit langsamer vergehen kann, aber nicht gerade in Bullettime.

Bei dc fände ich das einen interessanten Ansatz. Sie merken doch das sie sich abgrenzen wollen. Warum bauen sie sich kein arthousigeres edgy DCEU auf? :smile:

Ich kann mir vorstellen das sowas läuft.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Da stellt sich für mich die Frage, wie weit man sich von der Vorlage entfernen kann. Interessant wäre das durchaus, aber wenn man mal die Vermarktungsfrage außen vor lässt, würde ich dann lieber eigenständige Figuren sehen, als verwässerte Charaktere, die man kennt.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Da stellt sich für mich die Frage, wie weit man sich von der Vorlage entfernen kann. Interessant wäre das durchaus, aber wenn man mal die Vermarktungsfrage außen vor lässt, würde ich dann lieber eigenständige Figuren sehen, als verwässerte Charaktere, die man kennt.
Naja, ich denke z.b. Joker hat mit dem Joker auch nicht mehr viel gemein und hat einwandfrei funktioniert.
Bei Batman eigentlich seit bale das gleiche.
Ein Superman wie ich ihn beschrieben habe, wäre immer noch ein Übermensch und den Rest der Geschichte kann man ja beibehalten. Ich wüsste nicht wo man da monströse Abstriche machen müsste, außer dem ganzen einen kantigeren Anstrich zu geben, Humor nur um des Witzes Willen herauszufiltern die Charaktere wirklich ernst zu nehmen. Der letzte supes hätte schon wesentlich mehr Charaktermomente als die davor und das waren meiner Meinung nach immer seine stärksten Stellen im Film. Das würde ich wohl forcieren. :smile:

Ich denke auch das sich so etwas gut vermarkten lässt. Vor allem jetzt, wo die Menschen ein Verständnis für Multiversen entwickeln.

Edit: Übrigens konnte Superman ursprünglich ja auch nur springen in den Comics :biggrin:
Wäre also nostalgisch akkurat.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Sehe ich nicht so. Batman hat keine Superkräfte, sondern Gadgets und Kampfkunstausbildung, während der Joker als Charakter eh sehr diffus ist. Da gibt es viel mehr Spielraum. Ein Flash ist super schnell, ein Superman kann fliegen und ist einfach ultra stark. Mag sein, dass er früher mal nur springen konnte, der Hulk war initial auch nur grau. Für mich sind bestimmte Fähigkeiten recht stark mit den jeweiligen Charakteren verknüpft und wie gesagt, ich würde es zu stark verwässert finden, um dem Ansatz mit bekannten Helden viel abgewinnen zu können. Charakterentwicklung kriegt man imo auch hin, wenn man sie mit ihren gewohnten Fähigkeiten hantieren lässt.

Auch wenn das im Thread nicht so richtig aufgehoben ist, ich hätte wahnsinnig Bock auf einen Batman im Stile der Rocksteady-Games. Gerne auch als hochwertige Mini-Serie.
 

Joker1986

0711er
Ich lese ja nachwievor die neverending Story von Perry Rhodan.
Da hatten die ja auch das Problem, dass immer alles größer, mächtiger,schneller, weiter, etc wurde.

Da haben dann die Ordnungsmächte einfach mal die Hyperimpedanz erhöht (quasi den Hyperphysikalischen Widerstand).
Somit hat alles was oberhalb unseres 4D Universums arbeitet (Überlichttribwerke, Transformkanonen etc.) einfach mal eine deutlich geringere Leistung.
Somit wurde das größer, weiter, schneller auch unterbundenund war damals auch eine Autorenentscheidung um das etwas einzudämmen.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
@Cimmerier Ja, diesen Batman würde ich auch gerne Mal sehen. Aber ich muss zugeben ich hätte genauso Lust meine Idee Mal auszuklügeln und zu sehen was man daraus machen kann. :smile:
Allein schon das im Kostümdesign und der generellen Aufmachung zu transportieren ist ein Fest für kreative. :smile:
 

Cimmerier

Well-Known Member
Ich finde ja diese ganzen Noir-Ansätze auch interessant. Aber ob man das als Film/Serie braucht, weiß ich nicht. Funktioniert vielleicht eh besser im Comic-Segment.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Oh ja, da bin ich ganz bei euch :smile: das wär echt cool. Ich glaub, neben der Batman TAS Version ist das meine favorisierte Interpretation von Batman.

