Laut "Durchgepielt-Videos" auf youtube spielt man SoM ca. 10 Std., wobei ich bereits einige Stunden im Spiel verbracht und somit einen guten Einblick ins Spiel bekommen habe. Ob das Spiel (aus meiner Sicht) etwas taugt, darüber möchte ich nun schreiben.
Handlung:
Man steuert Hazel, deren Mutter zu Beginn des Spiels in einer Introsequenz bei einem Unwetter in ihrem Haus von einem Fluß fortgerissen wurde, und macht sich fortan auf die Suche nach der Mutter. Nach dieser Sequenz stolpert Hazel in eine Art Magiewelt - die Umgebung bleibt dabei gleich, allerdings tauchen bsw. sprechende Kreaturen (wie ein Fisch) auf. Und hier hört mein Verständnis bezüglich der Handlung auf, da es mir unmöglich ist der Handlung zu folgen. Der Grund hierfür liegt bei 2 Aspekten:
a - es gibt mal wieder keine dt. Vertonung! Da das Spiel in den Südstaaten im Amiland angesiedelt ist, wurde dessen Akzent in die engl. Sprache übernommen, somit versteht man quasi null. Dieses Genuschel und das Tempo der Sprache, machen es mir nicht möglich irgendwas zu verstehen. Während der Zwischensequenzen kann man zumindest einen Hauch verstehen, aber während des Spiels wo man sich auf die Spielfigur konzentriert, ist es mir nicht möglich eingestreute Sätze zu verstehen.
b - die dt. UTs taugen auch nur bedingt. Da schnell gesprochen wird, werden UTs entsprechend auch nur super-kurz eingeblendet, weshalb ein folgen der Gespräche zur Qual wird. Hinzukommt, da die Textfarbe weiß ist (ohne einen dunklen Schlagschatten) und die Grafik sehr hell ist, kann man manche UTs überhaupt nicht lesen.
Bisher bin ich auf verschiedene Charaktere und Handlungshintergründe gestoßen, kann diese jedoch, wegen der gerade vermerkten Aspekte, nicht einordnen. So halte ich mich einfach daran, die Mutter von Hazel retten zu müssen.
Spielmechanik:
SoM ist komplett linear aufgebaut, verlaufen kann man sich also nicht. Das Spiel kann man als eine Art Uncharted oder Tomb Raider bezeichnen, denn man klettert und läuft genau wie in diesen Spielen durch die Spielwelt. Klettern geht nur an vorbestimmten Stellen - man kann Doppelspringen, bzw. eine gewisse Zeit fliegen. All das muß immer wieder kombiniert werden um Hindernisse in der Spielwelt zu überwinden. Außerdem müssen manche Dinge in der Spielwelt per Tastendruck manipultiert werden (um bsw. an Wänden entlangkleiten zu können oder bestimmte Orte zu erreichen) um voranzukommen - diese sind dann nur einen kurzen Zeitraum aktiv. Die Wege spalten sich immer mal wieder auf, wo man dann Boni einsacken kann. Schön ist zudem, daß man sich jederzeit den Weg einblenden lassen kann, so weiß man also immer wo man lang muß. Sehr hilfreich, obwohl der Weg doch linear ist.
Nur läuft und klettert man nicht nur, sondern muß auch kämpfen, dies geschieht regelmäßig in Arenen. Diese Gebiete erkennt man immer und weiß somit vorher, daß ein Kampf bevorsteht - die Arenen können ohne Kampf nicht wieder verlassen werden. Einmal drin, ist man zum Kämpfen gezwungen. Das Spiel verfügt zudem über einen sehr kleinen Rollenspiel-Aspekt, denn per (kleinem) Fähigkeiten-Baum, kann man Hazels Fähigkeiten Stück für Stück aufwerten. Die Punkte dazu findet man in der Spielwelt verteilt und zeigen sich als blaue Magiewölkchen.
