Lost in Space (2018) auf Netflix

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Erste Folge gesehen und irgendwie bin ich genervt. Weiß nicht recht, wieso. Mal sehen, ob sich das in den zwei Folgen, die ich heute noch gucke, noch ändert.
 

Noermel

Well-Known Member
Bin mit Folge 7 fertig
aber kann beim besten Willen die ganzen schlechten Meinungen nicht verstehen.

Optik ist wirklich mega gut , Cast auch ( inklusive einem weiblichen Dr Smith why not) , Snychro ist wohl wie üblich eher MEH aber ich schau eh alles in Eng .
Gibt bei weitem einiges viel viel schlechteres da draußen im TV als auf NF da draußen.
Hauptstory und Sidearcs sind auch gut gemacht passt alles.

Und wirklich nerven tut mit eig keiner der Hauptcharakter.

Fehlerhaft fand ich bisher nur
das Will der ja eig doch recht intelligent ist wirklich so dumm ist und sein Roboter zum sozusagen Selbstmord treibt. Er konnte ihn doch wieder beruhigen und außerdem wurde er mit einer Waffe bedroht. Aber musste wohl wegen der Story.... und der Typ wo beim Benzin holen stirbt was steigt der auch nicht zurück ins Auto statt blöd draußen hinten stehen zu bleiben.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Bin jetzt in Folge 8.
Gefällt mir deutlich besser als zu Anfang. Aber eine Sache nervt mich tierisch.....
Wieso kommunizieren die Leute nicht anständig miteinander. :cursing: Da ist eine Frau, die sich als jemand anderes ausgibt, die potentiell gefährlich ist und dann wird das Stille Post mäßig an einzelne Personen weitergegeben, anstatt mal alle zu informieren. :facepalm:
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Sehe gerade die zweite Folge, die erste war ganz ok. Die Zweite dagegen finde ich furchtbar. Irgendwie hat das Ganze keinerlei Intensität, kein Feingefühlt. Die Musik daramatisiert an völlig belanglosen Stellen, die Charaktere dramatisieren ohne das man Ihnen folgen kann. Insgesamt ist das ziemlich wirr, es fehlt das Händchen für ein stetiges Ansteigen der Intensität und generell die Emotionen den Szenen passend zuzuordnen. Überhaupt kein Vergleich zur The Terror Serie, die ich vorher gesehen habe. Vielleicht wird später mehr geboten, aber es gibt so viele gute Serien, das wirkt auf mich eher wie Zeitvergeudung. Der Regisseur sollte nochmal zur Nachhilfe.
 

Beckham23

Well-Known Member
Unglaublich, wie es ein Charakter schafft eine ganze Serie zu ruinieren - ich spreche natürlich von...
...der falschen Dr. Smith. Wie ich solche hinterfotzigen, falschen, schleimigen Leute hasse! Ich kann ja verstehen wenn Serien wie 24, Shooter, ... einen Verräter oder Maulwurf in die Handlung einbauen. Aber warum, muß denn solch ein mieser Charakter in eine Serie wie Lost in Space geschrieben werden??? Das ist total nervig und völlig unnötig. Kann es nicht einmal eine moderne Serie geben, wo alle Hand in Hand arbeiten und sich nicht gegenseitig hintenrum ausspielen? Ich finde das einfach nur noch zum Kotzen!

Zugegeben, ich hatte mir unter der Serie auch etwas anderes vorgestellt: ich dachte, Familie Robinson stürzt allein (statt auf einer Insel) auf einem fremden Planten ab und muß dort ums Überleben kämpfen. Stattdessen waren die mit anderen unterwegs, was immer die Gefahr birgt, daß sich viele Figuren während der Handlung dumm verhalten - das hielt sich zum Glück in Grenzen. Das kann ich der Serie ja noch verzeihen, da sie mich mit unglaublich schönen Landschaftsbildern verwöhnt und super Effekte zu bieten hat. Ärgerlich ist die Sache, die ich im Spoiler anspreche und die mir die an sich gute Serie total versaut hat.

Der Cliffhanger von Staffel 1 ist interessant und macht Lust auf die 2. Staffel. Nur dumm, daß...
... die Robinsons Dr. Smith an Bord haben... :headbash: ...

