Justice League (DCEU) ~ Batman, Wonder Woman, Flash [Kritik]

Constance

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Übrigens ärgere ich mich gerade etwas. Als ich im Dezember 2017 die JL bluray vorbestellt habe, wurde eine Laufzeit von 2h 17m angegeben und jetzt seh ich gerade wieso ihr einen Extended Cut bezweifelt. Die haben jetzt wieder eine Laufzeit von 119m. Wäre das steelbook nicht ausverkauft würde ich jetzt stornieren...
 

TheRealNeo

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Ja das war ja ein Angabefehler bei amazon.de, wo dann die ganze Welt plötzlich glaube es gibt eine längere Fassung.:squint:
 

Constance

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Ich dachte der Fehler bezog sich auf den Releasetermin. Da hab ich 0 Verständnis für. Ignoriert blos weiter die zahlende Kundschaft, Warner.

Bitte, bitte veräußert DC zu einer Firma mit Plan.
 

TheRealNeo

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Dafür kann Warner nichts. Das ist allein die "Schuld" von Amazon, aber wurde doch seinerzeit auch schnell "geklärt".
 

Cimmerier

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Das dürfte dann aber eher auf die Kappe des Vertriebspartners gehen, der die BD in den Handel bringt. Amazon bietet ja nur die Plattform an, pflegt aber nicht die Inhalte für die jeweiligen Produkte.
 

Constance

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Böse Zungen könnten behaupten, das geschehe absichtlich, um die Vorverkaufszahlen hoch zu treiben. Ich habe auch irgendwo etwas zu den zusätzlichen Inhalten gelesen. Nunja, das war im Dezember und über Produktänderungen, die nicht den Preis oder die Veröffentlichung betreffen, wird man ja eher nicht informiert.

Und weshalb ich dennoch sauer bin: Das es einfach keine längere Version gibt, obwohl recht viele danach verlangen. Also freue ich mich auf die Zweitsichtung der Justice League nicht mehr. Einmal noch mit der Freundin ansehen und dann verschwindet das Ding, wenn ich da mal dran denke, wie oft BvS oder MoS etc. in meinem Player gelandet sind. :thumbsup: Warner!
 

Raphiw

Godfather of drool
Ne, sie sollen einfach jetzt versuchen so weiter zu machen wie Marvel. Einzelfilme mit anleihen an andere Charaktere und am besten je Charakter Genrefilme. Einfach so tun als hätte es dieses JL Debakel nicht gegeben. Am sinnvollsten wären jetzt ordentliche Zugpferdfilme, wie ein Batman-Film (Horror-Action-Genre), Wonderwoman 2 (Kriegsabenteuer), dann einen besseren Suicide Squad und die Geschichten von Flash und Cyborg in AC-Szenen weiteraufbauen, sowie das was am Ende von JL angedeutet wird. Aquaman kommt ja schon dieses Jahr und macht bisher visuell einen guten Eindruck. Den nächsten JL einfach erst für 2022 anstreben und dann in ordentlich. Dann kann es auch noch mit dem DCEU funktionieren.

Was ich wirklich nicht verstehen, warum man qualitativ mittelmäßige Serien raushaut, die auch noch losgelöst sind von dem DCEU. Das verkompliziert doch alles. Man hätte Arrow schon zum Auf- und Ausbau des DCEU nehmen können. :wacko:


Irgendwie ist das alles sowas von verwurschtelt und wurde einfach sinnbefreit durchgewunken.
 

TheRealNeo

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Amazon hat das ja nicht beworben und kaum jemand wird nur wegen der Laufzeit vorbestellt haben, da kaum jemand das nachsehen wird.
 

Constance

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TheRealNeo schrieb:
Amazon hat das ja nicht beworben und kaum jemand wird nur wegen der Laufzeit vorbestellt haben, da kaum jemand das nachsehen wird.
Leider falsch, denn ich habe JL tatsächlich nur wegen der 2h 17 Minuten vorbestellt. Ich schaue immer auf die Lauflängen, bevor ich einen Film bestelle. Naja, so hab ich das bereits vergriffene Steelbook. Immerhin. :biggrin:
 

McKenzie

Unchained
Wichtiger in dem Artikel finde ich fast, dass die Idee eines UNCLE-Sequels bei Hammer immer noch nicht ganz gestorben zu sein scheint. Einziges Sequel das ich mir wirklich wünschen würde :rolleyes:
 

