He-Man & the Masters of the Universe (neuer Kinofilm)

Cimmerier

Well-Known Member
Trash-Faktor bei Conan? Sehe ich tatsächlich nicht so, Zerstörer vielleicht, Barbarian nicht. Der Film wirkt höchstens ein wenig aus der Zeit gefallen. Aber He-Man kann imo ohne weiteres funktionieren, wenn man es nicht zu bierernst angeht. Überhaupt finde ich, man muss sich von diesem larger than life Comiclook distanzieren bzw. sehe ich nicht die Notwendigkeit daran festzuhalten.
 

CPL386

Well-Known Member
Ja, das war in der Tat etwas seltsam. Aber von dieser Darstellung hat man sich ja bereits vor 20 Jahren verabschiedet, wenn man die 90er mit einbezieht, sogar noch länger. 2002 ging man eher den "Shazam!"-Weg und machte Adam zu einem Teenager, der sich in den deutlich älteren He-Man verwandelt. Diesen Weg scheint man auch beim Netflix-Cartoon zu verfolgen. Zumindest unterschieden sich Adam und He-Man dort optisch deutlich. :smile:
Verdammt bin ich alt! :ugly:
Scott Snyder oder Zack Synder? :confused:
Zu ersterem kann ich nichts sagen, da ich von ihm nicht viel gelesen hatte. Zu dieser Zeit war die Superman-Serie irgendwie nicht so meins.

Bei Zack Snyders Man of Steel hingegen war Lois doch alles andere als ahnungslos. Der Punt hatte mir ausnahmsweise sogar ausgesprochen gut gefallen, dass sie Clark ausfidnig gemacht hatte, noch bevor r zum ersten Mal sein Kostüm angelegt hat.
Ups! Sorry, ich kenn nur einen sehr kleinen Bruchteil der Comics.
Leider. Hatte früher nie den Zugang dazu und später weniger Zeit / Lust mir das noch zu Organisieren.
Ich meinte Zachary Edward „Zack“ Snyder. Derjenige der "Man of Steel" drehte.
Also im Grunde so, wie er seit Jahren in den COmics dargestellt wird. :biggrin:
Nicht darauf rumreiten! :squint: :biggrin:


Wieso ist das denn schwerer? Conan hat doch auch geklappt. Selbst Dolph war in der ersten Verfilmung solide. Da lagen die Probleme imo woanders. Den Charakter sehe ich prinzipiell nicht als schwierig an, eher das Universum als solches. Sowas artet einfach schnell in Trash aus, wenn es zu ernst genommen wird, aber zu selbst ironisch darf es halt auch nicht sein.

Das Problem sind grundsätzlich Fans, die “ihre” Vision realisiert sehen möchten, ohne zu wissen, wie sie aussieht. Umso genauer wissen sie, was sie nicht ist, wenn sie etwas zu Gesicht bekommen.
Also da ich sehr lange nichts mehr mit MotU & He-Man mitbekommen habe, gefiel mir das He-Man Drehbuch das mal viel früher (vor langer, langer weile) hier gepostet wurde.
Skeletor hat König Randor gestürzt / getötet und die macht übernommen. Adam floh mit seiner Mutter Marlena(?) und dem Rest aus dem Königshaus / Schloss und versuchten sich nach Grayskull durchzuschlagen. In der Zwischenzeit fingen Skeletor und seine Schergen natürlich sie zu finden und unterdrückte alle Bürger Eternias.
Es wurde also alles abgeriegelt und es fuhren Panzer durch die Straßen. Also volles Programm inkl. Hausdurchsuchungen, Hinrichtungen der Unterstützer, Kontrollen, usw. Letztendlich schaffte es zumindest Adam und Teela(?) es zu Zoar in Grayskull und erst ganz am Ende schaffte Adam nach Unterrichtung der Zauberin sich zu He-Man zu verwandeln.

