Star Trek - Picard (neue Serie)

Envincar

der mecKercheF
Gefiel mir nicht die Serie. Zuviel Fan-Service. Zu wenig Star Trek Feeling. Stewart leider doch irgendwie zu alt. Zu wenig Weltraumgefechte (wobei dies ein Problem von so gut wie allen Sci-Fi Serien ist...vermutlich zu teuer). Story auch eher meh. Die Serie hatte seine Stärken beim Aufeinandertreffen der alten Bekannten (Picard & Data im Finale. Data war einfach der coolste Charakter im Star Trek Universum. Die neuen Charaktäre haben leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und diese blonde Trulla spielt stark um die Krone der nervigsten Seriendarstellerin mit.

Zudem finde ich, dass man diese Serie hätte nutzen können um Picard ein würdiges Ende zu liefern. Dies war leider wieder ein Wischiwaschi Ende. Was erhoffen die sich? Das Stewart noch fünf weitere Staffeln macht?
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Ja genau. Zu deinem letzten Punkt. Hätte ich Stand jetzt auch besser gefunden.
Klar ist es für die Fans auch toll, dass man nicht weiter innerhalb der bekannten Zeitlinie herumhampelt, aber dann sollen sie die Serie eben anders nennen und Picard genau dieses Ende schenken, ohne das der Serientitel generell ihn als Fokus festsetzt.

Zum Thema Raumschlachten: Da war doch dieses Franchise mit Ausnahmen auch nicht bekannt für, oder?
 

Envincar

der mecKercheF
Naja ich fand die Dominion Kriege und die Filme haben durchaus einige gute Raumschiff-Kämpfe geboten. Mir fehlte einfach auch eine Enterprise. Picard ohne Enterprise ist nur die halbe Miete.
 

Cartman

Active Member
Musste noch einer am Schluss an den letzten Star Wars denken?

Als Ryker aus dem Nichts plötzlich mit der Flotte ankam?
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ganz schönes Mimimi hier. Ein Ende nach nur einer Staffel will ich auf keinen Fall. Meinetwegen können Sie die Serie mit der 3. Staffel beenden. Alles darunter wäre schon sehr schade.

Zu wenig Raumschiffschlachten ist angesichts des geringen Actionanteil in 7 Staffeln TNG auch Quatsch.
Dass das Star Trek Feeling etwas vernachlässigt wurde und es hier und da gerne noch tiefgründiger hätte sein können, sehe ich durchaus auch. Aber insgesamt nicht in einem Ausmaß, dass es mich großartig stören würde.

Als zuviel empfand ich den Fan-Service auch nicht.
Der "Machen Sie es so."-Spruch hätte allerdings besser eingearbeitet werden können. So war es zu plump.

Musste noch einer am Schluss an den letzten Star Wars denken?
Als Ryker aus dem Nichts plötzlich mit der Flotte ankam?
Naja, was heißt aus dem Nichts. Das da eine Flotte kommen sollte, wurde vorher doch erwähnt. Und im Gegensatz zu Star Wars ist's auch nicht verwunderlich, wie groß diese war.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
"Mimimi" ist aber schon etwas ein Totschlagargument, vor allen Dingen wenn man danach dann selbst plump schreibt, was man selbst "will".
Ich sehe halt erstmal keinen emotionalen Nährboden mehr für die Figur Picard. Die Konflikte aus der alten Serie bzw. den Filmen wurde abgeschlossen und auch die seither neu geschürten.
 

Metroplex

Well-Known Member
Also mir hat die Serie gefallen.
Klar gibt es Kritikpunkte. Das Writing war zum Teil sträflich schlecht (nicht nachvollziehbare Motivationen), einige Charaktere sind unglaublich nutzlos (der Romulaner Mönch da zb), die erste Hälfte der Staffel ist quasi gar nichts passiert, verschwenderisches umbringen von alten Charakteren usw.
Es ist halt eine erste Staffel, die Serie muss sich und seine Charaktere erst noch finden.
Und einige der Charaktere haben mir sogar richtig gefallen! zB Rios mit seinen Hologrammen habe ich sehr gerne gesehen. Und wenn man den Quatsch mit ihrem Sohn ignoriert, gefällt mir auch Raffi gut.

