Hat jemand Erfahrung mit ETFs?

Grintolix

Active Member
Hallo zusammen, da man auf Erspartes keine oder kaum noch Zinsen bekommt, bin ich im Netz immer wieder auf die ETFs gestoßen. Hat jemand bereis Erfahrung damit? So richtig steige ich trotz einiger gelesener Beiträge im Internet nicht so richtig durch. Wie kommt man an ein Depot? Wie kauft man welche ETFs ein? Welche sind ratsam, gibts auch schwarze Schafe? Internet oder zur Bank?
 

Clive77

Serial Watcher
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Was Neo schreibt. Und dann bitte auch einen Vermögensberater wählen, der weiß, was er tut und nicht in die eigene Tasche schaufelt...

Ansonsten frage ich mich, wie man mit dem Eidgenössischen Turnfest (ETF) in der Schweiz Geld verdienen will... :hae:
 

Grintolix

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Hmm, ok. Danke. Nur kenne ich keine Vermögensberater und hab da auch keinen Berater meines Vertauens. Dann bleibt das Geld aufm Sparbuch. Da wirts ja auch von selber weniger. Der kleine, gemeine Sparer, der sich nie mit Aktien oder anderen Anlageformen beschäftigt hat, wird da jetzt ganz schön alleine gelassen. Alle Experten im Fernsehen oder Internet raten zu Anlageformen wie Aktienfonts oder eben ETFs. Aber wie man das richtig anstellen soll, da sagen die nix dazu.
 

TheRealNeo

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Niemand im Bekanntenkreis, der vielleicht einen kennt oder irgendwie die Chance sich umzuhören, ob es jemanden in der Gegend gibt?
 

Clive77

Serial Watcher
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Hmm, ok. Danke. Nur kenne ich keine Vermögensberater und hab da auch keinen Berater meines Vertauens. Dann bleibt das Geld aufm Sparbuch. Da wirts ja auch von selber weniger. Der kleine, gemeine Sparer, der sich nie mit Aktien oder anderen Anlageformen beschäftigt hat, wird da jetzt ganz schön alleine gelassen. Alle Experten im Fernsehen oder Internet raten zu Anlageformen wie Aktienfonts oder eben ETFs. Aber wie man das richtig anstellen soll, da sagen die nix dazu.
Ein Sparbuch, auf dem das Geld schrumpft? Bei welcher Bank bist du denn überhaupt und weshalb schrumpft dort dein Vermögen? :check:

Falls das alles auf Kontoführungsgebühren hinausläuft (die teilweise enorm hoch sind, gerade bei Sparkassen), kann ich dir sagen, dass es auch Banken gibt, die keinerlei Kontoführungsgebühren erheben (okay, dazu muss meistens ein Einkommen in bestimmter Höhe vorhanden sein, aber das hat eigentlich jeder Arbeitnehmer, der einen Vollzeitjob tätigt), eine kostenlose Kreditkarte im Programm haben und obendrein die Möglichkeit bieten, auf allen Geldautomaten (egal ob Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank oder sonstwas) kostenlos Geld abzuheben - teilweise sogar im (weltweiten) Ausland.
Meine Schwester hat's mir damals mit der ING-Diba vorgemacht und ich bin bei der DKB gelandet. Wobei ich anmerken möchte, dass ich jahrelang der Sparkasse (in Bielefeld) die Treue gehalten habe, aber irgendwann war das Maß an Gebühren einfach voll und die persönliche Beratung keinen Pfifferling mehr wert. Also gewechselt und bin seitdem glücklich, auch wenn es keine Filiale in meiner Nähe gibt. Aber das ist ein kleiner Preis im Vergleich dazu, was ich vorher für die reine Existenz eines Kontos zahlen musste.
 

Lametta

New Member
Am besten einen Termin beim Verbraucherschutz machen. Die bieten entsprechende Beratungen an. Die Kosten zwar ein paar Euro, lohnen sich aber doppelt und dreifach.
Das Thema ETF ist im Endeffekt nicht so kompliziert, wie es vielleicht anfangs wirkt und kann sich tatsächlich durchaus lohnen. Auf jeden Fall momentan besser als das Geld auf dem Sparbuch versauern zu lassen.
Aber sowas wird in der Beratung alles gut erklärt
 

Grintolix

Active Member
@Clive: Sparkasse. Haben erst wieder kräääftig Gebühren erhöht. Bei 0 Zinsen ist das gleich zusetzen mit Minuszinsen. Hab überlegt zur DiBa zu wechseln aber da liest man grade auch nichts gutes z.B. über das umständliche Online-Banking. Wie ist das bei der DKB?
@Lametta: Danke für den Tipp
 

Lametta

New Member
Ich habe ein Konto bei der Diba und der DKB. Das online Banking finde ich bei beiden nicht umständlich. Im Gegenteil. Einzig der Login ist seit dem Verfahrenswechsel etwas aufwendiger, aber das stört mich kaum. So oft gehe ich da nicht rein.
Die Vorteile liegen auf der Hand. Keine Kontoführungsgebühren und eine gratis Visa Card mit der man überall in Europa (bei DKB sogar weltweit) kostenfrei Geld abheben kann.
Die Nachteile wären dann die fehlende Beratung (die bei den Banken aber auch wenig objektiv ist) und dass man Bargeld nicht ohne weiteres einzahlen kann. Wen das nicht stört, ist bei solchen Anbietern gut aufgehoben.
 

