Superhelden bis 2020: Übersicht der anvisierten Filmstarts der vier großen Studios

xyla

Member
Schlimm könnte auch werden, dass gerade alles verknüpft wird. Der durchschnittliche Blockbuster Zuschauer ist vermutlich so halb im Marvel Universum drin, hat da die meisten Filme gesehen und kommt mit der Meta-Handlung gerade so hinterher. Aber hat der auch Lust auf weitere Universen? Wird es dann nicht langsam Arbeit, nachzuvollziehen, wer denn diese ganzen Leute ohne weitere Vorstellung im einzel Batman sind? Wieso der eine Held tot ist und in welchen Filmen der Bösewicht schon aufgebaut wurde? Kann ich mir nicht vorstellen und möglicherweise wird dann einfach entnervt aufgegeben.

Wenn ich das aus meinem Blickwinkel betrachte, mag ich zwar diese Universen, aber am besten gefallen mir diese Filme, wenn sie persönliche, kleine Geschichten erzählen, bei denen nicht gleich das Schicksal des ganzen Universums auf dem Spiel steht. Wie beim aktuellen Bond, The Dark Knight oder The Wolverine (auch wenn der im letzten drittel zu stark abbaut). Und mit den verknüpften Universen befürchte ich, dass der Anteil an Bombastaction immer größer wird. Selbst Marvel scheitert in vielen Filmen am gesichtslosen Bösen (Thor2, Avengers, GotG) - ich will nicht wissen, wie das im Fantastic Four/X-Men Universum weitergeht, oder auch bei DC.
 

Grintolix

Active Member
Comicfilm-Fan, was willste mehr? Da ist der Kinobesuch für ein paar Jährchen gesichert :biggrin: Und dann noch die ganzen Comic-TV-Serien, die dann noch laufen :blink:
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
In einer Sache kann ich dem Artikel nicht ganz zustimmen. Dass die Filme alle offen enden und keiner je eine abgeschlossene Story ist. Ich mein, spätestens seit dem Doppelwhopper Christopher Reeves Superman 1-4 und dem 90er 4er Batman ist klar, dass jeder Superheld in weiteren Teilen vorkommen wird (außer so Spezialitäten wie Steel, Spawn, Condorman, Super), von daher wird es so schnell keinen Film geben, der komplett streng endet und nichts weiteres mehr folgen lassen kann.

Incredible Hulk, The Dark Knight und Iron Man 3 haben ziemlich abgeschlossene Enden, aber bei den meisten Marvels sind es primär die Post Credit Szenen, die neues, weiteres ankündigen. Die würd ich auch losgelöst sehen, muss man auch, wenn Sony beispielsweise bei Amazing Spider-Man 2 Werbung für Fox' X-Men macht. Oder wenn in Iron Man 2 Thors Hammer gezeigt wird, ist das kein offenes Ende für Iron Man 2. Es müssen nicht immer alle Bösewichte faktisch tot sein und der Held sich opfern oder den Job an den Nagel hängen, damit es sich abgeschlossen anfühlt. Nervig ist es doch nur, wenn ein Film seine eigene Seele verliert, indem er zu sehr World Building für andere ist - aber das trifft doch nur auf Iron Man 2 zu.

Außerdem ist es absolute Comic-Natur, dass es immer, immer, immer irgendwie weitergeht, und selbst der Reboot-Gedanke kommt ganz natürlich aus der Comic-Welt.

So etwas wie Christopher Nolans "1 Mann, 3 Filme, dann Reboot" wirds selten geben und ob das das beste Format ist, weiß ich nicht. Mir würde auf Anhieb so schnell keine Trilogie einfallen, die von 3x dem gleichen Regisseur ungemein profitiert hätte. Bei Nolan sind Film 1 und 2 zu unterschiedlich und 3 merklich schwächer. Burton hat nur 2 Batman gemacht, Coppola fiel mit Pate 3, Miller mit Mad Max 3.

Indy vielleicht, aber da muss man ja 4 hinzu nehmen und schon passts nimmer. Jackson Herr der Ringe, aber da haben wir jetzt das Hobbit Szenario.
 

Spor

Member
Jay schrieb:
So etwas wie Christopher Nolans "1 Mann, 3 Filme, dann Reboot" wirds selten geben und ob das das beste Format ist, weiß ich nicht. Mir würde auf Anhieb so schnell keine Trilogie einfallen, die von 3x dem gleichen Regisseur ungemein profitiert hätte. Bei Nolan sind Film 1 und 2 zu unterschiedlich und 3 merklich schwächer. Burton hat nur 2 Batman gemacht, Coppola fiel mit Pate 3, Miller mit Mad Max 3.

Indy vielleicht, aber da muss man ja 4 hinzu nehmen und schon passts nimmer. Jackson Herr der Ringe, aber da haben wir jetzt das Hobbit Szenario.
Momentan würde mir auch keiner einfallen, ABER das könnte sich 2018 ändern.
Weil dann hätten wir mit Joss Whedon so einen Kanidaten. :top:
 

Dr.Faustus

Active Member
Jay schrieb:
In einer Sache kann ich dem Artikel nicht ganz zustimmen. Dass die Filme alle offen enden und keiner je eine abgeschlossene Story ist. Ich mein, spätestens seit dem Doppelwhopper Christopher Reeves Superman 1-4 und dem 90er 4er Batman ist klar, dass jeder Superheld in weiteren Teilen vorkommen wird (außer so Spezialitäten wie Steel, Spawn, Condorman, Super), von daher wird es so schnell keinen Film geben, der komplett streng endet und nichts weiteres mehr folgen lassen kann.

