Nachhaltig(er) leben

NewLex

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Wie Nachhaltigkeit ist eigentlich Haustierhaltung?
Ich hab einen Berner Sennenhund, 6 Wachteln und 4 Hasen. Die Wachteln legen mir Eier, die Hasen werden ab nächsten Jahr geschlachtet und verzehrt. Und der Hund bekommt Fleischreste + Dosenfutter + Trockenfutter welches wiederrum aus Fleischresten besteht (keine Ahnung wie nachhaltig das ist, aber naja...).

Für die Wachteln muss ich Futter kaufen, ebenso für die Hasen. Wobei ich jetzt im Sommer selbst Heu mache um sie zu füttern.

Weiters bekomm ich 1 mal im Jahr einige Kilo Rindfleisch von einem Kalb das den Sommer über auf der Alm sein durfte. Dann noch ein halbes Schaf von der Alm und ab heuer noch ein Rasse-Schwein dass beim Bauer meines Vertrauens ein Schweineluxusleben in Freilandhaltung geniesen durfte.

Damit ernähre ich eine 4 Köpfige Familie ohne auf zusätzlichen Fleischkauf aus Massentierhaltung angewiesen zu sein. Ansonsten gibts im Sommer noch eine Menge Gemüse aus dem Garten wo 3 Hochbeete stehen. Kräuter und Tomaten wachsen nochmals extra in einem eigenen Bereich.

Brot backen wir selbst. Das Mehl bekommen wir von einer alten Wassermühle die seit einem Jahr in einem Gemeinschaftsprojekt wieder renoviert und lauffähig gemacht wurde. Das Getreide dafür kommt vollständig aus der Region!

Aus den Äpfeln aus meinem Garten stellen wir Apfelmuss für das Baby her. Der Rest wird zu Apfelsaft und Essig. Marmelade fürs Frühstück wird aus Erdbeeren gemacht die im Erdbeerland um die Ecke wachsen.

Jedenfalls ist das mein Beitrag zur Nachhaltigkeit, sowie zum Tierschutz. Ich verabscheue jegliche Art von Massentierhaltung und versuche daher das so gut es geht zu vermeiden. Die Kosten dafür sind jedoch um etliches höher, vor allem beim Fleisch.
 

Constance

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Ich hab einen Berner Sennenhund, 6 Wachteln und 4 Hasen. Die Wachteln legen mir Eier, die Hasen werden ab nächsten Jahr geschlachtet und verzehrt. Und der Hund bekommt Fleischreste + Dosenfutter + Trockenfutter welches wiederrum aus Fleischresten besteht (keine Ahnung wie nachhaltig das ist, aber naja...).

Für die Wachteln muss ich Futter kaufen, ebenso für die Hasen. Wobei ich jetzt im Sommer selbst Heu mache um sie zu füttern.

Weiters bekomm ich 1 mal im Jahr einige Kilo Rindfleisch von einem Kalb das den Sommer über auf der Alm sein durfte. Dann noch ein halbes Schaf von der Alm und ab heuer noch ein Rasse-Schwein dass beim Bauer meines Vertrauens ein Schweineluxusleben in Freilandhaltung geniesen durfte.

Damit ernähre ich eine 4 Köpfige Familie ohne auf zusätzlichen Fleischkauf aus Massentierhaltung angewiesen zu sein. Ansonsten gibts im Sommer noch eine Menge Gemüse aus dem Garten wo 3 Hochbeete stehen. Kräuter und Tomaten wachsen nochmals extra in einem eigenen Bereich.

Brot backen wir selbst. Das Mehl bekommen wir von einer alten Wassermühle die seit einem Jahr in einem Gemeinschaftsprojekt wieder renoviert und lauffähig gemacht wurde. Das Getreide dafür kommt vollständig aus der Region!

Aus den Äpfeln aus meinem Garten stellen wir Apfelmuss für das Baby her. Der Rest wird zu Apfelsaft und Essig. Marmelade fürs Frühstück wird aus Erdbeeren gemacht die im Erdbeerland um die Ecke wachsen.

