Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse

Mr.Anderson

Kleriker
Na dann werde ich wohl doch noch mal einen Blick drauf werfen. Die BD ist bei uns im Regal. Meiner Frau gefällt er auch, sie fand ihn aber nicht mehr so gut wie den ersten.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Er ist halt etwas langsamer und ja, ich fand den ersten auch besser, aber die jüngeren Versionen von HP Charakteren sowie die Spiegel nerhegeb Szene und allgemein alles was in Hogwarts war, fand ich dann doch ziemlich cool. Im Kino kann man vielleicht etwas enttäuscht sein, aber für im Wohnzimmer ist er auf alle Fälle ein toller Film.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Mir hat der zweite Teil echt zugesagt und ich freue mich echt auf die kommenden Teile.

Aber das was Anderson sagte, fand ich auch etwas schade. Der Fokus auf die Tiere geht durchaus verloren, sie werden höchstens als Gimmicks genutzt, anstelle von Zaubern.
Allerdings ist die große Story, die angerissen wird/wirkt deutlich ambitionierter als Tiere zu zeigen.

Oh, und Johnny Depp hat mich nach Jahren echt nochmal in seiner Rolle, nicht weggehauen, aber durchaus überzeugt.
 

Puni

Well-Known Member
Wundert mich, dass der hier so gut weg kommt. Ich hab den ersten schon nicht ausgehalten, Redmayne eine absolute Fehlbesetzung (also so generell meist in Filmen, ich werde mit dem Typen einfach nicht warm), und wie man auf die wahnsinnige Idee kam, Rowling die Drehbücher selber schreiben zu lassen, erschließt sich mir auch absolut nicht. Das ist alles schlimmeres Hollywood-Bombast-Seelenlos-Kino, das nicht mal wirklich richtig gut aussieht, als so manch anderer "typischer" Popcornfilm. Ne, da krieg ich echt 'ne Hasskappe, dabei bin ich noch nicht mal wirklich Harry Potter Fan. :clap:
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Wundert mich, dass der hier so gut weg kommt.
Mich auch. Bin da ganz auf deiner Seite. Würde vielleicht noch weiter gehen. Tierwesen 2 war - nicht zuletzt auch durch sein Budget und das Potential der Geschichte - einer der schlechtesten Blockbuster (Filme?) des letzten Jahrzehnts. Und mir fallen so spontan nur drei, vier andere Filme ein, die überhaupt in die Nähe kommen.
So sehr man Rowling für die ersten Bücher dankbar sein kann und muss, aber in den letzten Jahren hat sie sich echt nicht mit Ruhm bekleckert. Und die "Tierwesen" Drehbücher sollten eine Warnung sein. (Habt ihr das neulich mit der Wizarding World Weltkarte mit allen Zauberschulen der Welt mitbekommen? :biggrin:)
 

HurriMcDurr

Well-Known Member
Habe auch keine aktuellen News dazu finden können, gehe aber davon aus, dass es generell einfach um die Verteilung der Schulen geht. Laut Rowling hat Europa ja so ~3 Stück und jeder weitere Kontinent bekommt ca. eine.

@Topic: Der zweite Film hat mich komplett schockiert - da passte wirklich kaum was.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Mich interessiert ja die Azteken wizarding school am meisten. :biggrin:

Wäre spannend dort eine Geschichte aller Harry Potter zu spinnen.
 

freeek

Well-Known Member
Mich auch. Bin da ganz auf deiner Seite. Würde vielleicht noch weiter gehen. Tierwesen 2 war - nicht zuletzt auch durch sein Budget und das Potential der Geschichte - einer der schlechtesten Blockbuster (Filme?) des letzten Jahrzehnts. Und mir fallen so spontan nur drei, vier andere Filme ein, die überhaupt in die Nähe kommen.
Das ist aber schon etwas sehr übertrieben. Verglichen damit waren Sachen wie Godzilla King of the Monsters, Predator Upgrade, Jurassic World Fallen Kingdom, Batman vs Superman, Alien Covenant, Alice in Wonderland, Dark Shadows, Fluch der Karibik 4 (5 wahrscheinlich auch, hab aber ehrlich gesagt schon nach 10 Min ausgemacht weils ätzend aussah. Selbes auch bei Jupiter Ascending), Independence Day 2, Friedhof der Kuscheltiere.... echte Rohrkrepierer. Da musste ich noch nicht mal lange nachdenken. Und die letzten beiden Terminator Auswüchse hab ich mir gar nicht erst angetan. (Bin mir natürlich bewusst dass ich mir da kein Urteil bilden kann. Teil 3 hat bereits gezeigt dass man Schwarzenegger nicht mehr in einen weiteren Teil quetschen sollte, hätte man wenn doch nur nach Salvation weitergemacht...).
Thor 3 war für mich auch eine mega Enttäuschung weil der Ansatz einer platten Parodie, gemessen an der Vorlage für mich hier genau gar nicht funktioniert hat.
 
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TheReelGuy

The Toxic Avenger
Verglichen damit waren Sachen wie Godzilla: King of the Monsters (...), Jurassic World: Fallen Kingdom, (...), Alien Covenant (...) .... echte Rohrkrepierer.

