Stephen King's Es: Kapitel 2 ~Jessica Chastain, James McAvoy [Kritik]

tramp87

New Member
Technisch hervorragender Film. Sound ist Top, Kamera ist sehr gut und ein paar nette Schnitte sind auch dabei. Die Story ist nicht schlecht, jedoch funktioniert der Film nicht ganz.

Klarer 3-Akter.
Anfang inkl Reuniting - bester Teil!
Einzelabarbeitung der Charaktere - viel zu lang, wirkt wie eine To-do-list
Ende - verliert andauernd an Dynamik und ist selbst zu gestückelt.

Der Film macht zu viel falsch, als das er sehr gut ist. Der end80er Charme aus Teil 1 kann er nicht aufgreifen, die Chemie der Darsteller funktioniert nur am Anfang (das jedoch hervorragend) und zwischendurch gibt es zu viele kleine Unstimmigkeiten. Teil 1 war wirklich gut und hat Spaß gemacht. Bei Teil 2 habe ich irgendwann mal ausversehen auf die Uhr geguckt.

Die Schauspieler selbst und Pennywise sind top gecastet. Und die Story ist absolut okay. Aber die Dramaturgie gefällt mir hier einfach nicht.

6,25 / 10
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Auch wenn ich den Film ein kleines bisschen besser finde als Tramp, teile ich einen Großteil seiner Kritikpunkte. Selbst mit einer Laufzeit von beinahe drei Stunden fühlt sich der Film so an, als müsse er sich kurzfassen und hat Probleme der Geschichte eine vernünftige Dynamik zu verpassen. Wie auch schon von Tramp erwähnt, tut sich speziell der zweite Akt sehr schwer und einen enorm Videospiel-mäßigen Touch (Die Suche nahd den Totems fühlt sich an wie eine dieser dämlichen fetch quests).

Der Cast ist allerdings ein wahrer Volltreffer! James McAvoy und Jessica Chastain sind natürlich über jeden Zweifel erhaben, aber gerade Bill Hader, Isaiah Mustafa, Jay Ryan und die Geheimwaffe names James Ransone können auch zeigen, was sie auf dem Kasten haben. Gerade wenn der Film zwischen der Gegenwart und den 80ern wechselt, offenbart sich, was für unglaublich gutes Casting hier betrieben wurde.

Im Vergleich zum ersten Teil wirkt "Kapitel 2" vielleicht nicht genauso gut zusammengefasst oder dynamisch, aber Muschietti weiß halt trotzdem noch an den richtigen Hebeln und Reglern zu spielen, um einen schaurig-schönen Gruselspaß auf die Leinwand zu bringen und spätestens das Ende liefert dann nochmal einen versöhnlichen Abschluss.

7 / 10 Begegnungen im Spiegelkabinett
 

TheRealFlamel

Well-Known Member
Habe ihn auch gestern gesehen und bin sehr zufrieden. Empfand ihn nicht als unstimmig oder undynamisch, er hat mir spaß gemacht.
Was mir allerdings wirklich WIRKLICH keinen Spaß gemacht hat, waren die ersten 10 Minuten, welche wirklich einfach nur wiederlich und grausam und so abscheulich sind, dass ich kurz überlegt habe den Raum zu verlassen, weil diese Situation, anders als die mit Pennywise, grausame und wirkliche Realität sind und so etwas ähnliches einen Kumpel von mir passiert ist. Das so dargestellt zu sehen, ich musste fast brechen.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
In welcher Hinsicht? Fandest du es problematisch dargestellt oder die Situation an sich zu bedrückend?

Ich muss nämlich auch sagen, dass das die einzige Szene war, die mich wirklich schockiert hat, weil das so real war.
 

TheRealFlamel

Well-Known Member
Die Situation und die Tatsache, dass so etwas auch heutzutage immer noch passiert (die sexuelle orientierung der Opfer mal weggelassen) Einfach, dass es Menschen gibt die im Stande sind so eine widerliche Tat zu begehen. Bin da aber wiegesagt auch vorbelastet weil ein Kumpel von mir ähnlich zugerichtet wurde und die nie gefasst wurden.
Ich muss nämlich auch sagen, dass das die einzige Szene war, die mich wirklich schockiert hat, weil das so real war.
Genau.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Der Film beginnt mit dem Angriff auf ein homosexuelles Pärchen durch einige Jugendliche aus Derry. Zuerst werden die beiden Männer zusammengeschlagen und schließlich wird einer von den beiden von einer Brücke in einen Fluss geworfen. Daraufhin erscheint Pennywise und tötet den Mann, der in den Fluss geworfen wurde.