SoM verfügt nicht über Schnell/Manuelles Speichern, sondern legt Speicherpunkte an - was sich zweischneidig zeigt. Klappt mal eine Sprungpassage nicht, wird man direkt dort wieder eingesetzt wo die Sprungsquenz beginnt - man verliert quasi keine Zeit, da dies ohne Ladepause passiert. Allerdings passiert es mir häufig, daß mir das Speichersymbol eingeblendet wurde und ich das Spiel verlasse. Beim nächsten Spielstart werde ich aber regelmäßig nicht dort eingesetzt wo zuletzt gespeichert wurde, sondern einiges zurück. Was bedeutet, daß man schon mal 1 min damit verbringen muß, bekannte Wege wieder laufen zu müssen - nicht sehr schön!
Gesundheit verliert man nur, wenn Sprünge schiefgelaufen sind oder bei den Kämpfen - auch nur bei letzterem kann die Gesundheit wieder aufgefüllt werden. Stürzt man bei Sprüngen ab verliert man regelmäßig Gesundheit, was bis zum Ableben so weit passiert. Aber sterben kann man nicht, man wird einfach wieder in die Spielwelt eingesetzt - mit voller Gesundheitsleiste.
Kampfsystem
Wie erwähnt finden die Kämpfe stetig in einer Arena statt. Gegner kann man per Nahkampf oder Spezialmanövern erledigen. Da ich aufs Kämpfen sehr gerne verzichten würde, spiele ich im Gesichtsmodus und bisher fallen die Kämpfe auch sehr leicht aus - halt sinnloses Gegner Gekloppe. Kämpfe gegen Oberbosse soll es leider auch geben - diesen bin ich bisher aber nicht begegnet.
Grafik / Ton
Die Grafik kann eigentlich nur mit einem Wort beschrieben werden - wunderschön! Die Spielhandlung ist in den Sümpfen der Südstaaten angesiedelt und so zeigt sich auch die Spielwelt - man ist in überfluteten Gebieten unterwegs, dessen Zerstörungskraft die Umgebung entsprechend demoliert hat. Die Texturen sind knackscharf und die Lichtstimmung tut ihr Übriges dazu - einfach nur traumhaft schön sich in der Spielwelt zu bewegen während am Horizont die Sonne tiefsteht und das Licht dementsprechend die Umgebung einhüllt. Der Grafikstil ist ein wenig eigenwillig und zeigt sich für mein Verständnis leicht comichaft, was besonders bei den Figuren auffällt.
Spiele wie Uncharted, Tomb Raider oder eben SoM profitieren enorm von Ultrawide-Auflösungen, besonders wenn die Kamera bei Klettertouren herauszoomt und somit noch mehr von der Spielwelt eingefangen wird, freut man sich über das breite Bildformat. Ich spiele das Spiel (mit vollen Grafikeinstellungen) über meinen 34" Monitor in 2560x1080 was schon sehr beeindruckend kommt und über meine RTX 3060 butterweich läuft. Neben all der positiven Faktoren der Grafik bleibt noch anzumerken, daß Zwischensequenzen mal wieder nur in 16:9 (statt bildschirmfüllenden 21:9) dargestellt werden...
Zur Vertonung habe ich bereits weiter oben meinen Unmut kundgetan, allerdings gibt es auch etwas sehr positives zu vermerken - die Musikuntermalung. Diese ist für den Schauplatz und Art des Spiels einfach nur fantatsisch!
Fazit
Auf das Spiel wurde ich vor einem Monat aufmerksam, als ein dt. PC-Spielemagazin ein Vorschauvideo veröffentlichte. Ich war sofort angetan vom dem Spiel und hoffte, daß sich die Kämpfe in Rahmen halten würden und man nur durch die Spielwelt schlendern müsse. Naja, daraus wurde nichts, denn Kämpfe sind ein fester Bestandteil des Spiels - ich hätte gerne darauf verzichtet! SoM ist ein Mix aus Abenteuer, Action und Kletterpassagen der mich durch seine super-hübsch umgesetzte Spielwelt vor den Monitor fesselt. Durch das nicht verstehen der Handlung baue ich leider auch keine Verbindung zu jeglichen Figuren auf. Ich laufe halt nur durch die Spielwelt und erfreue mich an der hübschen Grafik und dem leichten Spielprinzip, das leider bisher zu oft von Kämpfen unterbrochen wird.
Dennoch kann ich das Spiel EMPFEHLEN, vor allem wer Spaß an Spielen wie Uncharted oder Tomb Raider hat, sollte auch hier glücklich werden.