Die oben genannten Filme haben vielleicht Probleme, gefallen nicht allen, aber sind handwerklich oder erzählerisch noch lange nicht so verblüffend unfähig wie der zweite "Tierwesen"-Film. Auch wenn der erste Teil sicherlich auch keine Medaille für erzählerische Exzellenz verdient hat, waren da zumindest Themen, Figuren und die Welt noch ansatzweise miteinander verbunden. Aber vermutlich ist das auch wieder Geschmackssache...
 

freeek

Well-Known Member

Die oben genannten Filme haben vielleicht Probleme, gefallen nicht allen, aber sind handwerklich oder erzählerisch noch lange nicht so verblüffend unfähig wie der zweite "Tierwesen"-Film. Auch wenn der erste Teil sicherlich auch keine Medaille für erzählerische Exzellenz verdient hat, waren da zumindest Themen, Figuren und die Welt noch ansatzweise miteinander verbunden. Aber vermutlich ist das auch wieder Geschmackssache...

Bitte wo waren Fallen Kingdom, Godzilla 2 oder Alien Covenant erzählerisch oder handwerklich fähig :plemplem: Da hat überall von vorne bis hinten gar nichts gepasst. Zu ersterem hab ich im entsprechenden Thread schon viel begründet warum der für die Tonne ist. Der Plot totaler Stuß und es wird nie erwähnt was eigentlich mit der zweiten Insel auf der Lost World und JP3 spielen passiert ist. Hauptsache die Dinos auf der ersten Insel sind plötzlich die letzten ihrer Art..weil sonst ist den Schreibern halt einfach nix eingefallen. Allein das macht den Film völlig unsinnig. Oder eben dass die Dinos wie Pokemons eingesetzt werden. Bei Godzilla 2 ist die "Story" auch nur ein dahingekotztes Irgendwas was schwachsinniger nicht sein könnte. Ich mein die bescheuerte Hohlerde-Theorie :facepalm: menschliche Ruinen tief unter Wasser, also war der Meeresspiegel mal nen Kilometer tiefer oder was :facepalm::facepalm: Die Motivation der menschlichen Figuren ist auch an den Haaren herbeigezogen, schwache Dialoge und bei DEM mega Budget sogar teils ziemlich miese CGI-Effekte wie aus nem Videospiel abzuliefern ist einfach eine Frechheit.
Und Alien Covenant...ach je der ist sowieso eine kreative Verstümmlung. Jeder Charakter ein Trottel = Story, fast alle Fragen zu Prometheus (der auch schon nicht herausragend aber zumindest einigermaßen spannend war) offen gelassen, das Alien ist mit dem Facehugger in kaum 5 Minuten durch den ganzen Zyklus durch :headbash: Null Spannung, die Kollegen werden schon gekillt aber hey gehen wir duschen. War nicht der erste Moment wo ich fast gelacht hab. Und das CGI Alien sieht einfach nur beschissen aus, da machen selbst die aus Alien 4 von 1997 (!) noch mehr her....uff...
Thanks, I hate it.
Ne da ist Tierwesen 2 noch absolut solide.
 
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Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Oh nein, was hat die Gute denn da schon wieder ge-retconned? :w00t:
Nun, offenbar sind die Informationen schon etwas älter, wie ich nun bei der Recherche herausgefunden habe. Aber vor ein paar Woche bin ich über diesen Twitter Thread gestolpert. Und dabei auch über diese Erklärung. Dass das nicht einfach aus der Luft gegriffen ist, kann man u.a. hier nachlesen. In diesen Schulen, der bloßen Anzahl und Verteilung der Schulen, in den Namen und wie dadurch die komplette Logik der Zauberwelt nahezu komplett zusammenbricht, ist schon ein starkes Stück. Und die Implikationen in den Namen, die nicht englischsprachig sind (Beauxbatons und Durmstrang als Ausnahmen) gehen dann schnell von lächerlich zu problematisch. Das passt aber zu einer Autorin, die ihren "Token" Charaktere (Cho Chang, die Patil Zwillinge) schon recht - sagen wir mal - plump und stereotypisch benannt hatte. :shrug:

Das ist aber schon etwas sehr übertrieben. Verglichen damit waren Sachen wie Godzilla King of the Monsters, Predator Upgrade, Jurassic World Fallen Kingdom, Batman vs Superman, Alien Covenant, Alice in Wonderland, Dark Shadows, Fluch der Karibik 4 (5 wahrscheinlich auch, hab aber ehrlich gesagt schon nach 10 Min ausgemacht weils ätzend aussah. Selbes auch bei Jupiter Ascending), Independence Day 2, Friedhof der Kuscheltiere.... echte Rohrkrepierer. [...]
Nun, zunächst gilt wie immer, dass Geschmäcker verschieden sind. Wenn ich Tierwesen 2 als ein sau-übles Machwerk bezeichne, erhebe ich damit keinen Anspruch auf objektive Richtigkeit. Das kann niemand. Nicht einmal Rowling. Deinen Ausführungen zu "Alien Covenant", "Godzilla 2" und "Thor 3" kann ich auch nicht zustimmen. Aber das ist schon in Ordnung.

