John Wick: Chapter 2 ~ Keanu Reeves [Kritik]

TheRealFlamel

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Ich fand es dumm, dass er sein eigenen Wagen so opfert. Die ersten 10 Min empfand ich tatsächlich als eher schlecht und dachte wie "user xy kann grad nicht schauen" oh bitte nicht wieder die Russen...
 

Clive77

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StuntmanMike schrieb:
Bin ich der Einzige, dem das Intro / die ersten 10 Minuten am besten gefallen hat, der die Olle unsagbar schlecht und nervig fand und das Moorhuhnschießen als ausgeartet empfungen hat, aber trotzdem gut unterhalten wurde?
Bin mir gerade nicht sicher, welche "olle" du meinst. Aber ja, abgesehen von der guten Unterhaltung stehst du sicher recht alleine da. :biggrin:
 

Kurt

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McFlamel2 schrieb:
Ich fand es dumm, dass er sein eigenen Wagen so opfert. Die ersten 10 Min empfand ich tatsächlich als eher schlecht und dachte wie "user xy kann grad nicht schauen" oh bitte nicht wieder die Russen...
Die stupide Zerstörung seines ach so geliebten Mustangs war in der Tat mal wieder überflüssig. Die Verfolgungsjagt mit dem Chevelle und der Ducati fand ich hingegen überragend. Die Autoaction war super insziniert.
Das ist schon fast eine Homage an die Verfolgungsjagten aus den 70er Jahren. Die Szene mit dem Mafiaboss im Taxidepot fand ich recht amüstand, wenn auch schwachsinnig. Ebenso wie die Tatsache, dass er sich ins Depot schleicht, die Tür vom Auto extra leise schließt und dann den V8 aufheulen lässt. Auch die Szene in der mit Camron die 20423 Stufen runter rollt war eher lächerlich als sonst was. Aber egal, ich bleib dabei. Der Anfang war das Beste.

Clive77 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Bin ich der Einzige, dem das Intro / die ersten 10 Minuten am besten gefallen hat, der die Olle unsagbar schlecht und nervig fand und das Moorhuhnschießen als ausgeartet empfungen hat, aber trotzdem gut unterhalten wurde?
Bin mir gerade nicht sicher, welche "olle" du meinst. Aber ja, abgesehen von der guten Unterhaltung stehst du sicher recht alleine da. :biggrin:
Das war doch ne Olle, die rumgerannt ist wie ein schwuler Vorpubertärling, oder etwa nicht?!
 

Clive77

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StuntmanMike schrieb:
Clive77 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Bin ich der Einzige, dem das Intro / die ersten 10 Minuten am besten gefallen hat, der die Olle unsagbar schlecht und nervig fand und das Moorhuhnschießen als ausgeartet empfungen hat, aber trotzdem gut unterhalten wurde?
Bin mir gerade nicht sicher, welche "olle" du meinst. Aber ja, abgesehen von der guten Unterhaltung stehst du sicher recht alleine da. :biggrin:
Das war doch ne Olle, die rumgerannt ist wie ein schwuler Vorpubertärling, oder etwa nicht?!
Eine solche Figur ist mir nicht bekannt. Aber für den Fall, dass du Ruby Rose meinst (die weibliche Figur, die sich durch Zeichensprache verständigte), dann nein, die war keineswegs schlecht oder nervig. Vielleicht ein wenig zu sehr von sich überzeugt. Aber mehr auch nicht.
 

Kurt

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Clive77 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Bin ich der Einzige, dem das Intro / die ersten 10 Minuten am besten gefallen hat, der die Olle unsagbar schlecht und nervig fand und das Moorhuhnschießen als ausgeartet empfungen hat, aber trotzdem gut unterhalten wurde?
Bin mir gerade nicht sicher, welche "olle" du meinst. Aber ja, abgesehen von der guten Unterhaltung stehst du sicher recht alleine da. :biggrin:
Clive77 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Clive77 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Bin ich der Einzige, dem das Intro / die ersten 10 Minuten am besten gefallen hat, der die Olle unsagbar schlecht und nervig fand und das Moorhuhnschießen als ausgeartet empfungen hat, aber trotzdem gut unterhalten wurde?
Bin mir gerade nicht sicher, welche "olle" du meinst. Aber ja, abgesehen von der guten Unterhaltung stehst du sicher recht alleine da. :biggrin:
Das war doch ne Olle, die rumgerannt ist wie ein schwuler Vorpubertärling, oder etwa nicht?!
Eine solche Figur ist mir nicht bekannt. Aber für den Fall, dass du Ruby Rose meinst (die weibliche Figur, die sich durch Zeichensprache verständigte), dann nein, die war keineswegs schlecht oder nervig. Vielleicht ein wenig zu sehr von sich überzeugt. Aber mehr auch nicht.
Schau Dir den Film bitte noch einmal an und achte darauf, wie überzeugend diese Figur wirkt, sobald sie eine Waffe in den Händen hält.
Das ist unterirdisch.
 