Es ist die Szene mit Adrian Mellon, wenn jemand das Buch kennt, aber möglicherweise nicht auf den Spoiler klicken möchte.
 

tramp87

New Member
Bei der Anfangsszene dachte ich mir schon dasselbe wie bei Teil 1, als der Psychojunge dem dickeren den Bauch aufschlitzt:
- das ist zu gewollt.
Die Gewalt die dargestellt wird, finde ich in diesem Fall zu extrem, da es auf offener Straße passiert, wo alle es beobachten können. Das passt für mich nicht. Aber scheinbar ist es für den Film essenziell, um zu zeigen, wie die Gemüter in Derry sind.

Das es hier gegen Homosexuelle geht, scheint an der Buchvorlage zu liegen, die noch zu einer anderen Zeit spielt, wo das Thema einfach kontroverser war. Ist die Frage, ob das halt heute noch so passt...
 

Member_2.0

New Member
Das es hier gegen Homosexuelle geht, scheint an der Buchvorlage zu liegen, die noch zu einer anderen Zeit spielt, wo das Thema einfach kontroverser war. Ist die Frage, ob das halt heute noch so passt...
Es passt absolut. Vor einigen Monaten wurde zB in London ein lesbischen Paar in einem Bus übel zugerichtet. Auch wenn es für viele so wirkt, die Gewalt gegen Homosexuelle war nie wirklich weg. Ich glaube, sie wird grad eher wieder mehr.
Warum sollte es im Film weggelassen werden? Die Szene war im Buch und es ist nunmal ein Horrorfilm, der nicht für Kinder ist und brutal sein kann oder sogar sein muss...vor allem bei der Vorlage...
 