Ich drösele deine Filmnennungen mal auf, wenn du magst. Ich jedenfalls habe gerade Lust auf kurze OT Dröselei :smile:clap:smile:
- Godzilla 2: Ja, eine kleine Enttäuschung, gerade nach dem hervorragenden Vorgänger. Aber in meinen Augen halt alles auf einem austauschbar soliden oder mäßig unterhaltsamen Level. Das ist okay. Weit weg von den Qualitätsuntiefen, die ich z.B. in "Tierwesen 2" sehe
- Predator Upgrade: Jup. Der war konzeptionell und inszenatorisch schon ziemlicher Murks. Aber er hat mich nicht so frustriert wie manch andere Filme.
- Jurassic World: Fallen Kingdom: Absolut! Das ist einer der Filme, die ich meinte, als ich von "drei, vier anderen Filmen" sprach, die ich ähnlich mies fand wie "Tierwesen 2". JW hatte mich schon graue Haare (sprichwörtlich, weil, äh...) bekommen lassen, aber "Fallen Kingdom" war einfach furchtbar. Siehst du, hier sind wir einer Meinung.
- Batman v Superman: Kein guter Film, sicher. Aber es ist ein Film mit einem Konzept, mit Ausdruck, mit Charakter. Mir gefällt das meiste davon nicht, aber ich weiß es zu schätzen, wenn Dinge versucht werden, wenn Gewohnheiten umgangen werden, wenn sich ein Filmemacher stilistisch austobt. (Deswegen kann ich auch "Jupiter Ascending" durchaus etwas abgewinnen, obwohl es fraglos der schwächste Film der Wachowskis ist.)
- Covenant: Der Film wird unterschätzt, finde ich. Alles was mit Xenomorphs zu tun hat, stört mich auch ein wenig. Aber Ridley Scott wollte hier gleichzeitig ein AI bzw. Mad Scientist Sci-Fi Horrordrama machen und dafür bin ich da! Gerne mehr.
- Alice: Joa, kein guter Film. Kein Widerspruch. Aber ähnlich wie bei Predator, tangiert dieser mich nicht besonders. Und die konfuse Fortsetzung hat dann doch nochmal unterstrichen, dass selbst ein unterklassiger Tim Burton noch gewisse Grundelemente beherrscht. (Aus diesem Grund stößt mir auch Dark Shadows nicht besonders übel auf, der zudem Eva Green und ein paar nette optische Momente hat.)
- Fluch der Karibik 4/5: Teil 4 ist in erster Linie ööööde und rückt Depp/Sparrow zu sehr ins Zentrum. Teil 5 ist die eigentliche Katastrophe und kratzt sicherlich an der Flop 5 der miesesten/ärgerlichsten Blockbuster des Jahrzehnts.
- Independence Day 2: Ja, noch so ein Film, der mir auch in den Sinn gekommen ist. Wirklich schwach. Elendig schwach. Aber dennoch, nicht so inkompetent geplottet und nicht so frustrierend wie Tierwesen 2.
- Friedhof der Kuscheltiere: Echt? Also, ich möchte nicht behaupten, dass es ein guter Film war. Weder als Remake noch als Neuinterpretation des Buchs. Aber der war doch weit davon entfernt, wirklich derart mies zu sein (und ist außerdem zu "klein" für diesen seltsamen Vergleich, den ich angezettelt habe :ugly: ). Enttäuschend und schnell vergessen. Mehr nicht.
- Thor 3: Ich mochte den Ansatz. Sehr. Film-Thor hatte diese Generalüberholung dringend nötig. (Bedauerlich eigentlich, dass IW/Endgame erst einmal wieder zwei Schritte zurückgingen) Und "gemessen an der Vorlage"? Welche Vorlage? Die ersten MCU Filme mit Thor? Die Comics, die im Laufe von Jahren und Jahrzehnten so ziemlich alles einmal waren? Nun ja, mir hat es gefallen.

- Was ist mit "Suicide Squad" und "Hobbit 2/3"? Insbesonder S-Squad 7 ist vermutlich die einzige ernszunehmende Konkurrenz, Tierwesen 2 besagten Titel streitig zu machen. :check:

Und Tierwesen 2? Nun, einfach alles. Unsinniges und widersprüchliches Plotting, konträre Entwicklung zum eigenen Teil 1 (von derselben Drehbuchautorin), permanente "Nein, eigentlich war es ganz anders" Retcons der eigenen Geschichte. Superdumme Twists. Eine Hauptfigur, die nicht in diesen Film gehört. Keine Struktur. Langweilige bis hässliche Inszenierung. Kaum Schauwerte, kaum Humor, keine echte Dramatik. Ein nicht-existenter Spannungsbogen. Erzählmechanismen, die verboten gehören uvm. Allein für das, was sie mit Queenie gemacht haben, gehören die Filmverantwortlichen getadelt. Und dabei hätte diese Erweiterung der Zauberwelt echt Möglichkeiten geboten. Redmayne ist eigentlich eine gute Wahl für Newt, ich mag Katherine Waterston und Jude Law ist *perfektes* Casting als junger Dumbledore. Dazu Colin Farrell im ersten Teil. Damit hätte man echt was machen können. Hat man aber nicht. Und nicht nur sind die Filme mies, sie beeinflussen auch noch Hobbit-mäßig die Potterfilme. Negativ.