Ich weiß nun nicht, wie sich Muskelberge wie Dwayne Johnson oder Dave Bautista nun so sehr von denen der 80er Jahre unterscheiden. Auch Jason Statham oder Chris Hemsworth gehen recht weit in diese Richtung. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass heute selbst die "normalen" Charaktere plötzlich alles durchtrainierte Athleten sind, wo ein John McClane in den 80ern tatsächlich noch wie jemand wirkte, der auch wirklich als Normalbürger durchgehen könnte.
Das ist auch anderen mittlerweile Aufgefallen was zu Diskussionen wie Fat Shaming, usw. bei Männern führte.
Also den Erfolgsdruck Durchtrainiert zu erscheinen.
 

Etom

Well-Known Member
@CPL386 so einen He-Man Film, wie in der Zusammenfassung, wird es nie geben. Ein Masters of the Universe Film muss für die ganze Familie schaubar sein, sonst wird das nichts.
@MamoChan es ist nunmal leichter ein Kostüm umzusetzen, dass aus mehr als Lendenschurz und Lederriemen besteht. :shrug:

Statham, Hemsworth und Co sind alle super fit, trainieren brav Oberkörper und Beine, aber die gehen alle in eine andere Richtung als die 80er Bodybuilder Typen. Dwayne Johnson ist die übermenschliche Ausnahme, die die Regel bestätigt. Bei Bautista merkt man auch schon deutlich, dass es ihn mehr zu bekleideten Rollen zieht. Der Handschlag von Dutch und Dillon in Predator demonstriert eigentlich recht gut, was ich meine.
John Cena hätte grundsätzlich auch einen massiven Körper, aber der macht ja auch keine Actionfilme, in denen er sich oben ohne durch eine Armee durchkämpft.

Ist zwar ein anderes Thema, aber ja, aktuell ist fast jeder Action Held trainiert und daran sind sicher die Superhelden Filme Mitschuld, da es kaum noch andere Action Blockbuster gibt.

Was die Fans angeht, habe ich ja gemeint, dass es gut klingt, wenn es auch positiv eingestellte Gruppen gibt. Und ich kann halt nur wiedergeben, was ich persönlich mitbekomme. Musst dir ja nur mal die Kommentare unter diversen Centineo/He-Man News Beiträgen durchlesen. Allgemein sind die Raunzer und Nörgler ja immer die lautesten.
Bei der neuen Cartoon Serie wird jetzt auch schon diskutiert, dass da aus politischen Gründen (WOKE) Sachen angepasst worden sind.
 

MamoChan

Well-Known Member
@CPL386 so einen He-Man Film, wie in der Zusammenfassung, wird es nie geben. Ein Masters of the Universe Film muss für die ganze Familie schaubar sein, sonst wird das nichts.

Ich vermute mal, dass der Film sich grob an der Handlung der Pilotfolge des 200X-Cartoons orientieren könnte, was ja auch nicht das schlechteste wäre. Vielleicht noch mit einem längeren Prolog, in dem auch Hordak und Adora mal kurz erwähnt werden. Auf jeden Fall wäre es eine gute Origin, die auch genug Raum gäbe, um einige Charakteren vorzustellen und Skeletor etwas Hintergrund geben könnte.
Hauptsache, sie nehmen nicht die Idee, in der Adam ein Soldat von der Erde ist, der auf Eternia landet und dort zu He-Man wird. :biggrin:

@MamoChan es ist nunmal leichter ein Kostüm umzusetzen, dass aus mehr als Lendenschurz und Lederriemen besteht. :shrug:

Dann ist es ja echt übel, dass er immer nur dasselbe Kostüm trug... :sad:


Was die Fans angeht, habe ich ja gemeint, dass es gut klingt, wenn es auch positiv eingestellte Gruppen gibt. Und ich kann halt nur wiedergeben, was ich persönlich mitbekomme. Musst dir ja nur mal die Kommentare unter diversen Centineo/He-Man News Beiträgen durchlesen. Allgemein sind die Raunzer und Nörgler ja immer die lautesten.
Also wenn ich ganz ehrlich bin, wäre er auch nicht meine erste Wahl gewesen, und nun, da er weg ist, weine ich auch nicht gerade bittere Tränen, aber ich habe auch nie gegen ihn gewettert.



Bei der neuen Cartoon Serie wird jetzt auch schon diskutiert, dass da aus politischen Gründen (WOKE) Sachen angepasst worden sind.