sunshine86

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Tja wo fängt man am besten an..Nach dem grandiosen ersten Teil war die Erwartung am zweiten Teil enorm groß, diese konnten leider nicht so wirklich erfüllt werden, was es für mich etwas schwierig macht Part 2 zu bewerten.
Was den ersten Film so besonders machte waren die sympathischen und überzeugenden Kinderdarsteller die ihren Figuren so viel Leben und Charme einhauchten, noch dazu das 80er Jahre Feeling und die Atmosphäre rundum Pennywise die den Film so einzigartig machten.
Der zweite Film hat es daher natürlich sehr schwer da mithalten zu können. Die erwachsenen Darsteller wirken im Vergleich zu ihren jüngeren Gegenparts ziemlich blass und charakterlos. Der einzige der noch am meisten hervorsticht ist Bill Hader als Richie aber der Rest ist nicht wirklich erwähnenswert. Sehr negativ empfand ich Jessica Chastain als erwachsene Beverly, ich hatte bei ihr nie so wirklich das Gefühl "Das ist Beverly".
Chastain spielt immer sehr kühl und unnahbar, während Sophia Lillis so viel Wärme ausstrahlt. Ich finde nach wie vor das Amy Adams immer noch die bessere Wahl gewesen wäre.
Bill Skarsgard als Pennywise ist das Beste am ganzen Film. Leider hat Pennywise im zweiten Film viel weniger Screentime als im ersten, was ich sehr schade fand, denn ich habe jede Szene als er auftauchte genossen. Besonders genial war die Szene als Pennywise
ein kleines Mädchen während eines Baseballspiels zu sich lockte, und als das Mädchen sich von ihm abwendete, er sie durch seine gespielte Traurigkeit umstimmte, das zeigte nochmal deutlich wie fies und hinterhältig Pennywise mit seinen jungen Opfern vorgeht.
Allgemein kommt Pennywise in Part 2 noch böser und bedrohlicher rüber. Die Szene
im Spiegellabyrinth wo Pennywise immer und immer wieder mit seinen Kopf gegen die Scheibe schlägt hatte schon was sehr furchterregendes.
Am Besten fand ich die Rückblende mit dem jungen Ben,
wo Beverly sich als Pennywise entpuppt. Die berühmte "Kiss me, Fatboy" Szene aus dem Buch, nur mit der Änderung dass es in Ben's Kindheit passiert, was ich sogar noch besser und passender fand.
Allgemein hat es mich überrascht, dass die meisten Horrorszenen ja doch mehr in den Rückblenden der Kindheit spielten. Dachte man würde mehr Horrorszenen mit den erwachsenen Darstellern drehen aber dies war dann doch nicht der Fall.
Apropo Kindheitszenen: Sobald die Rückblenden der Kindheit kamen, hoffte ich die ganze Zeit das noch mehr Szenen mit den jüngeren Darstellern kommen würden. Es macht einfach so viel Spass sie zu sehen. Der jüngere Cast hat auch bessere Chemie und versprüht so viel Energie, woran der ältere Cast scheitert.
Die erwachsenen Versionen des Loser Clubs sind zwar definitiv besser besetzt als in der schlechten alten TV-Verfilmung, aber es zeigt sich dennoch das der erwachsene Storypart so wie auch schon im Buch der langweiligste und ödeste Teil davon ist, auch wenn man in der neuen Verfilmung mehr Spannung aufgebaut hat.
Sehr geil war der Gastauftritt von Stephen King, einfach der Hammer :thumbsup:
Am schlechtesten fand ich die Umsetzung von Henry Bowers,
wie er aus der Psychiatrie ausbricht und versucht Eddie und Mike umzubringen, das hätte man sich wirklich sparen können, und war sehr mies inszeniert.
Auch das Finale war etwas gewöhnungsbedürftig,
die Verwandlung und der Tod von ES findet hier ganz anders statt als im Buch.
Heftig fand ich auch die Wendung um Bill und Georgie,
Bill hat damals nur so getan als wäre er krank weil er keine Lust hatte mit Georgie zu spielen. Da musste ich schon sehr schlucken, und macht Bill's Schuldgefühle nun nachvollziehbarer.
Von der Brutalität her hat man im zweiten Film noch eins draufgesetzt. Am schlimmsten ist
die Anfangsszene und Mord an dem homosexuellen Adrian Mellon, aber ich fand es gut das man diese Szene originalgetreu aus dem Buch übernommen hat, zeigt aber auch die erschreckende Gewalt und Hass gegenüber Homosexuellen, welche ja heute leider immer noch Thema ist.
Auch an Gruselszenen wurde nicht gespart. ES zeigt sich nicht nur als Pennywise sondern auch als andere Horrorgestalten, weshalb denke ich auch Pennywise in diesem Film etwas zu kurz kommt.
Humor ist so wie auch im Vorgänger vertreten, manchmal aber auch an unpassenden Stellen, so wie z.b. die Szene als
Eddie von Henry Bowers ein Messer in die Wange gerammt wird, die Szene hatte ein bisschen was von einer Comedy. Diese hätte ich mir dann doch etwas ernster gewünscht.
Die Ben/Beverly Sache
fühlte sich für mich etwas komisch an, einerseits gönnte ich es Ben wirklich sehr mit Beverly zusammenzukommen nachdem er jahrelang wegen seines Gewichts gehänselt wurde und sich so ungeliebt fühlte, aber anderseits kam es von Bev's Seite aus nicht so glaubhaft rüber, das sie sich am Ende für Ben entschied. War es in der Kindheit/Jugend doch die ganze Zeit eigentlich immer Bill für sie gewesen. Vielleicht hätte man im ersten Film den Kuss zwischen Bill und Bev nicht einbauen sollen, dann hätte man Beverly's plötzliche Liebe gegen Ende für Ben mehr abkaufen können. So fühlte es sich etwas erzwungen an, nur weil Ben und Bev auch im Buch ein Paar werden.
Und Bill steht am Ende ohne Frau da. Seine Ehefrau Audra, die hier nur in einer einzige Szene zu sehen ist, hat man hier ja komplett verändert und ins Negative dargestellt. Hat sich für mich irgendwie nicht richtig angefühlt.
Bill's Satz zu ihr am Anfang "Warum kannst du nicht die Frau sein die ich haben will?" ließ fast darauf schließen das es am Ende vielleicht doch Beverly für ihn sein würde, aber Regiesseur Andy Muschietti wollte hier lieber dem Roman treu bleiben, aber vielleicht wären Bill und Bev als Paar am Ende doch besser gewesen.
Insgesamt lässt sich sagen das "ES - Kapitel 2" zwar ein guter bis mittelmäßiger Film ist, aber im Vergleich zu Kapitel 1 eindeutig verliert.
Ich verspürte auch nach dem Film irgendwie ein unbefriedigendes Gefühl, welches ich nicht richtig beschreiben kann. Es fühlte sich für mich irgendwie unvollständig an, so wie "Das hätte eigentlich besser sein können".
ES 2 hat definitiv einige gute Momente, insbesondere die Szenen mit Pennywise und Rückblenden aus der Kindheit. Aber ich bevorzuge da mehr den ersten Film.
Mal schauen ob der Super Cut meine Meinung zum zweiten Teil noch umstimmt, aber aktuell ist Kapitel 2 schon eine Enttäuschung für mich gewesen.

