Snyders "Army of the Dead" bekommt ein deutsches Prequel und eine Anime-Serie auf Netflix

TheRealNeo

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Zack Snyders THE ARMY OF THE DEAD ist bei Netflix nicht einmal erschienen, da werden schon ein Prequel und eine Anime-Serie in Auftrag gegeben. Das Prequel wird er aber nicht selbst inszenieren und produzieren, sondern es wurde jemand aus Deutschland engagiert. Nicht Til Schweiger...also fast nicht...

Die Horror-Komödie ARMY OF THE DEAD soll von einer Gruppe Sölnder*Innen erzählen, die in ein von Zombies beherrschtes Las Vegas eindringen wollen, um den größten Raubüberfall aller Zeiten zu starten. Derzeit plant Netflix den Film Anfang 2021 zu veröffentlichen. Der Cast, den Zack Snyder dafür versammeln konnte, ist schonmal beachtlich und international aufgestellt und besteht u.a. aus Dave Bautista, Ella Purnell, Ana de la Reguera, Theo Rossi, Huma Qureshi, Omari Hardwick, Tig Notaro, Hiroyuki Sanada, Garret Dillahunt, Matthias Schweighöfer, Raúl Castillo, Nora Arnezeder und Samantha Win.

Und hierunter verbirgt sich dann auch schon der Regisseur des Prequels: Matthias Schweighöfer. Er wird für das Prequel nicht nur wieder seinen Charakter Ludwig Dieter spielen, sondern auch die Regie übernehmen und den Film gemeinsam mit Zack Snyder, Deborah Snyder, Wesley Coller und Dan Maag produzieren.
Das Drehbuch stammt von Shay Hatten (JOHN WICK 3: PARABELLUM (2019)), der auch schon am Originalfilm mitschrieb.

Er schrieb auch die Anime-Serie, welche die Vorgeschichte von Scott (Dave Bautista) und seiner Rettungsmannschaft während dem Fall von Las Vegas erzählen wird. Zack Snyder wird hier selbst bei zwei Folgen die Regie übernehmen. Als Showrunnerin konnte man Jay Oliva (BATMAN: THE DARK KNIGHT RETURNS) gewinnen, die auch ein paar der Episoden inszenieren wird. Neben Bautista werden auch wieder Anna de la Reguera, Tig Notaro, Omari Hardwick und Ella Purnell für ihre Rollen zur Verfügung stehen.

Auch wenn es noch keine cross-medialen Ansätze wie bei THE MATRIX RELOADED (2003) annimmt, wo man ANIMATRIX (2003) mit mehreren kleinen Vorgeschichten bekam und dem Videospiel ENTER THE MATRIX, welches Charaktere und Handlungsstränge vertieft, tischt hier Netflix direkt einiges auf. Will man Zack Snyder den roten Teppich auslegen, weil man Angst hat, dass er vielleicht nach seinem Snyder Cut bei HBOMax was Längeres unterschreibt? Ergreift man die Chance bei Matthias Schweighöfer ihn nach seiner Amazon-Serie YOU'RE WANTED an den eigenen Dienst zu binden um was Namhaftes für den deutschen Markt zu haben? Und ist das alles nicht wieder viel zu viel Prequel-Gehabe? Fragen über Fragen. Was denkt ihr?

Indiewire
 

El Duderino

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Auf den eigentlichen Film bin ich ja schon gespannt, aber Schweighöfer an einer Zombie Serie? Klingt zumindest gewöhnungsbedürftig...

Anime Serie dazu, mit Beteiligung von Snyder und Bautista klingt schon interessanter.

Mein Interesse an dem ganzen hängt aber davon ab, ob der Snyder Film überhaupt gut ist und ob die Figuren genug Tiefe zeigen, um von ihnen auch andere Abenteuer sehen zu wollen...man wird wohl sehen.
 

