Predator: Badlands ~ neuer Predator von Trachtenberg

Dwight

Charged and Cranked
Könnte mir vorstellen, dass die Mund zu Mund Propaganda doch positiver ausfallen könnte und der tatsächlich auf lange Sicht finanziell ganz ordentlich ankommt. Der Start sieht ja schonmal ganz gut aus.
 

Ormau

Well-Known Member
Mir hat er überraschend SEHR gut gefallen. Mochte das Predator Design nicht so sehr, als ich den Trailer gesehen habe. Dachte es wirkt zu Menschlich... aber im Film stört es keineswegs, es hilft eher die Emotionen noch besser zu vermitteln, was den Charakter "Dek" schneller sympathisch macht. Elle Fanning ist nettes Beiwerk.

Eigener Score. Effekte nicht überladen.... Kein Sinnlos OverTheTop. Die Story (wie schon bei PRAY) minimalistisch und einfach gehalten.

Ja, davon kann ich mir noch viele weitere Filme vorstellen. Mit Predator: Killer of Killers konnte ich garnichts anfangen.

Hier gebe ich 8/10
 

Deathrider

The Dude
Mir hat er überraschend SEHR gut gefallen. Mochte das Predator Design nicht so sehr, als ich den Trailer gesehen habe. Dachte es wirkt zu Menschlich... aber im Film stört es keineswegs, es hilft eher die Emotionen noch besser zu vermitteln, was den Charakter "Dek" schneller sympathisch macht. Elle Fanning ist nettes Beiwerk.

Eigener Score. Effekte nicht überladen.... Kein Sinnlos OverTheTop. Die Story (wie schon bei PRAY) minimalistisch und einfach gehalten.

Ja, davon kann ich mir noch viele weitere Filme vorstellen. Mit Predator: Killer of Killers konnte ich garnichts anfangen.

Hier gebe ich 8/10
Sold! Btw Killer of Killers fand ich insgesamt auch mies.
 

Primetime

Well-Known Member
Sorry, aber...


Wen die Entmystifizierung und Vermenschlichung der Predator nicht stört, der könnte Spaß an diesem knackigen 107-Minüter haben. Bei mir ist das so: Selbst wenn ich versuche, den Klassiker von '87 auszublenden, will sich keine große Begeisterung bei mir einstellen. Die kahlen, farblosen Bilder schwanken irgendwo zwischen bekannt und abgeschmackt, eine Melange aus modernem Star Wars und Star Trek, ein bisschen Herr der Ringe-Landschaft mit reingemischt. Die Action ist kompetent umgesetzt, der locker-leichte Ton lässt aber niemals echte Spannung aufkommen. Die Figuren bieten nichts außergewöhnliches, stören aber auch nicht. Alles irgendwie angenehm genug, dass man nicht verärgert den Kinosaal verlässt, gleichzeitig nichts innovatives, um die nächste Stufe zu erreichen. "Jetzt mal aus der Sicht des Predator" als Konzept alleine reicht da nicht.
 

Mr.Anderson

Kleriker
es hilft eher die Emotionen noch besser zu vermitteln, was den Charakter "Dek" schneller sympathisch macht.
Genau darum interessiert mich der Film nur sehr wenig. Ich will keinen sympathischen Predator mit Gefühlen. Ich will einen brutalen, berechnenden Jäger. Ich will auch kein sympathisches Alien! Will das einer sehen?
 

Dr Knobel

Sie nannten ihn Aufsteiger
Genau darum interessiert mich der Film nur sehr wenig. Ich will keinen sympathischen Predator mit Gefühlen. Ich will einen brutalen, berechnenden Jäger. Ich will auch kein sympathisches Alien! Will das einer sehen?
Das ist die Basis der ersten beiden Filme (Über den Rest bitte den Mantel des Vergessens) und der Kern der Figur. Deswegen reizt mich der Film auch überhaupt nicht, seitdem ich den Trailer gesehen habe. Ich mag meine Meinung ändern, wenn ich ihn mal zu Hause sehe, mag sein, aber ins Kino gehe ich dafür definitiv nicht. Vielleicht müssen wir aber akzeptieren, @Mr.Anderson , das dieser Ansatz heute einfach nicht mehr gefragt ist. Ich bezweifle das, aber die bisherigen (!) Zahlen sprechen da eine deutliche Sprache.
 

Deathrider

The Dude
Vielleicht müssen wir aber akzeptieren, @Mr.Anderson , das dieser Ansatz heute einfach nicht mehr gefragt ist. Ich bezweifle das, aber die bisherigen (!) Zahlen sprechen da eine deutliche Sprache.
Ach, man muss doch nicht immer das Lied des Untergangs des Abendlandes singen, weil jemand einen anderen Ansatz ausprobiert und das ankommt. Klassische Monsterfilme funktionieren noch immer.

Ich wette, bevor Disney involviert war, hätte man als alteingesessener Fan den Ansatz regelrecht gefeiert. Ich kann mich da noch an interessante Diskussionen zu dem Thema erinnern. Bin echt versucht, da mal zu kramen. Wäre bestimmt spannend zu lesen. Allein die Zeit gibt es nicht her grade.
 