Aber du siehst, wir sehen einige Dinge durchaus ähnlich. Und andere Dinge eben anders. So läuft das doch meistens, denke ich.
 

freeek

Well-Known Member
Nun, zunächst gilt wie immer, dass Geschmäcker verschieden sind. Wenn ich Tierwesen 2 als ein sau-übles Machwerk bezeichne, erhebe ich damit keinen Anspruch auf objektive Richtigkeit. Das kann niemand. Nicht einmal Rowling. Deinen Ausführungen zu "Alien Covenant", "Godzilla 2" und "Thor 3" kann ich auch nicht zustimmen. Aber das ist schon in Ordnung.
Ich drösele deine Filmnennungen mal auf, wenn du magst. Ich jedenfalls habe gerade Lust auf kurze OT Dröselei :smile:clap:smile:
- Godzilla 2: Ja, eine kleine Enttäuschung, gerade nach dem hervorragenden Vorgänger. Aber in meinen Augen halt alles auf einem austauschbar soliden oder mäßig unterhaltsamen Level. Das ist okay. Weit weg von den Qualitätsuntiefen, die ich z.B. in "Tierwesen 2" sehe.
Selbst das teils grottige CGI stört dich nicht? Und der Plot ist sowieso völliger Unfug. Ich hab zwei Tage gebraucht um den durchzubringen weil ich am ersten Abend dabei eingeschlafen bin, also der Suspension of Diesbelief war hier für mich bei dem ganzen Schwachsinn einfach nicht möglich. Ziemlich langweiliger und teils schlecht getrickster Trash. Der Begriff Qualitätsuntiefen ist hier wesentlich besser aufgehoben :biggrin:
- Jurassic World: Fallen Kingdom: Absolut! Das ist einer der Filme, die ich meinte, als ich von "drei, vier anderen Filmen" sprach, die ich ähnlich mies fand wie "Tierwesen 2". JW hatte mich schon graue Haare (sprichwörtlich, weil, äh...) bekommen lassen, aber "Fallen Kingdom" war einfach furchtbar. Siehst du, hier sind wir einer Meinung.
Wirklich einfach nur ein Trauerspiel, ich hab noch nie bei einem Jurassic Film so eine Langeweile empfunden und so oft mit den Augen gerollt. Eine meiner enttäuschensten Kinobesuche. :crying:
- Covenant: Der Film wird unterschätzt, finde ich. Alles was mit Xenomorphs zu tun hat, stört mich auch ein wenig. Aber Ridley Scott wollte hier gleichzeitig ein AI bzw. Mad Scientist Sci-Fi Horrordrama machen und dafür bin ich da! Gerne mehr.
Dann sollte er dafür aber nicht Alien vergewaltigen. Ne ne der wird alles andere als unterschätzt. Das käsige CGI Alien, der vorgespulte Reifungszyklus, die unfähigen und völlig unsympathischen Charaktere denen man den Tod förmlich wünscht und deren fehlende Intelligenz überhaupt erst der Grund für den "Plot" ist, die völlige Spannungsarmut...für mich war der eines der schlimmsten filmischen Verbrechen. Und eben der totale Bruch zu Prometheus der wie gesagt auch schon von einem wirklich guten Film recht entfernt war. Ich zähle die ja nicht zum offiziellen Kanon der originalen Filme. Mit Covenant hat Ridley Scott das Alien endgültig in die ewigen Jagdgründe geschickt . Würde mich bei der Resonanz und dem Einspiel wundern wenn da noch was kommt. Wär jedenfalls besser wenn nicht aber schlimmer kann es eigentlich kaum mehr werden.
- Alice: Joa, kein guter Film. Kein Widerspruch. Aber ähnlich wie bei Predator, tangiert dieser mich nicht besonders. Und die konfuse Fortsetzung hat dann doch nochmal unterstrichen, dass selbst ein unterklassiger Tim Burton noch gewisse Grundelemente beherrscht. (Aus diesem Grund stößt mir auch Dark Shadows nicht besonders übel auf, der zudem Eva Green und ein paar nette optische Momente hat.)
Ich fand die Fortsetzung sogar etwas besser, den ersten hab ich nicht mal fertig geschaut :squint: hm aber gewisse Grundelemente und optisch gute Momente hat Tierwesen 2 dann aber auch :check:
- Independence Day 2: Ja, noch so ein Film, der mir auch in den Sinn gekommen ist. Wirklich schwach. Elendig schwach. Aber dennoch, nicht so inkompetent geplottet und nicht so frustrierend wie Tierwesen 2.
Ich kann ehrlich gesagt schon dem Originalfilm nichts abgewinnen daher sind die Tierwesen für mich die deutliche bessere Wahl. Ich hab Emmerich ohnehin schon vor längerer Zeit abgeschrieben, der macht meiner Meinung eigentlich praktisch nur Murks.
