Star Trek - Discovery

Mr.Anderson

Kleriker
@Scofield

Den Seasonopener fand ich ganz brauchbar, das war aber in Staffel 3 auch so. Allerdings ist das auch wie in der dritten Staffel wieder mal mehr Star Wars als Trek. War aber trotz aller üblichen Punktabzüge meinerseits sehr unterhaltsam. Und ich habe nach ein paar Minuten gewusst, wer da Regie führt. Die Kameraführung war nämlich wieder mal unter aller Sau, wie immer wenn Olatunde Osunsanmi Regie führt. Die Kamera dreht sich ständig um die Personen herum, dreht sich über Kopf, dreht sich, dreht sich, dreht sich. Mir ist einmal kurz Schwindelig geworden. Ich hasse das. Ich glaube irgendwie haben mich einige Storyelemente dann auch entfernt an Star Trek erinnert. Unterhaltsam schon, aber ich habe einach das Problem, dass ich nur noch zwei Charaktere habe, die mir sympathisch sind: Saru und Booker. Burnham ist und bleibt mir unsympathisch, genauso wie Stamets. Tilly nervt tierisch. Culber ist irgendwie in der Schwebe, der nervt nicht, ist mir nicht unsympathisch, schwimmt irgendwie am Rande mit. Der Rest der Brückencrew? Ich habe keine Ahnung, ich kenne die Leute nicht. Da fällt mir gerade auch nur ein Name ein: Detmer. Bezeichnend ist für mich, dass in der ersten Episode zwei Starfleetoffiziere (ich glaube bei der Academy Wiedereröffnung) durchs Bild laufen und sich kurz miteinander unterhalten. Erst im Laufe des Gesprächs kriege ich mit, dass die zur Discovery(Brückenbesatzung?) gehören. Das zeigt deutlich das Problem. das die Serie hat. Man kennt die Leute von der Brücke nicht, aber jetzt endlich in der vierten Staffel dürfen die dann doch mal ein bisschen Charakter kriegen? Ich bin gespannt.

Heute Abend schaue ich mir dann mal die zweite Episode an, obwohl ich schon jetzt Panik wegen der Kamerafahrten habe. Ich weiß ja wer da auch Regie geführt hat.

P.S. Was mir gerade noch eingefallen ist. Ist es möglich, dass Amazon sich von Disco nicht viel erwartet? Ich habe kürzlich für 13 Episoden Harley Quinn 29 Euro bezahlt, in HD hätte ich 35 hinlegen müssen. Disco koset nur nen Zwanziger in HD... Was die Preisgestaltung wohl für Gründe hat?
 
Zuletzt bearbeitet:

Cimmerier

Well-Known Member
Ich würde ja sagen, andersrum wird ein Schuh draus, was die Preisgestaltung betrifft. Von Discovery erwartet man sich mehr Verkäufe, während Harley sich schon bei einer geringeren Käuferschaft amortisieren soll/muss, daher auch ein höherer Preispunkt.
 

Mr.Anderson

Kleriker
Aha... und das ist sicher normal dass man ein heißbegehrtes Produkt besonders günstig herausgibt, weil man denkt dadurch, dass wir davon mindestens doppelt so viel verkaufen halbieren wir einfach mal den Preis, dann haben wir am Ende bei beiden Produkten ungefähr den gleichen Gewinn! Und bei den Produkten von denen wir glauben die werden eh nicht so gut laufen, hauen wir den Preis mal schön weit rauf, damit von den wenigen, die das Produkt interessiert möglichst wenige es kaufen. Endlich verstehe ich Marktwirtschaft! Die habe ich bisher völlig falsch verstanden. Ich dachte bei heißbegehrten Produkten geht der Preis nach oben, weil die Marktwirtschaft gierig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cimmerier

Well-Known Member
Besten Dank für den Sarkasmus. Dann spare ich mir beim nächsten Mal jedweden einen Kommentar. Ich mag ja daneben lieben, finde es trotzdem einfach unnötig, so zu reagieren und mir noch an den Kopf zu werfen, ich wäre völlig blöde. Es gibt nun mal diverse Möglichkeiten, Preisgestaltung zu betreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Deathrider

The Dude
Es gibt in der Tat viele Möglichkeiten warum dem so ist. Willkür inklusive. Eine Möglichkeit die ich sehe: Harley ist in Vergleich zu DISCOVERY ein absolutes Nieschenprodukt, wo sie sich sagen, dass die Hardcore-Batmanfans die das sehen wollen auch den Preis zahlen. Amazon kann nach Belieben anpassen, wenn es die Leute also nicht mehr zahlen, dann geht der Preis halt runter oder es landet gar im Abo. Durch eben jenes Abo hat Amazon ohnehin bereits mehr als ausreichend Einkommen. Der Rest ist Kür.
Ganz nebenbei finde ich die Erklärung von Cimmerier nicht abwegig. Die Zuschauerzahlen dürften bei DISCOVERY deutlich höher sein, nicht nur einfach "das Doppelte von Harvey".
 

