Stadterkundungen in Offenen Welt-Spielen

Beckham23

Active Member
Da ich gerade bei AC Odyssey in Athen eingetroffen bin, wollte ich hier mal fragen, wie ihr euch bei so großen Städten in offenen Weltspiel verhaltet:

- rennt ihr da einfach von Questgeber zu Questgeber?
- erledigt ihr dort nur Missionen und zieht dann weiter?
- schaut ihr euch jede kleine Ecke in so großen Städten an?

Das würde mich schon mal interessieren, denn die Entwickler (bsw. auch Novigrad in Witcher 3) geben sich so viel Mühe mit der Erstellung einer solch großen Siedlung und da wäre es schon mal interessant zu wissen, ob die Spieler einfach nur durch solche Städte "rennen" oder doch alles auskundschaften - Jagd nach seltenen Gegenständen, etc. soll mal außen vor bleiben: Es geht nur darum, ob ihr jeden Winkel unter die Lupe nehmt.

Becks
 

Revolvermann

Well-Known Member
Bei mir ist es vorwiegend so, dass die Missionen Vorrang haben. Ich renne also tatsächlich von Mission zu Mission (etwas übertrieben gesagt). Das hat den Vorteil, dass die Missionen immer neues Terrain zeigen. Man lernt ständig etwas Neues kennen und hat neben dem Spielspaß an sich auch oft einen Wow-Effekt
Ist das irgendwann abgeschlossen, erkunde ich auf eigene Faust, finde nicht ganz so offensichtliche Orte, mache ein paar der kleinen Quests oder suche Gegenstände. Was auch immer.
Geht es erst einmal online, kennt man die Welt irgendwann sowieso sehr genau.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Kurz und knapp: Bei mir ist es ein bisschen mehr als nur von Questgeber zu Questgeber zu rennen und nur MIssionen zu erledigen und dann weiter zu ziehen. Aber nicht viel mehr. Also nein, jede Ecke schaue ich mir nicht an.
 

Gronzilla

Member
Beim Vorgänger AC Origins fand ich es toll, Alexandria zu erkunden. Generell war die Map sehr schön.

Wie findest du Odyssey im Vergleich zu Origins im Bezug auf die Landschaftsgestaltung?
 

McKenzie

Unchained
Ich spiele sehr wenige Games, aber wenn dann mal ein Open World wie RDR 2 oder GTA 5 rauskommt, schau ich mir jeden noch so kleinen Hinterhof an.
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied
Es kommt drauf an, würd ich sagen. Bei Far Cry 5 und AC Origins habe ich mir zuletzt nicht mehr alles angesehen, weils einfach zu verrückt groß war und ich später mehr als genug Upgrades, Collecticbles etc hatte.

Wo ich mir aber alles angesehen hab, weil es sich echt gelohnt hat und man immer mal wieder versteckte Quests gefunden hat: Witcher 3.
 

Beckham23

Active Member
Gronzilla schrieb:
Wie findest du Odyssey im Vergleich zu Origins im Bezug auf die Landschaftsgestaltung?
Im Groben finde ich, daß sich beide Spiele sehr ähneln - von der Landschaft her. Obwohl die Epochen zeitlich weit auseinander liegen und es in beiden Spielen (einzigartige) Bezugspunkte zur jeweiligen Zeitlinie gibt, sehe ich keine wirklich großen Unterschiede. Ich selbst hätte mir beide Spiele nie geholt, da mich diese (alten) Zeiten Null interessieren und ich außerdem lieber mit Waffen, statt Schwertern/Speeren, rumhandiere - spiele es bei einem Kumpel. Ich hät´s viel schöner gefunden, wenn es mal ein AC in der Jetztzeit gäbe oder ein neues Piratenabenteuer - Black Flag mit heutiger Grafik... :tongue:

McKenzie schrieb:
Ich spiele sehr wenige Games, aber wenn dann mal ein Open World wie RDR 2 oder GTA 5 rauskommt, schau ich mir jeden noch so kleinen Hinterhof an.
Das habe ich bei GTA 5 auch gemacht, bzw. mache es auch immer noch...Da laufe ich sogar mal durch die Stadt und nehme mir Zeit bei schöner Musik den Sonnenuntergang anzuschauen - das Spiel ist so geil!!!

Jay schrieb:
Wo ich mir aber alles angesehen hab, weil es sich echt gelohnt hat und man immer mal wieder versteckte Quests gefunden hat: Witcher 3.
Dito!!! Neben GTA 5 für mich das beste Spiel dieser Kategorie. Obwohl ich jetzt wirklich nichts mit Zauberei und Schwertern am Hut habe, habe ich JEDE Quest gespielt und mir auch jeden Winkel angeschaut. Und erst die Zwischensequenzen mit der dt. Synchro - unerreicht. Rockstar da könnt ihr euch mal ein Beispiel nehmen - also, daß ein Spiel eine dt. Synchro haben muß!!!

Becks
 

brawl 56

Verflucht guter Hut!
Kommt drauf an. Bei mir ist es eine Mischung aus Missions-bedingt und Neugierde. Einerseits bekommt man immer einen roten Faden durch den Missionsmarker, aber man kann immer ohne Probleme vom Weg Abkommen um sich irgendwas interessantes anzuschauen und danach wieder zur Mission zu kommen.

Meistens bekommt man dadurch auch die besten Nebenquests :biggrin:

Bei Witcher muss ich aber sagen, dass es viel mehr zu sehen gab, als es die eigentliche Map vorgab. Wer die Fragezeichen abgeklappert hat, hat noch laaaaange nicht alles gesehen.
Einem Wal hinterher getaucht? Geisterschiff um Skellige gesehen? Alles ohne Kennzeichen auf der Map.
Oder wenn du in der Umgebung einfach ein kaputtes Boot findest und daneben geplünderte Kisten, alleine das ist so gut gehandhabt, dass es wieder eine eigene Geschichte erzählt.

Und wieder wird klar, wie gut Witcher 3 eigentlich geworden ist :thumbsup:
 

Cimmerier

Active Member
Mal so, mal so. In der Regel bin ich keiner, der wirklich alles abgrast. Kommt aber auf den Umfang an und das Writing. Und mal so nebenbei. Schwerter und Speere sind ebenfalls Waffen.
 

Beckham23

Active Member
brawl 56 schrieb:
Und wieder wird klar, wie gut Witcher 3 eigentlich geworden ist :thumbsup:
Und deshalb liegt die Messlatte für Cyberpunk 2077 ziemlich hoch...


Cimmerier schrieb:
Und mal so nebenbei. Schwerter und Speere sind ebenfalls Waffen.
Dann schreibe ich es für dich eben genauer...Schießprügel - ich will doch nicht mit solchen "Handspielzeug" wie Schwertern rumfuchteln.

Becks
 

delta

Ghost in the Wire
bin kein fan von open world spielen (soviel mal vorneweg :wink: )

normalerweise bin ich missions- und story-fixiert. dementsprechend laufe ich da recht straight von einem questgeber bis zum naechsten. wenn ich staedte, flora und faune erkunden wollen wuerde, wuerde ich raus gehen :ugly:
 
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