Satan - Drehbuch für Kurzgeschichte

DX

Member
Hallo

Ich wollte mal fragen, ob ich hier auch ein Drehbuch zu einer eigenen Kurzgeschichte hochladen kann?
Natürlich wäre ich dan froh, wenn ich dazu entsprechend Feedback erhalten könnte.
Mir gehts mehr darum Feedback von Leuten zu erhalten, mit denen ich keinen direkten Kontakt habe.
Ist nichts wildes. Will einfach auch wissen, ob ich vom schreiben her auf dem richtigen Weg bin.

Danke schonmal für eure Hilfe

Edit: Kann ich hier direkt ein PDF hochladen?
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Eine PDF-Datei kannst du hier nicht hochladen, aber du kannst doch einfach den Text einfügen :wink:
Oder wie viele Zeichen hat dein Text?
 

DX

Member
Ging mir eigentlich um die Formatierung dass es angenehm zu lesen ist. Aber passt auch so ganz gut.
Mir gehts um Spannung, Auflösung, nachvollziehbarkeit etc. Haut einfach raus was euch dazu einfällt.
Danke schonmal für jedes Feedback.

1 AUSSEN - KIESGRUBE - SONNTAGNACHMITTAG

In einer riesigen Kiesgrube an einem Wochenende stehen alle Fahrzeuge still.
Keine Maschine läuft und es ist nahezu geräuschlos. Einzig ein Fluss aus weiter Ferne ist hörbar. Vereinzelt liegt Schnee.

Wir sehen allerlei Perspektiven mit diversen Kieshaufen in verschiedenen Körnungen. Bis auf einmal ein lebloser Körper zur Hälfte aus einem Haufen ragt.

Plötzlich bewegt sich seine Hand, nachdem der Körper mehrere Augenblicke keinen Wank gemacht hat.

X erwacht, richtet seinen, aus dem Kies ragenden Oberkörper, auf. X öffnet seine Augen und sieht verwirrt umher. Sein Blick ist äusserst verschwommen und kann nichts richtig fokussieren.

X hat keine Ahnung wo er ist und kann sich nicht daran erinnern, wie er hierher gekommen ist. Er schaut an sich hinunter und bemerkt dass er zur Hälfte im Kies steckt. Anschliessend wischt er mit seinen Handflächen über sein Gesicht. Dadurch bemerkt er, dass er blutverschmiert ist.

Verwirrt schaut er seine Hände an und stemmt mit ihnen anschliessend auf das Kies, um seine Beine heraus zu ziehen. Schmerzverzerrt torkelt er die wenigen Schritte den Kieshaufen hinunter.
X hat Mühe auf seinen Beine zu stehen. Er bemerkt, dass sein Hörsinn ebenfalls stark eingeschränkt ist.

Plötzlich vernimmt er dumpfe, weit entfernte Geräusche. X sieht hastig umher kann aber nichts erkennen. Sein Blick bleibt dann doch an der Spitze eines weit entfernten Kieshaufens stehen. Sein Blick ist Richtung Westen gerichtet.

X versucht weiter mit zusammenkneifen der Augen irgendwie etwas zu erkennen.

Auf einmal erhebt sich eine dunkle Gestalt hinter dem Kieshaufen. Die Gestalt erhebt sich bis X seine gesamte Erscheinung sieht.

Verwirrt und etwas eingeschüchtert versucht X weiterhin einen klaren Blick zu bekommen. Er starrt weiter die Gestalt an. Das Wesen sieht erst hektisch umher bis es schlussendlich X erblickt.

X stampft erschrocken wenige Schritte zurück. Für ihn ist es klar in wessen Antlitz er blickt. Es kann nur SATAN sein.

SATAN richtet sich auf, gestikuliert mit seinen Händen und ruft in einer sehr dumpfen und dämonischen Stimme zu X.

SATAN
Lauf …..

Satan atmet tief durch.

SATAN
Lauf, solange du noch kannst!​

Anschliessend krümmt sich Satan nach hinten und lässt sein typisch dämonisches Lachen ertönen.

X zuckt zusammen und fackelt nicht lange. Er sieht erst noch versteinert zu Satan, welcher hinter dem Kieshügel verschwindet, anschliessend dreht er sich um und rennt um sein Leben.

Während X rennt, versichert er sich, dass Satan ihm nicht folgt. Er rennt bis er nicht mehr kann und stoppt, als er sich irgendwann in Sicherheit wähnt. X stützt sich mit seinen Händen auf den Knien ab und atmet einige male tief durch.

Inzwischen scannt X mit seinen Blicken nach Hinweisen oder Hilfen die Gegend ab. Weit entfernt erspäht X einen Pickup. In leichterem Renntempo begibt sich X zu dem Fahrzeug. Im Pickup befindet sich der FAHRER und sein BEIFAHRER.

Beide teilen sich einen Joint und haben ihren Kopf an die Kopfstütze gelehnt.
Die beiden scheinen sich zu amüsieren, bis X in ihrem Blickwinkel erscheint.

