Neon Genesis Evangelion / Death & Rebirth / End of Evangelion / Rebuilds 1-4

Time Lord

of The Doctor
Die Redakteure des Kotaku Artikels sprechen mir aus der SEELE ( :clap: )

So lange gewartet.. so sehnsüchtig erwartet.. und dann so ne Enttäuschung..
Als hätte man ein ganz neues Team auf den Film losgelassen, die rein gar nichts von der Materie verstehn. Null Charaktertiefe, platte Story und lächerliche Logiklöcher..
2.22 war so super, meiner Meinung nach einer der besten Animefilme ever.. und dann sowas.. Anno, what are you doing?

Dieses 14 Jahre später Konzept hatte was, jedoch hat mans wegen der fehlenden Charatertiefe komplett versaut...

Figuren, die im Vorgänger noch wichtig waren, sind dann einfach mal so tot ohne grosses Tamtam.. Kaji, Toji, Kensuke, Pen Pen.. scheiss drauf! :facepalm:
Machen wir beliebte Figuren doch einfach unbeliebt.. Misato und Asuka, hätte mich echt kalt gelassen wenn die draufgegangen wären! :facepalm:
Neue Figur Mari.. unwichtig, bäm in den Hintergrung mit ihr! :facepalm:
Kaworu, der Wanderer zwischen den Neubeginnen.. in 2.22 awesome Eva und mysteriöses Auftreten bekommen, hätte dem Mainstream Zuschauer endlich mal den roten Faden in der EVA Franchise erklären können.. ach komm, brauchen wer nicht, Shinji x Kaworu wollen die Leute sehn! :facepalm:
Das Ende? Ja komm wieder nen Impact! :facepalm:

und und und..

Sowas hätt ich echt nicht erwartet.. ich hoffe sehr, sie kommen mit dem letzten Teil der Qualität von 2.22 wieder nahe.. das hier kann man nicht mal Hardcore Fans antun..

von mir gibts 3.33/10 Punkten
:clap:
 

Dr. Serizawa

Oxygen Destroyer
Teammitglied
So ich versuche mal meine Meinung zum Film zu geben.

Als die Rebuild of Evangelion Reihe mit Evangelion 1.0: You are (not) alone startet, erhielten wir eine Zusammenfassung der ersten 6 Episoden der Serie. Bis auf kleine Details hielt sich der Film sehr nahe an der Vorlage, präsentierte uns diese aber mit neuer Animation. Es war ein guter Film, im Grunde aber nichts neues. Anders verhielt es sich da schon mit Evangelion 2.0: You can (not) advance. Man blieb zwar Anfangs auch hier noch ziemlich nahe an der Vorlage, nahm aber einige Abweichungen so dass es nicht wieder nur eine Nacherzählung wurde. Wichtiger aber noch, der gesamte Film war große Klasse. Wieder einmal gab es sehr gute Animationen, die dieses mal von einem Wuchtigen Soundtrack begleitet wurden. Die Action-szenen erreichten eine Epik wie man sie nur selten im Animationbereich zu spüren bekommt. Weiterhin spielte man auch mit der Symbolik der Songs oder stellte sie in einem Starken Kontrast mit den Geschehnissen. Dazu kommt noch, dass man es schaffte Action und Tiefgang perfekt auszubalancieren. Wie gewohnt sehen wir die Welt vom kafkaesken Blick Shinjis. Wir spüren seine Ängste, der Druck der auf ihm Lastet, aber auch seine Liebe. Auch die restlichen Figuren waren klar dargestellt (mit Ausnahme von Marie, von der man fast nichts erfährt) mit ihrem Handeln. Schlussendlich endete der Film dann noch mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger, der einen schmerzlichst daran erinnerte, dass man nun 2 Jahre auf die Fortsetzung warten musste.