Deathrider

The Dude
Auf den eigentlichen Film bin ich ja schon gespannt, aber Schweighöfer an einer Zombie Serie? Klingt zumindest gewöhnungsbedürftig...
Zombie FILM. Meinem Verständnis nach ist das bei dem Schweighöfer Regie führen soll ein Prequel Film. Wie in "Zu Army of the dead kommt ein Prequel und eine Anime Serie" und nicht wie in "Zu Army of the dead kommt eine Prequel- und eine Anime-Serie". Der Unterschied ist subtil aber vorhanden. :biggrin:

Und wenn es doch anders gemeint war, sollte das im Text korrigiert werden. :wink:

Anywho... Ich kenne bewusst noch nichts das mit Schweighöfer auf dem Regiestuhl produziert wurde. Aber da nicht die typischen deutschen Filmproduzenten an Bord sind die gefühlt nur Schweiger-Komödien, Hitler und Sozialdramen machen lassen, bin ich mal vorsichtig interessiert. Wer weiß... vielleicht kann der Mann ja Genrestoff und da Netflix mich mit Dark endlich mal ein bisschen Hoffnung verspüren lässt, dass sowas auch aus Deutschland kommt, sage ich: Her damit!

Klar muss man erst den Ausgangsfilm von Snyder abwarten. Wenn der Murks ist, dann muss ich den Rest auch nicht haben. Ich glaube es aber irgendwie nicht.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Finde es irgendwie schon interessant. Schaut man auf Schweighöfers Regiearbeiten wie "Der Nanny" oder "Schlussmacher", lässt sich da nicht gerade von Zuversicht sprechen. Vielleicht höchstens in dem Sinne, dass er mit etwas größeren Projekten Erfahrung hat. Aber ich finde ihn ganz sympathisch und vielleicht überrascht er ja auch wie beispielsweise Bully Herbing, dessen Filme noch nie mein Fall waren, der aber zuletzt mit "Ballon" einen grundsoliden Thriller abgeliefert hat.
Und das hier so als Prequel unter der Schirmherrschaft von Snyder (ein Paar, auf dass man wohl so auch nie gekommen wäre), in dessen Hauptfilm er dann auch ein tragender Rolle spielt - da bin ich einigermaßen gespannt.
 

TheRealNeo

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Ich habe auch schon oft genug über Matthias Schweighöfer hergezogen, aber am Ende muss man eben zugeben, dass er eine Nische für sich gefunden hat, wo er bestimmt auch nicht schlecht verdient hat, und dann eben abgeliefert hat, was das (Massen-)Publikum und auch die Geldgeber*Innen sehen und produzieren wollten.
Klar kann man immer sagen, wieso dann jemand in seiner Position nicht die Gelegenheit nutzt und mal was anderes macht, abseits einer Komödie, aber wer weiß, ob er das wollte oder nicht.
Wenn man sich dann auch anschaut, unabhängig der Qualität, was Til Schweiger schon vorab für Kritik bekommt, wenn er sowas wie die Tschiller-Tatorte macht, wobei er die ja nicht selbst inszeniert hat, oder SCHUTZENGEL - wie gesagt ohne jetzt das Ergebnis zu beurteilen! - und diese dann auch nicht gut im Kino ankommen oder beim Publikum. Dann nutzt ein Schauspieler wohl eher das was funktioniert und reitet weiter auf dieser Erfolgswelle.

Bei YOU ARE WANTED hat er ja bei Staffel 1 auch die Regie übernommen, was ich eher als Schwachpunkt gesehen habe, also Genreerfahrung ist da und ich glaube, dass da bei Netflix auch wirklich der Name zählt. Sie wollten ja das ganze werdende ArmyofDead-Franchise eben international ausbreiten. Und klar ist Schweighöfer kein europäischer Star, aber zumindest auf dem deutschen Markt geben ihm die Zahlen recht und das sieht auch Netflix.
 

Puni

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Ne Neo, das Argument dass er oder Schweiger zahlenmäßig abgeliefert haben oder eine "Nische" mit Fließbandproduktionen gefunden haben zieht bei mir echt nicht in der Kunst bzw als Argument, denen in künstlerischer Sicht Respekt zu zollen.