Revolvermann

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Nun auch endlich gesehen und es war keine Katastrophe aber schon eine kleine Entäuschung. JL wirkt nicht wie eine homogene Masse. Ein guter Unterhaltungsfilm ist eine Sinuskurve. JL ist eher wie ein Verbund aus 30 Einzelsequenzen. Ein Zusammenschnitt aus Cutscenes, mal übertrieben gesagt.
Kein Wunder, wurden hier beinahe 2 Filme gedreht und dann uncharmant verwoben. Nach allem was ich vom Snydercut gesehen oder gelesen habe, hätte ich die Version wohl lieber gesehen. Es wäre ein schwermütiger 170 Minuten Schinken um Götter auf Erden geworden. Eben in der Tradition von Man of Steel und BvS. Was sicher auch viele Leute scheiße gefunden hätten. Ich aber toll.
Whedon hat hier (vielleicht auf Studiowunsch) verschlimmbessert.
Das sind aber nicht die einzigen Probleme. Auch das CGI beispielsweise wirkt manchmal unfertig, billig. In anderen Szenen ist es wieder top. Entweder wurde da irgendwann gespart, als man ungläubig auf gerüchteweise 300 Millionen Dollar Produktionskosten zuraste oder der Starttermin kam bei den unzähligen Reshoots bzw. dem Nachproduzieren eines ganz anderen Films, auf einmal zu schnell näher.
Was doppelt schade ist, denn rein von der Szenerie, vom Design, der Atmosphäre her, macht das Ding was her. Ikonische Bilder schaffen, kann Snyder - der übrigens auch auf Film drehte. So gibt es schon ein paar tolle Szene.
Auch der Cast ist und bleibt fantastisch. Batfleck gefällt weiterhin. Flash ist gut getroffen und wie in den Comics für die Sprüche zuständig. Aquaman ist badass und verdient auf jeden Fall das kommende Einzelabenteuer. Wonder Woman ist mit Gal Gadot super besetzt und Cavill IST Superman. Einen besseren hätten sie für die Rolle derzeit nicht finden können.
Einzig Cyborg bleibt ein wenig blass. Könnte sich aber noch steigern.

Das Potential ist definitiv vorhanden. Hin und wieder blitzt sogar kurz durch, was der Film hätte sein können.
Damit leider nur Mittelmaß. 5,5/10

Ich hoffe sehr das der Cast bleibt. Von mir aus könnten die gerne direkt Teil 2 und 3 nachschieben. Die Wahrscheinlichkeit, so ein Ding nochmal so zu zerhacken ist gering.
 

Shins

Administrator
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Ich hätte gerne noch einen, sobald sich das DCEU selbst gefunden hat. Ich dachte, mit "Wonder Woman" wäre das geschehen. Aber "Justice League" hat alles wieder zunichte gemacht. Von daher sollen die sich auch ruhig Zeit lassen mit Teil 2 der großen Zusammenkunft. Aber bitte noch nicht rebooten. Gerne ein wenig zurecht flashpointen. Aber noch kann man das irgendwie biegen. Wonder Woman war zu gut, um es alles fallen zu lassen.
 

Constance

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Ich bin da voll eurer Meinung. Revolvermann liegt da sehr nah an meinen Kritikpunkten. Würde nur die Gewichtung der Charaktere anders einordnen: cyborg hat mir nämlich sehr gut gefallen, vor allem, dass er sich so entwickelt während der zu kürzen Laufzeit. Jetzt hätte ich zu ihm lieber nen Solo Film, als zu Aquaman. Vor allem, gefällt mir sein halb rohes Design super.

Dennoch bleibt das Ding, nach dem tollen WonderWoman, leider eine Enttäuschung.
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
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McKenzie schrieb:
Wichtiger in dem Artikel finde ich fast, dass die Idee eines UNCLE-Sequels bei Hammer immer noch nicht ganz gestorben zu sein scheint. Einziges Sequel das ich mir wirklich wünschen würde :rolleyes:
Ja, da hätt ich auch gern noch einen von. Mit Vikander.
 

Måbruk

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Revolvermann schrieb:
als man ungläubig auf gerüchteweise 300 Millionen Dollar Produktionskosten zuraste
Ich behaupte Mal, wenn die nur 50 Millionen zur Verfügung gehabt hätten, wäre das wahrscheinlich ein sehr geiler Film geworden. Wer sagt denn, das diese obligatorischen, 08/15 CGI Massenschlachten wirklich das sind, was der Fan oder generell der Zuschauer sehen möchte? Mich langweilt das echt mittlerweile zu tode, man weiß immer genau woraus das Ganze hinaus läuft. Ich bin immer noch der Meinung, DC hat die interessanteren Helden, immer da wo Sie aber meinen Marvel kopieren zu müssen, sind ihre Filme richtig schlecht.
Ich fnde es mittlerweile auch richtig schlecht, dass sich Znyder dafür hergegeben hat, offenichtlich kann er wunderbare Bilder auf die Leinwand zaubern, aber darüber hinaus wars das offenbar. Er benötigt ernsthaften Stoff, den er mit einer prise Humor und Experimentierfreude würzen kann. Aber aus diesem Ganzen, von vielen nicht ganz ernst genommenen Superheldenkauderwelsch etwas vernünftiges zu zaubern, dazu fehlt ihm dann doch das Fingerspitzengefühl. Ich hoffe das war jetzt sein letzter DC Ausflug und er konzentriert sich wieder auf eigene Projekte. Ich könnte mir auch eine Bioshock Vefilmung unter seiner Regie gut vorstellen, dafür wird ihm nach diesen Flops wohl aber keiner mehr das Geld geben.
 