FAHRER
Shit, wir haben ein Problem.
BEIFAHRER
Scheisse!
Er sollte doch tot sein.

FAHRER
Was machen wir? Das darf niemand erfahren.​

X kommt am Fahrzeug an und begibt sich an die Fahrertüre.
Der Fahrer und der Beifahrer sehen sich erst geschockt an und anschliessend beide zu X. Ausser Puste spricht X die beiden an.

X
Ich brauche eure Hilfe! Irgendetwas ist mit mir passiert.
Ich kann mich aber nicht erinnern was genau.
Ehrlich gesagt weiss ich gar nichts mehr.
Ich sehe und höre nichts richtig.​

Der Fahrer blickt zum Beifahrer und nickt zur Ladefläche nach hinten.
Anschliessend steigt der Beifahrer aus dem Fahrzeug und läuft zur Ladefläche.

X blickt erst dem Beifahrer nach, bis der Fahrer ihn direkt anspricht.

FAHRER
Wir haben etwas Wasser. Beruhige dich.
Es kommt alles gut. Wir rufen gleich Hilfe.​

Der Fahrer steigt ebenfalls aus dem Fahrzeug und holt eine Wasserflasche unter einer Regenplane hervor. Er reicht sie X zu. Dieser greift zu und setzt die Wasserflasche an. In einem starken Zug, nimmt er mehrere grosse Schlücke aus der Flasche. Die letzten sind zuviel, weshalb er absetzt und stark hustet und einen Teil wieder ausspuckt.

Zeitgleich schlägt der Beifahrer mit seiner Schaufel auf die Verkleidung des Pickups. Sein eigentliches Ziel war der Hinterkopf von X, welcher nur aufgrund seines plötzlichen Hustanfalls ausweichen konnte.

X zuckt zusammen und lässt aus Schrecken die Wasserflaschen fallen. Er duckt sich aus Reflex weg und starrt beide erschrocken an.

X (schreit)
Was soll das?​

Der Beifahrer packt mit seiner Hand am Griff der Schaufel und holt nochmals aus. X gelingt es ein zweites Mal auszuweichen, dabei verpasst er dem Fahrer mit seiner Faust gleichzeitig einen Schlag ins Gesicht.

Der Fahrer torkelt leicht, während X sich nochmals einige Schritte entfernt.
Beiden sieht er den Unmut im Gesicht an.

X dreht um und rennt mit vollem Tempo den beiden davon. Der Fahrer rennt ohne zu überlegen X hinterher. Der Beifahrer ruft dem Fahrer etwas Unverständliches zu, bis dieser stoppt und zurück sieht.

Der Beifahrer deutet auf das Fahrzeug. Der Fahrer dreht sich zum Beifahrer um und greift in seine Taschen um den Autoschlüssel herauszuholen.
Der Fahrer verdreht seine Augen und rennt dabei zurück zum Pickup.

X rennt weiter in vollem Tempo. Es ist deutlich erkennbar, dass er sich dabei komplett verausgabt.

Wieder vernimmt X ein dumpfes Geräusch. Es ist das Motorengeräusch von dem Pickup von vorhin. Der Fahrer und Beifahrer verfolgen X nun mit dem Fahrzeug.

X rennt zwischen zwei riesigen Kieshügeln, auf einem Fahrweg, hindurch.
Weiter in seiner Blickrichtung entdeckt er ein zweites Fahrzeug, welches in seine Richtung fährt, jedoch abrupt abbremst. Das zweite Fahrzeug versperrt somit den Fluchtweg den X ausgewählt hatte.

Zum gleichen Zeitpunkt erscheint hinter X der Pickup mit seinen beiden Widersachern. Auch dieses Fahrzeug bremst ab. Die beiden steigen danach aus und bleiben neben dem Fahrzeug stehen.

Aus dem zweiten Fahrzeug sind die Leute ebenfalls ausgestiegen. X schaut verzweifelt umher, sieht aber keinen Ausweg mehr.

Er entscheidet sich einen Kieshaufen hinauf zu rennen, um so vielleicht zu entkommen.

Oben angekommen, bleibt X kurz stehen und schaut nervös zu seinen Verfolgern zurück.

X sieht wieder nach vorne um sich eine Fluchtroute zurecht zu legen, bis sich sein Blick plötzlich versteinert.
Er glaubt seinen Augen kaum, obwohl sich sein Blick bereits deutlich verbessert hat. X sieht eine Person, die ihm äusserst ähnlich erscheint, bis er realisiert dass es er selbst ist.

X erblickt sich selbst von vor 4 Minuten. Nachdem X einige Augenblicke wie perplex da stand, versucht er sein jüngeres Ich zu warnen.

X
Lauf …..

X atmet tief durch.

X
Lauf, solange du noch kannst!​

X wird anschliessend von Pistolenschüssen in seinen Rücken überrascht.
Seine schmerzverzehrten Schreie klingen dämonischem Lachen sehr ähnlich.



ENDE​
 
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