Red Dead Redemption 2 (ist jetzt raus!!)

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Mal eine Frage zu der Mission im 2. Kapitel, wo man zu Javier Escuella nach Blackwater muss:
Wie schafft man es zu ihm, ohne vorher von drölfzigtausend Staatsdienern erschossen zu werden?
 

Revolvermann

Well-Known Member
Weiß gerade gar nicht mehr wie die Mission ablief. Weiß nur noch dass ich ein paar Mal nach Blackwater reingeritten bin und direkt erschossen wurde. Man muss aber etwas abseits der Wege bleiben und seine Kumpanen auf dem Hügel bei der Stadt treffen. Aber vielleicht hast du das bereits gemacht.
 

Mr.Anderson

Kleriker
Manny schrieb:
Mal eine Frage zu der Mission im 2. Kapitel, wo man zu Javier Escuella nach Blackwater muss:
Wie schafft man es zu ihm, ohne vorher von drölfzigtausend Staatsdienern erschossen zu werden?
Vor Blackwater gibt es einen Fluss. Auf der sicheren Seite mit flachen Ufer, auf der Blackwaterseite mit Steilhang. Reite ziemlich bis zum Ende des Flußes und reite dann einfach auf die andere Seite. Im Steilhang gibt es einen schmalen Weg den du mit dem Pferd nehmen kannst. Dann sind es nur noch ein paar Meter geradeaus zu deinen Leuten. Bis dahin wurde keine einzige Kugel ausgetauscht und die Mission kann starten! Und jaaaaa, auf die Idee bin ich von ganz allein gekommen! :biggrin:
 

Scofield

Fringe Division
Schon jemand Red Dead Online am zoggen?

Der Online Modus ist mal wieder genau das was ich befürchtet habe. Relativ schlechte 1 zu 1 Kopie von GTA Online.

Die Missionen können alle nur im Match Making gespielt werden , ständig Trolls in den Free Roam Lobbys , wiederholende Aufgaben

Mann Mann der MP ist doch wieder mal zum kotzen. Wieso konnte man da nicht mal was neues machen. Habe bis jetzt 3 Stunden gespielt und bin schon soo extrem gelangweilt und genervt.

Typisches Beispiel:
Bin in Armadillo und kaufe dort neue Munition für meine Waffen. Nach meinem Einkauf verlasse ich den Laden in Ruhe und möchte rüber in den Saloon. Auf einmal kommt einer auf mich zu , gibt mir einen Kopfschuss mit seinem Carabiner und Teabeaged mich.
Da kommt doch kein Wild West Feeling auf :crying:
 

TheReelGuy

Well-Known Member
"Red Dead Online" ist schon etwas buggy und auch die Amok-Cowboys sind jetzt am Anfang noch echt störend, aber ich hatte jetzt schon zwei fantastische Magic Moments:

- Ich habe mir eine Schießerei in der Wildnis geliefert. Der unbekannte Schütze und ich haben hinter Bäumen gelehnt, während wir Kugeln ausgetauscht haben. Es war unglaublich spannend, weil wir beide nicht volles Risiko gehen wollten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er dann ohne Waffe hinter seinem Baum hervor und trat auf die Lichtung zwischen uns. Ich habe dann auch erstmal die Flinte geschultert und bin ihm entgegengelaufen. Auf der Lichtung haben wir uns kurz zugenickt, unsere Pferde gerufen und sind in verschiedene Richtungen geritten.

- Während einer Runde dieses Team-Deathmatch-Modus sind ein Teamkamerade und ich weit in das feindliche Gebiet vorgestoßen und waren so unterlegen, dass wir hinter einigen Kisten Schutz gesucht haben. Die Kugeln flogen uns um die Ohren. Als unsere Angreifer dann quasi alle zeitgleich nachladen mussten, kamen wir beide aus der Deckung und haben alle Angreifer in einem glorreichen Bleiregen zur Strecke gebracht. EIn "Schießerei"-Emote später, war dann auch das restliche Team bei uns und wir haben die Runde gewonnen.​
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Hat es noch wer gehabt, dass sich in Kapitel 3 in der Mission,
in der man die Tabak-Felder abbrennt (in der Szene, wo Arthur sich in der Kutsche versteckt)
zwar die Lippen von Arthur bewegen, man aber nichts hört?
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
So. gestern dann auch fertig geworden und nun mal meine 2 Cents (das könnte jetzt etwas länger werden).