Anbei mal noch das Testvideo von PC Games:
Jennifer
Handlung:
Man steuert Hazel, deren Mutter zu Beginn des Spiels in einer Introsequenz bei einem Unwetter in ihrem Haus von einem Fluß fortgerissen wurde, und macht sich fortan auf die Suche nach der Mutter. Nach dieser Sequenz stolpert Hazel in eine Art Magiewelt - die Umgebung bleibt dabei gleich, allerdings tauchen bsw. sprechende Kreaturen (wie ein Fisch) auf. Und hier hört mein Verständnis bezüglich der Handlung auf, da es mir unmöglich ist der Handlung zu folgen. Der Grund hierfür liegt bei 2 Aspekten:
a - es gibt mal wieder keine dt. Vertonung! Da das Spiel in den Südstaaten im Amiland angesiedelt ist, wurde dessen Akzent in die engl. Sprache übernommen, somit versteht man quasi null. Dieses Genuschel und das Tempo der Sprache, machen es mir nicht möglich irgendwas zu verstehen. Während der Zwischensequenzen kann man zumindest einen Hauch verstehen, aber während des Spiels wo man sich auf die Spielfigur konzentriert, ist es mir nicht möglich eingestreute Sätze zu verstehen.
b - die dt. UTs taugen auch nur bedingt. Da schnell gesprochen wird, werden UTs entsprechend auch nur super-kurz eingeblendet, weshalb ein folgen der Gespräche zur Qual wird. Hinzukommt, da die Textfarbe weiß ist (ohne einen dunklen Schlagschatten) und die Grafik sehr hell ist, kann man manche UTs überhaupt nicht lesen.
Bisher bin ich auf verschiedene Charaktere und Handlungshintergründe gestoßen, kann diese jedoch, wegen der gerade vermerkten Aspekte, nicht einordnen. So halte ich mich einfach daran, die Mutter von Hazel retten zu müssen.
Spielmechanik:
SoM ist komplett linear aufgebaut, verlaufen kann man sich also nicht. Das Spiel kann man als eine Art Uncharted oder Tomb Raider bezeichnen, denn man klettert und läuft genau wie in diesen Spielen durch die Spielwelt. Klettern geht nur an vorbestimmten Stellen - man kann Doppelspringen, bzw. eine gewisse Zeit fliegen. All das muß immer wieder kombiniert werden um Hindernisse in der Spielwelt zu überwinden. Außerdem müssen manche Dinge in der Spielwelt per Tastendruck manipultiert werden (um bsw. an Wänden entlangkleiten zu können oder bestimmte Orte zu erreichen) um voranzukommen - diese sind dann nur einen kurzen Zeitraum aktiv. Die Wege spalten sich immer mal wieder auf, wo man dann Boni einsacken kann. Schön ist zudem, daß man sich jederzeit den Weg einblenden lassen kann, so weiß man also immer wo man lang muß. Sehr hilfreich, obwohl der Weg doch linear ist.
Nur läuft und klettert man nicht nur, sondern muß auch kämpfen, dies geschieht regelmäßig in Arenen. Diese Gebiete erkennt man immer und weiß somit vorher, daß ein Kampf bevorsteht - die Arenen können ohne Kampf nicht wieder verlassen werden. Einmal drin, ist man zum Kämpfen gezwungen. Das Spiel verfügt zudem über einen sehr kleinen Rollenspiel-Aspekt, denn per (kleinem) Fähigkeiten-Baum, kann man Hazels Fähigkeiten Stück für Stück aufwerten. Die Punkte dazu findet man in der Spielwelt verteilt und zeigen sich als blaue Magiewölkchen.
SoM verfügt nicht über Schnell/Manuelles Speichern, sondern legt Speicherpunkte an - was sich zweischneidig zeigt. Klappt mal eine Sprungpassage nicht, wird man direkt dort wieder eingesetzt wo die Sprungsquenz beginnt - man verliert quasi keine Zeit, da dies ohne Ladepause passiert. Allerdings passiert es mir häufig, daß mir das Speichersymbol eingeblendet wurde und ich das Spiel verlasse. Beim nächsten Spielstart werde ich aber regelmäßig nicht dort eingesetzt wo zuletzt gespeichert wurde, sondern einiges zurück. Was bedeutet, daß man schon mal 1 min damit verbringen muß, bekannte Wege wieder laufen zu müssen - nicht sehr schön!