Das habe ich auch mitbekommen. Aber ganz ehrlich, ist es mir egal, aus welchen Gründen sie dieses Design gewählt haben, mir sagt es optisch sehr zu.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Ich glaube, das entscheidenste wird der gewählte Ton werden.... Ernst oder Selbstironie? Spaß ja oder nein? Kindercharaktere? Wie groß bleibt die Mission Toys zu verkaufen, und ich meine Standard $15 Toys und nicht handgefertigte $350 Sammlerstücke?

Könnte schnell was wie der letzte Power Rangers werden.
 

Etom

Well-Known Member
Wenn sie es schaffen das Originalkostüm beizubehalten und bei der ersten Verwandlung ein "Jaaaaa - He-Man" Effekt zu schaffen, dann ziehe ich meinen Hut.
Ein "Avengers - Assemble!" Endgame Erlebnis wäre eine zu hohe Erwartungshaltung. Ein Effekt, wie der erste Auftritt von Cap in Infinity War wäre schon mal ausreichend. :biggrin:

Aktuell denke ich immer noch, dass Waititi ein guter Kandidat für die richtige Mischung aus Spaß, Selbstironie und Coolness wäre.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Ich erhoffe mir einen Ton, der das Franchise versucht für das Publikum von damals zu kreieren. Denn die Abenteuer, die man als Kind mit seinen Actionfiguren durchlebt hat waren für Kinder auch keine Komödien. Es waren eher ernste Abenteuer, in der ein oder mehrere Antagonisten es einem Helden und seinen Freunden schwer machen. Ich denke das ist der Punkt an dem man ansetzen sollte. Gebt den Leuten das Gefühl sich damals nicht mit "kinderkram" befasst zu haben, sondern mit einer fantasievollen Welt, voller Regeln, Problemen und hier und da auch Spaß. Ich fände es super wenn Masters of the universe eine ähnliche Ernsthaftigkeit wie TDK anstrebt (Achtung ich meine nur Ernsthaftigkeit und Humor und nicht den Stil oder visuell realistischen Ansatz)
 

Cimmerier

Well-Known Member
Das fände ich persönlich eher unpassend. Auch He-Man war nicht durchgängig ernst und trocken. Ich will keinen durchgängig selbstironischen Kram, der sich selbst nicht ernst nimmt, aber der Film darf ruhig auch ein wenig lockerer sein.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Das fände ich persönlich eher unpassend. Auch He-Man war nicht durchgängig ernst und trocken. Ich will keinen durchgängig selbstironischen Kram, der sich selbst nicht ernst nimmt, aber der Film darf ruhig auch ein wenig lockerer sein.
Ich fand tdk eigentlich oft Recht locker. Blödeleien zwischen Alfred und Bruce, absurde und fesselnde Situationen durch den Antagonisten, lustige Dialoge mit Lucius... Diese Art von Humor erhoffe ich mir halt eher als einen hysterischen orco der irgendwie Slapstick artig sich die ganze Zeit beim zaubern tollpatschig anstellt und irgendwelche oneliner raushaut und sich wie Dobby benimmt.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Mir geht es um die gesamte Grundstimmung und die würde für mich einfach gar nicht zu einer He-Man-Verfilmung passen.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Mir geht es um die gesamte Grundstimmung und die würde für mich einfach gar nicht zu einer He-Man-Verfilmung passen.
Es kann sein daß wir hier das Wort Stimmung etwas unterschiedlich verwenden. :smile:

Falls nicht, so glaube ich das He Man etwas ist, was man auch in den unterschiedlichsten tönen auf die Leinwand bringen könnte. Eben auch ähnlich wie bei Batman.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Kann schon sein, dass wir das einfach ein wenig anders auslegen. Ich für meinen Teil sehe das halt nicht als High Fantasy Kost an, sondern eher als entspanntes, aber durchaus auch spannendes Fantasy-Abenteuer.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Denke, dass man mit einer Aufbereitung wie bei Star Wars oder Valerian, vielleicht auch John Carter nicht schlecht dastehen würde. Wobei gerade Star Wars ja auch sehr unterschiedlich ist.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Oh Orko aus dem Zauberland, reich mir deine helfende Hand -> das muss aber vorkommen oder?
 
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