Ich freue mich auf die Zweite Staffel, immer her damit!

Achja, und Riker sieht in Uniform trotz seines Alters immer noch sehr gut aus! Dem könnte man glatt eine wiederkehrende Rolle geben.
 

Envincar

der mecKercheF
Also mir hat die Serie gefallen.
Klar gibt es Kritikpunkte. Das Writing war zum Teil sträflich schlecht (nicht nachvollziehbare Motivationen), einige Charaktere sind unglaublich nutzlos (der Romulaner Mönch da zb), die erste Hälfte der Staffel ist quasi gar nichts passiert, verschwenderisches umbringen von alten Charakteren usw.
Es ist halt eine erste Staffel, die Serie muss sich und seine Charaktere erst noch finden.
Und einige der Charaktere haben mir sogar richtig gefallen! zB Rios mit seinen Hologrammen habe ich sehr gerne gesehen. Und wenn man den Quatsch mit ihrem Sohn ignoriert, gefällt mir auch Raffi gut.

Ich freue mich auf die Zweite Staffel, immer her damit!

Achja, und Riker sieht in Uniform trotz seines Alters immer noch sehr gut aus! Dem könnte man glatt eine wiederkehrende Rolle geben.
Glaub ich fände eine Ryker Serie besser als eine Picard Serie =P
 

Gray_Fox

Active Member
Patrick Stewart und die anderen Schauspieler habe ich gerne gesehen und gaben ein wolliges Gefühl der Nostalgie.
Gerade die Folge mit Frakes war ein Highlight für mich.
Nehme ich diese Figuren aber heraus, gefiel mir die generelle Geschichte und "Auflösung" nicht und fast keine der neuen Charaktere konnte mich gewinnen.
Auch die Geschehnisse um Picard zum Ende hin war ein richtiger Downer. Dann sollen sie es einfach weglassen und nicht so die Staffel beenden.
War für mich unpassend.

Und beim Fanservice hat man es auch übertrieben. Die Staffel hätte ohne diesen auch 2 Folgen kürzer sein können.
Ohne würde die Serie aber womöglich noch schlecht wegkommen.
Man muss die Staffel nur ohne Picard und dafür mit einem anderen Captain vorstellen.

Bei der neuen Crew "muss" es für mich noch Veränderungen geben und eine bessere Geschichte muss auch her.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich bin auch eher unentschlossen. Muss ich erst darüber nachdenken. Mich haben jetzt nur ein paar Dinge am Ende wirklich gestört:
Der Mord an Maddox ist einfach vergessen, Rios läst alle auf seinem Schiff (wirkt jetzt mehr wie eine Andromeda Serie bzw. wie eine D&D Runde, warum sind Seven und Rafi plötzlich zusammen? Hatten die jemals wirklich screentime zusammen? Warum war jedes Schiff der Föderationsflotte gleich? Sind das die neuen Shermantanks der Sternenflotte? Ich dacht das war die Miranda Klasse aber ich nehme an, die haben den Dominionkrieg nicht überlebt (wie auch deren Mannschaften), was sollte der ganze Mist mit Picards Krankheit? Das wirkte sehr sinnlos. Hey, du bist gestorben aber jetzt geht es dir besser. Reden wir nicht mehr darüber. :biggrin:

Naja, immerhin durfte er eine Rede halten und wir hatten ein Good bye von Data.

Warum hat Sung Data nicht schon viel früher einen Körper gegeben? Das hätte so viele Probleme gelöst.
 

Mr.Anderson

Kleriker
@Metroplex

Schon klar, abber Woodstock hat recht. Es war Mist. Man hätte sie auch einfach unerwähnt lassen können. Es hieß in TNG lediglich, dass sie ausbrechen könnte, nicht muss. Man hat sie nur benutzt um die erste Staffel zu diesem lächerlichen Ende zu führen! Ich bin noch nicht sicher, ob ich Staffel 2 sehen will.
 

El Duderino

Active Member
Hier wurde schon ziemlich viel relativ vorhersehbar und mit viel Bauchweh zurecht geschrieben und dargestellt.

