Keine Zeit zu Sterben - No Time to Die (Bond 25) [Kritik]

Cimmerier

Well-Known Member
Muss denn ernsthaft in jedem Posting von dir so ein Quatsch wie woken stehen? Siehst du wirklich in allem was nicht kernige Männeraction der 80er bietet eine Agenda? Und klar, wenn ein Mann eine Kritik verfasst, die genau deine Meinung widerspiegelt, muss diese natürlich richtig sein. Der Rest kann ja nicht stimmen. Weil unterschiedliche Meinungen und Geschmäcker kann es ja nicht geben. Völlig undenkbar.
 

jimbo

ehemals jak12345
Der Film ist etwas schwach auf der Brust.
Ist da so wenig körperliche Action drin, weil das eine Bedingung von Daniel Craig war?
Ich finde die Bilder am Anfang besser als bei Dune. Mehr Szenen die ich optisch gut fand.
Der Film ist kein typischer Bond er ist aber auch kein guter Bond. Schwache Oberbösewichte, sehr schwacher Henchman. Da vermisse ich Bautista noch mehr.
Die Werbung hatte mehr akustischen Wumms als der Film. Das extra auf der Leinwand verkündete 7.1 hat sich zu tode gelangweilt.
Nach Dune merkt man wie viel akustische Kraft der Dune Sound hat.
Den Film fand ich nicht besonders emotional. Obwohl man mich mit Musik die auf die Tränendrüsen drücken schnell bekommt. Finde ich aber auch irgendwo gut das man nicht mit aller Gewalt so auf die Tränendrüsen drückt.
Action war ziemlich unterwältigend. Genauso wie die Bösen. Das erwähne ich gerne noch ein zweites Mal. Vor allem holt man sich einen Bösewicht aus einem Vorgängerfilm in dem er schon blass war, nur um ihn nochmal zu bringen um wieder blass zu sein. Hätte man sich echt schenken können. In einer Szene von Rami Malek schwang ein bisschen Joker mit. Die Szene in der er dem Kind sagt, es können gehen. Die Rolle würde ich ihm schon irgendwo zutrauen. Das der Film jetzt so schwach ist, ist auf jeden Fall zum Vorteil des nächsten, da die Latte echt nicht hochliegt.
Ana de Armas war mein Highlight im Film ich mag ihren Filmcharakter. Ich denke ohne den lachenden und zu viel redenden Agenten wäre sie als großer Fremdkörper im Film wahrgenommen worden. James Bond ist sehr unterwürfig.
Ich finde es sehr unglaubwürdig, dass Bond Lucifer nicht trifft, der 2 Meter vor ihm sitzt.
Die neue 007 finde ich nicht schlecht.
Die Story kann auch nicht punkten. Das könnte aber auch etwas an mir liegen, da ich keine Ahnung mehr habe, wer der Vater der Französin war. Und Lucifers Familie kenn ich auch nicht. Hätte da etwas mehr Infos gebraucht. Das Tempo vom Film ist aber gut.

6/10

Echt kein Muss den im Kino zusehen.
 
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Jay

hauptsache bereits gesehen
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Zum Die Filmanalyse Video:

Oje, Mr Clickbait wieder. Na denn:

Der schlechteste Film der gesamten Reihe? Haha. Sagt jemand, der den Filmtitel Ein Quantum Trost ablesen muss, weil er ihn nicht im Kopf hat. Hat er Stirb an einem anderen Tag gesehen? Diamantenfieber? Was hält er von der Strohszene aus Goldfinger?

Der Film habe keine Eleganz... was?

Die Kulissen sehen aus wie Dune Leftovers... das ist doch ein Lob oder?

Der Film habe keinen Esprit, keine Leichtigkeit... naja Schmitt, hinsichtlich der Story wär das auch nicht angebracht, wenn Bond hier gut gelaunt und entspannt unterwegs wär oder?

Es harpert an Sexappeal.. auch hier, wär unangebracht oder, wenn das im Vordergrund ständ?

Bond darf nie Gefühle haben oder zeigen, dafür gibt es schließlich andere Filme...... ? Wa?

Rührseliges Gefühlsdrama mit deprimierter Hauptfigur.... hat der eventuell was anderes gesehen?

Bond ist nicht mehr mysteriös genug, weil zu viel verraten wird, weil man zu viel von seiner Gefühlswelt beleuchtet? Hat nicht schon Casino Royale vor 15 Jahren den Origin gezeigt und Bond damals schon demystifiziert?

Ein bisschen Sex sei da, aber das Spiel der Geschlechter ist nicht mehr da... weil er nicht ignorant mit Paloma und Nomi schläft und sie danach wie leere Chipstüten wegwirft? Die Craigs durchlaufen halt einen Wandlungsbogen und das heißt, dass der Typ von Casino Royale in Keine Zeit zu sterben nicht mehr der gleiche ist. Auch würde es hier nicht zur Handlung passen, wenn er stumpf mit jeder Frau schlafen würde.