Kurt

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McFlamel2 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Schau Dir den Film bitte noch einmal an und achte darauf, wie überzeugend diese Figur wirkt, sobald sie eine Waffe in den Händen hält.
Das ist unterirdisch.
Dann beantworte mir bitte inwiefern sie dadurch wirkt wie ein schwuler.
Auch wenn ich nicht behauptet habe, dass das Eine mit dem Anderen etwas zu tun hat, schau Dir die Figur bitte auch noch mal an. Ein Gesicht wie ein 12 Jähriger Bube mit der vorhandenen Frisur im Hosenanzug. Das ist für mich weder weiblich noch männlich. Was bleibt also ist......
Hinzu kommt der lachhafte Versuch "badass" zu wirken und der kümmerliche Umgang mit Feuerwaffen.

Schon merkwürdig, dass soetwas Offensichtliches im Detail erleutert werden muss...
 

TheRealFlamel

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StuntmanMike schrieb:
schau Dir die Figur bitte auch noch mal an. Ein Gesicht wie ein 12 Jähriger Bube mit der vorhandenen Frisur im Hosenanzug. Das ist für mich weder weiblich noch männlich. Was bleibt also ist......
Ah ja, alle klein busige Frauen mit kurzen Haaren sind bzw wirken also schwul? Du musst ja ein tolles Frauenbild haben.
 

Kurt

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McFlamel2 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
schau Dir die Figur bitte auch noch mal an. Ein Gesicht wie ein 12 Jähriger Bube mit der vorhandenen Frisur im Hosenanzug. Das ist für mich weder weiblich noch männlich. Was bleibt also ist......
Ah ja, alle klein busige Frauen mit kurzen Haaren sind bzw wirken also schwul? Du musst ja ein tolles Frauenbild haben.
Betreibst Du mutmaßen und verallgemeinern beruflich?
So wie Du Dich offenbar angegriffen fühlst könnte man ja fast schon meinen, Du seist weiblich oder schwul.
Hier geht es um die Figur im Film.
Aber um Dir den Spaß am weiteren Mutmaßen zu nehmen greife ich Dir einfach vor und bestätigte Dir meine sexistische, frauenfeindliche und homophobe Ader. :thumbsup:
 

Clive77

Serial Watcher
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StuntmanMike schrieb:
McFlamel2 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Schau Dir den Film bitte noch einmal an und achte darauf, wie überzeugend diese Figur wirkt, sobald sie eine Waffe in den Händen hält.
Das ist unterirdisch.
Dann beantworte mir bitte inwiefern sie dadurch wirkt wie ein schwuler.
Auch wenn ich nicht behauptet habe, dass das Eine mit dem Anderen etwas zu tun hat, schau Dir die Figur bitte auch noch mal an. Ein Gesicht wie ein 12 Jähriger Bube mit der vorhandenen Frisur im Hosenanzug. Das ist für mich weder weiblich noch männlich. Was bleibt also ist......
Hinzu kommt der lachhafte Versuch "badass" zu wirken und der kümmerliche Umgang mit Feuerwaffen.