TheRealNeo

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Ja...
Jetzt auch mal nachgeholt und es ist schon sehr unausgegoren, was hier nun am Ende bei rumgekommen ist. Vieles wurde hier und andernorts ja schon vielfach diskutiert und unter dem Strich fehlte hier einfach die Geduld und dadurch narrativer Vorbau für so eine Heldenzusammenkunft, die mehr sein möchte als nur ein weiteres Superheldenabenteuer.
DC hat ja nicht alles falsch gemacht. Sich tonal vielleicht nicht gegen, aber anders als Marvel aufzustellen war auf jedenfall eine willkommene Abwechslung und ich hoffe, dass man das nicht auch nicht ganz fallen lässt. Aber mit diesem vorerst Abschlussprojekt der erste Justlice-League Phase (?) wurde eben nochmals so alles subsumiert, was gut lief und was nicht. Wenn auch der Ausstieg von Zack Snyder denke ich dem Ganzen nochmal einen weiteren Knicks gegeben hat.
Ja der Film ist zu kurz. Nicht weil die heutigen Blockbuster immer länger als zwei Stunden laufen müssen, sondern weil hier viel zu viele neue Charaktere einfach auftauchen, die gemessen an der Zeit noch okay funktionieren. Aber von allem wünscht man sich eigentlich nur mehr Tiefe. Klar haben die auch eine dramaturgische Funktionalität mit Flash als Sprücheklopfer und Cyborg als technische Lösung für alles, aber man denke sich einer von denen segnet das Zeitliche. Who cares? Ähnlich ist es mit Steppenwolf, der dann eben da ist und schließlich in der osteuropäischen Ödnis seinen Showdown erhält. Bruce Wayne und Clark Kent hätten auch gerne mehr Dynamik verdient, schon vor (!) dem Film, aber nun ist es eben so gelaufen.
Der Wegfall von JunkieXL/Hans Zimmer führte dann direkt zum Bruch von musikalischer Kontinuität. Danny Elfman macht hier beileibe keinen schlechten Job, aber sein Potpourri an Themen ergibt oftmals keinen Sinn. Er offenbart auf der einen Seite mit seinem Batman-Theme, das so so eins der Reihe bisher noch fehlte bzw. konnte ich mich auch nicht daran erinnern, dass bei BATMAN V SUPERMAN so ein Thema wirklich präsent etabliert wurde, andererseits offenbart er beim ersten Wiedersehen von Clark und Lois, dass er auch mit dem vorhandenen Material zu Superman, was es dank MAN OF STEEL in Fülle gab, nicht umzugehen weiß. Man merkt förmlich der Szene an, dass da musikalische Ratlosigkeit herrscht, dabei braucht es doch als emotionalen Anker nur bekanntes Material, was er vielleicht nicht nutzen wollte und Joss Whedon dann auch nicht darauf bestand. Zumindest kurz vor Supermans Erweckung lässt er ja auch kurz etwas von Hans Zimmers Partitur aus MAN OF STEEL anklingen. Ganz dem verschließt er sich somit mit.

Ich denke es ist nun wie es ist. Ich für meinen Teil konnte wirklich mit jedem DC-Beitrag etwas anfangen, auch wenn es sich fast durchzog, dass man jedes Mal hinter seinen Möglichkeiten blieb. Ich hoffe man stampft das nun nicht komplett ein, dafür ist die Besetzung zu gelungen. Ich denke vieles hängt nun davon ab wie man THE BATMAN konzipiert und wie dieser ankommt.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich würde meinen, dass der unter kommende Filme irgendwie falsch einsortiert ist.


1 1/2 Jahre nach Kinostart nun auch nachgeholt (hätte mir früher mal wer gesagt, dass ich mir bei einem solchen Film mal derart Zeit lasse, hätte ich es wohl nicht geglaubt).

Schlecht ist Justice League nun nicht. Das Zusammenspiel der Helden im Kampf hat mir teilweise recht gut gefallen.
Der Humor war vom Timing her recht stimmig, konnte mich nur in der Art nicht unbedingt zum Lachen bringen (z.B. Barrys Frage, ob er schon seinen Blutzuckerspiegel(?) erwähnt hat). Die Zusammenführung der Helden war dagegen weniger gut gemacht. Möglich, dass das auch an fehlenden vorangehenden Einzelfilmen liegt.

Insgesamt spürt man während des Films, dass da einfach mehr drin gewesen wäre. Dass das alles deutlich besser hätte unterhalten können, wenn sie's anders aufgezogen hätten.
 
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