- Friedhof der Kuscheltiere: Echt? Also, ich möchte nicht behaupten, dass es ein guter Film war. Weder als Remake noch als Neuinterpretation des Buchs. Aber der war doch weit davon entfernt, wirklich derart mies zu sein (und ist außerdem zu "klein" für diesen seltsamen Vergleich, den ich angezettelt habe :ugly: ). Enttäuschend und schnell vergessen. Mehr nicht.
Naja manche Horrorfilme brechen richtig aus (siehe IT oder Get Out) und laufen dann bald so gut wie die richtig fetten Filme. Der Film hat sicher versucht den Hype von IT zu nutzen ist aber ordentlich damit abgestürzt. So richtig spannend wollte der nie werden und einige Einfälle und Effektedarstellungen hatten für mich irgendwie etwas billiges an sich. Die Traumsequenzen kamen mir wie von einem TV Film vor, das hätte man anders bringen müssen. Aber gut The Nun war vielleicht noch schlechter als der hier.
- Thor 3: Ich mochte den Ansatz. Sehr. Film-Thor hatte diese Generalüberholung dringend nötig. (Bedauerlich eigentlich, dass IW/Endgame erst einmal wieder zwei Schritte zurückgingen) Und "gemessen an der Vorlage"? Welche Vorlage? Die ersten MCU Filme mit Thor? Die Comics, die im Laufe von Jahren und Jahrzehnten so ziemlich alles einmal waren? Nun ja, mir hat es gefallen.
Ich weiß nicht warum eine Generalüberholung notwendig war, es wurde einfach nur alles in Lächerliche gezogen, der krasse und unlustige Humor hat mir den Film leider ziemlich ruiniert. Allein was aus Loki gemacht wurde ist zum Wegrennen. Die Comicvorlage der Götterdämmerung ist epischer und dramatischer, keine kindische Persiflage. Für mich vielleicht sogar der schlechteste MCU Film. Aber seit Endgame (der auch schwer überbewertet wird) schau ich die eh nicht mehr im Kino, ist ja immer alles die gleiche Sauce.
- Was ist mit "Suicide Squad" und "Hobbit 2/3"? Insbesonder S-Squad 7 ist vermutlich die einzige ernszunehmende Konkurrenz, Tierwesen 2 besagten Titel streitig zu machen. :check:
Um Suicide Squad hab ich bis heute einen Bogen gemacht, hat mich nie wirklich gereizt. Was soll mit den Hobbits sein :confused: Die sind von schlechten Filmen ja mal Lichtjahre entfernt. Klar sie sind nicht perfekt wie Herr der Ringe aber es sind gute Fantasyfilme und auch hier empfehlen sich die Extended Editions, besonders Die Schlacht der fünf Heere wird massiv aufgewertet, der war in der Kinofassung leider ganz arg zerschnitten. Wenn ich alle sechs Filme chronologisch nach der Timeline schaue (nicht als Marathon weil das eindeutig too much ist) ist das ein zunächst gutes und dann richtig geniales Eintauchen in die Welt von Mittelerde :love: Was anderes kann mir da keiner sagen :nene:
Und Tierwesen 2? Nun, einfach alles. Unsinniges und widersprüchliches Plotting, konträre Entwicklung zum eigenen Teil 1 (von derselben Drehbuchautorin), permanente "Nein, eigentlich war es ganz anders" Retcons der eigenen Geschichte. Superdumme Twists. Eine Hauptfigur, die nicht in diesen Film gehört. Keine Struktur. Langweilige bis hässliche Inszenierung. Kaum Schauwerte, kaum Humor, keine echte Dramatik. Ein nicht-existenter Spannungsbogen. Erzählmechanismen, die verboten gehören uvm. Allein für das, was sie mit Queenie gemacht haben, gehören die Filmverantwortlichen getadelt. Und dabei hätte diese Erweiterung der Zauberwelt echt Möglichkeiten geboten. Redmayne ist eigentlich eine gute Wahl für Newt, ich mag Katherine Waterston und Jude Law ist *perfektes* Casting als junger Dumbledore. Dazu Colin Farrell im ersten Teil. Damit hätte man echt was machen können. Hat man aber nicht. Und nicht nur sind die Filme mies, sie beeinflussen auch noch Hobbit-mäßig die Potterfilme. Negativ.
Schauwerte gab's da schon einige. Ist Humor unbedingt nötig? Bevor er mögliche Dramatik/Spannung ruiniert und sowieso nicht zündet weil zu platt dann gar nicht. Ich geb allerdings zu dass etwas zu viel angedeutet aber dann offensichtlich in die nächsten Teile verschoben wurde und ja bei der weiteren Entwicklung von Queenie wurde tatsächlich nicht ganz sauber gearbeitet. Aber wie gesagt für mich ist der schon solide. Zudem könnten die nächsten Teile möglicherweise mehr hermachen da Steve Kloves wieder als Drehbuchautor mit dabei ist. Der hat bei fast allen Pottern die Drehbücher geschrieben :smile:
 