Jedenfalls ist das mein Beitrag zur Nachhaltigkeit, sowie zum Tierschutz. Ich verabscheue jegliche Art von Massentierhaltung und versuche daher das so gut es geht zu vermeiden. Die Kosten dafür sind jedoch um etliches höher, vor allem beim Fleisch.
Ich beneide dich um diese Möglichkeiten, speziell die zum Herstellen eigener Nahrung.


Also ich besitze einen Hund und demnächst auch noch eine Katze. Und da ich mein Tier liebe, gibt es für "Sie" auch nur ausgewählte Nahrung. Ich barfe sozusagen meine Hündin. Das ist aufwendig und hat seinen Preis, allerdings kontrolliere ich dafür ihre gesamte Futterzufuhr und deren Bestandteile. Bis vor meinem Umzug war mir ein kleines Stückchen Acker im Garten hold und daher musste ich gewisse Gemüsesorten einfach nicht mehr einkaufen. Tomaten, Zucchini, Gurken, Kartoffeln...zwar mit Arbeit verbunden, dafür muss ich mir dann aber keine Gedanken über die Herkunft mehr machen. Zudem profitierte mein Hund auch davon und so beliefen sich die Frischfleischkosten auf 50€ im Monat, plus ein paar kleinen Ergänzungen noch. Aber auch hier könnte man auf "Bio" Fleisch umsteigen, doch das kann ich beim besten Willen nicht bezahlen...:squint: Aber hey, ich habe sogar Hundekekse selbst gemacht.

Um auf die übergeordnete Frage zurück zu kommen: Ein Haustier kann sehr wohl nachhaltiger leben, als es die meisten Menschen auf diesem Planeten tun.

Letztes Jahr war ich mitsamt Hündin noch in Tirol und fand es eindrucksvoll, wie organisiert die Landwirtschaft und der Umgang mit Tieren dort generell ist. Alle paar Meter konnte man seine Kotbeutel entsorgen oder sich sogar kostenlos neue ziehen. Vorbildlich.
Hier, in der Heimat, angekommen nutze ich kaum Kotbeutel, da es einfach deutlich weniger Möglichkeiten zur Entsorgung gibt - und über die Menschen, die ihren befüllten Plastikbeutel dann wiederum in der Umwelt entsorgen, kann ich mich jedes Mal aufregen. Hundekot wird nach 10 Tagen abgebaut, im Plastik natürlich nicht, bevor ich das dann wieder in die Gegend schleudere, lass ich doch lieber die Natur ihr Ding vollenden. Nunja, davon abgesehen, habe ich die Beutel auch schon in 5m Höhe im Baum hängen sehen. Leute, die so einen Unsinn machen gibt es natürlich auch.

Wie nachhaltig ein Haustier ist, das liegt letzten Endes an dem Willen zur Nachhaltigkeit bei dessen Besitzer.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich möchte nicht, dass Miss K's Beitrag durch den Seitenwechsel übersehen wird, daher zitiere ich ihn mal.

*cracks knuckles*
Oh boy, here we go! Das angekündigte Manifest der Nachhaltigkeit.

Ich beschäftige mich nun schon seit recht langer Zeit mit verschiedenen Möglichkeiten, das eigene Leben so umweltschonend wie möglich zu gestalten, trotzdem bin ich (leider) noch recht weit vom perfekten Zero Waste Ideal mit nur einem Einmachglas voll Müll eines ganzen Jahres entfernt.
Dennoch nehme ich das Thema extrem ernst, da es meiner Meinung oberste Priorität hat. Auch wenn ich gut verstehen kann, dass Bewegungen wie Friedas for Future und Personen wie Greta Thunberg anecken, so finde ich's dennoch wichtig, ihnen Gehör zu schenken. Wie abgedroschen es durch die öffentliche Diskussion auch bereits erscheinen mag: Die Erde ist unser Zuhause und unser Zuhause steht in Flammen.
Wenn also nicht jede/r einzelne die Ärmel hochkrempelt und versucht, das Feuer zu löschen, steht es leider echt verdammt schlecht um uns und erst Recht um zukünftige Generationen. Und auch wenn Bemerkungen wie diese von Mckenzie....