Diese 2 Jahre sind nun vergangen und hat es sich gelohnt? Es ist schwer Evangelion 3.0: You can (not) redo zu bewerten. Es schmerzt einem sagen zu wollen, dass er schlecht ist, aber der Film macht es einem nicht leicht das Gegenteil zu behaupten. Anno bringt dem Zuschauer eine heftige Überraschung, denn niemand hätte damit gerechnet wie die Story fortgeführt wird. Teil 3 schlägt nämlich einen gänzlich neuen Weg, und übernimmt eigentlich nur noch einige Kernelemente der Serie. Eigentlich klingt das doch gut, da man sich so doch Mühe gab etwas neues zu schaffen. Dies wird jedoch mit einem tragisch mangelnden Tiefgang der Hauptfiguren einem massiven Fehlen an Hintergrundinformationen sowie einer viel zu kurzen Laufzeit völlig zerstört. Es fängt schonmal damit an, dass Teil 3 satte 14 Jahre (!) nach dem Cliffhanger von Teil 2 spielt. Wieder einmal erleben wir die Geschehnisse aus den Blickwinkel Shinjis, der genauso wenig Ahnung hat wie wir. Eigentlich etwas positives, da wir uns somit besser mit ihm Binden können und ungefähr seine Emotionen nachempfinden. Anstatt uns jedoch Zeit zu geben mit dem neuen Umfeld Vertraut zu werden, fährt der Film ein ständig hohes Tempo welches einen langsam aber sicher frustriert. Anstatt sich Zeit zu nehmen und dem Zuschauer die neue Lage klar darzulegen, wird man von einer Actionszene nach der Anderen gehetzt. Diese sehen zwar wie gewohnt gut aus, aber man fragt sich dabei andauernd was das denn jetzt soll. Schlimmer noch, die Figuren welche uns in den anderen Teilen nahe gebracht wurden sind hier kaum noch wiederzuerkennen. Ihr Handeln wirft nur Fragen auf. Auch neue Figuren werden kaum behandelt und bei Mari fragt man sich immer noch was genau hier verloren hat. Es tauchen auf einmal neue Konfliktparteien auf, die dazu noch mit Militärtechnik ausgerüstet (Raumschiffe!) sind welche sogar für die Evangelion Reihe etwas weit hergeholt erscheinen und ihren Platz eher in Robotech oder Gundam zu suchen haben. Weiterhin hat man leider trotz neugewähltem Pfad für die Serie, viele Storyelemente aus dem Vorgänger einfach wiederholt und am Ende haben wir Storytechnisch eigentlich kaum einen Schritt vorwärts getan. Traurigerweise kann der Film aber auch nicht mit dem Soundtrack punkten. Der clevere Einsatz des Vorgängers wird schmerzlichst vermisst und lediglich in zwei Momenten kann man die musikalische Untermalung richtig warnehmen.
So schlecht das hier auch alles klingt, hat der Film dann doch einiges sehr gut hinbekommen. Zum einen sei da (wie vorhin schon erwähnt) die erstklassige Animation. Detailreich und sehr farbenfroh kann der Film zumindest optisch punkten. Vor allem der Schlusskampf, der musikalisch mit Beethovens Ode an die Freude untermalt ist, bleibt einem in Erinnerung. So sehr man dem Film die mangelnde Charaktertiefe der Nebenfiguren ankreiden kann, so muss dann dennoch sagen, dass man zumindest bei Shinji und Kaworu einen Volltreffer gelandet hat. Letzter bietet einem eigentlich alles was den anderen Figuren gefehlt hat. Die Dialoge zwischen ihm und Shinji gehören definitiv zu den Highlights des Films.

Bei Anlaufen der Credits fragt man sich plötzlich: Das soll es schon gewesen sein?" Denn ja, der Film vergeht äußerst schnell und es ist wirklich verblüffend dass Anno versucht hat diese Fülle an Geschehnissen in lediglich 98 Minuten zu komprimieren. Leider wurde hiermit einer der meiterwartendsten Filme 2013 (zumindest für mich) zu einer herben Enttäuschung. Der bislang schlechteste Teil der Reihe, bei dem mindestens eine halbe Stunde mehr Laufzeit vieles retten könnte. You (can) not redo? You should redo!

5/10
 

Die Eule

Active Member
:unsure:
Nachdem ich mir bei den Spoilern schon befürchtet hatte, dass der Film nicht so ganz das Wahre ist, ist es gut, dass noch mal von euch zu hören. Werde meine Erwartungen stark runtersetzen, dann dürfte ich bei der Deutschen Veröffentlichung doch noch meinen Spaß habe.
Wie sieht es eigentlich mit dem Fanservice aus? Wurde ja am Ende des zweiten Teils versprochen. Und gibt es wieder einen Post-Credit-Trailer? Hab zumindest mal soetwas gelesen.
 

Dr. Serizawa

Oxygen Destroyer
Teammitglied
Was Fanservice angeht ist mir nicht wirklich was aufgefallen. Kann aber auch daran liegen, dass ich nicht darauf geachtet habe und eher versuchte der Handlung zu folgen. Es gab auch wieder einen kleinen Preview. Werde es mal verlinken.
 