Schon merkwürdig, dass soetwas Offensichtliches im Detail erleutert werden muss...
Offensichtlich und kümmerlich ist hier eher was anderes, Mike. Aber das will ich lieber nicht weiter ausführen... :mellow:
Klar dürfte allerdings sein, dass kaum ein Gegner von Wick (oder gar er selbst) wirklich realistisch wirkt - soviele Attentäter und kaum einer trifft (seinen Kopf). Dabei ist der überzeichnete Ton doch gerade das, was den Spaß am Film vermittelt. Und ganz ehrlich: Als Reeves und Common sich vor der Auseinandersetzung in der U-Bahn das (unbemerkte) Feuerduell liefern, trifft auch keiner von beiden. Das ist eine Schwachstelle, die man mit Sicherheit erwähnen könnte (vor allem mit Blick auf die Treffsicherheit der Hauptfigur). Aber nein, es muss natürlich eine der weiblichen Gegnerfiguren (dazu noch für ihr Aussehen) kritisiert werden. :clap:
 

Noermel

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Clive77 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
McFlamel2 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Schau Dir den Film bitte noch einmal an und achte darauf, wie überzeugend diese Figur wirkt, sobald sie eine Waffe in den Händen hält.
Das ist unterirdisch.
Dann beantworte mir bitte inwiefern sie dadurch wirkt wie ein schwuler.
Auch wenn ich nicht behauptet habe, dass das Eine mit dem Anderen etwas zu tun hat, schau Dir die Figur bitte auch noch mal an. Ein Gesicht wie ein 12 Jähriger Bube mit der vorhandenen Frisur im Hosenanzug. Das ist für mich weder weiblich noch männlich. Was bleibt also ist......
Hinzu kommt der lachhafte Versuch "badass" zu wirken und der kümmerliche Umgang mit Feuerwaffen.

Schon merkwürdig, dass soetwas Offensichtliches im Detail erleutert werden muss...
Offensichtlich und kümmerlich ist hier eher was anderes, Mike. Aber das will ich lieber nicht weiter ausführen... :mellow:
Klar dürfte allerdings sein, dass kaum ein Gegner von Wick (oder gar er selbst) wirklich realistisch wirkt - soviele Attentäter und kaum einer trifft (seinen Kopf). Dabei ist der überzeichnete Ton doch gerade das, was den Spaß am Film vermittelt. Und ganz ehrlich: Als Reeves und Common sich vor der Auseinandersetzung in der U-Bahn das (unbemerkte) Feuerduell liefern, trifft auch keiner von beiden. Das ist eine Schwachstelle, die man mit Sicherheit erwähnen könnte (vor allem mit Blick auf die Treffsicherheit der Hauptfigur). Aber nein, es muss natürlich eine der weiblichen Gegnerfiguren (dazu noch für ihr Aussehen) kritisiert werden. :clap:
So siehts aus :thumbup:
Würde mir dazu auch eig wünschen das in den Kämpfen mal mehr Inventar dabei benutzt nicht nur coole Kanmpftechniken , das wiederum würde aber auch die passende Location dafür voraussetzt wo es auch Zeugs dafür gibt.
Die Action ist nice aber dennoch nichts dabei wo man sich für die Ewigkeit dran erinnert wie zb jegliche Action Szenen aus Indy 1-3 :unsure: :sad: wenn ich da an den Kampf auf dem Panzer in 3 oder mit dem Flugzeug in 1 sowas würde ich mir hier mal wünschen.
 

Driver

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Also ich fand keine der Frauen jetzt störend. Aber ich muss gestehen das ich als ich den Trailer ansah zunächst dachte das jetzt ein kleiner Junge den Gegenspieler darstellen sollte und musste mit dem Kopf schütteln. Aber als ich hörte das es die Frau aus Triple X ist war das für mich ok.

Wäre jetzt so ein Nachfolgerrotzlöffelboss aufgetreten hätte ich das Ganze viel schlechter aufgenommen. So war es für mich weder schlecht noch gut. Die Frau ist jetzt kein Blickfang aber eben mal was Anderes.

Was die Action anging so muss ich auch gestehen das sich nach einiger Zeit eine gewisse Abnutzungserscheinung einstellte. Trotzdem war die Action klasse nur war Keanu doch etwas zu sehr im God-Mode. Manche Abschnitte kamen einem dann doch fast wie ein Videospiel vor.

