Resident Evil 6: The Final Chapter - Der Film

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied
Oh Anderson. :biggrin: Immerhin muss man ihm lassen, dass er seine Frau zu inszenieren weiß. Milla hatte offensichtlich Spaß in allen sechs Filmen und sieht auch hier wieder bestens und bestens gelaunt aus, und kein Stück gealtert, obwohl der erste Teil 15 Jahre her ist.

Wenn man Milla was abgewinnen kann, sie Salti schlagend und akimbo ballernd CGI-Monster auseinandernehmen zu sehen, liefert auch Resident Evil Teil 6 exakt das, was man bereits gewohnt ist und mag. Es ist scheinbar schier unmöglich, die beiden Vorgänger zu mögen und diesen nicht, da das neue und eventuell tatsächlich letzte Kapitel loyal bei allen aufgebrachten Werten bleibt. Das heißt auch, dass die Story von 6 mal wieder überhaupt keinen Sinn macht, vermeintlich heftige Wendungen aus der Luft gegriffen werden (gestorbener Charakter X ist wieder da, denn... sein/ihr Vorgänger war ein Klon *twist* - und so geht das laufend), das vorherige Cliffhanger-Ende ignoriert wird (nix Präsident Wesker oder Zusammenarbeit mit ihm) und diesmal sogar versucht wird, dem Gesamtbild eine Hintergrundgeschichte zu verpassen, die Alice' Schicksal endgültig erklären soll. Auch wenn es erneut völliger Blödsinn ist und mehreren vorherigen Erklärungen und vorherigem Filmgeschehen widerspricht.

Im ersten Film lernen wir, dass das Virus absichtlich freigesetzt wurde, als Alices Partner es aus dem Hive stehlen wollte. Er und sie waren als Wachleute engagiert, einen der Eingänge zu bewachen. Die Red Queen ist Antagonistin und arbeitet für Umbrella, die den Vorfall nun schnell klären wollen.

Im zweiten Film erfährt Alice, dass an von Dr Isaacs an ihr experimentiert wurde, und sie hilft dem Entwickler des T-Virus, dessen Tochter zu retten. Umbrella versucht den Vorfall zu vertuschen und nuked die Stadt. Alice stirbt bei einem Absturz, aber Isaac holt sie zurück, diesmal mit telekinetischen Kräften.

Im dritten kommt raus, dass es unzählige Klone von Alice gibt und man aus ihrem Blut ein Gegenmittel machen könnte. Alice, die übrigens von Umbrella ferngesteuert werden kann, tötet Isaacs und die Welt ist plötzlich Mad Max.

Im vierten sterben alle Klone und Wesker nimmt ihr die Superkräfte, will sie außerdem essen.

Im fünften gibt Wesker ihr die Kräfte zurück und die zwei tun sich zusammen, weil die Red Queen nun die Menschheit auslöschen will.

Jetzt im sechsten ist die Red Queen plötzlich wieder auf Alice Seite und war es angeblich immer (!), kommt das Heilmittel woanders her, ist der Erfinder des T-Virus ein anderer, ist Isaacs zurück, war er angeblich für die ursprüngliche Freisetzung verantwortlich, könnte Alice durch die Freisetzung des Heilmittels sterben. Was denn nun? :squint:

Faszinierend ist ja, dass Ali Larter hier zum 3. Mal als Claire Redfield in Erscheinung tritt, und noch immer keine identifizierbare Persönlichkeit, geschweige denn, irgendeine relevante Verbindung zu Alice aufbaut. Auch ist alles egal, selbst das Final Chapter.

Zwar gibt es ein relativ festes Ende, aber die letzten Momente sind schon so offen gelassen, dass es mit - *twist* Antagonist XY hat doch überlebt und plant neues/alles was Alice bisher über ihre Vergangenheit zu wissen schien war doch noch anders -jederzeit noch irgendwie weitergehen kann.
 

Lunas

Active Member
Was für ein wirklich abartiger Käse.......

Der Film hat Schnitte im 2.Sekunden Tempo, ich hätte mich fast angekotzt. Sogar die "ruhigen" Momente werden von permanenten Schnitten unterbrochen.

0,5/10
 
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