Dr Knobel

Sie nannten ihn Aufsteiger
Wieso denn "Untergang des Abendlandes"? Wo liest Du denn das genau raus?
Es ist einfach nicht das, was ich von einem Predator-Film erwarte und sehen möchte. Das hat auch nix mit Disney zu tun, dann würde ich ja alles ablehnen, was der Maus-Konzern macht - und das tue ich nicht. Einen unterschwelligen Vorbehalt gegen den Maus-Konzern als etwaige Erklärung für meine "Ablehnung" zu ziehen, ist dann schon sehr an den Haaren herbeigezogen, zumindest in dem Fall. Wie sonst erklärst Du Dir, dass ich z.B. PREY trotz einiger Schwächen mochte? Ungeachtet der Tatsache, dass Disney viel, viel, viel Scheiße baut und es mit erstaunlicher Treffsicherheit schafft, Fans eines Franchises komplett vors Schienbein zu treten, hat das mit Disney rein gar nichts zu tun. Für mich ist das - auf Basis dessen, was ich gesehen und gehört habe, und das mag sich ja ändern, wenn ich den Film gesehen habe - nichts, was ich sehen möchte.

Es mag aber doch sein, dass ein von mir favorisierter Ansatz auch gar nicht mehr bei der breiten Masse ankommen mag, kann ja sein. Und die bisherigen (!) Zahlen und das bisherige (!) Echo fallen doch gut aus, also stellt es ja ein gewisses Publikum zufrieden, und das ist doch völlig okay. Für mich entfernt sich das jedoch zu stark, und das brauche ich weder bei PREDATOR noch bei anderen Franchises. Das hat aber nix mit dem Lied vom "Untergang des Abendlandes", sondern mit meiner Erwartungshaltung zu tun. Die muss nicht bedient werden, klar. Ist auch nicht schlimm. Ich muss es aber auch nicht abfeiern.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Es mag aber doch sein, dass ein von mir favorisierter Ansatz auch gar nicht mehr bei der breiten Masse ankommen mag, kann ja sein.
An der Stelle sehe ich einen kleinen Vorteil von KI.
Was die Masse nicht interessiert und deshalb nicht von den Studios gedreht wird, wird dann vielleicht von dem einen oder anderen "Alt-Fan" per KI generiert (was beim aktuellen KI-Stand auf 90-12 Minuten vermutlich noch nicht so gut aussehen würde; bzw. unabhängig davon im Einzelfall wegen der Ansichten des jeweiligen Fans).
 

jimbo

Bitte nicht spoilern!
Teammitglied
Ich wette, bevor Disney involviert war, hätte man als alteingesessener Fan den Ansatz regelrecht gefeiert. Ich kann mich da noch an interessante Diskussionen zu dem Thema erinnern. Bin echt versucht, da mal zu kramen. Wäre bestimmt spannend zu lesen. Allein die Zeit gibt es nicht her grade.
Ob da ne KI helfen könnte
 

jimbo

Bitte nicht spoilern!
Teammitglied
Der Film ist nichts für Leute die ungerne Untertitel lesen.

Nur lesen wenn man den Film schon gesehen hat. Das spoilert quasi den ganzen Film.
The Power of Friendship.
Guardians of the Galaxy from another Mother.

Der Anfang vom Film ist sehr wenig ausgeleuchet und der Endkampf auf Genna auch. Aber sowas macht das CGI günstiger.

Der Film geht wirklich in eine ander Richtung als man das von den anderen Yautjas kennt.

Das CGI ist meistens gut. Und das richtig gute CGI sieht man wahrscheinlich gar nicht.

Hatte Deks Bruder auch Haare direkt auf dem Kopf? Ich meine schon. Oder nicht?

Ich fand den Film nie langweilig.

Das Monster, welches es zu jagen gilt finde ich ganz nice, aber ich frage mich wo es die Energie hernimmt um sich so schnell zu regenieren. Denke da aber nicht weiter drüber nach.

Der Sound haut ab und an rein.

Ich finde es gut, dass es im Film so wenige Menschen gibt und die Hauptfigur kein Mensch ist und auch kein deutsch spricht. Das öffnet den Weg für Aliens als Hauptdarstellern in Star Wars und sonst wo.

Der Planet ist abwechslungsreich.

Ich frage mich ob man nicht den Humor im Film hätte streichen sollen.

7/10
 

jimbo

Bitte nicht spoilern!
Teammitglied
eine Melange aus modernem Star Wars und Star Trek, ein bisschen Herr der Ringe-Landschaft mit reingemischt.
Noch mehr Landschaften hätten mich nicht gestört. Man konnte zwar erahnen was CGI ist, aber trotzdem schöne Bilder wenn auch nie so weit "rausgezoomt"wir bei Herr der Ringe.

Eigener Score. Effekte nicht überladen.... Kein Sinnlos OverTheTop. Die Story (wie schon bei PRAY) minimalistisch und einfach gehalten.
Dem stimme ich zu. Beim Score weiß ich es nicht so genau aber der hat nie geschadet und es gab keine Lieder aus unserer echten Welt. Also kein Hip-Hop, Rap usw.

Falls man den Film nicht streicht sind Yautjas jetzt in einer Welt mit den Xenomorphen. Falls sie es nicht schon längst waren.

Der Film ist woke.
Spoiler nur anklicken wenn man den Film gesehen hat oder sich den Film versauen will. Dek arbeitet mit diversen Geschlechtern und Wesen zusammen und die stammen nicht mal alle vom Heimatplaneten der Yautja. Yautja Prime.

Edit:
Mir gefällt die Frisur von Dek nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dwight

Charged and Cranked
Übrigens hat Dan Trachtenberg in einem Interview bestätigt, dass sich er, Fede Alvarez und auch Noah Hawley alle ihre Ideen präsentieren, um sich nicht auf die Füße zu treten. Zeitlich ordnet Trachtenberg Badlands übrigens NACH Alien Resurrection ein. Also ist Badlands der am weitesten in der Zukunft spielende Film aus dem Alien/Predator Universum
 
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