Dr. Serizawa

Oxygen Destroyer
Teammitglied
Update!
Veröffentlichungstermin wurde um zwei Wochen verschoben. Kommt also erst am 13.12.2013.
q:

Ungeduldige können nun auch auf Twitchfilm ein Review lesen, welches sich aber nicht groß von meiner Meinung unterscheidet.

Auszug:
Anno seems to have started on a new cake without properly finishing his previous one. And without any characters left to root for, nor any world left to fight over, this newest Evangelion just fails to engage. There are a few spectacular sequences worth watching, but with neither cause nor effect there is very little to recommend here.
 

Die Eule

Active Member
Evangelion 3.33: You can (not) stop Boys Love

Ist ja jetzt bei uns erhältlich und vorhin erst angeschaut (DVD Version). Nach Seris und Time Lords Worten, hatte ich meine Erwartungen runtergeschraubt, aber ich wurde trotzdem enttäuscht. Einerseits fand ich den gut, aber auch wieder nicht so toll. Wahrscheinlich sieht die Sache in ein paar Tagen schon wieder anders aus und ich sehe das nicht mehr so kritisch.

Ersteinmal muss ich sagen, die Musik war mal wieder echt geil. Für mich das Beste am ganzen Film. Und die Actionszenen und die Animationen auch. Eigentlich hatte es ja gut angefangen, mit der Befreiung Shinjis. Etwas hektisch, aber stimmungsvoll. Aber danach? Wo zum Teufel kamen die Mark 04 her? NERV? SEELE? Das hätte ich gerne gewusst. Aber es gab auch ansonsten viele Sachen, die in den Raum geworfen wurden, ohne Erklärungen oder sonst was. Schlimm fand ich ja die meisten Charaktere. Einfach nur unsympathisch und zu wenige Szenen, die die Sache verbessern hätten können. Wie Misato und Asuka. Nur Kaworu fand ich positiv und nett. Sakura und Fuyutsuki waren auch okay. Ich war ja nie ein Kaworu Fan und seine 'Lovestory' mit Shinji hatte mich immer genervt, aber hier muss ich wirklich zugeben, dass sie ganz gut waren. Generell hatte ich das Gefühl, dass seine Persönlichkeit leicht anders war. Mehr menschlicher und weniger engelhaft. Schade, dass man Rei nur so schwach genutzt hatte. Zumindest wurde sie gegen Ende interessanter. Und irgendwie ist im ganzen Film nichts sonderlich interessantes passiert.

Den ersten fand ich nur geil. Der zweite hatte bei mir schon keine so großen Gefühle mehr geweckt, den ich aber trotzdem sehr gut fand. Im Moment empfinde ich den dritte als starken Einbruch. Hoffe der nächste wird besser. Aber dazu mach ich mir mal keine großen Hoffnungen.

Und wieso bekam der Trailer zum vierten Teil keine Untertitel? Das wäre doch nicht zu viel gelangt gewesen.
 

Dr. Serizawa

Oxygen Destroyer
Teammitglied
Die Eule schrieb:
Ersteinmal muss ich sagen, die Musik war mal wieder echt geil.
Tatsächlich muss ich meine Meinung zum Soundtrack revidieren. Bei der Erstsichtung ist er mir überhaupt nicht aufgefallen, aber seit einigen Wochen höre ich ihn andauernd. DVD ist gestern bei mir angekommen und werde ihn mir demnächst mal wieder anschauen. Zuerst hole ich die beiden ersten nochmal nach.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Muss gut 5 Jahre her sein, dass ich die Serie das letzte Mal geschaut hab. Habe sie jetzt mal wiederholt und find sie womöglich besser als früher. Ich weiß noch, wie ich beim ersten Schauen vorzeitig abbrach, weils mir zu konfus und unharmonisch erschien. :biggrin: Score und Design sind über alle Maßen erhaben und Figuren und Handlung sind ungewöhnlich, gut, aber ich würde noch immer sagen oft zu vage erklärt. Es ist unmöglich, die Serie als reine Unterhaltung zu schauen. Es bleiben komplette Hintergründe zu subtil und es stürzt ab Folge 16 rum in ein solches Stimmungsloch, dass man schroff reagieren kann. Anstatt sich auf Spannung oder Roboterkämpfe zu konzentrieren, legt Anno das Hauptaugenmerk auf seinen unüblich tristen, zerrütteten stillen Wutjungen. Der Schwerpunkt darauf ist sehr interessant, aber ich denke dass man das Ende erst beim zweiten Durchlauf wirklich zu schätzen lernen kann. Wenn man die Serie zum ersten Mal schaut, so ergings mir, will man wissen, wo die Engel herkommen, will man spannende Kämpfe und Hochdramatik im NERV Hauptquartier. Shinjis Rumgedruckse, die vielen voyeuristischen Einstellungen, total alberne Sachen, das stört dann. Weiß man aber dass sich alles um Shinji dreht und man seine Sicht einnimmt, ergibt das ganz andere Perspektive. Mit 14 sind leichtbekleidete Frauenkörper und Selbstfindungsverirrungen äußerst wichtig, die Serie verhält sich dementsprechend.