Familien als Elemente stören Filme? In den F&F ist es als käsige Catchphrase reinste Soap, aber das kann man doch nicht mit dem Ansatz hier vergleichen. Weil Bond einem kleinen Kind ein Frühstück zubereitet, hat er keine Cojones mehr?

"Was tut Moneypenny nach Feierabend, das sind Fragen, die Fantasien erwecken".... ?

Der Film lebt den Gedanken der Boomergeneration, nach mir die Sintflut.... wär nicht ein Bond, der sich nie bindet, genau das? Dass er sich bindet ist doch das genaue Gegenteil.

Bond wird zu einer realistischen Nachbarfigur runtergebrochen und hat deswegen keinen Reiz mehr? Also er ist da immer noch der durchtrainierte Agent mit Waffe, der eine DNA Waffe aufzuhalten versucht, ein Auto mit eingebauten Waffen fährt und global verschiedenste Abenteuer zu Land, Luft und unter Wasser erlebt. Ist das für Schmitt alltäglich?

Politische Konnotationen... Brexit....Bond ist ein Symbol der Abkapselung... ? Ist er nicht der erste Bond, der sich länger bindet, wenn wir Lazenby mal außen vor lassen?

Dann sagt er am Schluss, man versuche nicht, Bond in eine neue Zeit zu überführen.... äh doch? Der ist doch offensichtlich weit vom Sean Connery Bond entfernt. Dabei war das doch zuvor seine Hauptkritik, dass man eben nicht beim alten geblieben ist. Was denn nun?

In den 14 Minuten widerspricht sich Schmitt so oft, dass es eigentlich ein Wunder ist, dass er sich am Ende noch halten kann und nicht losprustet, über den Blödsinn, den er da erzählt. Das ist weder gut argumentiert, noch klingt es überhaupt nach seiner wirklichen Meinung.:biggrin:

Mich wundert eigentlich, dass er sich nicht darüber beschwert, dass Bond beim Rollerfahren hinten sitzt. (Skandal, das ist ja wie Arnold als 70jähriger Gardinenterminator)

Batou, ich stimm oft nicht mit dir überein, aber du bist wenigstens konsequent und argumentierst ausreichend.
 

TheRealNeo

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Das Video habe ich mir nicht angesehen, aber sehe jetzt bei Batou auch keine stringente Argumentation und habe deshalb auch keine große Lust mich damit zu beschäftigen.
Cimmerier hat dazu auch schon alles gesagt.
 

Batou9

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Bond war nie beliebiger, nie so wenig comichaft und - Neuwertigkeit versprechend - "pseudo-gefühlsmäßig" geschrieben, darum dreht sich Schmitti's Jetzt-mach-ma-halt-ein-auf- Family-Kritik im Kern. Was da in "It is time to die" aus dem Hut gezaubert wurde, um mangels Interessantheit der Bond-Entführung auf ein gescheitertes, emotionales Ende hinzuarbeiten, unfassbar! Und damit hat Wolfgang recht. Dieser Bond wurde nach Casino Royal und Quantum zu einem weichgewaschenen depressiven Weichei mit sich stetig abbauender, kräftetechnischer Restreserve verkehrt und in immer depressiver wirkende Storys und die Begeisterung ertränkende Settings verfrachtet. Eine postmoderne Entführung des wahren Kerns aller vorherigen Bond-Inkarnationen, dem Versprechen, dass Bond jeder Situation früher oder noch besser später mit Leichtigkeit und Coolness erhaben ist und man sich als Zuschauer genau dieses Wissens wegen für 2+ Stunden gerne aus seinem im Vergleich sicherlich weniger erhabenen und agentiösen Alltag reißen lässt. Dass die als Ersatz bestellte Bondiene mehr Zuversicht ausstrahlte, hätte man sicher nicht als Fehlbestellung an der Kinokasse reklamieren wollen, wenn man ihr einen ernstzunehmenden Raum zur charakterlichen Entfaltung, Fackelübernahme und Identifikation gegeben hätte. Da das alles aber fehlte wirkte sie einfach nur nervig und zeitraubend.

@Jay Wir müssen auch gar nicht übereinstimmen. Ich hasse Filme, die nichts mehr mit sich, den Kernelementen des Franchise und dem im Trailer versprochenen Raum für's andere Geschlecht anzufangen wissen, die man sich im Anschluss entgeistert, mangels Begeisterung vor dem Hintergrund einer spürbaren Umkehr aller Erwartungen zum Zwecke politischer Korrektheit, nur noch schönzureden versucht.

