Marvel's The Avengers 4: Endgame (MCU) [BG Kritik]

Rhodoss

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ich finde es behindert - ganz offensichtlich wird das nicht aus Liebe zum Film oder Inhalt gemacht / oder für die Fans - sondern nur um die Kuh richtig fett auszumelken. Das Geld spare ich mir. Hätte man den in 1 bis 2 Jahren mit nem neuen Cut gebracht, hätte das vielleicht noch Stil gehabt.

Reicht es nicht schon, dass die Kinos für die Filme mehr an Disney abdrücken müssen, (was mein Kino aus Kostengründen mal gleich auf den Besucher umlegt...)

Marvel/Disney ihr könnt mich mal... :thumbdown:
 

Constance

Active Member
Rhodoss schrieb:
ich finde es behindert - ganz offensichtlich wird das nicht aus Liebe zum Film oder Inhalt gemacht / oder für die Fans - sondern nur um die Kuh richtig fett auszumelken. Das Geld spare ich mir. Hätte man den in 1 bis 2 Jahren mit nem neuen Cut gebracht, hätte das vielleicht noch Stil gehabt.

Reicht es nicht schon, dass die Kinos für die Filme mehr an Disney abdrücken müssen, (was mein Kino aus Kostengründen mal gleich auf den Besucher umlegt...)

Marvel/Disney ihr könnt mich mal... :thumbdown:
Da bin ich bei dir. 2 Monate nach Start wird der Re-Released. Was eine Lachnummer. Und man verarscht die "Fans" offensichtlichst. Ich meine, jeder der da einen "längeren" Film erwartet wird enttäuscht. Der Film bleibt zu 100% der selbe. Eine AC-Szene statt Tonys Gehämmer, ein 20 Sekunden Intro der Russo-Brüder und eine "Dankeschön" an Stan Lee. Ja, werft das Geld weiter in den gierigen Schlund und zeigt ihnen, dass man mit so einer Kacke Erfolg haben kann, damit wir von allen MCU-Filmen noch eine weitere, intensivere Version zu sehen bekommen. :biggrin:

Ich wünschte mir ja, da würde kaum jemand in das Kino rennen. Aber bei Leuten die 114x Endgame gesehen haben, gibt es bestimmt noch 25 weitere Male den UberCut.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Ja, das ist wirklich schwach. Wenn schon, dann bitte mit ein paar anderen Szenen oder mehr Material, aber nicht nur ne Deleted Scene und ne weitere 2min Joke Szene.
 

Mr.Anderson

Kleriker
Schön dass das doch noch einige mehr so sehen wie ich. Das ist einfach nur eine peinliche Nummer. Das Pferd hat ein sehr gutes Rennen gelaufen, aber nur den zweiten Platz gemacht. Jetzt soll es fast tot doch noch über die Ziellinie gepeitscht werden. Und was bringt das? Demnächst kommt Avatar 2 in die Kinos. Glaubt wirklich niemand, dass es dann auch zu einer Wiederaufführung von Avatar kommen wird? Damit ist er dann wieder auf Platz 1.
 

TheReelGuy

Well-Known Member
Mal ganz davon abgesehen, dass das natürlich eine peinliche Aktion von Disney / Marvel ist, gönne ich "Avatar" den ersten Platz noch immer mehr als "Endgame". Das ist ein guter Film, aber in meinen Augen nicht so eine Nummer wie es "Avatar" zum Zeitpunkt des Releases war. Soll jetzt nicht der Anfang einer Debatte über den Wert der Filme sein, sondern ist lediglich meine subjektive Wahrnehmung.​
 

Cimmerier

Active Member
Wobei Avatar sich den kleinen Puffer auch durch einen Re-Release angeeignet hat. Der kam nur nicht ein paar Wochen später.
 