Ebenfalls war es merkwürdig wie Wick manchmal weiterkämpfte. Beispielsweise wurde er doch von Common umgefahren und konnte dann trotzdem gleich wieder mit Beinen und Fäusten kämpfen. Wenn einem ein Auto gegen die Beine fährt dann glaube ich fällt dann das Zutreten oder Aufstehen doch recht schwer :whistling:
 

Kurt

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Clive77 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
McFlamel2 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Schau Dir den Film bitte noch einmal an und achte darauf, wie überzeugend diese Figur wirkt, sobald sie eine Waffe in den Händen hält.
Das ist unterirdisch.
Dann beantworte mir bitte inwiefern sie dadurch wirkt wie ein schwuler.
Auch wenn ich nicht behauptet habe, dass das Eine mit dem Anderen etwas zu tun hat, schau Dir die Figur bitte auch noch mal an. Ein Gesicht wie ein 12 Jähriger Bube mit der vorhandenen Frisur im Hosenanzug. Das ist für mich weder weiblich noch männlich. Was bleibt also ist......
Hinzu kommt der lachhafte Versuch "badass" zu wirken und der kümmerliche Umgang mit Feuerwaffen.

Schon merkwürdig, dass soetwas Offensichtliches im Detail erleutert werden muss...
Offensichtlich und kümmerlich ist hier eher was anderes, Mike. Aber das will ich lieber nicht weiter ausführen... :mellow:
Klar dürfte allerdings sein, dass kaum ein Gegner von Wick (oder gar er selbst) wirklich realistisch wirkt - soviele Attentäter und kaum einer trifft (seinen Kopf). Dabei ist der überzeichnete Ton doch gerade das, was den Spaß am Film vermittelt. Und ganz ehrlich: Als Reeves und Common sich vor der Auseinandersetzung in der U-Bahn das (unbemerkte) Feuerduell liefern, trifft auch keiner von beiden. Das ist eine Schwachstelle, die man mit Sicherheit erwähnen könnte (vor allem mit Blick auf die Treffsicherheit der Hauptfigur). Aber nein, es muss natürlich eine der weiblichen Gegnerfiguren (dazu noch für ihr Aussehen) kritisiert werden. :clap:
Ich stimme Dir zu, dass viele Szenen, auch die in der Ubahn nicht ernst zu nehmen waren.
Aber schieß Du mal, ohne zu zielen auf ein sich bewegendes Objekt und schau mal wie gut Du triffst und dann versuch das Gleiche nochmal in korrekter, zielender Körperhaltung. Ist ein kleiner Unterschied.
Der Job der Killer-Statisten ist es, sich erschießen zu lassen. Ihnen wird keine weitere Bedeutung zugeordnet. Von daher habe ich auch keinen Anspruch an sie.
Die Olle solte aber, ganz offensichtlich, den Eindruck eines ernstzunehmenden Gegners darzustellen. In dieser Rolle ist sie gescheitert, weil schauspielerisch komplett talentfrei, fehlbesetzt und optisch und körperlich absolut unglaubwürdig.
 

Driver

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Der Film ist in jeglicher Hinsicht überspitzt. Es war in Teil 1 auch nicht glaubwürdig das ein russischer Mafiaboss der ein Imperium leitet sich wegen einem Mann in die Hose macht.

Gerade der war mein größter Kritikpunkt an Teil 1, weil es einfach nur lächerlich wirkte. Die Wick Filme nehmen sich ja generell nicht ernst und daher war ich schon froh das dieser italienische Mafiaboss in Teil 2 wirklich gegen Wick vorging und sich nicht dauernd in die Hose machte.

Und die Frau ist eben nur Kanonenfutter aber ich fand eine leise Killerin die sich nur mit Zeichensprache ausdrücken konnte originell. Nichts Besonderes aber eben auch kein Standard.

Und von Glaubwürdigkeit kann man bei Wick sowieso nicht sprechen, weil der Film garnicht den Anspruch hat glaubwürdig zu sein.

Es ist harte geradlinige Action mit ein paar witzigen Einlagen. Nicht mehr und nicht weniger. Aber wenn man das erwartet oder sich wünscht dann ist es ein toller Film.
 

