James Bond 25: No Time To Die (2020) ~ Daniel Craigs letzter

TheRealNeo

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Noch ist es etwas hin, aber zumindest gibt es mal ein neues Interview mit Cary Fukunaga, das von Regisseurin Miranda July geführt wurde. Wobei dieses schon vor längerem geführt wurde, als der Film noch seinen alten Starttermin hatte.

Dort erwähnt er u.a. anderem, dass Phoebe Waller-Bridge nicht dazugeholt wurde, um neue (weibliche) Charaktere zu schreiben, die gab es dank Barbara Brocolli schon, aber um diese bestehenden weiblichen Figuren zu stärkeren Charakteren zu machen:

“Well, first of all, Barbara Broccoli, one of the main producers, is either the first or second most successful female producer. Feminism is something she has slowly been turning up the dial on for decades. The inclusion of a new female 00 agent had come from Barbara. I only found out through working with her that she had wanted to do a spin-off of Jinx, which is Halle Berry’s character in Die Another Day. The female characters in the film, who they are and what they stand for, was definitely something Barbara had already had in mind. And Phoebe—who is a brilliant writer regardless of her gender, but is writing really fun and more fully fleshed-out female characters than anyone else right now—brought a lot of ideas about how to make the characters we already had that much more interesting.”
Noch interessanter womöglich...eine der ersten Ideen von Fukunaga war den letzten Akt von SPECTRE und die beiden ersten Akte von NO TIME TO DIE als einen Traum zu offenbaren, an dessen Ende Bond dann immernoch in Blofelds Versteck ist aus SPECTRE. Reizvolle Idee und mal was Neues...ob es aber wirklich ein toller dramaturgischer Kniff gewesen wäre?

“I had an idea that this movie could all be taking place inside the villain’s lair from the last film. There’s this scene [in Spectre] where a needle goes into James Bond’s head, which is supposed to make him forget everything, and then he miraculously escapes by a watch bomb,” says the director. “And then he and Léa [Seydoux] blow up the place, and go on to save the day. I was like, ‘What if everything up until the end of act two is all inside his head?'”
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
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Nein, bitte nicht. "Es war nur ein Traum" und alle Varianten davon sind in der Regel schlechte Twists und lahme Versuche, Handlungen zu korrigieren. Ich weiß, manch einer würd sich wünschen, Spectre wär so nicht passiert, aber trotzdem.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
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Mit Zeitreisen kann man immerhin clevere Sachen machen, auch wenns gleichzeitig leider meist zu viele Möglichkeiten eröffnet.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Mit Zeitreisen kann man immerhin clevere Sachen machen, auch wenns gleichzeitig leider meist zu viele Möglichkeiten eröffnet.
Nicht wenn man die Regeln der Kausalität befolgt, dann ist nach 12 Monkeys alles gesagt worden. Meiner Meinung nach, sind direkte Zeitreisen (wie in Looper oder Endgame) kreative Bankrotterklärungen.

Ich finde ein gutes “Es war alles nur ein Traum“-Ende könnte man mal versuchen.

Warum nicht bei Bond?
Blofeld:“Ha! Er dachte wohl er kommt da noch raus. Jetzt ist er aber nur noch ein lobotomierter, sabernder Idiot.“
Er erschießt Seydoux und lacht dann eine halbe Stunde lang direkt in die Kamera. Ich würde mitlachen, denn Lachen ist ansteckend :biggrin:
 

Cartman

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Spoiler:

Am Ende von No Time To Die wacht Daniel Craig in einer schwarz weiß Sequenz auf der Herrentoilette auf.
 
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