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Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Du erwähnst ein paar miese Effekte. Und ja, das stört. Ist jetzt aber auch nicht sooo entscheidend. Ich denke, manchmal verwechseln wir auch gewisse Stileinflüsse mit technischen Unzulänglichkeiten. "Godzilla 2" hatte ich sogar im Kino gesehen und größtenteils als tricktechnischen Standard unserer Tage aufgefasst, mit Einzeldetails wie z.B. Ghidorah, die ich auch eher auf der überdurchschnittlich Seite verbuchen würde. Es war im Finale etwas zu viel und viel wurde durch Schutt und Rauch kaschiert, aber wirklich gravierend schlecht, dass es mich herausgerissen hat? Kaum.

Da störte mich das Gefälle in Sachen Effektqualität bei den Hobbit Filmen stärker. Smaug und Gollum sind absolut großartig gemacht. Insbesondere Gollum. Was da noch einmal hinzugekommen ist im Vergleich zu HdR ist der Wahnsinn. Aber diese großartigen Kreaturen und Effekte stehen dann teilweise direkt neben digitalen Mittelmäßigkeiten und CG-Massengeschmeiß. Überhaupt konnte ich die massive Künstlichkeit in einem Umfeld wie bei "Godzilla 2" leichter akzeptieren, als diese schreiende Künstlichkeit beim Hobbit. Wegen des angesprochenen Gefälles, wegen der Erinnerung an HdR und weil es einfach - für mich - ekelerregend übel aussieht, digitale Figuren durch einen digitalen Wald flitzen zu lassen. Durch Monster zerstörte Städte unserer Gegenwart sind da fürs erwähnte "Suspension of Disbelief" einfacher zu händeln. Zumindest bei mir.

Ich will auf die Details beim Hobbit inhaltlich nicht zu sehr eingehen. Wird dann doch irgendwann zu sehr OT. Sie sind unnötig aufgebläht, erzählen 27 Dinge gleichzeitig und doch nichts davon richtig, mit den falschen Figuren, voller Widersprüche, mit unsinnigen Plotlines, verpasster und verpatzter Emotionalität. Man (Ich) spürt einfach, dass von den Machern keiner so richtig wollte (oder konnte, oder durfte). Ich will meine Meinung nicht zu sehr auslagern und es als Second Hand Meinung erscheinen lassen, aber die dreiteilige Videoessay Reihe von Lindsay Ellis trifft es schon sehr, sehr gut, wie ich finde. Lohnt sich auch grundsätzlich. Also Teil 1 fasst einige Kritikpunkte am Film, die auch ich teile, schon sehr gut und sehenswert zusammen.

Thor 3 scheint mir ein Fall wie "The L[zensiert]i" zu sein. Vielleicht nicht ganz so verbissen und verbittert, aber ähnlich gespalten. Ich denke, ich kann da bei dir nichts mehr ändern. Aber die erwähnte Generalüberhoung war in meinen Augen richtig und nötig, da Thor der mit Abstand langweiligste und uninteressanteste Hauptavenger (der eigene Filme erhält) war. Und den häufig gehörten Vorwurf, es sei zur kindischen Persiflage verkommen, kann ich nicht teilen. Natürlich ist es kein gigantisch-finsteres episches Sci-Fantasy Abenteuer, aber die grelle Optik und der Humor stehen, wie ich finde, keineswegs im Widersprüch zur eigentlichen Geschichte, die weitaus komplexer, vielschichtiger und auch ernster ist, als sie den Anschein erweckt. Da steckt für mich mehr hinter als z.B. bei "Civil War" oder "Winter Soldier".

Und noch ein paar abschließeende Worte zu Tierwesen 2:
Natürlich ist Humor nicht zwingend notwendig. Aber Teil 1 hatte Humor. Die Potters hatten Humor. Und Tierwesen 2 hat es auch zumindest versucht. Zaghaft. Aber es ist halt gescheitert. Und wenn die Handlung schon grundsätzlich nicht funktioniert, wenn es weder als Thriller, als Fantasy Abenteuer, noch als düsteres Drama funktioniert, ist etwas komödantische Unterhaltung eben der letzte Strohhalm. Und auch daran ist der Film gescheitert. Der Humor hätte keine Spannung untergraben, denn es gab keine Spannung, nur konfuses Plotting, saumäßiges World Building und seltsame Twists.

Aber ja, die Rückkehr von Steve Kloves ist ein kleiner Hoffnungsschimmer. Ich finde, sämtliche Potter Filme verkaufen sich unter Wert. Aber die beiden Tierwesen Filme haben noch einmal unterstrichen, wie gut man es mit der ordentlichen Grundqualität der Hauptreihe hatte. Fragt sich nur, ob der Tierwesen-Karren nicht vielleicht unrettbar tief im Dreck festsitzt, dass auch ein Steve Kloves ihn nicht wieder herausbekommt.
 

freeek

Well-Known Member
Du erwähnst ein paar miese Effekte. Und ja, das stört. Ist jetzt aber auch nicht sooo entscheidend. Ich denke, manchmal verwechseln wir auch gewisse Stileinflüsse mit technischen Unzulänglichkeiten. "Godzilla 2" hatte ich sogar im Kino gesehen und größtenteils als tricktechnischen Standard unserer Tage aufgefasst, mit Einzeldetails wie z.B. Ghidorah, die ich auch eher auf der überdurchschnittlich Seite verbuchen würde. Es war im Finale etwas zu viel und viel wurde durch Schutt und Rauch kaschiert, aber wirklich gravierend schlecht, dass es mich herausgerissen hat? Kaum.
Äh wir reden hier immer noch von einem Effektefilm dessen Skript sonst eh zum Vergessen ist und der ein riesiges Budget hatte. Das hat nichts mit irgendwelchen Stileinflüssen zu tun wenn der vorherige Godzilla Film der fünf Jahre älter ist durchgehend sehr gute Effekte hat. Bei Godzilla 2 wurde da einfach gepatzt. Das fällt schon auf wenn man Mothra das erste Mal sieht oder wenn Godzilla das erste mal auf Ghidora trifft. Das sauft im wahrsten Sinne des Wortes gegen das erste Treffen von Godzilla und dem Muto ab. Wenn das der tricktechnische Standard unserer Tage ist, dann ist die Messlatte seit zB. Avatar aber ziemlich gefallen. Selbst die großteils fürchterlichen Transformers Fortsetzungen hatten zumindest immer ganz tolle Effekte, das heißt etwas.

