Halloween Kills (Sequel zum Film von 2018) [Kritik]

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Laut den vermehrten Kritiken sei die Handlung diesmal recht schwach, dafür gäbs Fanservice und Kills ohne Ende.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Nach erneuter Sichtung des 2018er-Films, würde ich dem auch keine starke Handlung assestieren.
Der lebt auch eher von seinen Kills und dem ikonischen Killer. Und das war für einen Film schon wenig.
 

Cartman

Well-Known Member
Ich fand H20 besser als den letzten.

Laurie soll im aktuellen nur wenig Screentime haben. Wahrscheinlich kommt ihr großer Auftritt dann am Ende vom 3. Teil.

Meine Vermutung für Halloween Ends

Laurie und Michael sterben gemeinsam
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Ich schätz mal, dass Laurie und Michael sich auch erst am Ende des Films wieder treffen, nachdem er halb Haddonfield zerlegt hat.

Bin auch der Meinung, dass H20 trotz seiner auffälligen Schwächen wie der CGI Maske oder dem geringen Bodycount der stärkere Film ist. Stilvoll inszeniert, spannend, und das ganze Finale zwischen Michael und Laurie ist super. Auch ist Alkoholikerin-Laurie wesentlich besser als Shotgun-Paranoia-Doc Brown Mähne- Laurie.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Also ich bin ja riesiger Fan vom 2018er "Halloween". Das war mein erster Kino-"Halloween" und für mich gehört das Original zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Als der Film nach seinem Intro ("Say Something!") in die Opening Credits springt, hatte ich massive Gänsehaut und als dann der Abspann rollte, sogar eine kleine Freudenträne im Auge. Kann die inhaltlichen Schwächen jetzt auch nicht ganz nachvollziehen. Speziell im Slasher wird ja nicht regelmäßig ein neues Shakespeare-Stück erzählt, da fand ich das gute Weiterspinnen der Geschichte von Teil 1 hier sehr gelungen; auch weil die Figuren sehr sympathisch daherkommen und die Spannung, in meinen Augen, vollkommen passt.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Verstehe nicht, warum immer gleich an Shakespeare gedacht wird bei Handlung...
Aber bei der erneuten Sichtung fand ich den Prolog eher schwach als wirklich gut oder gelungen.
 

Dr Knobel

Sie nannten ihn Aufsteiger
Der ganze Film ist bis auf wenige Momente allenfalls durchwachsen. Da war z.B. H20 oder Halloween 4 wesentlich besser. Habe mir wirklich verstanden, warum der so gehyped wurde.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Da gabs einige Schwächen. Dr. Sartain als weit weniger interessante Dr Loomis Kopie, die Tatsache, dass man mehrfach Michaels Gesicht sieht, die Teenager und die unausgegorene Familienkonstellation. Auch ist Laurie eine eher armselige Gestalt, wenn sie sich 40 Jahre lang einbarrikadiert und mit Waffen auf das erneute Eintreffen Michaels wartet... und dieser scheinbar überhaupt nichtmal an sie denkt und dann nur durch Zufall bei ihr landet.

Oder überhaupt die Idee, dass man Michael Myers festnehmen und ins Gefängnis stecken kann, will nicht so wirklich zum Mythos passen. Das war schon bei 5 blöd.

Andererseits sind einige Szenen echt klasse inszeniert, zB die mit Myers im Wandschrank. Myers hat ordentlich Präsenz - der Schauspieler macht das spitze, der Soundtrack ist top und der Film ist angenehm kurzweilig. Die letzte Falle hat ihren Effekt, und wenn Laurie am Ende auf der Ladefläche des Pickup Trucks liegt und den Feuerwehrwagen hinterher schreit, ist das eine charmante Erinnerung an TCM.
 

TheRealNeo

Well-Known Member

Exclusive: ‘Halloween Kills’ Extended Cut With New Ending Coming to Blu-ray, Says David Gordon Green​

COLLIDER: I'm curious with the ending of this film, how did you guys decide where you wanted to end this one? And was it always this, or did you have another option?

