News: "Game of Thrones" Macher ziehen sich von Star Wars zurück!

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
David Benioff und D.B. Weiss waren für knapp zehn Jahre die Chefs der größten Serie unserer Zeit, "Game of Thrones". Als Showrunner, Autoren und Regisseure machten sie die HBO Adaption von GRR Martins Fantasy Buchreihe zu einem sensationellen Erfolg, der das D&D genannte Duo bei so ziemlich jedem TV- und Filmstudio zur heiß gehandelten Ware machte. Disney, so schien es, war der Sieger: Weiss und Benioff sollten für einen Kinostart ab ca. 2022 eine neue Star Wars Filmtrilogie auf die Beine stellen, offiziell erst einmal als Autoren, aber höchstwahrscheinlich auch als Regisseure. Doch nun machen beide einen Rückzieher.

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Im damaligen Thread zu den D&D SW-Filmen wird bereits darüber gesprochen. Aber wie findet ihr das? Ist vielleicht jemand etwas erleichtert? Oder war GOT trotz allem einfach zwischenzeitlich so gut, dass die Aussicht auf D&D Star Wars gigantisch war und diese Ankündigung nun eine große Enttäuschung darstellt? Was machen Weiss/BEnioff mit ihren Millionen bei Netflix? Und Quo Vadis SW Kinofranchise?
 

Måbruk

Active Member
Finds gut, Star Wars ist für mich ein "Themenpark", um das Mal neumodisch aufzugreifen. Lieber ist mir Sie widmen sich ernsteren Stoffen, wie es bei GoT der Fall war.
Wenn Sie eine Sc-Fi Serie im Blade Runner Universum machen würden und den Erstling als stilistische Vorlage nehmen, dann wäre ich begeistert! Oder im Bioshock Universum, oder Silent Hill. Das sind Stoffe, da würde es mich reizen, wenn D&D sich daran versuchen würden.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Oh ja, Bioshock wäre großartig. Das würd ich mir aufwendig umgesetzt wünschen.

Zur News: vermutlich haben die sich übernommen mit der Idee, beides zu stemmen. Besser jetzt als später.
 

Raphiw

Godfather of drool
Generell möchte ich ein paar Videogame Reihen auf der Leinwand sehen. Bioshock zähle ich da genauso dazu wie Metroid Prime, Uncharted, god of war oder Metal Gear Solid. (Letzteres als Serie... Anders geht das wohl kaum).
 

McKenzie

Unchained
Ich halte durchaus für wahrscheinlich, dass einige Berufsschreier da multitasken. Wer sich derart wegen sowas aufregt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Und das sag ich als jemand, der die letzten beiden GOT-Staffeln auch enttäuschend fand und dem das Interesse an Star Wars mittlerweile quasi zur Gänze vergangen ist. Aber wenn sich D&D jetzt nicht mal mehr auf Cons blicken lassen können, ohne ausgebuht zu werden ist das Bullshit. Als hätte es die gradiosen Staffeln davor nie gegeben und sie hätten jedem "Fan" persönlich im Sommer das Twinni weggenommen.
 

Måbruk

Active Member
Schwieriges Thema, die werden ja auch übertrieben gefeiert wie Könige, das ist dann alles in Ordnung, aber wehe man buht anstatt zu aplaudieren, dann ist es plötzlich kindisch. Ich finde man muss auch mit solcher Kritik umgehen können, gerade wenn man sonst jahrelang komplett abgefeiert wird.
Ich habe auch bis heute nicht verstanden, wie die letzten beiden Staffel inhaltlich derart abfallen konnten. Lag es wirklich nur daran, dass die Bücher quasi überholt wurden? Wenn ja, dann werden D&D wahrscheinlich ziemlich überbewertet und die Lobeshymnen müssen differenzierter betrachtet werden.
 