Zuallererst mal das wichtigste: Das Spiel ist verdammt gut und hat seine Nominierung zum Spiel des Jahres mehr als verdient.
Dafür sorgt vor allem die weit überwiegend gute Handlung. Dazu später mehr.

Steuerung
Was die Steuerung angeht, so habe ich im trophies-forum so einige Beschwerden gelesen (hier auch ein paar). Selbst sehe da kaum Grund mich zu Beschweren. Sicher habe ich auch ein oder zwei Mal meine Waffe gezogen oder gar auf jemanden geschossen, obwohl ich einfach nur reden wollte (und einmal als ich den Kräutertypen getroffen habe, habe ich in der Nähe seines Pferdes versehentlich Dreieck gedrückt, wollte das Aufsteigen auf sein Pferd verhindern, in dem ich Kreis drücke und hab dadurch das Pferd geschlagen, so dass der Kräutertyp aus Angst auf sein Pferd gestiegen und weggeritten ist), aber eigentlich hat mich bei der Steuerung nur eines etwas mehr gestört und zwar, dass man meistens nur die Wahl zwischen dem Schleichgang und rennen hat. Den schnellen Gang, den man im Camp einlegen konnte, hätte ich gerne als zusätzliche Option gehabt.

Jagen
Habe ich hier im Vergleich zum Vorgänger deutlich weniger gemacht. Zum einen, weil es zum Geld verdienen hier (zumindest gefühlt) weniger notwendig war als im ersten Teil und zum anderen weil mir a) Equipment fehlte (keine vergifteten Pfeile), b) wegen diesem 3 Sterne Gedöns und c) mir einfach die Geduld fehlte, auch den kleinsten der kleinen Tiere hinterher zu jagen. Braucht ja alles seine Zeit.


Herausforderungen und Fremde Personen
Entweder sind die Herausforderung schwerer geworden oder ich habe nicht mehr die Geduld wie früher. Jedenfalls bin ich bei keinen der Herausforderungen allzuweit gekommen und verspüre auch nicht so recht die Lust, mich da sonst wie anzustrengen. Hierzu mal ein paar Beispiele.
Beispiel 1:Kräuter sammeln. Ich habe 3 von 4 Beerenarten gesammelt und gegessen. Welche das genau waren, kann man im Nachhinein nicht überprüfen, so dass ich nicht mal gezielt nach der einen fehlenden Beerenart suchen kann, um sich danach um die weiteren Kräutersammel-Herausforderungen kümmern zu können. Da geht die Motivation irgendwie flöten.
Beispiel 2: Ich habe den Schatz der Jack-Hall-Bande und müsste nun eine neue Schatzkarte finden. Aber wo, wenn nicht dem Schatzsucher stehlen, der andauernd abhaut, wenn man ihm an einem seiner Aussichtspunkte begegnet.
Beispiel 3: Nun müsste ich als nächstes 5 Vögel vom fahrenden Zug aus erschießen. Aber leider kommen schnell Gesetzeshüter angerannt und man handelt sich jedes Mal ein Kopfgeld ein, wenn man erstmal anfängt, in die Luft zu ballern.

Gab ja so manche nette/witzige Geschichte mit den fremden Personen (wie z. B. die um Charles Châtenay oder Jim "Boy" Calloway).
Auf der anderen Seite habe ich nicht eine Felsschnitzerei gefunden und nur 2 von 30 Dinosaurierknochen. Wieder etwas, was so ein bisschen die Motivation nimmt, ewig durch die Gegend zu reiten. Und dass sage ich als jemand, der nicht einmal die Schnellreise genutzt oder auch nur eine Kutsche genommen hat.


Zurück zur Handlung:
Bis zum Ende von Kapitel 6 gibt es von meiner Seite nichts auszusetzen.
Besonders hat mir gefallen, wie nach den Toden von Sean, Lenny und Hosea in den früheren Kapiteln im 6. Kapitel die Gruppe immer kleiner wird (erst wird Strauss von Arthur davon gejagt, dann bekommt Trelawny von ihm das OK, sich aus dem Staub zu machen, danach macht sich der Reverend davon, als nächstes sind mit Mary-Beth, Karen, Pearson und Uncle gleich 4 abgehauen und schließlich die Entführung von Abigail und Tilly, die mit Jack davon reitet) Einfach großartig.
Genauso toll: Wie Arthur im späteren Spielverlauf immer mehr und mehr an Dutch zweifelt und dabei auch nicht der einzige ist.
Auch die beiden Epilog Kapitel waren bis auf den Schluss ziemlich gut gemacht.
Die Aufgaben auf der Pronghorn-Ranch, der Aufbau der eigenen Farm sowie die Missionen mit Jack sind für sich eher langweilig. Das Gameplay wird durch die action-/schusswechselreichen Missionen mit Sadie aber soweit aufgelockert, dass sie irgendwie überwiegend doch ganz nett sind.