Da störte mich das Gefälle in Sachen Effektqualität bei den Hobbit Filmen stärker. Smaug und Gollum sind absolut großartig gemacht. Insbesondere Gollum. Was da noch einmal hinzugekommen ist im Vergleich zu HdR ist der Wahnsinn. Aber diese großartigen Kreaturen und Effekte stehen dann teilweise direkt neben digitalen Mittelmäßigkeiten und CG-Massengeschmeiß. Überhaupt konnte ich die massive Künstlichkeit in einem Umfeld wie bei "Godzilla 2" leichter akzeptieren, als diese schreiende Künstlichkeit beim Hobbit. Wegen des angesprochenen Gefälles, wegen der Erinnerung an HdR und weil es einfach - für mich - ekelerregend übel aussieht, digitale Figuren durch einen digitalen Wald flitzen zu lassen. Durch Monster zerstörte Städte unserer Gegenwart sind da fürs erwähnte "Suspension of Disbelief" einfacher zu händeln. Zumindest bei mir.

Ich will auf die Details beim Hobbit inhaltlich nicht zu sehr eingehen. Wird dann doch irgendwann zu sehr OT. Sie sind unnötig aufgebläht, erzählen 27 Dinge gleichzeitig und doch nichts davon richtig, mit den falschen Figuren, voller Widersprüche, mit unsinnigen Plotlines, verpasster und verpatzter Emotionalität. Man (Ich) spürt einfach, dass von den Machern keiner so richtig wollte (oder konnte, oder durfte). Ich will meine Meinung nicht zu sehr auslagern und es als Second Hand Meinung erscheinen lassen, aber die dreiteilige Videoessay Reihe von Lindsay Ellis trifft es schon sehr, sehr gut, wie ich finde. Lohnt sich auch grundsätzlich. Also Teil 1 fasst einige Kritikpunkte am Film, die auch ich teile, schon sehr gut und sehenswert zusammen.
Wie ich schon sagte die Hobbits sind sicher nicht so genial wie die Mutterfilme und ja ich gebe auch zu dass einige Effektshots noch besser hätten sein müssen. Ich habe auch die Doku von Lindsay Ellis schon gesehen, aber ich finde dennoch dass es gute Fantasyfilme sind weil insgesamt auch genug richtig gemacht wurde und das trotz des ganzen Chaos bei der Produktion. Emotionalität verspür ich auch an Stellen an denen es gewollt ist und so viele Widersprüche seh ich eigentlich nicht. Und auch hier schau ich eben nur die Langfassungen weil die nochmal einiges rausholen. Vergleichsweise fand ich etwa den Warcraft Film schwächer, der hatte zwar auch einige gute Effekte und manches vom Schauspiel war auch gut. Aber andere Schauspielleistungen waren doch sehr schwach und das Worldbuilding hat nicht sehr gut funktioniert.

Thor 3 scheint mir ein Fall wie "The L[zensiert]i" zu sein. Vielleicht nicht ganz so verbissen und verbittert, aber ähnlich gespalten. Ich denke, ich kann da bei dir nichts mehr ändern. Aber die erwähnte Generalüberhoung war in meinen Augen richtig und nötig, da Thor der mit Abstand langweiligste und uninteressanteste Hauptavenger (der eigene Filme erhält) war. Und den häufig gehörten Vorwurf, es sei zur kindischen Persiflage verkommen, kann ich nicht teilen. Natürlich ist es kein gigantisch-finsteres episches Sci-Fantasy Abenteuer, aber die grelle Optik und der Humor stehen, wie ich finde, keineswegs im Widersprüch zur eigentlichen Geschichte, die weitaus komplexer, vielschichtiger und auch ernster ist, als sie den Anschein erweckt. Da steckt für mich mehr hinter als z.B. bei "Civil War" oder "Winter Soldier".
Ein Fall wie was? Also als langweilig hab ich Thor vorher nicht empfunden. Die Story von Thor 3 mag vielleicht im Kern ernster sein aber wenn der krasse, platte und infantile Humor alles überlagert braucht man sich nicht wundern wenn das bei vielen nicht ankommt. Der Humor ist halt wirklich richtig schlecht wie ich finde, mir ist da kaum ein Lacher ausgekommen. Scary Movie und co. sind da wirklich nicht mehr weit weg. Also das steht dann schon im krassen Gegensatz. So wie du findest dass Tierwesen kaum Humor hatte ist Thor 3 ein Paradebeispiel dafür wie man es quietschbunt und mit viel zu vielen flachen und eigentlich nicht so lustige Witzen und Onelinern total übertreiben kann und das ganze in einen Kindergarten verwandelt. Von irgendeiner Spannung war dann so wie so gar keine Spur mehr. :facepalm: Und das mit Hela wirkt irgendwie auch unschlüssig, außer Thors Eltern konnte sich nicht ein einziger Asgardier an sie erinnern?