Davon aber mal ab finde ich die Idee doch auch gar nicht so scheiße, zumindest irgendwie interessant und gebe dem ganzen definitiv auch eine Chance, statt vorher schon zu meckern. Da wird sich (hoffentlich) jemand was bei gedacht haben, so eine Idee kommt ja nicht, weil die Snyder Schweighöfers Filmografie ausgiebig studiert haben. :ugly:
 

TheRealNeo

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Ne Neo, das Argument dass er oder Schweiger zahlenmäßig abgeliefert haben oder eine "Nische" mit Fließbandproduktionen gefunden haben zieht bei mir echt nicht in der Kunst bzw als Argument, denen in künstlerischer Sicht Respekt zu zollen.
Das habe ich ja auch nicht gesagt bzw. verlangt, eher dahingehend, dass man ihn nicht pauschal als Nichtskönner abstempeln sollte.
Todd Phillips bei JOKER oder Craig Mazin bei CHERNOBYL sieht man, dass es da manchmal nur das richtige Projekt braucht, um mal eine völlig neue, unerwartete Seite zu zeigen.
Ich erwarte bei dem Prequel nicht allzu viel bisher, aber wie gesagt, pauschal ablehnen will ich es wegen Schweighöfer auch nicht.
 

CPL386

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Nicht Til Schweiger...also fast nicht...
😭 Also ist er doch dabei?!

Und hierunter verbirgt sich dann auch schon der Regisseur des Prequels: Matthias Schweighöfer. Er wird für das Prequel nicht nur wieder seinen Charakter Ludwig Dieter spielen, sondern auch die Regie übernehmen und den Film gemeinsam mit Zack Snyder, Deborah Snyder, Wesley Coller und Dan Maag produzieren.
Wow! Klingt irgendwie interessant!

Öhm... WOW! Also wirklich international! Sollten Deutsch sprachliche ggf. doch mal etwas zusammen bringen?
Ergreift man die Chance bei Matthias Schweighöfer ihn nach seiner Amazon-Serie YOU'RE WANTED an den eigenen Dienst zu binden um was Namhaftes für den deutschen Markt zu haben?
War das wirklich ein Erfolg mit " You're Wanted"?

Auf den eigentlichen Film bin ich ja schon gespannt, aber Schweighöfer an einer Zombie Serie? Klingt zumindest gewöhnungsbedürftig...
Verständlich...
Also Ich fand eigentlich "You're Wanted" relativ schwach. Auch wenn ich Karoline Herfurth in allen feiere...

o? Ich sehe nur den ziemlich begabten Regisseur Zack Snyder und so einen blonden Pudel.
🤪

Aber ich finde ihn ganz sympathisch und vielleicht überrascht er ja auch wie beispielsweise Bully Herbing, dessen Filme noch nie mein Fall waren, der aber zuletzt mit "Ballon" einen grundsoliden Thriller abgeliefert hat.
Möglich, viele gerade im deutschen Raum werden gerne als etwas eingestuft, denen Möglichkeiten usw. extrem eingeschänkt sind...

Klar kann man immer sagen, wieso dann jemand in seiner Position nicht die Gelegenheit nutzt und mal was anderes macht, abseits einer Komödie, aber wer weiß, ob er das wollte oder nicht.
Ok, ich weiß das ist ein böser Zug von mir, aber, mal ehrlich, wer sagt, dass man ohne dessen überhaupt noch eine Chance im Deutschen Filmbereich hat?
Ich will ihn nicht unbedingt in Schutz nehmen... aber wenn ich dem nachgehe, was ich früher mal in diesem Forum gelesen habe, stellt sich mir die Frage, ob man überhaupt sonst eine wirkliche Chance bekommt? Ijon Tichy z.B. habe ich gefeiert. 1. Weil Sci-Fi. 2. Deutsche Produktion.
Das war einfach gut! Auch, wenn die zweite Staffel nachgelassen hat... letztendlich relativ zu früh eingestellt...
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
"Erfolg" ist bei Streaming-Serien/Filme ja eher schwierig messbar, aber zumindest wurde YOU'RE WANTED eingestellt nach 2(?) Staffeln. Das kann mannigfaltige Gründe haben, aber der Fakt von außen bleibt, dass zumindest fürs Kino Matthias Schweighöfer einer der Erfolgsgaranten war bzw. eine feste Gefolgschaft ins Kino locken konnte. Die werden sich bestimmt nicht alle eine Horrorkomödie mit ihm und von ihm ansehen, aber einen kleinen (positiven) Effekt mag das auch hierzulande haben.
 

