Miami Vice '85 - Joseph Kosinski, Dan Gilroy

Primetime

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Der Cast füllt sich allmählich. Walton Goggins soll einen Handlanger des Kartellchefs, dargestellt von John Leguizamo, spielen. Neben den Hauptdarstellern Austin Butler und Michael B. Jordan werden auch Alden Ehrenreich (Solo: A Star Wars Story, Weapons), Camila Morrone (The Night Manager, Daisy Jones & The Six), Edi Gathegi (Superman, For All Mankind), Whitney Peak (The Hunger Games: Sunrise on the Reaping), Danny Ramirez (Top Gun: Maverick, The Last Of Us) sowie der bekannte Stand-Up-Comedian Andrew Schulz Teil der Besetzung sein.

Unconfirmed sources tell Deadline that Goggins would play one of the henchman to Leguizamo’s cartel king.

Kosinski has already assembled a knockout cast, but sources tell Deadline that while the director was high on Goggins early to play the role, scheduling for his Prime Video series Fallout had to be worked out first. Once that was settled last week, a deal was done for the Emmy nominee to join the cast.

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Timon der Misanthrop

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Die Besetzung ist schon optisch um Längen besser als beim ersten Film. Jetzt muss nur noch die Chemie passen zwischen Butler und Jordan. Auch das war beim Vorgänger ein großes Manko.
 

El Duderino

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Für mich wirkten Foxx und Farrell damals zu aufgesetzt auf "supercool". Das hat mich den ganzen Film über genervt. Alle paar Jahre probier ich es wieder, weil ich den Film eigentlich mögen möchte....aber es haut nie hin, bis auf den großartigen Anfang.
 

Revolvermann

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Ich mag den Mann Film auch. Klar, der setzt schon unter anderem sehr auf stylische Coolness aber das gehört auch ein bisschen zu Miami Vice, finde ich.
Auch die neue Version wird in die Richtung gehen. Wenn auch in anderem Stil.
Die Fotos sehen schon gut aus.
 

Timon der Misanthrop

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Für mich wirkten Foxx und Farrell damals zu aufgesetzt auf "supercool". Das hat mich den ganzen Film über genervt. Alle paar Jahre probier ich es wieder, weil ich den Film eigentlich mögen möchte....aber es haut nie hin, bis auf den großartigen Anfang.
Aufgesetzt ist das richtige Wort. Klar, auch Phillip Michael Thomas und Don Jonson wurden auf cool getrimmt, aber bei den beiden wirkte es natürlich. Es reicht eben nicht zwei populäre Darsteller zu nehmen und in hochgestylte Klamotten zu stecken. Farrell mit den öligen Haaren und seiner Rotzbremse steckte irgendwo zwischen Pornodarsteller und Zuhälter. Foxx der reinste Unsympath, von dem außer grimmig gucken nicht viel kam. Der hatte nichts von Tubbs Charme. Chemie zwischen den beiden gleich null.

Auch sonst ließ der Film sämtliche Stärken der Serie vermissen und wirkte mehr wie eine lose Fortsetzung von Collateral.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Bin der Meinung, dass der erste Film immer noch ungemein mit einer schwierigen Erwartungshaltung zu kämpfen hat.
Gerade das, was hier als Kritik an den Charakteren beschrieben wird passt IMO wie die Faust aufs Auge auf Zeit & Setting. Es muss aufgesetzt und unsympathisch wirken, weil so gut wie alles in Miami in der Zeit so war.

Was man jetzt merkt ist, dass der alte Film eine Interpretation vom Original & der Idee war und der neue Film eine Adaption sein wird.
 

Revolvermann

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Mir waren die beiden in der 2006er Version auch nicht sympathisch. Sie waren eher schmierige Bullen. Michael Mann spielt gerne mit sehr grauen oder schlicht fiesen Figuren im Großstadtdschungel. Das ist nichts was es nicht schon zig mal gab aber er macht das meiner Meinung nach unnachahmlich. Er zeigt die Metropolen als kühle, unbarmherzige Gruben, bevölkert von Wölfen, in denen sich auch Schafe Wolfspelze überstülpen müssen und es sogar bei guten Absichten beinahe unmöglich scheint moralische Integrität zu bewaren.
Und er findet darin Schönheit, entgegen aller bildlichen Authentizität.
Ich verstehe aber dass man sich vor den Kopf gestoßen fühlt, möchte man das Gefühl der Serie wiedererleben.
 
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Timon der Misanthrop

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Diese Elemente gab es aber bereits in der Serie und waren daher alles andere als neu. Auch da übertreten die Charaktere im Laufe der Zeit immer mehr die Grenzen, begehen Fehler und sind am Ende alles andere als sauber. Trotzdem hat man bis zum Schluss Sympathie empfunden weil man die Entscheidungen der beiden nachvollziehen konnte. Trotz ihrer Coolnes blieben die beiden eben menschlich. Dieses Kunststück ist Mann in der Verfilmung nicht gelungen.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Na das ist halt (unter anderem) der Unterschied. Mann baute seinen Film nicht um sympathische Charaktere. Ein Künststück, welches nicht anvisiert war.
 

El Duderino

Well-Known Member
Ich hab ja kein Problem, wenn man nur unsympathische Figuren vorgesetzt bekommt, die in Grauzonen leben....aber wie gesagt: es wirkte einfach nicht echt genug. Die zwei bemühten sich den ganzen Film über wie die ärgsten Macker rüberzukommen, aber es hat für mich schlicht nie funktioniert.
Dabei mag ich die 2 ansonsten recht gern, aber hier....
 

Timon der Misanthrop

Well-Known Member
Yep, oder kurz gesagt: Style over Substance.

Ich kann auch nicht glauben, dass es geplant war, den Protagonisten jegliche positive Eigenschaften vermissen zu lassen. In seinen anderen Werken ist ihm doch auch gelungen. Man nehme zb Heat oder Collateral. Die Figuren sind dort nicht nur oberflächliche Abziebilder wie im 2006er Film.
 
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