Grintolix

Active Member
Dann war ich längste Zeit Kunde der Sparkasse :squint:, Wir heben jetzt schon immer bei den Discountern kostenlos Geld ab, seit das bei denen angeboten wird. Und das mit den ETFs krieg ich auch noch hin... Merci an alle.
Noch eine Frage, Lametta. Warum hast du denn Kontos bei beiden und nicht mehrere Konten bei einer Internetbank?
 
Zuletzt bearbeitet:

Lametta

New Member
Ich habe mit meiner Frau ein gemeinsames Haushaltskonto. Das haben wir damals nach Empfehlung bei der Diba gemacht. Für mein "persönliches" Konto bin ich auch irgendwann von der Sparkasse gewechselt. Hab dann DKB genommen, da wir auch gerne mal weiter weg in den Urlaub fliegen. Da ist das super mit dem gratis Geld abheben.
Hat sich also kurz gesagt so ergeben :biggrin:
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
@Clive: Sparkasse. Haben erst wieder kräääftig Gebühren erhöht. Bei 0 Zinsen ist das gleich zusetzen mit Minuszinsen. Hab überlegt zur DiBa zu wechseln aber da liest man grade auch nichts gutes z.B. über das umständliche Online-Banking. Wie ist das bei der DKB?
@Lametta: Danke für den Tipp
Also, ein bisschen umständlicher wird es mit der neuen Richtlinie bei allen Banken (auch bei der Sparkasse). Aber von meiner Schwester, die bei der Diba ist, sind mir bislang noch keine Klagen zu Ohren gekommen.
Und unsereins ist mit der DKB sehr zufrieden. Muss jetzt zwar seit ein paar Tagen bei jedem Login nochmal 'ne TAN eingeben, aber das stört nur marginal. Wobei ich auch erst Bammel vorm Wechsel hatte und akribisch alles durchgegangen bin, was regelmäßig vom alten Konto abgebucht wurde - man will ja sicher gehen, dass beim Wechsel nicht plötzlich was vergessen wird. Im Endeffekt war der Wechsel aber sehr einfach und unkompliziert.
Wobei ich gleich anmerken möchte, dass es sich lohnt, mal kurz zu schauen, welche Bank die besten Konditionen bietet. Es muss nicht die Diba oder die DKB sein, da gibt es (aktuell) möglicherweise noch bessere Alternativen. Einfach mal umschauen und dann entscheiden, wohin es gehen soll...

Mir war es damals halt wichtig, nichts mehr an Kontoführungsgebühren zu zahlen, die Möglichkeit zu haben, (weltweit) an allen Automaten kostenlos Geld abzuheben und als Bonus gab es eine kostenlose Kreditkarte, die ich hauptsächlich (auch bei Einkäufen im lokalen Supermarkt) benutze und worauf ich sehr unkompliziert Geld einzahlen kann, was auch noch (okay, sehr niedrig) verzinst wird. Das Tagesgeldkonto der DKB habe ich noch nicht ausprobiert, würde sich aber als Sparkonto anbieten und ist ebenfalls kostenlos.
 

Mr.Anderson

Kleriker
Ein Sparbuch, auf dem das Geld schrumpft? Bei welcher Bank bist du denn überhaupt und weshalb schrumpft dort dein Vermögen? :check:
Er mein vielleicht nicht nur die Gebühren, sondern die Inflation. Es ist wie es ist. Wer sein Geld heute auf einem Sparbuch liegen lässt, verbrennt nach und nach die Kaufkraft des Ersparten. Ich war erst gerade vor nicht ganz zwei Wochen auf ein Vorsorgesymposium geladen wo auch ein weltbekannter Sozialwissenschaftler (Prof. Bernd Marin) einen Vortrag gehalten hat. Leider nur ein Stündchen, weil er da nach noch zu unserem Bundespräsidenten musste. Der Mann jettet immer um die Welt um auf Einladung der bekanntesten Elite-Unis seine Vorträge zu halten. Ich war also gespannt. Mal abgesehen davon, dass ich danach ehrlich geschockt war, gab es ein nettes Beispiel, mit einer Bank, die immerhin noch 0,5 Prozent Zinsen auf Sparguthaben gibt und einer Inflation um die 2,5% Nach zehn Jahren sind 100.000 Euro nur noch 82.000 wert. Ich denke das meint er mit schrumpfen.

Und nebenbei erwähnt: Fonds sind derzeit das einzige womit man die Inflation auffangen kann. Da gibt es natürlich die sichere Variante mit weniger Gewinn und die leider empfehlenswertere, etwas "riskantere" Variante mit höherem Aktienanteil. Man glaubt nicht was gute Fonds auch heutzutage noch für Gewinne einfahren können. Die guten Fonds die ich kenne und habe sind natürlich von meiner Firma (ziemlich bekannte österr. Vers), leider hilft das Grintolix nicht weiter. Ich weiß gar nicht ob es meine Firma auch in der Schweiz gibt.

@Grintolix

Falls du dich doch für Fonds interessiert, geh doch einfach zur Versicherung/Bank(am besten mehrere) deines Vertrauens und laß dir ein Angebot machen. Mittlerweile müssen laut EU Vorgabe die erzielten Gewinne der letzten 5 Jahre im Angebot aufgeführt sein. Daran erkennst du schon mal ob dir einer Mist andrehen will. Du kannst mir die Angebote auch gerne mailen und ich werfe einen Blick drauf. Am besten wäre natürlich, es gebe unser Unternehmen auch bei euch, dann bräuchte ich dir nur ein wirklich gutes Angebot zuzumailen und du gehst damit in eine schweizer Filiale und machst das dann da. Aber ich will hier keine Werbung machen. Falls es dich interessiert schicke mir eine PN. (Ach so... in der Branche bin ich übrigens schon seit 86, kenne mich also ein wenig aus)
 
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