CPL386

Well-Known Member
Will ich dem Herren ja auch nicht / noch nicht absprechen.
Jedoch stellt sich mir die Frage, ob nicht ggf. einige mehr behindert werden mal erfolge zu erzielen...
Ob Schweighöfer gerade der Richtige ist, nach Schweiger ist ja eigentlich die interessantere Frage mittlerweile.
 

TheRealNeo

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Das wird womöglich eine Mildmächenrechnung oder ein hätte, wäre, wenn..also welche Projekte würden Förderung erhalten, wenn es seine Projekte nicht gäbe oder was lief in den Sälen, die seine Filme belegen usw.
Ich glaube da kann man nichts fundiertes sagen.

Was meinst du mit der Richtige nach Schweiger?
 

CPL386

Well-Known Member
Das wird womöglich eine Mildmächenrechnung oder ein hätte, wäre, wenn..also welche Projekte würden Förderung erhalten, wenn es seine Projekte nicht gäbe oder was lief in den Sälen, die seine Filme belegen usw.
Ich glaube da kann man nichts fundiertes sagen.
Mal ungeachtet, dass was ausnahmsweise dieses Forum meinen Kommentaren an nen Zitaten verschluckt hat....
Ja, natürlich wird daraus eine Milchmädchenrechnung.
Erstmal Warte ich ab...
Vielleicht wird was wirklich Gutes draus!
 

Deathrider

The Dude
Natürlich bekommen Regisseure in Deutschland kaum die Chance Genrewerke auf den Weg zu bringen. Das hat mehrere Gründe:

Wenn in den letzten dreißig Jahren ein Genrefilm produziert wurde, dann war es meistens billiger Abklatsch und ein Testballon der relativ schnell geplatzt ist. Und wenn doch mal was interessantes dabei war, wurde es nicht gesehen, denn wer guten Sci-Fi, Action oder Horror sehen will, macht als gebranntes Kind einen Bogen um den deutschen Film.

Seit Ende des zweiten Weltkriegs wurde mit großer Mehrheit nur seichte Ablenkung produziert. Florian Schröder hat mal in seinem Videopodcast auf YT zusammen mit Oliver Kalkofe aufgedröselt, was bei TV-Produktionen schief läuft, bzw. warum immer nur das gleiche produziert wird "Persönlich finde ich ja total gut was Du da machst, aber das Publikum versteht sowas nicht. Das will eher leichte Unterhaltung" kommt da wohl immer wieder. Was das mit dem Kino zu tun hat? Mehr als die Hälfte der deutschen Kinofilme wird von TV-Sendern mitproduziert. Und die schauen sich die Charts an um zu entscheiden welches Projekt grünes Licht bekommt. Wenn sie aber selbst auch immer nur das gleiche Zeug produzieren, landet auch immer das gleiche Zeug in den Charts.

Deutsche Filme sind zudem hoffnungslos unterfinanziert. Sie werden nämlich mehrheitlich nur in Deutschland gesehen und generieren damit zu wenig Einspiel um sich zu rentieren. Neben der Sprache (ich spreche davon dass die MEHRHEIT der Bevölkerung weniger gerne Untertitel liest) hat das aber vor allem Marketing-Gründe. Amerikanische Produktionen und Stars lassen sich nämlich im Gegensatz zu deutschen international vermarkten. Natürlich würden entsprechend mehr (für Genrefilme dringend benötigte) Gelder locker gemacht werden, wenn man den Stoff international auswerten könnte, aber lieber verkauft man die Rechte an Hollywood und lässt es Remaken (respektive remaked es selbst, was ja mit Honey in the Head btw. total gut funktioniert hat... nicht). Wen wundert es also, dass ein Emmerich, Petersen oder Herzog lieber direkt in USA produzieren lässt und ein Schweighöfer seinen Fuß in der Tür auf diese Weise nutzt? Emmerich, Petersen und Herzog sind ja nicht international anerkannt weil sie seichte Komödien und Heimatfilme gedreht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