Fiiinaaaleee (Oho)
Was mich am Schluss vom 6. Kapitel und 2. Epilog Kapitel gestört hat
Da hasst man Micah schon so ziemlich von Beginn an und dann darf man ihn mit Arthur noch nicht mal über den Haufen ballern. Und als würde das noch nicht reichen, darf man sich von Micah sogar noch vermöbeln lassen. Ja ok, Arthur hat Tuberkulose und ist dadurch geschwächt. Aber hätten sie ihn den Kampf nicht gewinnen (bzw. ihn Micah in einem Duell nicht anschießen) lassen können. Anschließend hätte ja Dutch (ggf. mit Bill und Javier) hinter Arthur stehen und ihm einen Schuss verpassen (oder ihn auch einfach nur niederschlagen) können. Dann wäre auch der Schluss des 2. Epilogs logischer gewesen.
Wenigstens konnte Arthur noch einen schönen Sonnenaufgang sehen. Und John, Abigail und Jack retten.

Ich hatte ja schon gedacht, dass man in den Epilogen Sadie spielen würde. Hätte mir gut gefallen. Nun wollte Rockstar aber lieber einen runden Übergang zu RDR. Auch ok. War wie gesagt insgesamt auch gut gemacht. Aber...ernsthaft? Am Ende des 6. Kapitels scheint Dutch Arthur zu glauben und sich schließlich von Micah abzuwenden und dann hockt er da auf dem Berg mit Micah zusammen rum? Irgendwie nicht wirklich glaubwürdig. Und dann.....ein kurzer Wortwechsel und er schießt auch Micah? Ich fand jetzt nicht, dass John derart überzeugendes gesagt hat. Wenigstens konnte man Micah dann den Rest geben.

Im Abspann dann schön, dass man zu den meisten überlebenden sieht, wie es weitergeht. Aber was ist mit Trelawny? Was ist mit dem Reverend (ok, zu dem konnte man glaube ich was in der Zeitung lesen)? Und was ist mit Karen? Und wieso wurde bei der nicht mal von irgendwem erwähnt, dass sie sich von der Bande abgesetzt hat? Strauss schmeißt man raus. Bei Trelawny ist man dabei, wie er geht. Bei Pearson, Uncle und Mary Beth wurde erwähnt, dass sie abgehauen sind. Aber Karen ist weg und keiner sagt was dazu. Oder hab ich das nur irgendwie verpasst?

Ach....schließlich noch was zur Musik: Ein paar gute Stücke hatte das Spiel ja. Z.B. als Arthur am Ende des 6. Kapitels ins Camp reitet (wobei das ohne den Gesang sicher noch besser gewesen wäre). Oder das rein instrumentale Stück in der letzten Mission des 2. Epilogs. Für die Situation auch in Ordnung fand ich das Lied während des Hausbaus. Ein tonal ähnliches Stück an früherer Stelle gefiel mir dagegen gar nicht. Und das Stück am Anfang des 5. Kapitels kam mir geradezu wie ein schlechter Versuch vor, den genialen Einritt in Mexiko in RDR 1 zu wiederholen (das finde ich im Übrigen immer noch am besten - beide RDR Spiele zusammengenommen).

Alles in allem sage ich mal 8,5/10 Massenschießereien (es wurde länger).

P.S. Nach diesem Spiel will ich jetzt eine Westernserie mit 5-6 Staffeln, in der es um eine ähnlich große Bande geht.
Am Anfang mit einem ähnlich derben Rückschlag. Dann schlagen sie sich weiter durch und verlieren von Staffel zu Staffel immer ein paar Leute (hier dann aber bitte max. eine/r, die/der sich absetzt - alle anderen können ruhig draufgehen). In der letzten Staffel wären sie dann nur noch zu siebt oder so und würden bei einem letzten großen Raub nach und nach draufgehen. Und damit das nicht nur eine Kopie wäre müssten die Figuren natürlich anders sein. Vor allem nicht wieder ein völlig egoistischer Bandenchef, der alle anderen nur für seine Zwecke nutzt. Lieber einen, der wirklich das richtige für das Überleben der Bande tun will und dabei einfach nur schlechte Entscheidungen trifft/ Pech hat.
 