Gesundheit verliert man nur, wenn Sprünge schiefgelaufen sind oder bei den Kämpfen - auch nur bei letzterem kann die Gesundheit wieder aufgefüllt werden. Stürzt man bei Sprüngen ab verliert man regelmäßig Gesundheit, was bis zum Ableben so weit passiert. Aber sterben kann man nicht, man wird einfach wieder in die Spielwelt eingesetzt - mit voller Gesundheitsleiste.
Kampfsystem
Wie erwähnt finden die Kämpfe stetig in einer Arena statt. Gegner kann man per Nahkampf oder Spezialmanövern erledigen. Da ich aufs Kämpfen sehr gerne verzichten würde, spiele ich im Gesichtsmodus und bisher fallen die Kämpfe auch sehr leicht aus - halt sinnloses Gegner Gekloppe. Kämpfe gegen Oberbosse soll es leider auch geben - diesen bin ich bisher aber nicht begegnet.
Grafik / Ton
Die Grafik kann eigentlich nur mit einem Wort beschrieben werden - wunderschön! Die Spielhandlung ist in den Sümpfen der Südstaaten angesiedelt und so zeigt sich auch die Spielwelt - man ist in überfluteten Gebieten unterwegs, dessen Zerstörungskraft die Umgebung entsprechend demoliert hat. Die Texturen sind knackscharf und die Lichtstimmung tut ihr Übriges dazu - einfach nur traumhaft schön sich in der Spielwelt zu bewegen während am Horizont die Sonne tiefsteht und das Licht dementsprechend die Umgebung einhüllt. Der Grafikstil ist ein wenig eigenwillig und zeigt sich für mein Verständnis leicht comichaft, was besonders bei den Figuren auffällt.
Spiele wie Uncharted, Tomb Raider oder eben SoM profitieren enorm von Ultrawide-Auflösungen, besonders wenn die Kamera bei Klettertouren herauszoomt und somit noch mehr von der Spielwelt eingefangen wird, freut man sich über das breite Bildformat. Ich spiele das Spiel (mit vollen Grafikeinstellungen) über meinen 34" Monitor in 2560x1080 was schon sehr beeindruckend kommt und über meine RTX 3060 butterweich läuft. Neben all der positiven Faktoren der Grafik bleibt noch anzumerken, daß Zwischensequenzen mal wieder nur in 16:9 (statt bildschirmfüllenden 21:9) dargestellt werden...
Zur Vertonung habe ich bereits weiter oben meinen Unmut kundgetan, allerdings gibt es auch etwas sehr positives zu vermerken - die Musikuntermalung. Diese ist für den Schauplatz und Art des Spiels einfach nur fantatsisch!
Fazit
Auf das Spiel wurde ich vor einem Monat aufmerksam, als ein dt. PC-Spielemagazin ein Vorschauvideo veröffentlichte. Ich war sofort angetan vom dem Spiel und hoffte, daß sich die Kämpfe in Rahmen halten würden und man nur durch die Spielwelt schlendern müsse. Naja, daraus wurde nichts, denn Kämpfe sind ein fester Bestandteil des Spiels - ich hätte gerne darauf verzichtet! SoM ist ein Mix aus Abenteuer, Action und Kletterpassagen der mich durch seine super-hübsch umgesetzte Spielwelt vor den Monitor fesselt. Durch das nicht verstehen der Handlung baue ich leider auch keine Verbindung zu jeglichen Figuren auf. Ich laufe halt nur durch die Spielwelt und erfreue mich an der hübschen Grafik und dem leichten Spielprinzip, das leider bisher zu oft von Kämpfen unterbrochen wird.
Dennoch kann ich das Spiel EMPFEHLEN, vor allem wer Spaß an Spielen wie Uncharted oder Tomb Raider hat, sollte auch hier glücklich werden.
Anbei mal noch das Testvideo von PC Games:
Jennifer
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