Resident Evil - Der Film

mailo

Keine Jugendfreigabe
Original von NeoGeo1111
Hallo also ich bin total enttäuscht von dem Film, da ich jedes Resident Evil durchgespielt habe und erfuhr das Resident Evil verfilmt wird, war ich total von den Socken. Ich habe echt mehr erwartet.
Alle die die RE-Serie durchgespielt haben, haben einfach mehr erwartet! Ich Persönlich bin ein großer Fan der Serie und hab mir wie auch bei RE sowie auch bei RE2 jeweils eine 1:1 Umsetztung gewünscht. Aber wenn man die Film nicht mit dem Game vergleicht, dann waren die schon alle beide i.O.
 

mailo

Keine Jugendfreigabe
Ich vergleiche nie eine Game Verfilmung mit einem Spiel. Demnach würde jeder Film bei mir ziemlich bescheiden abschneiden! Z.b. würden Resident Evil 1 sowie Resident Evil 2 jeweils mit 0 von 10 Punkten davon gehen, da diese Film einfach nicht das portenzial wieder gegeben was die Spiele einem geboten haben.
 

El Zo!d!

Member
seh ich auch so man kann beide filme anschauen obwohl es beim 2ten noch deftiger hätte sein dürften und die strory auch nicht grad die ausgereifteste war
 

BlackMetatron

Active Member
Okay...is nicht mehr ganz neu hier aber...

Ich als alter RESIDENT EVIL Fan der ersten Std hatte mich RIESIG gefreut als damals die ersten Berichte kamen, dass man einen Film zum Spiel machen wolle. Als dann noch die Meldung kam, dass kein geringerer als George A. Romero diesen Film machen werde, war ich hin und weg. Aber dann...

...plötzlich hiess es...kein Romero...die bereits gedrehten Szenen vom Romero seien "zu brutal" gewesen und überhaupt habe er eine Vision des Films gehabt, die sich nicht mit denen der Produzenten decken. Hallo? RESIDENT EVIL...wir sprechen von RESIDENT EVIL...das MUSS brutal sein!!! Da MÜSSEN Zombies rein!!! Da MUSS Blut fliessen!!!

Naja...dann also Anderson...und Milla Jovovich...und so gut wie kein Bezug zum Spiel. Oh Mann...ich wusste nicht ob ich heulen oder kotzen soll als ich den Film gesehen habe.

Zunächst einmal ist der Film einfach ZU sehr auf Mainstream und junges Publikum getrimmt. Das passt einfach nicht zur Thematik von RESIDENT EVIL verdammt!!! Dann fehlt so ziemlich alles, was RESIDENT EVIL ausgemacht hat...die Villa, die Eröffnungssequenz mit den Hubschraubern, der Tyrant, Wesker, Barry Burton, Jill Valentine, Chris Redfield...ALLES!! Was uns da zunächst als RESIDENT EVIL angekündigt wurde, mit Romero als Regisseur, hätte ein göttlicher Zombie-Action-Orkan werden können. Herausgekommen ist ein lauer Furz!

Also...zunächst mal...wenn man von 10 möglichen Punkten ausgeht...gibts 3 Abzug wegen zu sehr auf Teenie getrimmt...dann nochmal 4 Abzug wegen Vergewaltigung des Titels RESIDENT EVIL...und schliesslich noch 1 Abzug weil ich Milla Jovovich schon immer scheisse fand und sie in einem RESIDENT EVIL Film so deplaziert finde wie "Leatherface" bei den Muppets. Bleibt also...

2 von 10 :flop:
 

Janno

Member
Naja, immerhin hat Romero damals ein Werbeclip zum Videospiel gemacht. Ist immerhin besser als nichts :smile:
Aber von eigentlichen Film war ich auch enttäuscht...vor allem aber von der deutschen Synchro. Naja, der Film hätte ohne die Spielvorlage sicher größeren Gefallen gefunden.

Jetzt liegt meine Hoffnung auf Silent Hill
 
Die Anfangssequenz des ersten Games war um längen besser und lößte bei mir Gänsehaut aus damals. OK es ist unheimlich schwer für einen Regiesseur nach so einer beliebten Spielreihe einen angemessenen Film zu drehen.

Er war ganz ok! Die beste Szene für mich: Soldaten und der Laser im Raum.