DAVID GORDON GREEN: There's actually, we're going to do a... This is the director’s cut through and through, but there’s an additional scene that we filmed that was scripted. And actually I think is a pretty brilliant scene. So we’re going to do an extended version on the DVD, just so people can see an extended ending that’s different and cool. We ended up lifting it when I became more confident of where we’re going to pick up in the next movie; it didn’t feel authentic to where we’re going to go. So we lifted it. So we just said, we’re kind of coming up with, okay, then if we lift that, where do we end? And it was actually Couper Samuelson at Blumhouse, he was just, let’s just end when it’s over. Lights out. He mentioned it, he was like remember in Rogue One, when you wanted the movie to end? When it was a Darth Vader going ballistic at the door.

Is the scene that you cut that will be in the extended version? Is that scene canon? Is it part of the movie or is this just a fun other scene?

GREEN: It’s part of the movie. It’s just not part of the appropriate momentum of…I think it was cool in its own right as watching a one-off movie, but knowing where we’re going to exactly where we’re going to pick up which, you’ll know in a year, it wasn’t the right look in the eye that we needed to give the audience."

https://collider.com/halloween-kills-extended-cut-new-ending/
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Der onscreen Body Count soll übrigens bei 25 liegen. Das wär mehr als bei den meisten Slashern.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
In einigen Halloween Filmen wird ja vermutet, dass Michael übernatürlich ist oder übernatürliche Kräfte hat (was seine Resistenz gegen zahlreiche schwere Verletzungen und rasche Heilung erklären würde, wie etwa den Kopfschuss in Rob Zombies H1, das Feuer aus dem ersten Halloween 2, oder den Strom aus Resurrection. Im Original nennt Loomis Michael Myers auch laufend IT anstatt HE, um klar zu stellen, dass er kein Mensch ist. Würde auch erklären, wieso er im Zombieween ein Auto umwerfen kann. Und dann hats 6 auch mal mit diesem Druidenblödsinn versucht.

Was haltet ihr eigentlich davon? Haltet ihr die Figur durch übernatürliche Aspekte gruseliger, oder ist sie gruseliger, wenn es ein eigentlich normaler Typ ohne besondere Kräfte ist?

Ich würd eher sagen letzteres. Da sollte es keine Magie oder dergleichen geben.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Für mich auch letzteres. Gerade im Horror ist es am gruseligsten, wenn eine Menge im Unklaren bleibt. Wahrscheinlich weil der Mensch sich vor dem Unbekannten fürchtet wie vor sonst nichts.
Weil das Hirn während des Schauens verzweifelt versucht die Dinge einzuordnen.
Ohne jegliches Vorwissen, als man Halloween zum ersten Mal gesehen hat, überlegt man doch zumindest unbewusst wo die Motive liegen. Was er wohl denken mag, wie er unter der Maske wohl aussieht. Wie Abnormal.
Sein stoischer Gang und das Tier-ähnliche Kopf schief halten nach einem Kill lassen ihn tatsächlich unmenschlich wirken.
Klar spuken einem dann auch Gedanken ans Übernatürliche im Kopf rum.
Aber erst die fehlende Aufklärung macht es so furchteinflößend.
 

Butch

Well-Known Member
Michael Meyers ist einfach das pure böse mehr Aufklärung sollte es über Ihn nicht geben dann wirkt er am besten.
Ein normaler Mensch ist er jedenfalls nicht aber was er ist oder was mit ihm passiert ist sollte im Dunkeln bleiben. Ich glaube so hatte Carpenter es vorgesehen und deswegen wirkt Meyers im aller ersten Halloween auch immernoch am unheimlichsten, er ist der schwarze Mann.
 

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Er ist kein Freddy für mich, aber irgendwie auch kein normaler Mensch. Dafür gibt es einfach zu viele Momente, die da nicht reinpassen. Würde es jetzt nicht unbedingt als übernatürlich bezeichnen, sondern einfach als ungeklärt. Mehr möchte ich dazu gar nicht wissen und mehr möchte ich das auch gar nicht hinterfragen.
 
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