McKenzie

Unchained
Wie gesagt, Kritik, auch strenge, ist angebracht und darf/soll gerne geäußert werden. Aber dieses Gehabe als sei man persönlich angegriffen worden und müsse sich nun rächen ist einfach bedenklich.
 

Gray_Fox

Member
kindisch-überzogenen Hate
Teils werden auch normal angebrachte kritische Stimmen in die gleiche Schublade gesteckt und alles als Hate bezeichnet.
Je nach investierter Zeit sind auch übertriebene Reaktionen durchaus legitim. Wir müssen aber nicht über Morddrohungen und Beleidigungen diskutieren.
Wobei kindisch-überzogener Hate schon einer genaueren Definition bedarf.

Bei Star Wars ist es eben besonders, da es das Franchise seit über 40 Jahren gab, ein Massenphänomen ist (und daher viele Menschen anspricht) und viele Fans damit groß geworden sind.
Natürlich wird es dann etwas emotionaler.

GoT ist nicht so alt, aber ebenfalls ein Phänomen, viele Zuschauer fieberten mit und kannten vielleicht gar die Bücher, von 96 aufwärts.
Wenn die Serie dann so beendet wird, kann man schon mal die Unlust kundtun.
Wenn nun diese Verantwortlichen noch Star Wars übernehmen sollen, ist so was fast schon vorprogrammiert.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Wobei kindisch-überzogener Hate schon einer genaueren Definition bedarf.
Naja, kindisch überzogener Hate ist doch quasi die Definition. Warum sollte man das noch weiter ausführen? Um irgendwas zu legitimieren? Nein. Ich glaube zwei Adjektive und das Wort Hass sind genug Definition. Und das Kenzie damit keine konstruktive, angebrachte Kritik meint, ist wohl klar, sonst hätte er nicht kindisch, überzogen geschrieben. Er ist doch selbst absolut kein Fan von TLJ oder den letzten Staffeln GoT.

Schwieriges Thema, die werden ja auch übertrieben gefeiert wie Könige, das ist dann alles in Ordnung, aber wehe man buht anstatt zu aplaudieren, dann ist es plötzlich kindisch. Ich finde man muss auch mit solcher Kritik umgehen können, gerade wenn man sonst jahrelang komplett abgefeiert wird.
Es kommt halt immer darauf an ob es angebracht ist in Art und Ausmaß. Außerdem möchte ich mich hier mal klar positionieren und sagen das zwei Enden einer Skala nicht immer gleich "schlimm" sind. Es ist nicht immer ein Kreis sondern meistens halt das genaue Gegenteil. Ich finde es auch befremdlich, wenn Fans bei einem Trailer-Release-Event zum neuen Star Wars vor lauter Entzückung rumschreien und "Oh MY GOD!" brüllen als seinen das Aufnahmen vom 11. September. Aber pure Freude und Begeisterung kann man doch immer besser tolerieren als gemeine Ablehnung oder gar Hass. Freude tut nämlich niemandem weh, sogar ganz im Gegenteil. Das Ausbuhen von Leuten und die endlosen Quengeleien (oder Schlimmeres) im Internet können Karrieren kosten, sind meistens überzogen und nervig.
Vor allem soll es auf einmal legitim sein, das aufwändige Werk von Menschen stumpf auszubuhen, wenn über die Qualität (zumindest an den richtigen Stellen im Internet) ein angeblicher Konsens herrscht. Wenn aber jemand "Joker" nicht mag und einfach ausbuht, dann wird sofort aber dringend "etwas mehr Objektivität" gefordert.
Ich halte eine konstruktiv, kritische Auseinandersetzung mit derlei Unterhaltungsfilmen/Serien immer für angebracht und überzogener Enthusiasmus und überzogene Ablehnung sind für mich beide unangebracht, eben überzogen. Aber nicht gleich "schlimm" oder gleich "in Ordnung".
 