Clive77

Serial Watcher
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StuntmanMike schrieb:
Clive77 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
McFlamel2 schrieb:
StuntmanMike schrieb:
Schau Dir den Film bitte noch einmal an und achte darauf, wie überzeugend diese Figur wirkt, sobald sie eine Waffe in den Händen hält.
Das ist unterirdisch.
Dann beantworte mir bitte inwiefern sie dadurch wirkt wie ein schwuler.
Auch wenn ich nicht behauptet habe, dass das Eine mit dem Anderen etwas zu tun hat, schau Dir die Figur bitte auch noch mal an. Ein Gesicht wie ein 12 Jähriger Bube mit der vorhandenen Frisur im Hosenanzug. Das ist für mich weder weiblich noch männlich. Was bleibt also ist......
Hinzu kommt der lachhafte Versuch "badass" zu wirken und der kümmerliche Umgang mit Feuerwaffen.

Schon merkwürdig, dass soetwas Offensichtliches im Detail erleutert werden muss...
Offensichtlich und kümmerlich ist hier eher was anderes, Mike. Aber das will ich lieber nicht weiter ausführen... :mellow:
Klar dürfte allerdings sein, dass kaum ein Gegner von Wick (oder gar er selbst) wirklich realistisch wirkt - soviele Attentäter und kaum einer trifft (seinen Kopf). Dabei ist der überzeichnete Ton doch gerade das, was den Spaß am Film vermittelt. Und ganz ehrlich: Als Reeves und Common sich vor der Auseinandersetzung in der U-Bahn das (unbemerkte) Feuerduell liefern, trifft auch keiner von beiden. Das ist eine Schwachstelle, die man mit Sicherheit erwähnen könnte (vor allem mit Blick auf die Treffsicherheit der Hauptfigur). Aber nein, es muss natürlich eine der weiblichen Gegnerfiguren (dazu noch für ihr Aussehen) kritisiert werden. :clap:
Ich stimme Dir zu, dass viele Szenen, auch die in der Ubahn nicht ernst zu nehmen waren.
Aber schieß Du mal, ohne zu zielen auf ein sich bewegendes Objekt und schau mal wie gut Du triffst und dann versuch das Gleiche nochmal in korrekter, zielender Körperhaltung. Ist ein kleiner Unterschied.
Der Job der Killer-Statisten ist es, sich erschießen zu lassen. Ihnen wird keine weitere Bedeutung zugeordnet. Von daher habe ich auch keinen Anspruch an sie.
Die Olle solte aber, ganz offensichtlich, den Eindruck eines ernstzunehmenden Gegners darzustellen. In dieser Rolle ist sie gescheitert, weil schauspielerisch komplett talentfrei, fehlbesetzt und optisch und körperlich absolut unglaubwürdig.
Ich versuche mal, deiner Argumentation halbwegs zu folgen.

Deinen ersten Satz verstehe ich. Ja, da stimme ich sogar halbwegs zu. Wobei ich darauf bestehen würde, dass es um die Geschichte vor der U-Bahn geht. Den Kampf in der U-Bahn konnte man schon sehr ernst nehmen, war sogar ein kleines Highlight und endet mit einem Grinsen im Gesicht des Zuschauers.

Der nächste Absatz ist schon schwieriger, denn ich sehe irgendwie nicht, was das Ganze mit mir und meinen Schießkünsten zu tun haben soll. Und mir ist wohl auch entgangen, dass die meisten von Wicks Gegnern (sowie er selbst) in Bewegung waren, wenn er den Kopfschuss verpasste. Da war doch nie was mit in aller Ruhe zielen und korrekter Körperhaltung. Oder habe ich da ein paar Sniper-Szenen verpasst? :confused:

Nächster Teil lieber in Spoilern:
Gibt es denn wirklich einen Unterschied zwischen den "Killer-Statisten" und den "ernstzunehmenden Gegnern"? Für den Job mit der Schuldmünze hätte er bloß da sein müssen. Mehr nicht. Der Kampf gegen Common war nett, aber der Ausgang bot keine wirkliche Überraschung, oder? War doch klar, dass Wick die Oberhand behält. Wer war da noch. Ach ja, der "Endgegner". Der hatte überhaupt keine Ambitionen, sondern wurde wehrlos abgeknallt.
Und da beschwerst du dich über eine (von vielen) Figuren, die Wick nicht das Wasser reichen konnten? Irgendwie... komisch.

Ansonsten sehe ich das ähnlich wie Driver. Es soll halt kein glaubwürdiger Film sein und das merkt man auch. Desweiteren war die Rolle von Ruby Rose tatsächlich mal was anderes und weniger klischeebelastet als die restlichen Killerfiguren.
 
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