Und noch ein paar abschließende Worte zu Tierwesen 2:
Natürlich ist Humor nicht zwingend notwendig. Aber Teil 1 hatte Humor. Die Potters hatten Humor. Und Tierwesen 2 hat es auch zumindest versucht. Zaghaft. Aber es ist halt gescheitert. Und wenn die Handlung schon grundsätzlich nicht funktioniert, wenn es weder als Thriller, als Fantasy Abenteuer, noch als düsteres Drama funktioniert, ist etwas komödantische Unterhaltung eben der letzte Strohhalm. Und auch daran ist der Film gescheitert. Der Humor hätte keine Spannung untergraben, denn es gab keine Spannung, nur konfuses Plotting, saumäßiges World Building und seltsame Twists.

Aber ja, die Rückkehr von Steve Kloves ist ein kleiner Hoffnungsschimmer. Ich finde, sämtliche Potter Filme verkaufen sich unter Wert. Aber die beiden Tierwesen Filme haben noch einmal unterstrichen, wie gut man es mit der ordentlichen Grundqualität der Hauptreihe hatte. Fragt sich nur, ob der Tierwesen-Karren nicht vielleicht unrettbar tief im Dreck festsitzt, dass auch ein Steve Kloves ihn nicht wieder herausbekommt.
Also als Fantasy Abenteuer funktioniert er schon und ich begrüße es auch dass er düsterer als der Vorgänger ist. Und das Thema Verlust und/oder Reue zieht sich eigentlich durch die meisten Figuren durch. Also so mies find ich den wirklich nicht.
 
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TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Zu den Hobbit-Filmen: Ja ich kann denen mittlerweile auch einiges abgewinnen, was aber auch am Genre liegt, wo der immernoch gut ist und es kaum Alternativen im Kino gibt/gab. Die stinken erst ab, wenn man sie mit den LORD OF THE RINGS-Filmen vergleicht. :shrug:
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Äh wir reden hier immer noch von einem Effektefilm dessen Skript sonst eh zum Vergessen ist und der ein riesiges Budget hatte. Das hat nichts mit irgendwelchen Stileinflüssen zu tun wenn der vorherige Godzilla Film der fünf Jahre älter ist durchgehend sehr gute Effekte hat. Bei Godzilla 2 wurde da einfach gepatzt. Das fällt schon auf wenn man Mothra das erste Mal sieht oder wenn Godzilla das erste mal auf Ghidora trifft. Das sauft im wahrsten Sinne des Wortes gegen das erste Treffen von Godzilla und dem Muto ab. Wenn das der tricktechnische Standard unserer Tage ist, dann ist die Messlatte seit zB. Avatar aber ziemlich gefallen. Selbst die großteils fürchterlichen Transformers Fortsetzungen hatten zumindest immer ganz tolle Effekte, das heißt etwas.
Auch ein effektlastiger Monsterfilm darf ein gutes Script haben. Das muss kein hochkomplexes Wasauchimmer sein, aber auch Action und Zerstörung machen innerhalb einer guten Dramaturgie und mit spannenden Figuren mehr Spaß. Und "Godzilla 2" ist sicherlich weder beim Script noch bei den Effekten wirklich gut. Aber eben in meinen Augen auch nicht so nennenswert schlecht. Enttäuschend, ja. Aber nicht katastrophal schlecht.

Und die "Transformers" Filme sind in Sachen Effekten nicht der Standard. Es ist bei der Beurteilung der Effekte irrelevant, wie gut die Filme als Geschichte sind, die Effekte gehören in allen bisherigen Teilen zur Oberklasse der jeweiligen Zeiträume. (Und "Avatar" war eine Revolution. Natürlich stinken noch immer die meisten Filme dagegen ab.) Die Vergleichsfilme für den Effektstandard sind die Rampages, Skyscrapers, Turtles, Pacific Rims und Jumanjis dieser Welt. Oder die meisten Superheldenfilme. Auch die Marvels sind nicht immer makellos.
Aber Stileinflüsse... doch, das spielt eine Rolle. Denn jede Entscheidung ist davon beeinflusst. Szenen in Dunkelheit, mit viel oder wenig Nebel, Schutt und Staub, die Einstellungsgröße, die Perspektive, der Schnitt - das alles sind nicht zuletzt Stilfragen und sie beeinflussen nicht zuletzt auch, wie Spezialeffekte verwendet werden und aussehen. (Und ich halte den ersten neuen US-Godzilla für einen der besten Blockbuster der letzten Jahre. Und ja, dessen Effekte sind besser als die in G2. Aber auch hier; Stileinflüsse: "King of the Monsters" wollte mehr, sah sich als Antwort auf die visuelle Zurückhaltung des ersten Teils. Der erste Teil hatte "nur" drei, vier wirklich große Szenen, in die dann aber auch alles reingelegt wurde. Das wurde dann zusätzlich durch Stilentscheidungen wie Komposition, Perspektive (z.B. die Flughafenszene), Helligkeit und Shot-Länge beeinflusst.)

(Den "Warcraft" Film fand ich übrigens auch nicht besonders gut.)

Also so mies find ich den wirklich nicht.
Ist mir zu Ohren gekommen. Ich mag ihn eben nicht. Überhaupt nicht. Beides ist natürlich erlaubt. Daher denke ich, dass wir unseren kleinen OT-Ausflug an dieser Stelle beenden bzw. vertagen. Als Demonstration unterschiedlicher Seheindrücke war das doch ganz nett. :smile:
 
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