Und wenn man sich überlegt, dass die Serie sozusagen die Sicht eines 14jährigen einnimmt und dann so philosophisch, emotional und ernst wird, ist Transformers dagegen? :ugly:

Death & Rebirth habe ich mir nicht angesehen, aber The End of Evangelion. Damn. Da gehts natürlich galaktisch ab, mit Bildern die man sicher selten je so gesehen hat. Spektakulär und sehenswert, ich persönlich ziehe das glücklichere Ende von 26 dem von Evangelion jedoch vor muss ich sagen.

Rebuild 1.11 - You are (not) alone. Vom Krötengequake bis zum sechseckigen Engel ist der erste Rebuild ja noch sehr nah an der Originalserie. Neben den wenigen neuen Szenen sind aber doch Änderungen spürbar. Shinji ist weniger bedrückt, Rei ist lockerer, Gendo weniger hart, Misato weniger abgedreht. Die verkürzte Fassung kann ich nicht mit Death & Rebirth vergleichen, aber es ist merkbar, dass die schwierige Hintergrundstory direkt leichter erklärt und angesprochen wird. Hatte ich ja damals schon gesehen und ist als enges Remake zu sehen. Irgendwer bei Gainax schien auch die Gelegenheit ergriffen zu haben, Reis Brüste dieses Mal größer zu gestalten. Warum? Es fällt schon auf, da hätte ich gerne mal eine offizielle Erklärung. War diese anders charakterisierte Rei beim Schönheitschirugen? :nene: Die aufgehübschte Grafik gefällt mir sehr, also der Serie, jetzt nicht Reis.

Rebuild 2.22 - You can (not) advance. Das war jetzt der erste wirklich brandneue NGE Film für mich und der Anreiz, den ganzen vorherigen Krempel überhaupt nochmal zu wiederholen. War die richtige Wahl, denn ansonsten wären mir die starken Änderungen wohl nicht so ins Auge gefallen. 2.22 weicht deutlich vom Original ab. Mari ist ein essentiell neuer EVA Pilot und hier werden die Unterschiede der Figuren zum Original noch deutlicher. Asuka ist nicht verschmitzt frech, sondern zickig. Die umgestalteten Engel sind super und es macht echt neugierig, wies dann in 3.33 weitergehen mag und ob sich das Ende von 4.44 noch sehr viel weiter von 26 und End of Evangelion unterscheiden mag. Ich will jedoch nicht wissen, wie die Rebuild Filme auf Leute wirken, die die Serie nicht gesehen haben. Viele der Qualitäten der Serie entnimmt man den vielen langen stillen Momenten Shinjis, der Distanz zum Vater und dem langsam Kontaktaufbau mit den anderen Figuren, der langen Ungewissheit über die Hintergrundgeschichte. Die Rebuilds haben diese Zeit nicht, also gehts mit Tempo durch. Das ist unterhaltsam, aber ich muss schätzen, dass wenn man die Figuren nicht schon von Anfang an kennt, man hier nicht so emotional dabei ist? :huh: Egal, mag man die alte Serie, sind die Rebuilds so gelungene Alternativen wie der End of Evangelion Film.

Besser das als ein madiges US Live Action Remake :squint:

Heute abend sehe ich mir dann wahrscheinlich 3.33 an. Aufgrund eurer Warnungen gehe ich mal erstmal von einem Fehlschlag aus.
 

Dr. Serizawa

Oxygen Destroyer
Teammitglied
Bin dann auf deine Meinung zum dritten gespannt. Habe ihn mittlerweile erneut gesehen und er hat mir deutlich besser gefallen. Vor allem meine Aussage zum Soundtrack muss ich vollkommen revidieren. Irgendwie ist er mir bei der ersten Sichtung kaum aufgefallen, was sich dann geändert hat und seitdem habe ich ihn sogar richtig gerne.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Rebuild 3.33 - You can (not) redo. :ugly: Ich bin überzeugt, es gab nicht einen NGE Fan der beim ersten Mal nicht reichlich überrascht war. Wo 1 nahezu identisch zur Serie ausfiel und sich 2 ein klein wenig mehr Abstand traute, ist 3 ja überneu. Ein wenig macht es den Anschein, als würde Hideaki Anno uns mit Absicht ärgern. 14 ungesehene Jahre? Neue Rollenzuordnungen? Shinji als Staatsfeind Nummer 1? Die Handlung ist neu und wirr.

