McQueen (Steve McQueen Biopic)

Mestizo

Got Balls of Steel
Original von StuntmanMike
[...]
Um noch einmal auf das Topic zurück zu kommen, da es eh Niemanden gibt der McQueen das Wasser reichen kann, bräuchte man sein Leben auch nicht zu verfilmen. :no:
[...]
Die Argumentation will mir irgendwie nicht einleuchten. Niemand möchte McQueen ersetzen, sondern man zollt dem Mann und seinem Leben Respekt, indem man einen Film über ihn dreht.
 

Kurt

Active Member
Ich bin eher der Meinung, was einzigartig ist, sollte einzigartig bleiben und in Ruhe gelassen werden. Wie ich schon sagte, es gibt genug Material für eine Dokumentation. McQueen hat diverse Kultfilme gemacht (die wahrscheinlich in absehbarer Zeit auch neu verfilmmt werden :kopfdreh: ).

Wenn man sich dazu entscheidet Zeug, das früher cool und ein Erfolg war, erneut zu verfilmen ist man dadruch motiviert, dass es wieder cool und erfolgreich sein könnte, also die dicken Kohlen bringt und nicht so sehr um den Menschen zu ehren. Denn sonst würde man auch nicht jemanden wie Pitt für die Rolle nehmen.

So sehe ich das zumindest.
 

Mestizo

Got Balls of Steel
Ich sehe das irgendwie aus einer gänzlich anderen Perspektive als du. Klar, ich gebe dir recht, dass man nicht unbedingt alles neu aufwärmen muss, was schon betagter ist. Damit meine ich aber in erster Linie Remakes von Filmen, die einfach kein Remake benötigen.

Aber wenn es um eine Lebensverfilmung geht, sieht die Situation für mich gänzlich anders aus. Sinatra ist in meinen Augen auch eine Persönlichkeit, die ich unnachahmlich finde, nichtsdestotrotz habe ich rein gar nichts dagegen, dass Scorses nun einen Biopic angeht. Egal wer in die Rolle des Sinatra gecastet wird, versucht ihn ja nicht vom Thron zu stoßen (was eh nicht funktioniert), sondern versucht dem echten Sinatra gerecht zu werden. Und wie gesagt, ich finde, dass es eher eine Huldigung an die Person ist, als alles andere.
 

Kurt

Active Member
Gut, ich gebe Dir recht, man kann es nicht pauschalisieren. Man sollte mit dem Urteil ggf. doch erst warten bis man den Film gesehen hat. Johnny Cash's Lebensverfilmung hat mir z.B. gut gefallen da sie gut recherchiert war und unparteiisch, im Gegensatz zu Notorious B.I.G., nur als Beispiel.

Grundsätzlich sind mir gut recherchierte Dokumentarfilme über nennenswerte Persöhnlichkeiten lieber als Verfilmungen. Aber Scorsese darf eh alles, da mach ich mir garkeine Sorgen, dass da etwas schief geht.
 

Mestizo

Got Balls of Steel
Wer weiß, vielleicht kommt am Ende wirklich totaler Rotz bei rum, dass wird sich erst zeigen müssen. Aber ich bin da eigentlich recht offen, was das Projekt anbelangt, bei einem Remake sähe das u.U. anders aus. Wobei ich im Allgemeinen eh niemand bin, der sich groß für Filmbiographien interessiert.
 

Diego de la Vega

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http://www.abload.de/img/rennermcqueenkopiehjpe.jpg

Jeremy Renner (The Hurt Locker, The Town) ist derzeit ein vielbeschäftigter und gefragter Mann. Demnächst ist er in Hänsel und Gretel und Mission Impossible 4 zu sehen, nur um danach die inoffizielle Nachfolge von Matt Damon im Jason Bourne Spin Off zu übernehmen. Allem Anschein nach reicht ihm das allerdings nicht, denn er hat jetzt mit Don Handfield die Produktionsfirma "The Combine" gegründet. Das erste angestrebte Projekt soll laut einem Bericht von Hollywoodreporter.com nun ein Biopic der 60er und 70er Jahre Action und Film Ikone Steve McQueen (u.a. Bullitt, Getaway) werden. Die Hauptrolle will Renner wenn möglich selbst übernehmen.