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Måbruk

Active Member
Interessant finde ich z.B. bei der deutschen Nationalmannschaft im Fußball, dass es absolut legitim ist zu sagen, dass es in Deutschland 80 Millionen weiterer Bundestrainer gibt und alle besser als der Bundestrainer darüber bescheid wissen, wie man die Spiele gewinnt. Das ist zwar nicht immer leicht, aber es wird so akzeptiert, weil man sich eigentlich darüber freut, dass die Menschen sich so sehr mit der Mannschaft beschäftigen und sich einbringen wollen.

Bei Trainern in der Bundesliga sieht das schon wieder etwas anders aus, die lassen sich ungerne von außen reinreden und reagieren sehr schnell verärgert.

Man muss es also vielleicht auch etwas im Kontext sehen, welche Asumaße das - ich sage Mal - Produkt genommen hat. GoT ist ein weltweites Spektakel, wurde ständig als beste Serie der Welt hochgeiubelt (abwechselnd mit Breaking Bad). 6 Jahre bzw. 6 Staffeln lang sind die Fans eine enorm hohe Qualität gewohnt gewesen und plötzlich hat man das Gefühl, denen sind die Pilze ausgegangen, die vorher die ganze Zeit über geraucht wurden.

Ich kenne jetzt die ganzen kindischen Hates nicht, die hier erwähnt wurden, zum Glück bin ich auf diesen Seiten nicht unterwegs, aber die Frustration kann ich schon nachvollziehen.
Der Bundestrainer lässt ohne jeden Grund die ganze 1. Mannschaft auf der Auswechselbank, wir verlieren 0:7 gegen Holland in der WM Qualifikation, fahren nicht zur WM und niemand weiss genau, warum der Trainer das so entscheiden hat (vielleicht hat er ja neuerdings Pilze aus Holland geraucht).

Ich finde dafür ging das alles noch recht gesittet vonstatten. :biggrin:
 
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McKenzie

Unchained
Wir müssen aber nicht über Morddrohungen und Beleidigungen diskutieren.
Genau darauf beziehe ich mich aber. Und Beflegelungen auf Cons. Mit normaler Kritik könnten die beiden sicher klarkommen.
Ich finde es auch befremdlich, wenn Fans bei einem Trailer-Release-Event zum neuen Star Wars vor lauter Entzückung rumschreien und "Oh MY GOD!" brüllen als seinen das Aufnahmen von 11. September.
Dito. Fällt auch unter kindisch-überzogen bei mir. Aber wie du sagst, tut es zumindest keinem weh.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich glaube, Disney wird langsam bewusst, was sie sich mit Star Wars ins Haus geholt haben. Es ist alt und hat eine fanatische Fanbasis und, auch wenn es irgendwie eine Ehre ist, mitzuspielen und mitzuwirken, so kann es auch gewaltig in die Hose gehen und Fehler werden niemals vergessen und nur selten verziehen. Es kann dich pushen (Han Solo/Harrison Ford) aber es kann dich auch zerstören (Jar Jar Binks/Ahmed Best). So oder so, wirst du unsterblich, ob du willst oder nicht.

Besonders wenn man keine Kontrolle über das Drehbuch hat mit dem man arbeiten muss, kann es für einen Regisseur und einen Schauspieler unfair sein, wenn die Fans nicht zufrieden sind. Die Hintergründe interessieren meist wenige Zuschauer und der Hass auf jemanden kann ungeahnte Ausmaße annehmen.

Ich kann David Benioff und D.B. Weiss verstehen, dass sie da nicht mitmachen wollen oder zumindest nicht besonders stark drum kämpfen. Die müssen sich jetzt eine kreative Pause gönnen und dann mit einem überragenden Eigenprojekt wiederkommen, was sie in den Augen der Fans rehabilitiert (ob notwendig oder nicht). Jetzt in diesem Moment, wäre eine Star Wars Triologie das Todesurteil für ihren Karrieren und die Marke Star Wars. Leider ist es dabei irrelevant, ob die Triologie gut ist oder nicht.
 
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