Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis ~ Jake Gyllenhaal [Kritik]

Dr. Akula

Active Member
Jay schrieb:
Jake Gyllenhaal gibt eine der besten Performances des Jahres in dem Film. Sein Lou ist völlig empathiebefreit und hat so ein schräges Weltbild, das ist viel unheimlicher, als wäre er jähzornig oder agressiv. Die Augen. Die Augen.
Ich habe gestern gelesen, dass man ihn im Film nur 4 Mal blinzeln sieht.
 

TheReelGuy

Well-Known Member
Dr. Akula schrieb:
Jay schrieb:
Jake Gyllenhaal gibt eine der besten Performances des Jahres in dem Film. Sein Lou ist völlig empathiebefreit und hat so ein schräges Weltbild, das ist viel unheimlicher, als wäre er jähzornig oder agressiv. Die Augen. Die Augen.
Ich habe gestern gelesen, dass man ihn im Film nur 4 Mal blinzeln sieht.
Seine Art der "Wiedergutmachung" für seine Performance in "Prisoners". Da hat er gefühlte 4 Mal in der Sekunde geblinzelt... :biggrin:
 

Edward Nygma

ehemals Eric Draven
TheReelGuy schrieb:
Dr. Akula schrieb:
Jay schrieb:
Jake Gyllenhaal gibt eine der besten Performances des Jahres in dem Film. Sein Lou ist völlig empathiebefreit und hat so ein schräges Weltbild, das ist viel unheimlicher, als wäre er jähzornig oder agressiv. Die Augen. Die Augen.
Ich habe gestern gelesen, dass man ihn im Film nur 4 Mal blinzeln sieht.
Seine Art der "Wiedergutmachung" für seine Performance in "Prisoners". Da hat er gefühlte 4 Mal in der Sekunde geblinzelt... :biggrin:
Omg, und den hab ich bis jetzt noch nicht gesehen :unsure:
 

TheReelGuy

Well-Known Member
Richtig genial finde ich noch, dass der Soundtrack, der irgendwie nicht das ist, was man für so eine Art von Filmen erwartet, Gyllenhaal einfach zu spielt. Man weiß nie, was der Soundtrack als nächstes machen wird, ähnlich wie es mit Lou Bloom ist.
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Habe den Mitte der Woche auch gesehen und war nicht so wahnsinnig angetan wie andere. Jake Gyllenhaal ist in der Tat richtig stark in durchaus ungewöhnlicher Rolle, vielleicht seine beste Arbeit bis jetzt. Auch die Atmosphäre des nächtlichen Los Angeles ist fantastisch eingefangen, auch wenn mich das teilweiße sehr extreme digitale Rauschen gestört hat (Und da sagt man, digitale Kameras würden sich bei Nachtaufnahmen besser machen?), auch so war der Film vor allem im letzten Drittel ziemlich spannend, trotzdem dümpelt die Handlung den Film hinweg über so ein bisschen vor sich hin und auch das Finale, wenn auch siche rgut gemacht stellt da nicht wirklich einen Höhepunkt da und ist inszenatorisch weitestgehend unauffällig. Hätte für meinen Geschmack ruhig noch ein bisschen extremer, ja vielleicht auch spektakulärer sein dürfen. Definitiv kein schlechter Film, aber auch kein Highlight. Vergleiche mit Taxi Driver oder sogar Drive halte ich für ziemlich überzogen, auch wenn Gyllenhaal als Soziopath auf DeNiro-Level spielt.

6/10
 

Revolvermann

Well-Known Member
Wow für Gyllenhall. Einfach sau stark was der abliefert.
Das nächtliche Los Angeles wurde seit "Collateral" nicht mehr so gut eingefangen.
Dan Gilroy kann nach diesem Debüt als Regisseur mit 56 Jahren ruhig noch ein paar Filme drehen.