Das war NGE als Ganzes auch, aber intelligent durchdacht, emotional und voller Symbolikreichtum. Die Action ist so ausladend und eilig, dass es keinen Platz für Emotionen gibt. Wie bei Shinji ist es Ahnungslosigkeit, die ihren Platz einnimmt. Die Handlung vermisst scheinbar jegliche Orientierung, die Symbolik erscheint einfacher gehalten. Auch wenn man alles von NGE gesehen hat, wirkt 3 als springe man übereilt von Folge 2 zu 22. Ich will mal behaupten, dass der Film von niemanden auf Anhieb verstanden werden kann und selbst wenn man sich anschließend gut einliest, fehlt einem trotzdem 4.

Mir gefällts aber trotz allem. Ich bin ich mir sicher, dass die Tonnen offener Fragen am Ende der Tetralogie zufriedenstellend zuende geführt werden. Über die Handlung selbst will ich hier gar nicht viel sagen/spekulieren, das besser im Spoiler Thread. Was mir persönlich sehr gefällt ist, dass Shinji und die allgemeine Handlung dieses Mal nicht so depressiv werden, obwohl es im Außen nach wie vor um Genozide geht.

Wahrscheinlich sehen das dutzende anders, aber für mich rechtfertigt 3.33 den Rebuild überhaupt erst. Bei einem Remake hofft man immer, dass das, was man am Original mochte respektiert wird. Das ist hier hart an der Grenze, aber was will man bei Remakes doch auch immer? Neue Ansätze, neue Bilder, neue Figuren wie Mari, neues das sich ausreichend vom Original unterscheidet damit beides Daseinsberechtigung bekommt. Für mich erfüllt 3 das, während 1+2 alleine noch zu feige am Original wären.

Inhaltlich Brainfuck, ist Redo äußerlich ein Rausch von Film. Die gewohnten NGE Designs sind umwerfend aufgehübscht, der Score engelsgleich? Ich schätze, den kann jeder ohne Vorkenntnis schauen und für das Visuelle genießen.

Ich sag mal vorsichtig 8/10, kann sich wenn 4 kommt rückblickend aber noch ändern.

Wer NGE noch gar nicht kennt, dem würd ich fast empfehlen direkt Redo zu schauen, und wenn das gefällt, mit der Serie anzufangen.
 

Time Lord

of The Doctor
Man muss bedenken, 3.33 hatte anfangs ganz anders sein sollen, die haben mitten in der Produktion alles über Bord geworfen und nochmal neu angefangen, sowas geht doch immer schief.
Achja und
hör auf von Remake zu quasseln, das hier ist kein Remake :ugly:
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Meine Vermutung ist ja, dass 4

damit endet, dass wir wieder bei der Eröffnungszene von der Serie sind. Heißt, dass der Rebuild in der Tat eine Fortsetzung der Serie ist. Vielleicht würgt Asuka dieses Mal ja Shinji? Oder Gendo setzt sich einmal wirklich für seinen Sohn ein.
 

Time Lord

of The Doctor
Genau so ises ja :smile:
Jede Interpretation des Stoffes, sei es nun die Serie, der Manga oder eben die Filme, ist jeweils ein Sequel bzw ein Prequel :biggrin: It always ends the same :thumbup:
 

Die Eule

Active Member
Danke, brawl fürs posten.

Sah sehr beeindruckend aus. Der EVA hatte ein interessantes Design .Musik war auch gut gewählt. Ob man da mit der Blume sahen will, das Rebuild 4.0 als CGI kommt? Hoffe nicht.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Uhm, auf den letzten Metern bitte nicht den Stil ändern.

Kurzfilm ist gut :smile: Moment. Rotes Wasser. Spielt das nach 3?
 

Dr. Serizawa

Oxygen Destroyer
Teammitglied
Nach End of Evangelion. Also eine Realverfilmung von Evangelion will ich eigentlich nicht. Die Serie lebte optisch sehr von seinen expressionistischen Einflüssen und in der Live-Action Variante würde eine (amerikanische) Verfilmung das sicherlich nicht übernehmen. Der Kurzfilm war aber sehr gut und fühlte sich bei der Action nahe an der Serie.
 
Oben