Mr.Anderson

Kleriker
Natürlich sind die deutlich höher, ich habe es vereinfacht ausgedrückt. Trotzdem will ich nicht glauben, dass man ein TOP-Produkt besonders günstig anbietet, wenn man auch mehr dafür einfahren kann. Da hätte ich wirklich gerne mal etwas schriftliches gesehen, dass beweist, dass ein Konzern wie Amazon so denkt. Die denken alle nur in Gewinnzahlen. Warum also den Gewinn absichtlich verringern? Ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

@Cimmerer

Entschuldige bitte den Sarkasmus. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob du Discovery überhaupt schaust, aber für mich klang das so, als würde sich ein Fanboy irgendeine wirre Erklärung aus den Fingern lutschen, damit "seine" Serie nich schlecht dasteht. Darum die sarkastische Antwort. Und als völlig blöde habe ich dich auch nicht bezeichnet.
 

Deathrider

The Dude
Wie gesagt, es gibt da zig mögliche Gründe. Es könnte z.B. auch ein zeitlich limitiertes Lockangebot sein. Künstliche Verknappung ist ein oft eingesetzten Mittel. Sicher, sie haben es nicht als solches kommuniziert, aber Amazon listet auch keine Normalpreise. Wenn z.B. in der Zeile für Angebote ein Film auftaucht, dann steht da nie von wieviel Euro auf 99 Cent reduziert wurde. Etwas das heute 12,99 zum Leihen drin steht, kann morgen schon 17,99 kosten. Aufmerksame Prime Kunden wissen, dass die Preise nicht stabil sind und Du kannst drauf wetten, dass ein Konzern wie Amazon die Preise gut kalkuliert (also nicht randomisiert). Ne Staffel für "nur" 20,- zu sehen (ich empfinde es als viel zu viel, vor allem für DISCOVERY. Ich würde die Serie nicht mal weiterschauen, wenn ich Geld dafür bekäme) könnte für so manchen Kunde den Ausschlag geben, ob es überhaupt geschaut wird, vor allem, wenn unklar ist ob der Preis kommende Woche noch der selbe sein wird. Interne Statistiken zeigen todsicher, ganz klar wo für Ottonormalverbraucher ne Schmerzgrenze (etwa bei DISCOVERY) erreicht ist und wo liegt sie für Zuschauer, die exklusiv ein ganz besonderes Nieschenprodukt sehen wollen (Harvey z.B.).
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Ohne mich groß in diese sinnlose Diskussion hineinwerfen zu wollen, ist die Serie ohnehin über Pluto TV kostenlos (O-Ton und Deutsch) schaubar, womit ein Kauf bei Amazon (nur deutsch bislang, soweit ich weiß) ohnehin nur auf Bequemlichkeit abzielt, weil man bei Pluto TV eben zu bestimmten Zeiten reinschalten muss. Free TV (oder so) vs. Streaming eben.
Wenn man jetzt darauf blickt, dass die vierte Disco-Staffel also kostenlos verfügbar ist und Amazon bloß den Luxus bietet, sich die jeweilige Folge jederzeit anzuschauen, ist der niedrige Preis tatsächlich nachvollziehbar und zielt eben darauf ab, dem Zuschauer mehr Freiheiten zum Schauen (für Geld) zu bieten. Denn warum sollte ich mir bei Amazon die Folgen kaufen, wenn ich sie bei Pluto auch kostenlos sehen kann?

Das gesagt, ist Harley Quinn sicher ein Nischenprodukt. Und Nischenprodukte sind immer etwas teurer. Ich bin zwar kein Marketing-Experte, aber Angebot und Nachfrage dominieren halt immer. Wenn Amazon also in Konkurrenz zur kostenlosen Ausstrahlung auftreten will, müssen die Preise gesenkt werden, um einen Gewinn zu erzielen. Wobei es mich eh wundert, dass es zusätzlich auf Amazon die neuen Disco-Folgen zu sehen gibt. Die halten offenbar an alles fest, was Star Trek angeht. Die Frage ist, wie lange noch. Die zweite Picard-Staffel kommt sicher noch auf Amazon, aber danach? Abwarten. Nächstes Jahr startet Paramount+ hierzulande, da darf man tatsächlich gespannt sein, wie sich das auf den deutschen Markt auswirkt...
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
@Clive77
Schaust du die vierte Staffel momentan? Wie findest du sie bisher? :smile:
Klar schaue ich die vierte Staffel. Wöchentliche Reviews meinerseits gibt es bei den Junkies. Zu "The Expanse" übrigens auch.
Bislang gefällt mir die vierte Staffel verdammt gut. Nimmt mittlerweile sehr klassische Züge an, die wahrscheinlich ein Vorgeschmack darauf sind, wie "Strange New Worlds" werden wird. Sprich: Quasi Einzelfolgen mit spezifischeren Handlungen und moralischen Fragen, aber mit kontinuierlicher Charakterentwicklung, die nicht von Woche zu Woche vergessen wird und außerdem wird (fast) immer ein Auge auf die große Krise der Staffel geworfen.
Ich mein, ich fand Disco nie schlecht, auch wenn es sicher ein paar schlechte Folgen gibt. Aber Staffel vier versucht tatsächlich, auch diejenigen abzuholen, die nie so recht begeistert waren.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Klar schaue ich die vierte Staffel. Wöchentliche Reviews meinerseits gibt es bei den Junkies. Zu "The Expanse" übrigens auch.
Bislang gefällt mir die vierte Staffel verdammt gut. Nimmt mittlerweile sehr klassische Züge an, die wahrscheinlich ein Vorgeschmack darauf sind, wie "Strange New Worlds" werden wird. Sprich: Quasi Einzelfolgen mit spezifischeren Handlungen und moralischen Fragen, aber mit kontinuierlicher Charakterentwicklung, die nicht von Woche zu Woche vergessen wird und außerdem wird (fast) immer ein Auge auf die große Krise der Staffel geworfen.
Ich mein, ich fand Disco nie schlecht, auch wenn es sicher ein paar schlechte Folgen gibt. Aber Staffel vier versucht tatsächlich, auch diejenigen abzuholen, die nie so recht begeistert waren.
Dann werde ich wieder reinschauen, obwohl mir die erste Folge nicht gefallen hat. Danke Clive!
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
@Woodstock: Mir hat die erste Folge schon gefallen, von daher die Erwartungen an die weiteren nicht zu hoch ansetzen, falls bei dir erstmal noch Skepsis herrscht. Worauf du dich aber sicher freuen kannst, ist Zora.
 