...durchaus ein verständlicher Standpunk mit wahrem Kern darstellen, finde ich es bedenklich die Verantwortung auf Großkonzerne, Politik und Lobbys abzuschieben. Es grenzt meiner Ansicht nach stark an die Argumentationsstruktur von "Whataboutism", um von einer eigenen Verantwortungen und den wenig nachhaltigen Lebensstilentscheidungen der meisten Einzelpersonen abzulenken. Eine Verantwortung dieser Big Player ist natürlich nicht abzustreiten und wiegt global gesehen natürlich mehr als die Entscheidungen und der Lebensstil einer einzelnen Person, aber es darf niemals vergessen werden, was ihnen überhaupt die Macht (also das Geld) gibt, so starken Einfluss auf die Umwelt und teilweise ja auch auf die Politik zu nehmen. Das ist jede Person, die einen solchen "Großverantworter" für Umweltprobleme unterstützt. Ohne die Kaufkraft der allgemeinen Masse wäre ein Konzern oder eine Lobby absolut nichts. Also liegt die letztendliche Verantwortung trotzdem auch zu großen Teilen beim Konsumenten. (An dieser Stelle ließe sich berechtigt die Diskussion darüber eröffnen, ob das Angebot die Nachfrage oder die Nachfrage das Angebot bestimmt, aber um meinen Standpunkt zu verstehen, kann davon ausgegangen werden, dass ich letzteres vertrete.)

Es ist also durchaus an jeder einzelnen Privatperson, etwas zu verändern. Jede/r der/die die Ansicht vertritt, dass ein einzelner Mensch nichts bewirken kann, kann dann ja auch getrost alle politischen Wahlaktivitäten einstellen, da diese eine Stimme ja nun wirklich nichts ausrichten kann :whistling:(provokativ gesagt, bitte nicht falsch verstehen!)

