Halloween Kills (Sequel zum Film von 2018) [Kritik]

Cartman

Well-Known Member
Ich finde H20 auch besser und schlüssiger. Zu deiner Frage mit der Distanz

Meyers und Laurie begegnen sich aus zwei Gründen nicht: 1. Weil der große Showdown noch kommt und dreimal hintereinander ein Laurie-Michael-Endkampf einfach langweilig wäre. 2. Und das wird ja im Film erklärt: Michael will gar nichts von Laurie, sie ist ihm schlichtweg egal. Er will "nur" nach Hause. Das ist ausnahmsweise mal nachvollziehbar, denn warum sollte es Meyers unbedingt auf Laurie abgesehen haben. Das macht Lauries Charakter im 2018 Teil übrigens noch eine Spur verrückter. Sie bereitet sich 40 Jahre auf Michael Rückkehr vor? WTF. Warum sollte Michael überhaupt noch an sie denken. Sie war ein zufälliges Opfer. Auch hier ist H20 viel schlüssiger, da es ihr Bruder ist, der bereits versucht hat sie zu töten.
 

Puni

Well-Known Member
Waren heute dann doch noch spontan in Halloween - wenn auch nur noch Plätze für die 18 Uhr Vorstellung frei waren - und man, war das ein Haufen Müll. So ein schwaches, uninspiriertes Abgefrühstücke von Tötungsszenen hab ich echt selten erlebt - dabei hatte der Film doch im Kern so einige gute Ideen, die aber größtenteils völlig katastrophal umgesetzt wurden.

Dass die ganze Stadt "verrückt" wird passiert einfach viel zu schnell, zudem nimmt die Präsenz von großen Gruppen Michael einfach völlig die Bedrohung. Auch die ganzen Personen aus dem ersten Teil werden trotz Rückblicke völlig verpulvert, anstatt das für emotionale Momente zu nutzen.

Der Film ist kein bisschen spannend, die Kills wirken Halloween 6-mäßig überzogen, und statt konzentriertem Grusel innerhalb einer Straße / weniger Häuser ist hier Michael überall und nirgendwo, rennt von einem Schauplatz zum nächsten und tötet Charaktere, die vorher ewig und sinnlos eingeführt wurden. Hier passte für mich einfach mal gar nichts, dabei fand ich den Vorgänger wirklich sehenswert.

4 / 10
 
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