Portal to Hell - Lovecraft mit Roddy Piper

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Aufgrund einer Vorliebe für H.P. Lovecrafts Geschichten wollen Regisseur Vivieno Caldinelli und Drehbuchschreiber Matt Watts eine durch Lovecraft inspirierte Horrorkomödie drehen.

Zur Story
Roddy Piper soll hierin Jack spielen. Einen einfachen Mann mit einfachen Bedürfnissen. Meistens möchte er nur allein gelassen werden, damit er sein Buch lesen kann. Es ist ein gutes Buch und er mag es....zumindest würde er es mögen, wenn die Mieter des Gebäudes, das er verwaltet nicht so verdammt hilfsbedürftig wären. Und es geht nicht nur um durchgebrannte Sicherungen und verstopfte Toilettem.
Als der Strom ausfällt, sind die Übeltäter ein paar Cthulhu anbetende Mieter, die ein Tor zur Dämonenstadt R'lyeh öffnen wollen.

Zählt das als Gebäudeinstandhaltung? Steht die Bekämpfung von Übernatürlichem Teil von Jacks Jobbeschreibung? Vielleicht nicht, aber wenn Jack das Tor nicht schließen kann, wird das Gebäude - sehen wir's doch wie es ist - die ganze Welt ganz schön angeschissen sein.


Als ausführende Produzenten sind Todd Brown und Andrew Rosen sowie der FX Fachmann Steven Kostanski mit an Bord. Der Soundtrack wird von der Gruppe Voyag3r beigesteuert.

Das ganze befindet sich derzeit in einer crowdfunded Phase, mit der ein Kurzfilm realisiert werden soll, der so erstaunlich werden soll, dass man (hiermit dürften vor allem Geldgeber gemeint sein) sich einem Spielfilm nicht verweigern kann.

Quelle: shocktillyoudrop
Und hier kann man noch etwas mehr Details nachlesen.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Mhh...schwierige Sache! Diese lustigen Projekte, wie zuletzt "WolfCop", waren allesamt nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Auch das Casting von Roddy Piper ist jetzt nichts, was mich wirklich übermäßig begeistern kann. Er ist cool und hat's auch wahrscheinlich noch im Alter drauf, aber, naja, ich weiß ja nicht... :confused:

Andere Sache ist, dass ich dieses ständige Rumgetrappel auf den Ideen von Lovecraft als etwas nervtötend empfinde. Gerade, weil die Geschichten sehr tief in ihrer geschriebenen Natur verwurzelt sind und die Leerstellen als Horror-Stilmittel benutzen. Finde es daher schade, dass so viele Leute sich auf diese Stories stürzen, wobei nur sehr, sehr wenige wirklich annehmbar verfilmbar sind, u.A. "Die Berge des Wahnsinns".​
 

Edgecrusher

New Member
TheReelGuy schrieb:
Andere Sache ist, dass ich dieses ständige Rumgetrappel auf den Ideen von Lovecraft als etwas nervtötend empfinde. Gerade, weil die Geschichten sehr tief in ihrer geschriebenen Natur verwurzelt sind und die Leerstellen als Horror-Stilmittel benutzen. Finde es daher schade, dass so viele Leute sich auf diese Stories stürzen, wobei nur sehr, sehr wenige wirklich annehmbar verfilmbar sind, u.A. "Die Berge des Wahnsinns".
H.P. Lovecraft gehört nunmal zu den populärsten Horror-Autoren momentan. Aber ich lese auch lieber Lovecraft, als dass ich Verfilmungen einer seiner zahlreichen (Kurz-)Geschichten anschaue. Wenn man sich das mal so durchliest ist es schon krass, wie viele Leute sich an einer Lovecraft-Verfilmung versuchen (meist Kurzfilme oder Low-Budget). Es gibt aber auch ein paar positive Beispiele, wie zum Beispiel Re-Animator, Die Saat des Bösen, Dagon und Necronomicon. Neben "Die Berge des Wahnsinns" halte ich auch "Schatten über Innsmouth" für annehmbar verfilmbar, glaube allerdings nicht, dass da noch was kommt :unsure:

Kann dir aber nur zustimmen, bei einer "seriöseren" Verfilmung wäre mein Zuspruch und meine Vorfreude um ein immenses größer.
 
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