Also nun zu meinen eigenen Bemühungen, ein möglichst nachhaltiges Leben zu führen.
Einfache Maßnahmen wie eine eigene Wasserflasche und einen Kaffeebecher mit mir rumzutragen sind mittlerweile selbstverständlich und wenn ich es tatsächlich mal in Eile vergessen sollte, dann gibt es eben einfach mal keinen Kaffee zum Mitnehmen. Wenn ich mit die Zeit nicht nehmen kann/will, um eine Tasse im Café selbst zu genießen, kann es es nicht so unglaublich wichtig sein, dieses Bedürfnis zu befriedigen. Wenn ich meine Wasserflasche vergesse, dann schaue ich mich im Supermarkt/Kiosk/sonstwo nach Getränken in Glasflaschen um, die ich nach Genuss des darin befindlichen Getränks ja auch für den Rest des Tages mit Wasser aus der Leitung wieder auffüllen kann.
Ich versuche so gut es geht auf unnötige Plastikverpackungen zu verzichten und gehe mit eigenen Baumwollbeuteln und Gläsern einkaufen, trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Haferflocken, Nüsse usw. meistens auch im Unverpackt Laden. Dieser "Luxus" ist leider nicht allen Leuten vergönnt, sondern bisher meist nur in Großstädten zu finden, weshalb ich absolut nachvollziehen kann, weshalb diese Option für Leute, die ländlicher leben oft rausfällt.
Aber Putzmittel bekommt man ohne Plastikverpackung nicht nur im Unverpacktladen, sondern man kann die meisten Dinge auch super fix selbst herstellen. Es ist ein werbetechnisch leider sehr wirksamer Mythos, dass man für jedes Zimmer, jede Oberfläche, jede Kleidungsfaser und jeden Winkel der Wohnung ein höchst eigenes Reinigungsmittel benötigen würde. Wenn man Natron und/oder Soda, Essig, Zitronensäure und Wasser zuhause hat, dann kann man damit eigentlich alles notwendige selbst herstellen. Ätherische Öle sind noch ein netter Bonus, um einen schönen und frischen Geruch zu bekommen. Ich koche mir so meist das Waschmittel und einen Allzweckreiniger selbst (gibt richtig gute und einfache Rezepte zuhauf im Netz) und wenn man einen guten (in diesem Fall den billigsten, den man finden kann) "Putzwodka"zuhause hat, ist die Sache mit dem Glasreiniger auch geritzt. Natürlich gibts aber auch mal Zeiten, in denen unbedingt heute noch eine Waschmaschine angestellt werden muss und ich aber blöderweise vom Leben eingeholt werde und den ganzen Tag auf Achse bin und es leider einfacher ist, auf dem Weg nochmal kurz bei DM rein zu schneien, als sich an den Herd zu stellen und Waschmittel zu kochen :whistling: In solchen Situationen achte ich aber penibel auf die Inhaltsstoffe und das Kleingedruckte auf den Etiketten der Wasch- und Reinigungsmittel. Bei dem allseits beliebten Persil steht beispielsweise sogar explizit auf der Verpackung drauf, dass dieses Waschmittel Meereslebewesen mit langzeitiger Wirkung extremen Schaden zufügt. Um solcherlei Produkte schlage ich also logischerweise einen weiten Bogen und greife eher zu "grüneren" Alternativen wie Frosch oder Ecover. Aber wie gesagt: am besten für die Umwelt ist immer noch das selbst gemachte Flüssigwaschmittel, da wird dann auch gleichzeitig wieder ein häufen an Plastikflaschen gespart.
Ebenso verzichte ich so gut es geht auf Hygieneartikel, die in Plastikverpackungen daherkommen. Ich benutze weder Shampoo, noch Duschgel, sondern ersetze beides ab und an durch gute alte (Haar-)Seife, meistens wasche ich mich allerdings tatsächlich nur mit Wasser. Ich benutze die mittlerweile ja schon recht populär gewordenen Zahnbürsten aus Bambus und dazu feste Zahnputztabletten, also spare ich mir ebenfalls die Verpackung und das Mikroplastik aus den regulären Zahnpasten. Generell benutze ich keine Hygiene- oder sonstige Kosmetikartikel, die Mikroplastik enthalten. Und für jede Person, die ein Problem mit den weiblichen Funktionen des Körpers hat hier eine kleine Spoilerwarung: Ich schreibe gleich über die Periode. Ja, doch, tatsächlich! Ein Punkt, der ebenfalls angesprochen wird. Wer sich damit also nicht auseinandersetzen möchte (was ich sehr schade fände, da es etwas vollkommen normales und natürliches ist) sollte erst im nächsten Absatz wieder einsteigen.
Für die monatliche Damenhygiene benutze ich eine Menstruationstasse. Klingt gruselig, ist aber ein wirklich tolles kleines Wunderwerk und hat meinen Umgang mit der Periode revolutioniert. Über das gesamte Leben produziert Frau durch Tampons und/oder Binden ein enormes Ausmaß an Müll. Die Umverpackung und dazu noch jede einzelne Plastikeinschweißung der jeweiligen Produkte. Ganz abgesehen von all der Ressourcenverschwendung und den Auswirkungen durch Bleichmittel und Pestizide beim Baumwollanbau auf die Umwelt. Die kleine Tasse hingegen kann bei guter Pflege bis zu 15 Jahre langverwendet werden und besteht aus medizinischem Silikon (zugegeben: auch Plastik, aber insgesamt eindeutig der kleinere Übeltäter!). Das ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für den weiblichen Körper, da die empfindliche Flora nicht irritiert wird und keine schädlichen Mittel wie Bleiche oder Formaldehyd über die Schleimhaut in den Organismus gelangen kann. Die Handhabung braucht zugegeben etwas Übung aber nach zwei oder drei Zyklen hat man spätestens alles im Griff und möchte nie wieder zurück!
So fertig mit dem blutigen Gesabbel. Weiter im Text.
Ich besitze zwar ein Auto, aber nutze für alles Alltägliche eigentlich immer die öffentlichen Verkehrsmittel, das Rad oder gehe zu Fuß. Das Auto wird nur bewegt, wenn etwas großes transportiert werden muss oderfit mehreren Personen gefahren wird. Zudem wird es über kurz oder lang einem Hybridmodell weichen, das aktuelle Vehikel ist zu meiner Schande noch ein böses Dieselmodell :pinch:
Ich versuche so gut es geht Strom und Wasser zu sparen und benutze Steckdosen mit Schalter, halte keine ausgiebigen Duschexzesse und stelle unter den (blöderweise oftmals) tropfenden Wasserhahn eine Karaffe, die das Wasser sammelt, das ich dann anschließend zum Gießen meiner Pflanzen verwende.
Ich versuche Kleidung so gut es geht gebraucht zu kaufen (bis auf Unterwäsche, Socken und Sportbekleidung, da ist für nicht leider eine Grenze :squint:) ebenso wie Möbel oder andere Dinge. Bücher kaufe ich beispielsweise nur noch seltenst neu sondern entweder über Portale wie Rebuy oder auf Flohmärkten. Was ich allerdings noch viel lieber mache: Durch die örtliche Bücherei oder die Regale von Freunden und Familie stöbern!