Ich hätte auch nichts gegen eine weibliche 007-Agentin. Nur müssten sie dafür alles fallen lassen, die Kreativität hinsichtlich Charakter und Story enorm spielen lassen und nicht wieder krampfhaft nachäffend, so wie in "Ghostbusters wollte 2016 niemand sehen", die Erinnerungen an James und allem was ihn zum erfolgreichen und geliebten Doppelnullagenten gemacht hat, wecken. Also weg mit Q, Martini, Casino, Schalldämpfer, Aston Martin, technische Gimmicks, Sex etc.). Dass das dann an den Kassen scheitert, steht auf einem anderen Blatt. Da aber alle Studiobosse nur auf dieses Blatt blicken, ziehen sie so oder so den Schwanz ein und drücken den Resetschalter.
 
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TheRealNeo

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Zum Glück hat mir niemand was vor dem Film versprochen. So muss ich mir nun auch nichts schönreden, sondern ehrlich das Gesehene als , für mich, gelungen einstufen.

Nach 25. Bonds darf es auch gerne mal anders sein.
Und ein Nicht-Superheld Bond, muss nicht gleich ein Weichei sein. Aber da sind wohl Männlichkeitsbilder möglicherweise gestört.

Ansonsten geht mir dieses Gejammer zu Bond in Richtung das ist nicht mein Bond und Bond muss dafür stehen sehr auf den Zeiger.
Man darf das Ganze gerne variieren und auch Mal ernsthaft die Figur angehen und schauen, was das aus einem Menschen macht.
Ja der letzte Akt polarisiert und natürlich war das seit CASINO ROYALE nicht so geplant.
Aber dann gehässig beispielsweise die Einspielergebnisse hinzuziehen und sich dann darin zu suhlen, dass eine anonyme Masse das Gezeigte nicht mag und dies auch der Konsens sein muss, führt irgendwie nirgendwo hin.
Die oft bemängelte Wokeness wird ja erst dadurch gesteigert, indem diejenigen, die sich daran stören immer wieder darauf aufmerksam machen.
Und wenn ich zwischen einem Kino, das experimentiert, überrascht und dadurch polarisiert und auch Mal mich enttäuschen kann und einem Kino, das mir genau das gibt, was ich erwarte und wünsche, auf jedenfall die erste Variante wählen würde.
 

Lunas

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Ich hoffe ich kann mir am Wochende selbst ein Bild davon machen, was hier da so abgeht in Sachen "Bond's Männlichkeit" läßt mich sehr stutzig werden.
 

Ormau

Well-Known Member
Gestern auch gesichtet. Toller Anfang. Mega Film bis nach dem Titelsong. Gewohnt guter Hans Zimmer... hat hier gepasst. Das Finale
war mir 1. zu eintönig (bis auf Waffen und kleine Fights, gab es da nix mehr), und 2. gab es für mich keinerlei Zeitdruck, die Anlage sofort in die Luft zu Jagen. Kein offensichtlicher Timer der ablief um dort dringend etwas zu stoppen. Daher wirkte mir der Rest leider zu aufgesetzt und der Tod dann einfach erzwungen und plump. Die beiden Szenen danach können das nicht glätten und

lies mich daher unbefriedigt zurück.
Irgendetwas wie die finale Dark Knight Rises Szene.. mit einem Augenzwinkern. Das hätte ich mir gewünscht.

Ich muss es wohl erstmal sacken lassen.

Alle anderen 4 Bond teile hatte ich mit meiner Frau nochmal angesehen. Casino bleibt unangefochtene Nr1. Quantum ist dessen 1.5Abspannszene und nicht als eigenständiger Film zu betrachten, Skyfall hatte etwas, Spectre konnte dieses etwas nicht wiederholen. No Time to Die stell ich auf eine ebene mit Skyfall.
 
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Ormau

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Habe ich probiert. Mein Chrom Explorer zeigt den Text dann garnicht mehr an. Daher bin ich auf Farbänderung gegangen. Sorry
test.JPG
 

McKenzie

Unchained
Hattest den Inlinespoiler versucht? Es gibt 2 unterschiedliche Spoilerfunktionen, zur Not nimm halt den
"normalen"
aka [ SPOILER] [/SPOILER ]
 

Cimmerier

Well-Known Member
Kann mir mal jemand erklären, was an diesem Bond so weichgewaschen sein soll? Ist ein Mann nicht mehr Mann genug, wenn er mal Emotionen zeigt? Keine Ahnung, hab den Film geguckt und mal versucht darauf zu achten, was daran so woke sein soll, wo er nicht mehr James Bond, sondern ein x-beliebiger Actionfilm ist. Und irgendwie wollte mir das nicht gelingen. Vielleicht bin ich blind, vielleicht aber auch flexibel genug im Kopf, um neue Ansätze zu akzeptieren. Sicherlich hat auch dieser Film Mängel, aber insgesamt war ich doch recht angetan und empfinde das Craig-Paket insgesamt als sehr stimmig und rund. Jetzt bin ich umso gespannter, wie es weitergehen wird.
 
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