Mr.Anderson

Kleriker
@Woodstock

Bitte die Erwartungen wirklich nicht so hoch schrauben. Mich konnte die neue Staffel nicht abholen und nach Episode 3 verspüre ich bisher nicht den Wunsch da allzu schnell wieder anzusetzen. Mein altes Trekkie-Herz weint...
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich sehe mir gerade die vierte Staffel an (bin nicht aktuell), aber bin bisher doch recht angetan. Es hat mehr vom alten Charme. Was mir besonders gefällt, ist das Michael nicht mehr so sehr im Vordergrund steht. Die anderen Figuren kriegen wesentlich mehr Screentime und es gibt mehr Dialog als sonst.

Was mir bisher nur nicht gefallen hat, war die Zerstörung von Books Planeten. Ein erneuter Genozid im Star Trek Universum erschien mir nicht notwendig, um die Tragweite der Bedrohung darzustellen.

Am Zukunftsszenario finde ich zwei Dinge sehr schade. Dadurch, dass der Burn stattfand, erscheint das ganze Universum eigentlich genau gleich wie die Staffeln zuvor. Ich hätte erwartet, dass die Föderation mittlerweile durch die unterschiedlichen Galaxien fliegt und nicht nur durch die Milchstraße. Es wirkt nicht so, als ob schon 1000 Jahre vorbei sind. Das kann noch kommen, aber bisher ist es leicht unterwältigend.

Und als Sammler finde ich die Designs der neuen Schiffe nicht so toll, aber das ist nur mein Problem. :squint:

Unterm Strich, habe ich bisher Freude an der vierten Staffel. Ich hoffe, es bleibt so.

EDIT:
4x08
So viele Aliens (die Seeschlange als Tarnung und einen Gründer. Sehr cool!)
Wo sind die Klingonen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Scofield

Fringe Division
Habe gestern Abend ein wenig Zeit gehabt die Staffel weiter zu schauen.
Bin nun glaube ich bei 4x10 und ich bin auch recht angetan von der neuen Staffel.

Im großen und ganzen mag ich die DMV Storyline. Gerade weil durch die Story der Konflikt zwischen Booker und der Discovery so sehr im Vordergrund steht. Dann dazu der neue Wissenschaftler der sehr gut in die Story reinpasst. Mag seine ganze Geschichte und Beweggründe für seine Taten.

Dazu bin ich sehr auf die Ten-C gespannt. Dennoch habe ich ein wenig Angst dass die Auflösung wie bereits der Burn wieder sehr lasch ausfallen wird.

Auch schön dass Burnham weiterhin nicht mehr in jeder Folge weint und ein wenig tougher rüberkommt.

Gab aber auch schon einige Negativen Aspekte der Staffel
- Die Auflösung was die DMV für eine Aufgabe hat , war mir ein wenig zu schnell. Burnham schaut sich ein Bild an und hat sofort erkannt was der Sinn dahinter ist.

- Die Planeten Zerstörung hätte wirklich nicht sein müssen. Vor allem weil seitdem die Waffe relativ ruhig ist.
Es kommt bis jetzt einfach keine Bedrohlichkeit rüber.

- Die Zukunft ist weiterhin recht langweilig. Man merkt in keiner Szene dass wir bereits im Jahre 3000+ sind.
Abgesehen von ein paar Technischen Geräten hat sich die Galaxie nicht groß verändert.

Muss aber sagen dass die 4 Staffel viel besser als die Vorherige ist. Eine gute Mischung aus Sci-Fi , Drama und Detektiv Arbeit.
Bin weiterhin ein großer Fan der Serie und werde es auch bleiben.
 
Oben