Nun aber zu der Maßnahme, die am allermeisten zu einer wirklich nachhaltigen Lebensweise beiträgt.
Ich ernähre mich nun bereits seit über einem Jahr komplett vegan und kaufe auch sonst keine Produkte, die tierischen Ursprungs sind (einzige Ausnahme: secondhand Kleidung, die ggf. Leder oder Wolle enthält, da diese sonst häufig in der Altkleidersammlung und damit oft in Mülldeponien enden würde, was ich als noch größere Verschwendung ansehe). Die Produktion und der Konsum von tierischen Lebensmitteln ist mit der allergrößte Sünder was Umweltschäden angeht: "The food system is responsible for more than a quarter of all greenhouse gas emissions while unhealthy diets and high body weight are among the greatest contributors to premature mortality." (Quelle: https://www.pnas.org/content/early/2016/03/16/1523119113) Eine Reduktion dieser Lebensmittel ist also mit die einfachste und effektivste Möglichkeit, sich nachhaltig zu verhalten. Abgesehen von gesundheitlichen Vorteilen und natürlich auch ethischen Beweggründen, ist eine vegan Lebensweise also die Veränderung, die am meisten bringt und durch die jede einzelne Person den meisten Einfluss nehmen kann. Dass eine Umstellung von Omnivoren zu veganer Ernährungsweise etwas ist, dass vielen Leuten Probleme bereiten kann, möchte ich an dieser Stelle gar nicht anzweifeln. Ich bin dennoch der Meinung, dass zu mindest eine extreme Reduktion von tierischen Produkten etwas ist, dass jede/r ohne tatsächliche große Einschränkungen oder Veränderungen leisten kann :smile:
Ich für meinen Teil hatte noch nie das Gefühl, auf etwas leckeres verzichten zu müssen und grade mit den heutigen Möglichkeiten und Angeboten ist es kinderleicht, sich pflanzenbasierter zu ernähren. Also einfach mal Vorurteile von nervigen Hardcoreveganern stecken lassen, über den eigenen Schatten springen und mal ein paar vegan Alternativen ausprobieren. Vielleicht gefällt es ja sogar! Ich persönlich habe mich zumindest vorher noch ne so abwechslungsreich und vielfältig ernährt, wie jetzt als Veganerin. Und um nochmal auf McKenzies "Eine Person kann eh nichts ändern" Argument zurück zu kommen: Meine Lebensweise und die Gerichte, die ich zubereite, haben schon sehr viele Leute in meinem direkten Umfeld beeinflusst und begeistert und diese ebenfalls zum Nachdenken gebracht und einige kleine Veränderungen bewirkt. Diese tragen das natürlich ebenfalls weiter und so entsteht ein kleines nettes Netzwerk oder auch Schneeballsystem aus guten und nachhaltigen Verhaltensweisen :smile: Gute Taten ziehen Kreise und wenn jede/r auch nur ein bisschen was verändert, ist es in der Masse wieder eine wirklich große Sache! Ich bin selbst ja auch nicht aus dem Nichts auf all das da oben gekommen, ich wurde irgendwann auch auf das Thema aufmerksam gemacht und habe mich dann weiter belesen und informiert.


An dieser Stelle will ich es auch echt mal gut sein lassen, da meine Finger schon schmerzen :biggrin: Bei weiteren Fragen antworte ich natürlich gerne :smile:
 
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