Picards Krankheit natürlich, wo schon in der letzten Episode klar war, dass er 10000%ig in den "Golem" transferiert wird, als Rettung.
Diese eeeeewige Verabschiederei, ohne Nachhall. Ja klar, Picard kratzt sicher ab, jetzt wo schon eine zweite Staffel längt beschlossen wurde.

Dazu noch der viel zu schwafelige Abschied von Data. Hier wurde mit Holzhammer inszeniert, meine Frau ist überhaupt dabei eingeschlafen.

Wie hier schon erwähnt, ist der Mord von Maddox komplett vergessen. Die gute Frau Doctor hat es ja nicht besser gewusst, auf zum nächsten Abenteuer! :plemplem:

Die ausgeltuschte "böse KI bedroht Galaxis" Nummer. Dazu noch mit trashigen Cyber Tentakeln aus der Hölle inszeniert. Die Nummer war bei DISCO schon mehr als ausgelutscht, hier wird sie nicht viel spannender. Auch wenn das drumherum hier wenigstens besser gemacht war, als in der Schwestern Serie.

Commodore Oh hat auch keine glückliche Figur gemacht, in der Episode. Nach dem x-ten "Nehmen sie die Siedlung ins Visier" und "Rottet sie aus", verharrt die Flotte minutenlang in der Warteschleife, bis endlich die Föderation kommt. Das war fruchtbar schlecht inszeniert und von Timing ganz schon fast unfreiwillig komisch.

Klingt jetzt leider ziemlich negativ alles, aber im Grunde bin ich froh, dass die Staffel wieder vorbei ist. Die Geschichte hätte sogar weniger Episoden vertragen.
Auch wenn ich anfangs richtig Spaß mit der neuen Serie hatte, aber gen Ende ging ihr einfach die Puste aus. Irgendwie war stellenweise auch zu wenig ST Flair vorhanden, das Schiff von Rios wirkt inzwischen mehr wie eine zweite Firefly, da fehlt irgendwie das spezielle etwas, was ST ausmacht. Da reicht mir auch nicht Stewart, der alle paar Folgen "Engage!" ruft.
Ich würde mal gerne wieder eine ST Serie sehen, die nicht krampfhaft versucht eine "epische" Geschichte auf 10-15 Episoden aufzublasen, sondern, wie in der vierten ENT Season gerne wieder Zwei bis Dreiteiler, die sich knackig mit einem Thema beschäftigt, dass die Figuren philosophisch angehen müssen. Aber das ist wohl Wunschdenken.
 
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Woodstock

Z-King Zombies
Okay, habe nochmal nachgedacht.

Ich mochte Picard nicht. Das war nur ein Name und fast nichts darin war tatsächlich TNG oder Picard. Die Sache mit Icheb war zudem einfach zu sinnlos und grausam.

Als würde man Chewie im Vorbeigehen einfach enthaupten und keinen kümmerts.
 

Metroplex

Well-Known Member
Icheb mit Chewie zu vergleichen ist aber irgendwie nicht ganz richtig.
Der hat nur in den letzten 2 Voyager Staffeln mitgespielt, und ja, anscheinend gibt es Leute welche Voyager gemocht haben, aber für mich zumindest sind die J.J. Abrams Filme mehr Star Trek als Voyager es je war.

Ja, es war unnötig dass er so graphisch abgemurkst wurde, da hätte man auch einfach einen neuen Charakter einführen können.
Da hat mich Hugh wesentlich mehr geschmerzt.
 

Deathrider

The Dude
Die Serie hat mich schier wahnsinnig gemacht.
- Sie scheint keine Ahnung zu haben ob sie Fanservice bieten oder Kanon ignorieren will.
- Jede Figur ist übertrieben emotional und/oder out of character. Dieses überzogene herumreiten auf hochemotionalen Konflikten hat mich bereits bei Discovery extrem gestört.
- Jeder aufkommende Konflikt wirkt konstruiert und wird in kürzester Zeit auf die unbefriedigendste vorstellbare Weise gelöst.

Es ist ein riesiger Kuddelmuddel der wohl daraus entstand dass Kurzman Star Trek in Game Of Thrones verwandeln wollte, ohne Star Trek oder Game Of Thrones überhaupt verstanden zu haben.
 
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