Manny schrieb:
Wieso kommunizieren die Leute nicht anständig miteinander. :cursing: Da ist eine Frau, die sich als jemand anderes ausgibt, die potentiell gefährlich ist und dann wird das Stille Post mäßig an einzelne Personen weitergegeben, anstatt mal alle zu informieren. :facepalm:
Das meine ich damit, wenn viele Figuren in eine Handlung geschrieben werden - das führt immer zu dummen Entscheidungen. Zu deiner Sache im Spoiler kann ich auch nur das :plemplem: machen, da mich das während des Schauens auch "verwundert" hat, um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber auf so einen Schwachsinn trifft man in vielen Serien - und warum machen die das so? Ganz einfach, um die Handlung zu strecken, um es irgendwann 2 Folgen später dann endlich mal aufzuklären - obwohl es in der Realität ganz anders abgelaufen wäre...


Becks
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
@Beckham23
Die Figur gab es schon in der 1960er Serie. Die wurde nicht erst in die 2018er Serie reingeschrieben.
 

Beckham23

Well-Known Member
Wusste gar nicht, daß es dazu schon mal eine Serie gab.

Habe in meinen letzten Beitrag noch mal was von dir zitiert und "erweitert"...

Becks
 

Constance

Well-Known Member
Ich meine mich daran zu erinnern, dass es einen Grund hatte, weshalb man die "Identität" vorübergehend im Verborgenen hielt.

Und genau deswegen ist der Charakter in der Serie, er ist Antigonist und soll uns ja auch nerven. Und da dieser sich wirklich derbe "arschig" verhält, fand ich es auch angenehm als das endlich mal in Klärung kam.

Sonst hat mir die Serie ja gut gefallen.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Ist mit diesem Ende auch nötig. Bin seit gestern durch und fand das eigentlich ganz nett. Hatte ein paar der üblichen Netflix Krankheiten (1-2 Folgen zu viel, behäbiger Aufbau ohne nennenswert tiefe(re) Charakterisierungen) war aber insgesamt recht ordentlich. Insbesondere gut gecastet und mit viel Spielraum, die Figuren noch auf interessante Art und Weise an- oder auseinander geraten zu lassen.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich habe große Logiklöcher erwartet und das die Kinder nur nerven aber eigentlich war das nicht der Fall. Der Cast ist ebenfalls großartig. Ich freue mich auf die zweite Staffel. :squint:
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Bin dann auch endlich mal dazu gekommen, die erste Staffel zu sehen. Unterm Strich tatsächlich nicht schlecht. Optisch sehr schön, Cast ist gut und storytechnisch hat mir das Ganze auch sehr gefallen - von Langeweile fehlte jedenfalls jede Spur.

Größter Kritikpunkt meinerseits wäre die Logik oder vielmehr, dass aus "wissenschaftlicher Sicht" sehr viel Murks betrieben wird. Das fängt schon in der ersten Folge an - Magnesium kommt in der Natur nunmal nicht in elementarer Form vor, gerade weil es so reaktiv ist. Hätte der Planet keinen Sauerstoff in der Atmosphäre, hätte ich da nichts gesagt, aber so... Wobei dieser ganze "Lebenszyklus" des Planeten ohnehin Kopfschmerzen bereitet - wie sollen so riesige Bäume wie am Anfang derart schnell wachsen (die haben nur einen Ring laut dem Exobiologen)? Und sind die ganzen tierischen Spezies angepasst an diese Phasen? Wie kommen die großen Kackhaufen zustande, die nach jahrelangen Ablagerungen ausschauen? - da ergibt wenig bis nichts Sinn, wenn man mal etwas drüber nachdenkt.

Desweiteren stört öfter, dass die Story sehr drehbuchlastig vorangetrieben wird. Die Figuren werden da nicht selten auf Biegen und Brechen in die nächste (scheinbar aussichtslose) Situation befördert oder ihrer Hoffnungen beraubt und genau so werden anschließend die Lösungen oder Alternativen aus dem Hut gezaubert. Nichts gegen spannende Situationen, aber die sollten sich halbwegs organisch aus der Handlung ergeben. Extrem gestört hat mich da in der Schlussphase beispielsweise als
Dr. Smith betäubt wurde und kurz darauf wieder munter war und mit dem frisch reparierten Roboter zuschlug.
Ohnehin finde ich, dass man bei Smith zwar versucht, einen plausiblen Antagonisten zu präsentieren, dafür aber zuweilen die anderen Figuren zu dumm dastehen lässt (obwohl ja selbst die Kinder der Robinsons kleine Genies sein sollen). Da lässt sich auch leicht kritisieren, wie einfach sie aus misslichen Lagen wieder herauskommt, ohne sich großartig anstrengen zu müssen. Das Wiedersehen mit Don hätte schon für großen Wirbel sorgen müssen, ging aber mit ein paar Zeilen wieder unter - da wird auch in Bezug auf Smith zu wenig unter den anderen Figuren kommuniziert, was schnell mal nerven kann.