6,5/10 Punkten
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Heute gesichtet und hat mir gut bis sehr gut gefallen, ist aber keineswegs makellos. Abzüge gibt es definitiv für die humorigen Einflüsse, die besonders eine Szene (aber auch ein paar andere) ein bisschen kaputt machen, weil es nicht stimmig sondern aufgesetzt erscheint. Am Ende (aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt), wurde zudem einiges umgeschustert oder nicht gezeigt, was im Buch doch relativ groß war. Da habe ich z.B. die Schildkröte vermisst, die zuvor im Film angeteasert wurde.
Ganz froh bin ich hingegen, dass einiges nicht wie im Buch geschildert/gezeigt wurde. War für die Fortsetzung auch nicht zwingend nötig, obwohl noch einiges aus der Kindheit der Protagonisten hervorgeholt wird, was ich sehr gelungen fand. Die (erwachsenen) Darsteller haben mir durch die Bank weg sehr gut gefallen, auch wenn bei den Rückblicken einige Übergänge - sagen wir - etwas abrupt waren.
Das King-Cameo und der Dialog dazu waren awesome.
Insgesamt merkt man dem Film die fast drei Stunden Laufzeit nicht an und es bleibt trotz der "lustigen" Einlagen stets spannend und fesselnd, die Figuren glaubhaft und die Story konsistent. Viel mehr braucht es dann auch nicht, um einen guten bis sehr guten Film abzuliefern. Das i-Tüpfelchen fehlt zwar, aber so 8/10 Punkte sind sicher drin.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Mir hat 1 schon mehr gefallen als 2. Am ehesten würd ichs am Script und Schnitt festmachen. 1 ist wesentlich tighter, und das, obwohl der auch 2,5 Std geht. Da ist nahezu kein Füllermaterial drin. 2 hat doch so einige längere Szenen, die man rausnehmen könnte, obwohl man gern Zeit mit der sympathischen Besetzung verbringt. Überhaupt weiß ich nicht, ob ich in Zukunft 2 nochmal wiederholen muss - 1 auf jeden Fall.

Ich weiß nicht, ob Mike Exposition so viel Erklärbärmomente brauchte, auch schien das mit dem Ritual von Chüd alles ein bisschen umständlich und atmo-störend. Immerhin wurde Mike endlich mehr integriert, nachdem er in 1 so irrelevant war.

Die Zustände der Figuren hätte man auch noch greifbarer machen können. Zwar werden ihre Probleme alle gezeigt, es fehlt aber ein bisschen die Intensität, mit der es sie heut belasten müsste. Da kam man dem Buch nicht nahe. Immerhin ist es 17tausend Mal besser als in X-Men Dark Phoenix.

Der Cameo ist spitze :biggrin:

Meine Lieblingsszene dürfte Pennywises Begegnung mit dem kleinen Mädchen sein. Das war echt 1a inszeniert. Davon hätte der Film mehr haben müssen. Aber ich will nicht meckern. Tolle King Verfilmung (RÄUSPER, Friedhof der Kuscheltiere 2019) und sehenswertes gutes Horrordrama.