6/10
 

Mario1980

New Member
Es hätte schön werden können. Das wohl genialste Horrorspiel von Capcom das auf der Playstation groß wurde , sollte verfilmt werden. Wer das Intro in Erinnerung hat welches einen Movie Award erhielt , der kann sich wohl im entferntesten vorstellen , welche Erwartungen die meisten Fans an das Movie schon im Vorraus stellten.

Das was mir persönlich dort präsentiert werden sollte was das schlimmste und absolut blödeste was sich jemals gesehen habe. Wer auch immer das Drehbuch schrieb hatte das Spiel wohl niemals gespielt , und dessen Hype auch nie so richtig nachvollziehen können.

Als allererstes einmal die Kritikpunkte :


Story :

Da Resident Evil erst als Comic herauskam , bevor es auf der Playstation einzug erhielt , kann ich nicht dessen Story bestätigen , aber als VIdeospiel-Verfilmung ist es eine absolute Katastrophe. Erst einmal erhalten die S.T.A.R.S. die man im ersten und dritten Teil der Videospielreihe im Kampf gegen die Zombie Herden spiel tkeinerlei erwähnung. Stattdessen bringt ein Zwischenfall im Geheimlabor in Raccoon-City namens "The Hive" eine Spezieleinheit vom Konzern Umbrella selbst auf den Plan.

Milla Jovovich alias Alice geht mit der Elitetruppe der Sache auf den Grund. Mal abgesehen davon , das man sich den Bezug zur Videospiel-Reihe mehr oder weniger selbst denken muß , und nur einige Symbole von Umbrella selbst einen Touch von diesen enthalten wird hier der Film bereits seiner Aufgabe nicht gereicht. Nun im Laufe des Filmes taucht im Labor ein Hologramm in Form einer 10 jährigen Göre auf , die immer wieder erklärt wo sie jetzt sind und was sie erwartet. Ebenfalls völlig daneben sind die farblosen Charaktere der Hauptakteure im Team von Umbrellas Spezialeinheit , die in einem Raum der sich plötzlich schließt fast alle draufgehen. Das erste Treffen mit den Zombies ist dermaßen unspektakulär und langweilig, das man fast einschläft. Um die Spannung ein wenig anzuzkurbeln befindet sich ein Verräter in ihren Reihen der mit Alice eine gefakte Ehe hat , dessen Bezug mir aber ebenfalls irgentwie verloren ging.

Nun geht es von einem Raum zum nächsten , und ab und zu tauchen mal ein paar Zombies auf. Super

Das einzigste was irgentwie noch den Film hätte retten können wäre ein guter und stilvoller Soundtrack , aber auch da versagen die Macher auf ganzer Linie. Man bringt Heavy-Metal Geplänkel bei fast allen Szenen die im Ansatz Spannung vermuten können herein, und zerstört so noch das wenige was der Film eventuell noch gut gemeint haben könnte.

Im ganzen ist Resident Evil eine Zumutung für jeden Zocker der Videospiel - Reihe und dessen geniale Atmosphäre und Spielfluss.


Positives : Guckt euch mal die letzte Szene an , wo Alice aus dem Krankenhaus rauskommt , und inmitten der zerstörten Stadt die Pump-Gun durchlädt. So hätte der Film starten sollen , wobei Alice Jill Valentine hätte sein müssen.
 
J

jeremybentham

Guest
Und nein, die Comics basieren auf den Spielen.

Ich hatte die Comics sogar selber und die erschienen 1999/2000.
Das Spiel gibtsaber schn seit 1996 :wink:
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Original von Mario1980
Erst einmal erhalten die S.T.A.R.S. die man im ersten und dritten Teil der Videospielreihe im Kampf gegen die Zombie Herden spiel tkeinerlei erwähnung.
Das stimmt so nicht ganz. Zumindestens nicht, wenn du beide Filme nimmst. Im zweiten hat Nemesis ganz eindeutig "S.T.A.R.S." gesagt. :biggrin:
 

Etom

Member
Wikipedia:
Der Comicverlag Gamix veröffentlichte 1999 in seiner gleichnamigen Comicserie für Videospieladaptionen fünf Ausgaben zum Thema "Resident Evil". Bei den ersten zwei Ausgaben handelte es sich um offizielle Adaptionen, die die Geschichte der bis dahin erschienenen beiden Teile der Spielereihe erzählten. Die darauf folgenden Comics dienten zur fiktiven Weiterbildung der "Resident Evil"-Story.
Es dauerte nicht lange, schon legte Mg/Publishing mit seinen eigenen "Resident Evil"-Comic Geschichten nach. Der vierbändige Comic trägt den Namen "Feuer und Eis" und bekam für jedes Land ein eigenes limtiertes Cover.
Außerdem gibt es noch einen vierbändigen Comic zu "Resident Evil Code: Veronica" aus dem Hause WildStorm. Die jeweils ca. 144-seitigen Hefte sind aber hierzulande leider nie veröffentlicht worden.