Nichtsdestotrotz aber gute Unterhaltung und ich bin natürlich auch auf Staffel zwei gespannt.
 

Constance

Well-Known Member
Habe Staffel 2 gestern beendet:

Was soll ich sagen? Konsequent gut. Recht kurzweilig (von der Länge der Episoden) und an der Optik wurde nochmal ein wenig aufgedreht. Das sieht alles wirklich brillant aus. Soundtrack war auch gut und diverse Ideen echt nett. Gerade das Finale war übertrieben bildgewaltig. Tolle Sets gibt es auch zu bewundern.

Alle Charaktere machen einen schönen Schritt nach vorn, bekommen ihre Momente und zur Auflockerung hat "Don" echt gut beigetragen.
Dr. Smith nervt weniger als in der ersten Staffel, bekommt aber auch einigen Hintergrund spendiert und geht "offener" (insofern man das bei ihrer Geschichte in der Ersten so nennen kann) mit den Robinsons um.

Der Plot ist richtig interessant und streut gelegentlich diverse Genre-Elemente ganz nett ein.

Der Kampf gegen die Roboter am Ende, Wills "Verbindung" zu einem weiteren Roboter, der Sprung zu der Audiosignatur und das Entfliehen vor den ankommenden Schiffen waren schon richtig gut. Lediglich verstehe ich nicht, wieso man nicht mit der Resolute als Gesamtes springt.

Man hatte Sorge die "Maschinen" könnten durch den Spaltfolgen, allerdings verschwindet dieser ziemlich rasch nach Passieren wieder. Ein kleiner Wehrmutstropfen. Sonst war das wirklich grandios.

Eine noch bessere Staffel als die Erste, grandiose Leistung!
 

Noermel

Well-Known Member
Habe Staffel 2 gestern beendet:

Was soll ich sagen? Konsequent gut. Recht kurzweilig (von der Länge der Episoden) und an der Optik wurde nochmal ein wenig aufgedreht. Das sieht alles wirklich brillant aus. Soundtrack war auch gut und diverse Ideen echt nett. Gerade das Finale war übertrieben bildgewaltig. Tolle Sets gibt es auch zu bewundern.

Alle Charaktere machen einen schönen Schritt nach vorn, bekommen ihre Momente und zur Auflockerung hat "Don" echt gut beigetragen.
Dr. Smith nervt weniger als in der ersten Staffel, bekommt aber auch einigen Hintergrund spendiert und geht "offener" (insofern man das bei ihrer Geschichte in der Ersten so nennen kann) mit den Robinsons um.

Der Plot ist richtig interessant und streut gelegentlich diverse Genre-Elemente ganz nett ein.

Der Kampf gegen die Roboter am Ende, Wills "Verbindung" zu einem weiteren Roboter, der Sprung zu der Audiosignatur und das Entfliehen vor den ankommenden Schiffen waren schon richtig gut. Lediglich verstehe ich nicht, wieso man nicht mit der Resolute als Gesamtes springt.

Man hatte Sorge die "Maschinen" könnten durch den Spaltfolgen, allerdings verschwindet dieser ziemlich rasch nach Passieren wieder. Ein kleiner Wehrmutstropfen. Sonst war das wirklich grandios.

Eine noch bessere Staffel als die Erste, grandiose Leistung!
Dito

Leider wirds vor 2021 wohl keine S3 geben. Hoffe zumindest aufs Frühjahr.

Das Dr Smith wohl nicht tot ist scheint offensichtlich aber wie sie überlebt haben soll ist mir ein Rätsel.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Nach zwei Folgen scheint mir S2 nicht schlechter, aber auch nicht besser als S1 zu sein.
Gemeinsame Problemlösung top, eine weiterhin intrigierende June, nerviges flop.
 

Rocky Balboa

Herrscher über die Sülznasen
Abwarten, die Staffel steigert sich meiner Meinung nach noch. Von den Effekten her war das Gesehene hier auch allererste Sahne.
So in etwa sieht meine Bewertung der Serie aus, wobei ich S01 nicht mehr komplett im Kopf habe.

Staffel 1: 7/10
Staffel 2: 8,5/10
 

Constance

Well-Known Member
Abwarten, die Staffel steigert sich meiner Meinung nach noch. Von den Effekten her war das Gesehene hier auch allererste Sahne.
So in etwa sieht meine Bewertung der Serie aus, wobei ich S01 nicht mehr komplett im Kopf habe.

Staffel 1: 7/10
Staffel 2: 8,5/10
So ähnlich würde ich auch bewerten. Vielleicht die S1 mit 7,5/10.

Aber 8,5 für S2 ist so ziemlich meine Meinung.
 
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