TheRealNeo

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Werner Herzog scheint mir da aber nicht ganz in die Reihe zu passen.
Welche großen Genrefilme hat er denn im Ausland realisiert?
Und Wolfgang Petersen kam ja nach Hollywood mit zwei großen Co-deutschen Genrefilmen im Gepäck und dazu mit DAS BOOT auch einem Amphibienfilm (Fürs Kino und Fernsehen gleichzeitig produziert).
 

El Duderino

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Bei Herzog geht es wohl eher in die Richtung, dass er seine Filme in der Art und Weise nicht über deutsche Gelder finanzieren könnte.
 

TheRealNeo

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Er war Teil des Neuen deutschen Films, die dafür sorgte, dass es erst eine Filmförderungsanstalt in Deutschland gab, Gründung von Filmhochschulen und dem Filmverlag der Autoren. Und es entstanden dadurch auch Filme mit internationalem Erfolg...bis das Publikum plötzlich nur noch amerikanische Blockbuster sehen wollte.
Das diese Institutionen (FFA, Filmhochschulen) heute sehr elitär und abgeschottet funktionieren, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.
 

Deathrider

The Dude
Werner Herzog scheint mir da aber nicht ganz in die Reihe zu passen.
Welche großen Genrefilme hat er denn im Ausland realisiert?
Rescue Dawn und Bad Lieutenant sind die beiden großen (verhältnismäßig gedacht natürlich). Die anderen drei vier Filme der letzten zwanzig Jahre sind alle mWn zumindest mit amerikanischem Geld mitfinanziert, auch wenn es eher Nieschenfilme und keine Blockbuster waren. Außergewöhnliche Filme (vor allem im Vergleich dazu was Deutschland so produziert) sind es trotzdem. Und ich spreche hier von seinen Spielfilmen. Die Dokus lasse ich mal außen vor

Und Wolfgang Petersen kam ja nach Hollywood mit zwei großen Co-deutschen Genrefilmen im Gepäck und dazu mit DAS BOOT auch einem Amphibienfilm (Fürs Kino und Fernsehen gleichzeitig produziert).
Ja, DAS BOOT. Ausgerechnet DIE große Ausnahme des deutschen Kinofilms der letzten FÜNFZIG JAHRE und der Grund warum der Mann für Hollywood überhaupt interessant wurde.
Was kam denn NACH Das Boot? Warum hat er sowas nicht weiter in Deutschland produziert? Warum haben andere sowas nicht mehr in Deutschland produziert?

Immer wieder wird DAS BOOT als Beweis dafür herangezogen dass der Deutsche Film nicht so scheiße ist wie immer gesagt wird. Aber ist es nicht bezeichnend, dass es immer Das Boot ist?
Nicht falsch verstehen. Es gibt gute deutsche Produktionen. Das sind aber eher die Seltenheit, weil es nicht gesehen/beworben/produziert wird. Gründe dafür nannte ich bereits.
 

TheRealNeo

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Ich habe DAS BOOT herangezogen, weil es um Wolfgang Petersen ging. Und da ist und war der Film eben der Grund, warum Amerika auf ihn aufmerksam wurde und er den Verlockungen folgte. Was auch völlig verständlich ist.
Es gibt ja auch genügend Beispiele von Regisseur*Innen, die in Amerika aus verschiedenen Gründen 'scheiterten' und geläutert zurückgekehrt sind. Das amerikanische Studiosystem mag auch nicht für jeden und jede der große Traum bzw. das Ziel sein.
 
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