8/10
 

brawl 56

Verflucht guter Hut!
Gestern Abend auch endlich gesehen (nachdem mir wieder eingefallen ist, dass ich die BD doch letzte Woche gekauft hatte :ugly: )

Aber... naja.
Pervers und unberechenbar, aber gleichzeitig auch vorhersehbar.
Mich hat der einfach nicht so gepackt, wie ich gehofft hatte, obwohl Gyllenhaal eine astreine Leistung abgeliefert hat. Allerdings nicht seine beste, wie ich finde. In Enemy hat er meiner Meinung nach eine viel stärkere, ausgeprägtere Rolle(n) gehabt, die er auch weitaus interessanter und ansprechender gefüllt hat.
Soundtrack war ebenfalls ungewöhnlich und passte gut zur Atmosphäre.

Insgesamt aber irgendwie nicht so toll, wie erhofft. Hm. Schade. :mellow:
 

Sittich

Active Member
Haben wir den alle gestern Abend gesehen? :squint:

Eine wirklich spannende Rolle für Gyllenhaal und ein faszinierender Charakter. Die Geschichte war okay, auch wenn ich sie teilweise etwas unglaubhaft fand. Liegt vermutlich daran, dass solche Szenen wie dort gezeigt bei uns niemals im Frühstücksfernsehen liefen würden und ich nicht beurteilen kann, inwiefern das gezeigte Szenario die (Morgen-Nachrichten-)Medienlandschaft in den USA widerspiegelt. Die skrupellose, quotengeile Nachrichtenchefin erschient mir ein wenig zu überspitzt dargestellt (auch im Vergleich zu Gyllenhals Charakter, der mit seinem Soziopathen-Dasein eine gute Ausrede hat).

Hat noch jemand den Mitarbeiter, der anfangs mit Rene Russo im Schneideraum sitzt, für Tim Robbins gehalten und sich dementsprechend gewundert, warum der so eine Mini-Rolle abbekommen hat? :hae:
 

Constance

Active Member
Hui war der gut. Und das Ende: Superb. Astreiner Film der mich auf ganzer Länge beeindruckt hat. Perfide, abartig, geil.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Der Film ging zu unrecht unter. In der Tat ein toller Film mit gutem Cast und spannender Inszenierung. Allerdings sehr berechenbar und ohne wirklichen Höhepunkt. Da man sich entschlossen hat, den Film auf diese Weise zu beenden, bleibt ein Finale verwehrt.

7/10.
 

Butch

Active Member
Auch gestern gesehen, Hochspannung Pur und wahnsinns performance von Gyllenhaal, seine kalten großen Augen können einem echt ne Gänsehaut machen.

9/10
 

jimbo

ehemals jak12345
Lebt der Mann vom Anfang noch ?
Hat Jakes Rolle vorher nur als Dieb gearbeitet ?
Jake Gyllenhaal ist der Psychojoker, den wir verdient hätten und das genaue Gegenteil vom Leto-Joker. Immerhin bekam ich so meinen Gyllenhaal Joker, wenn auch nur indirekt.

Ich finde den Film irgendwie schwer zu bewerten. Ist auf jeden Fall keine typische Hollywood Produktion wie ich finde.
Ist jetzt keine extrem gute Darstellerische Leistung, aber dafür hat Gyllenhaal eine sehr gute Präsenz und Ausstrahlung.

7-8/10
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Habe den Film vor ein paar Tagen bei Netflix gesehen. Gyllenhaal liefert hier eine beachtliche Leistung ab und auch die Story/Thematik sind sehr interessant. Die Hauptfigur ist absolut unsympathisch, aber genau das zeichnet einen begabten Schauspieler aus, dass er auch negative Rollen sehr gut darstellen kann. Gyllenhaal gehört nicht zu den Selbstdarstellern, die nur positive, liebenswerte Figuren spielen können/wollen, um sich in ein bestimmtes Licht zu rücken.
Es ist keine leichte Thematik, aber eine sehr interessante und wichtige, und die Umsetzung ist wirklich gelungen. Ich hatte mit einem anderen Ende gerechnet, war also überrascht.
Das ist kein Film, den ich öfter sehen will, aber ein sehr guter.

9/10

Fand noch jemand, dass Gyllenhaal hier ein bisschen Jared Leo ähnelte?
 
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