Die Burtons sind zwar alle sympathisch, aber doch etwas hüftsteif unterwegs. Die Nolans sind beweglicher und nutzen Gadgets, aber natürlich ab Teil 2 in einer "normalen" Stadt mit wenig Fantasyatmosphäre unterwegs. Batman Forever und Batman & Robin... naja, sind amüsante Tributes an die 60er Serie :biggrin: Immerhin waren die sich nicht zu schade, abwegig zu sein (Batkreditkarte...)
 

Revolvermann

Well-Known Member
Ich finde ja der Affleck-Batman hätte gut in ein Rocksteady-Games-artiges Gotham gepasst.
Und da er ohnehin mit allen möglichen Superwesen und Monstern in BvS und JL zutun hatte, hatte ich durchaus gedacht, da könnten etwaige Einzelabenteuer gut etwas Fantasy-lastiger ausfallen. Wir wir alle wissen, kam es nie dazu.
"The Batman" sieht wieder nach einer etwas anderen Richtung aus, worauf ich mich aber natürlich trotzdem freue.
 

jimbo

ehemals jak12345
Der in Loki angekündigte Bösewicht ist zum Glück kein höher, weiter, größer...
Zumindest in der Serie empfinde ich es so. Was letztendlich daraus wird weiß man ja noch nicht.
 

Etom

Well-Known Member
Da stellt sich für mich die Frage, wie weit man sich von der Vorlage entfernen kann. Interessant wäre das durchaus, aber wenn man mal die Vermarktungsfrage außen vor lässt, würde ich dann lieber eigenständige Figuren sehen, als verwässerte Charaktere, die man kennt.
Im Grunde ist gerade im Comic Bereich alles möglich. Dann soll der Film einfach unter dem Elseworld Label laufen, damit niemand darüber jammern kann, dass ihr Superman zerstört ist.

Ich habe die Zeichentrick Serie in der Superman nicht fliegen kann auf DVD und es ist vollkommen in Ordnung, wie es ist.

Grundsätzlich haben viele Serien und Filmreihen das "Problem" mit immer größer und stärker. Bei Supernatural war ein Demon anfangs nicht zu besiegen, im Lauf der Serie waren diese nur mehr Fußsoldaten. Bei Blade gab's auch in jedem Film eine größere Bedrohung. Oder bei Dragonball.

Stört mich alles überhaupt nicht, das bin ich von den Comics eigentlich auch gewöhnt.

Wenn es dann auch noch schön aussieht, ist alles in Ordnung.

Für alles andere gibt es wohl die Serien.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Ist mir bewusst, dass es in den Comics viele Freiheiten und Möglichkeiten gibt. Dafür sind Comics aber auch viel schnelllebiger und können experimenteller sein. Nichtsdestotrotz gibt es für mich halt Fähigkeiten und Eigenschaften, die ich mit bestimmten Figuren verbinde und die ich auch gerne sehen möchte. Zumindest in groß angelegten Produktionen. Für alles andere gibt es entsprechende Alternativen.
 

jimbo

ehemals jak12345
Ich weiß grade nicht mehr wie er heißt aber es gibt doch den Jungen der aus Genen von Superman und Lex Luthor besteht. Der konnte glaube ich auch nur springen. Bin mir aber grade nicht sicher.

Da könnte man auch was draus machen.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Ich will einfach nur eine Justice League, die etwas mehr ein Team von Supermenschen ist, als ein Team von Supergöttern. Wenn es sich dann noch ähnlich ernst nimmt wie der aktuelle Batman Trailer oder der Joker Film, dann hätten wir eine wirklich schöne Alternative zum MCU. Ich denke so könnten beide Verlage und die Fans profitieren.
 

McKenzie

Unchained
Deshalb mochte ich Iron Man 3. Der hat (zumindest teilweise) das ganze eher zurückgefahren, Tony den Suit wieder weggenommen, gleich alles wieder interessanter.
Nur das Finale war dann wieder Overkill.
 
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