Es Kapitel 1 - 9/10
Es Kapitel 2 - 7/10
 

Envincar

der mecKercheF
Ich fand 2 besser als 1. Teil 1 fand ich einfach gar nicht gruselig und es ist mir ziemlich übel aufgestoßen, dass Teil 1 es nicht geschafft hat die Magie der Verlierer richtig einzufangen. Wirkte für mich damals einfach zu plötzlich, dass es Best-Friends wurden.
Als Gesamtfilm betrachtet kriegt der Film aber dahingehend durchaus leicht die Kurve. Fand besonders diese Übergänge von Alt-zu-Jung-und-zurück sehr gelungen im Zweiten. Zudem hat der zweite Teil auf mehreren Gruselebenen gewirkt. Bspw. die gruselig zappelnde Oma, der Jumpscare unter der Tribüne, Pennywise der seinen Kopf gegen die Scheibe knallt, Stanleys Kopf der zu einer Spinne mutiert, das Gewaltverbrechen gegenüber Adrian Mellon usw..

Klar der Film hatte auch seine Negativpunkte. Spinnen-Pennywise ist einfach :pinch: aber gut...im Buch war es halt noch beknackter. Bowers Auftritte wirkten für mich zu plötzlich und unrund, nach der recht gut gemachten Einführung. Der Humor an der ein oder anderen Stelle war einfach absolut unpassend...Badezimmerszene mit Eds oder die Musikeinlage im Keller der Apotheke....die haben das ganze leider sehr ins lächerliche gezogen und die Szenen ruiniert.

Habe schon zu meiner Freundin gesagt, dass ich bei IT einfach eine Serie bevorzugt hätte. Man hätte sich mehr Zeit für die Entwicklung der Freundschaft der Kids lassen können und mehr Zeit den Problemen der Erwachsenen, welche im Buch teilweise wirklich spannend waren (bspw. Bev vs. ihr Mann). Nunja man kann nicht alles haben aber für einen Zweiteiler wurde ES doch recht befriedigend auf die große Leinwand gebracht.

Teil 1 6/10
Teil 2 8/10

EDIT: Wie manche Kritiker Bill Hader als Oscarfavoriten sehen können ist mir schlichtweg ein Rätsel. Ein Highlight des Films? Ja...Oscar? Niemals.
 

<Rorschach>

Well-Known Member
Chapter 2 fühlte sich nicht mehr so rund und stimmig an wie Chapter 1.
Mir kam es eher wie das Abarbeiten einer ToDo Liste vor - die Loser teilen sich auf, jeder Charakter bekommt seine Szene, jeder wartet bis was gruseliges passiert, sie bekommen ihre Artefakte und ab zum Endboss.
Wie Jay schon schrieb waren Szenen wie die mit dem Mädchen wirklich gut und spannend inszeniert. Nur sucht man mehr davon in diesem fast 3 Stunden langen Nudelteig vergebens. Kein schlechter Film aber Teil 1 ist trotzdem um einiges besser umgesetzt was Spannung und Atmosphäre anbelangt.
Warum in Gottes Namen mussten die Verantwortlichen in Teil 2 mit schlechtem CGI um sich werfen? Die Holzfäller Szene war peinlich und die Oma Szene begann wirklich stark und wurde richtig mies aufgelöst. Kann ich nicht verstehen. Wenn man es nicht hinbekommt sollte man es einfach lassen. Hatte Teil 1 auch nicht nötig.

Teil 1: 9/10 New Kids on the Block
Teil 2: 7/10 Fliegen-Babies
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Also bei der Horror-Oma bin ich ganz bei dir. Das wurde etwas schwach zum Ende hin.

Die Szene mit der Paul-Bunyan-Statue war aber meiner Meinung nach ganz großartig, weil ich mich schon die ganze Zeit gefragt habe, ob die Szene eingebaut wird oder man die rausnimmt. Klar, die ist ein wenig cheesy, aber immer noch recht spannend gemacht, wie ich finde.

Aber mal was anderes zum Thema CGI: ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass die Kids nachträglich mit CGI verjüngt wurden. Hat das einer direkt gesehen oder war das wirklich so gut getrickst?
 
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