McKenzie

Unchained
Bin bei der Story erst etwa bei der Hälfte, bisher finde ich es so detailreich und schön gestaltet wie erhofft. Ich hab nur einen Kritikpunkt, der ist aber für mich nicht ganz unwesentlich - Das Spiel ist viel zu leicht. Kaum eine Schießerei, wo man tatsächlich in Lebengefahr schwebt, man schleppt ohnehin immer 20.000 Tonics und Fressalien rum, die einen sofort wieder heilen. Was oft nicht mal nötig ist, weil die Lebensenergie eh von allein schon sehr lange hält, und Dead Eye hat man ja auch noch. Und dabei spiele ich mit manuellem Zielen (und bin jetzt definitiv nicht der größte Controller-Schütze unter der Sonne) und nicht dem von Haus aus eingestellten Aimbot...wie leicht muss es mit dem erst sein? Das ganze ich halt deshalb störend, weil all diese Health Tonics oft Belohnungen für Aufgaben sind - So eine Belohnung ist aber halt kein Anreiz, wenn mein Inventar eh schon so voll mit unbenutzten Tonics ist, das ich keine neuen aufnehmen kann. :/

Anonsten wie gesagt tolles Spiel, aber da ist halt schon ein wenig demotivierend.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich spiele mit Aimbot unf find's gut. Immerhin spielt man einen Revolverhelden. Der sollte so gut schießen können, dass man gar nicht mehr groß zielen muss. Draufgegangen bin ich in Schießereien dennoch einige Male. Ohne Aimbot wäre das sehr frustrierend gewesen.

Ich spiele Videospiele allerdings auch mehr wegen der Unterhaltung denn der Herausforderung.
 

McKenzie

Unchained
Jo, das soll jetzt auch nicht gegen Spieler gehen, die den Aimbot nutzen, ist ja immerhin vom Spiel so gedacht. Aber für mich macht die Herausforderung halt einen guten Teil der Unterhaltung aus..und da ist es einfach ein bissl schade, dass man so einfachen Zugang zu all den Health Cures hat, dass es gar nicht mehr interessant ist wenn man dann mit welchen belohnt wird. Ich hab noch nie irgendwelche heilenden Tonics selber kaufen oder craften müssen, alles immer schon durchs looten voll aufgestockt. Das einzige was ich im General Store gekauft hab war die Kaffeemaschine, welche ich eh nicht benutze, weil überflüssig.
 

Presko

Well-Known Member
Ich bleibe dabei: Einfach der Hammer! Ich meine die ersten 50 Prozent der Hauptkampagne plätschert noch alles ein wenig dahin, aber danach wird die Story so richtig packend und holt einen als Spieler so richtig ab. Nicht mehr nur die Welt an und für sich ist grossartig, nun reisst einen auch die Story mit und der ganze Aufbau der Charaktere beginnt sich so richtig zu lohnen.
 

Metroplex

Well-Known Member
Ich konnte mich immer noch nicht aufraffen weiter zu spielen...
Ich habe das Spiel seit dem Release-Tag, habe da am Wochenende etwa 5 - 10 Stunden gespielt und seit da liegt es brach.
Irgendwie bin ich noch nicht motiviert die Arbeit zu investieren die ganzen Spielmechaniken zu lernen bis es denn wirklich spass macht.
 

McKenzie

Unchained
Presko schrieb:
Ich meine die ersten 50 Prozent der Hauptkampagne plätschert noch alles ein wenig dahin, aber danach wird die Story so richtig packend und holt einen als Spieler so richtig ab.
Klingt gut, ich bin ca. bei der Hälfte :squint: Find es bis jetzt auch schon gut von der Story her, aber bei Teil 1 war es ja auch so, erste Hälfte Aufbau, zweite geht ab.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Teil 1 ist bei mir schon zu lange her, um mich genau zu erinnern, aber ich würde sagen, dass man hier den Bandenmitglieder weit lieber geholfen hat als so ziemlich allen Figuren aus Teil 1 (Bonnie MacFarlane und den Sherrif mal ausgenommen). Auch das Gefühl, nicht auf sich allein gestellt zu sein, macht das Spiel besser als Teil 1.
 

Gronzilla

Active Member
Interessant, bei mir ist es wie bei Metroplex.
Das Spiel habe ich seit Wochen und bin überzeugt davon, dass es super ist.

Aber irgendwie denke ich, da wartet zu viel auf mich.
 
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