Mr.Anderson

Kleriker
Der Re-release kam neun Monate später, als der Film schon längst an der Spitze war und soviel kam dabei auch nicht mehr rum. Aber es stimmt schon, für den kleinen Puffer hat es gereicht. Der erfolgreichere Film wird für mich trotzdem immer Avatar bleiben. Der kam quasi aus dem nichts, während das Einspielergebnis bei Endgame durch eine zehnjährige Aufbauphase erreicht wurde.
 

Cimmerier

Active Member
Mr.Anderson schrieb:
Der Re-release kam neun Monate später, als der Film schon längst an der Spitze war und soviel kam dabei auch nicht mehr rum. Aber es stimmt schon, für den kleinen Puffer hat es gereicht. Der erfolgreichere Film wird für mich trotzdem immer Avatar bleiben. Der kam quasi aus dem nichts, während das Einspielergebnis bei Endgame durch eine zehnjährige Aufbauphase erreicht wurde.
Ich weiß nicht einmal, was ich beeindruckender finde. Diesen strategischen Aufbau oder diesen Instant Impact. Am Ende ist es mir auch völlig egal, wer an der Spitze steht. Mag beide Filme, hab beide im Kino gesehen und profitiere weder vom Erfolg des einen, noch des anderen. :biggrin:
 

Raphiw

Godfather of drool
Sehe ich genauso. Der 20 Filme boost ist eben auch eine gigantische Leistung die man erst Mal erbringen muss und Avatar hatte eben seinen "der erste Film in 3d" Vorteil. Beide hatten einen re-release mit extra Laufzeit.

Ich finde es auch nicht problematisch wenn man klar kommuniziert wie viel länger der Film denn ist und dann muss der Zuschauer eben selbst abwägen.
 

Metroplex

Well-Known Member
Ich finde eher interessant dass beide Filme _gar_nicht_mal_so_gut_sind_.
Endgame ist allein für sich stehend total sinnlos und Avatar hat nur tolle Optik ohne nennenswerte Story.

Da gäbe es viele Filme die diesen Status mehr verdient hätten.
 

McKenzie

Unchained
Metroplex schrieb:
Ich finde eher interessant dass beide Filme _gar_nicht_mal_so_gut_sind_.
Endgame ist allein für sich stehend total sinnlos und Avatar hat nur tolle Optik ohne nennenswerte Story.