Die Resident Evil Comics des Gamix Verlags:
Gamix No. 3 - "Resident Evil - die offizielle Adaption", Juni/Juli 1999
Gamix No. 4 - "Resident Evil - die offizielle Adaption", August/September 1999
Gamix No. 5 - "Resident Evil" - Oktober/November 1999, indiziert)
Gamix No. 6 - "Resident Evil" - Dezember 1999
Gamix No. 8 - "Resident Evil" - April/Mai 2000 (unter dem Namen "Gamix 8")
Ein Sammelband mit allen oben genannten Comics - komplett unzensiert und auf 2500 Exemplare limitiert

Die Feuer und Eis Comics der Mg/Publishing:
"Resident Evil Feuer und Eis - Heft 1/4" - Juni 2001
"Resident Evil Feuer und Eis - Heft 2/4" - Juli 2001
"Resident Evil Feuer und Eis - Heft 3/4" - August 2001
"Resident Evil Feuer und Eis - Heft 4/4" - September 2001

Die Resident Evil Code: Veronica Comics von WildStorm:
"Resident Evil Code: Veronica - Heft 1/4" - Juli 2002
"Resident Evil Code: Veronica - Heft 2/4" - September 2002
"Resident Evil Code: Veronica - Heft 3/4" - November 2002
"Resident Evil Code: Veronica - Heft 4/4" - Januar 2003
 

mailo

Keine Jugendfreigabe
Vielleicht hätte bzw sollte man über die Zeitschriften und Bücher ein eigenen Thread unter "Bücher & Zeitschriften" eröffnen. Schließlich geht es ja hier nur um den Film und nicht über die Spiele oder Zeitschriften bzw Bücher :wink:

@livingaccident dennoch danke für die Aufklärung! Ich denke damit hast du jeden hier geholfen!
 
Das einzigste was irgentwie noch den Film hätte retten können wäre ein guter und stilvoller Soundtrack , aber auch da versagen die Macher auf ganzer Linie. Man bringt Heavy-Metal Geplänkel bei fast allen Szenen die im Ansatz Spannung vermuten können herein, und zerstört so noch das wenige was der Film eventuell noch gut gemeint haben könnte.


Das ging mir auch gehörig auf den Sack, hab nix gegen Heavy Metal aber das war so bescheuert im Film. Da gibt es um Welten bessere Actionmelodien und dann sowas...

Die übertriebenen Actioneinlagen von Milla Jovovich half den Actionsequenzen auch nicht grade weiter. :uglygaga:

Ich bin damals ohne Erwartungen ins Kino da ich wußte das Paul Anderson regie führt, das Spiel war einfach viel zu gut um den Film auch nur annähernd so verfilmen zu können. Wenn man den Film ganz neutral betrachtet ohne das Spiel zu kennen ist er mittelmäßig bis ganz ok.
 

mailo

Keine Jugendfreigabe
Man hätte Sound Files aus dem Spiel miteinbauen solln.

z.B. Piano Tune aus dem Spiel. Das hätte viel besser gepasst, da man die Sounds mit dem Spiel verkörpert. Davon mal ganz abgesehen, würde der Film noch ein bisschen an Atmosphäre gewinnen.
 
Der Originalsound hätte den Film auch um einiges gruseliger gemacht so wie das spiel nämlich war.

Dennoch bei Anderson waren meine Erwartungen von vornherein schon sehr gering das der Film was wird. Bei Cameron oder einem Scott hingegen wären meine Erwartungen sehr hoch gewesen. Schade das, das Spiel nicht mehr Eindruck auf Hollywood gemacht hat. Ansonsten wären wohl ein paar Kracher auf dem Regiestuhl gelandet.
 

mailo

Keine Jugendfreigabe
Na ja, vielleicht können wir uns ja in 10 Jahren über ein Remake vom ersten freuen, der diesmal mehr an das Spiel angelegt ist :biggrin:
 
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