Der Autor und Regisseur James Gray (Helden der Nacht) schreibt das Skript, basierend auf auf den beiden McQueen Biografien von Marshall Terrill: "Portrait of an American Rebel" und "The Life and Legend of a Hollywood Icon". Regie führt der Tschechische Werbefilmer Ivan Zacharias, der mit dieser Film sein Regiedebüt auf der großen Leinwand geben soll. Renner und Handfield produziert das Projekt zusammen mit "The Hurt Locker" Produzent Greg Shapiro, Brian Oliver (Black Swan) und Nick Landon.
Vor ein paar Jahreren war schon einmal ein Biopic über McQueen geplant, damals sollte Brad Pitt den Playboy, Filmstar und Lebemann darstellen. Allerdings kam der Film nie zustande.

Wollt ihr überhaupt ein McQueen Biopic? Kann Renner die coolness von McQueen einfangen?
 
M

Master Chief

Guest
Ein Film über den "King Of Cool"?
Sein Leben war genauso interessant, wie er selbst, aber McQueen ist ein ähnliches Phänomen wie bspw. ein James Dean. Da wird es nie einen geben, der annähernd das einfangen könnte, was die beiden so besonders machte. Derartige Persönlichkeiten kann man einfach nicht "nachspielen".

Bin wohl einer der größten McQueen-Nerds des Planeten, weiß aber nicht, ob ich mich über die News freuen soll. Hmmm...
 

00Doppelnull

Statussymbol.

Dr Knobel

Sie nannten ihn Aufsteiger
Hadere da auch ein wenig. Einerseits sicherlich durchaus interessant, mag aber daran scheitern, dass man das Charisma MqQueen´s niccht so ohne weiteres einfangen kann. Mir wäre da eine richtig gute Dokumentation lieber.
 

DiMaggio

Active Member
Wenn es gut und so authentisch wie möglich umgesetzt wird, mit passendem Darsteller, würde ich schon gerne eine Bio über McQueen sehen, da er ein interessanter Schauspieler war. Nur ich hab meine Zweifel, das sie es gut genug umsetzen. Zumindest der Regisseur lässt meine Zweifel schon mal nicht weniger werden. Ich würde lieber einen Regisseur sehen, der etabliert ist, und bestenfalls schon Bio-Erfahrung hat. Ich habe nichts gegen Neulinge, doch ob man den gleich auf eine McCool-Bio los lassen sollte, ich weiß nicht so recht.
 

Grintolix

Well-Known Member
Ich meine auch, dass Renner nie und nimmer wie McQueen aussieht. Aber seit dem ich die Bilder von Brolin als junger Tommy Lee Jones in MIB3 gesehen habe.....
 

Diego de la Vega

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Teammitglied
News
Das Steve McQueen Biopic ist wieder am Start, und soll sowohl seine Jugendjahre im Mittleren Westen als auch viele Stationen bis zu seinem Tod 1980 in Mexiko beinhalten. Heißt nun schlicht "McQueen" und Renner und weitere Darsteller sind interessiert oder kommen in frage. Hierunter auch Channing Tatum und Ryan Gosling. Die Regie könnte James Gray (Two Lovers, The Immigrant) übernehmen.
http://www.joblo.com/movie-news/steve-mcqueen-biopic-gets-financing-jeremy-renner-and-others-interested-270

Ich bin für Ryan Gosling, da er als einziger die natürliche, 100prozentige Coolness hätte. Ihr?
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Forest Whitaker or GTFO!




Was? Wer? Ach so. Renner, Gosling - können die beide. Die Frage ist, ob wir diesen Film brauchen. Ich glaube nämlich, dass wir bzw. die Welt den nicht braucht. Und James Gray? Ist "Lost City of Z" schon wieder gecancelt? Der soll den lieber mal anpacken, statt Steve McQueen Biopics zu machen.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Diego de la Vega schrieb:
Ich bin für Ryan Gosling
Bitte nicht Steingesicht Goslin. :thumbdown:

Lieber Daniel Craig. Oder Tom Hardy. Oder Mark Wahlberg.
Ledger wäre sicher auch eine gute Wahl, wenn er noch leben würde.
 
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