Da gäbe es viele Filme die diesen Status mehr verdient hätten.
Titanic z.B. hatte es noch ohne 3D-Aufpreis oder 10-jährige Vorbereitung geschafft. Einfach ein kompetent gemachter Film. Inhaltlich auch eher safe und glattgebügelt, aber immer noch der interessanteste von de n3 an der Spitze.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Avatar hat eine nennenswertere Story als so manch anderer Blockbuster der letzten Jahre. Ja, die Grundzüge gab es schon vorher, wobei die genannten Vorbilder auch bereits ihrerseits einen Haufen Vorbilder haben.
Die allermeisten Storys in Film und Literatur sind so oder so ähnlich schon mal aufgetaucht, nur gibt es bei Avatar einen populären Internet-Trend. Zwecks Totschlagargument braucht man nur einmal "Der ist haargenau wie Pocahontas/ Der mit dem Wolf tanzt ..." rufen und kann sich direkt wie ein Kulturwissenschaftler fühlen.
Endgame ist ein wenig stringenter Flickenteppich, wobei man sagen muss: Welches Serienfinale ist das nicht? Und Endgame ist nun mal das Finale einer Film-Serie. Auch wenn man vor allem Infinity War gesehen haben muss und der Rest auf jeweils 2 bis 5 Minuten Schnipsel der Vorgänger aufbaut. Plot-technisch. Die wahre Stärke, ist die Figurenetablierung.
Welcher Film nun die Spitze der Alltime Charts einnimmt ist mir ziemlich egal. Es wird halt einfach das Geld summiert, welches die Leute am Ticketschalter im Kino gelassen haben. Ob mit einer oder mit 5 Wiederaufführungen - :shrug:
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Ich glaube ja, dass oftmals unterschätzt wird, wie groß das MCU mittlerweile geworden ist. Diese Geschichte von einem verbundenen Universum hatten wir bislang noch nicht und schon gar nicht einen so großen Plan, der bis dato durchgezogen wurde (und nicht wieder verebbt ist). Es gibt kaum einen Film, der bei den Kritikern schlecht weg kam und erst recht keinen Flop. Das ist bei über 20 Filmen schon eine Leistung, von daher gönne ich den Machern auch den Erfolg.
That said, finde ich auch Bemerkungen wie "ja, die haben ja daraufhin aufgebaut in 20 Filmen" recht daneben - um mal kurz zu vergleichen: Welche Filmreihe hat denn mit den Fortsetzungen (und jetzt bitte mal im zweistelligen Bereich denken) so viel Erfolg gehabt? Da gibt es keine. Und das ist jetzt unabhängig davon, ob einem der Film gefallen hat oder nicht. Es saßen halt rund um die Welt verdammt viele Personen im Kino, was selbst, wenn man "Endgame" als vierten Teil ansieht, eine enorme Leistung ist. Sowas gab es zuvor nicht und ich finde es voll verdient.
Außerdem bin ich gespannt auf alles, was da noch kommen mag und würde mir gerne auch die sieben Minuten längere Fassung im Kino anschauen. Schon alleine, weil dort Stan Lee ein (größerer) Tribut gezollt werden soll.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Aber das ist doch nun auch die gleiche Leier von der so außergewöhnlichen Leistung, die das Marvel Cinematic Universe so errungen hat. Das möchte ich auch nicht klein reden, da es sonst erstmal nichts vergleichbares gibt, was auch daran liegen mag, dass das erst in jüngerer Zeit von den Ressourcen und dem Geld her möglich ist. Wie gut oder schlecht man die Filme nun finden mag ist beim finanziellen (!) Erfolg dann auch eher zweitrangig.
Grundsätzlich kann es auch jedem egal sei wer (James Cameron) oder was (Marvel) da oben nun steht als weltweit erfolgreichster Film. Die Inflationsproblematik hab ich ja schon weiter oben erwähnt, juckt Analysten aber schon seit Jahren nicht mehr, dem entgegenhalten lässt sich ja auch der generelle Rückgang an Zuschauern, den es in der Kinogeschichte immer mal wieder gab nur diesmal ist noch keine Erholungsphase absehbar, und auch die kürzeren Kinolaufzeiten von Filmen, die es heutigen Filmen eigentlich schwerer machen Zahlen aus der Vergangenheit zu erreichen. Da helfen nur höhere Ticketpreise, mehr Kinoleinwände und eben ein erstarkter asiatischer Markt aus.

Nur noch zwei Dinge. Ich denke ein Großteil sähe an der Spitze wahrscheinlich lieber einen Original-Film eines Filmemacher und -innovators wie James Cameron als das Ergebnis eines Franchise-Produkts.
Und zum Abschluss dieser Re-release der nun sieben Minuten mehr wurde ja auch schon kritisch genug kommentiert, aber zeigt eben auch nur, dass das was als Fan-Service verkauft und von manchen Fans so hervorgehoben wird, eben auch nur Teil der Geldmacherei ist. Klar war das bei AVATAR auch keine Charity-Aktion mit der längeren Fassung, aber man hat sich zumindest nicht dazu hinreißen lassen unfertige Szenen der Verlängerung zu Liebe einzubauen.
 

Cimmerier

Active Member
Inflation ist halt so ein Ding für sich. Am ehesten würde es sich anbieten, reine Besucherzahlen zu betrachten. Aber auch da hat man die Problematik der Cineplexe, der steigenden Bevölkerungsdichte und sonst was. Außerdem unterscheidet sich der Markt durch Netflix und Co. sowie die illegalen Downloads auch von dem von vor 10 Jahren. Es gibt einfach keine einheitliche Basis. Da ist das Einspiel imo nicht besser oder schlechter als andere Alternativen.
 
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