Incredible Hulk, The Dark Knight und Iron Man 3 haben ziemlich abgeschlossene Enden, aber bei den meisten Marvels sind es primär die Post Credit Szenen, die neues, weiteres ankündigen. Die würd ich auch losgelöst sehen, muss man auch, wenn Sony beispielsweise bei Amazing Spider-Man 2 Werbung für Fox' X-Men macht. Oder wenn in Iron Man 2 Thors Hammer gezeigt wird, ist das kein offenes Ende für Iron Man 2. Es müssen nicht immer alle Bösewichte faktisch tot sein und der Held sich opfern oder den Job an den Nagel hängen, damit es sich abgeschlossen anfühlt. Nervig ist es doch nur, wenn ein Film seine eigene Seele verliert, indem er zu sehr World Building für andere ist - aber das trifft doch nur auf Iron Man 2 zu.

Außerdem ist es absolute Comic-Natur, dass es immer, immer, immer irgendwie weitergeht, und selbst der Reboot-Gedanke kommt ganz natürlich aus der Comic-Welt.
Dem kann ich so zustimmen. Und hinzufügen: Man muss die After Credit Scenes auch nicht gucken. Sie dienen meist lediglich als Teaser was als nächstes kommt, haben aber keinen direkten Einfluss auf die nächste Geschichte.
Und ich finde gerade dass die Marvel Filme so Comicmäßig es geht immer weiter sind finde ich geil und ohne das wären sie vielleicht nur halb so spaßig.
 

McKenzie

Unchained
Das mit dem Abschluss empfinde ich auch nicht ganz so schlimm, aber die kreative Selbsteinschränkung schon. Und solang das halt nur Marvel macht, okay. Die kriegen es hin, und wer halt einfach nur mehr vom selben will, ist dort recht hochwertig bedient. Dann hat Marvel eben die Alleinstellung und zumindest die Comicleser sind mal glücklich. Aber dass da jetzt alle (scheinbar überhastet oder ziellos) nachziehen ist bedenklich.
 

odins_erbe

Active Member
Marvel will nach dem Erfolg von GotG wohl auch die Unbekannte Gruppe "The Inhumans" ins MCU integrieren. Schon bekannt?

q: Filmjunkies

Ich persönlich bekomme vom MCU nicht genug aber langsam wirds echt unübersichtlich :ugly:
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Hab' mal ein kleines Update im ersten Post gemacht:
- "Doc Strange" eingetragen, womit alle Marvel-Projekte für 2016 stehen
- "Fantastic Four" hat sich leicht nach hinten verschoben
- "Deadpool" eingetragen, womit Fox in 2016 ebenfalls zwei Comic-Filme bringt
- "Justice League" in den 2018er Block gesetzt, wird wohl einer der beiden Warner-Termine sein.

Bin jetzt mal gespannt, was Warner nun noch 2016 bringt - die sollten da bald was ankündigen...
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Eben mal einiges in der Tabelle im ersten Post eingetragen. Falls da noch was fehlt oder geändert werden muss, kurz Bescheid geben.
 

Grintolix

Active Member
Joa, der Terminkalender für Comicverfilmungen ist ja mal prall gefüllt. Ich glaube aber auch, dass eine Fülle der jetzt angekündigten Projekte nie umgesetzt wird. Leider bläst man mit dieser Fülle an Ankündigungen (lt. Diegos Thread kommen ja auch noch Solofilme von Superman und Batman hinzu) inklusive der nicht mehr überschaubaren Comic TV-Serien gewaltig an der Übersättigungs-Blase. Letztendlich wird das momentan vorhandene Interesse des „gemeinen“ Kinopublikums nachlassen und wenn sich nur noch die wirklichen Comicfans ins Kino begeben wird das Boxoffice-Ergebnis sehr schnell zu Änderungen bzw. zum Todesstoß vieler Projekte führen. Bei Sony scheint sich die Implosion ja bereits anzubahnen. Gerade die Sony-Projekte sehe ich sehr gefährdet. Wenn die Liste aktuell ist, was ich bei Clive einfach mal vermute, sind ja ein paar angekündigte Projekte auch schon wieder fallen gelassen worden. DC's Sandman oder Spiderman 4 sind z.B. gar nicht mehr enthalten. Ich spiele mal Hellseher: Langfristig sehe ich wirklich nur Disney-Marvel erfolgreich in die nächsten Jahre gehen. Die restlichen Studios werden ihre CU-Pläne überdenken und sich auf ihre erfolgreichen Kern-Comicfilme konzentieren. Sony mit Spiderman und Fox mit X-Men (ggf. noch F4, sollte der wieder erwarten erfolgreich sein), ohne die ganzen Solo-Spin Of Origin verknüpften Teilfilme.
 

Lunas

Active Member
Kann ja auch nicht anders kommen. Jedes Studio will auf biegen und brechen das MCU Konzept adaptieren. Nur funktioniert das eben nicht so einfach. Und Marvel hat in dieser Hinsicht einfach das - Wer zuerst kommt malt zuerst auf seiner Seite.
 

Grintolix

Active Member
Die Frage wird halt sein, ob Disney/Marvel nicht selber auch an der Übersättigung leiden wird. Ein bisschen auf jeden Fall aber ich glaube bzw. hoffe, dass Marvel weiterhin die Massen ins Kino ziehen kann. Ich würde es Marvel wünschen. Tja, leider gibte es kein Patent für CU's und somit muss Marvel zugucken wie Warner, Fox & Sony durch ihr Mitmischen kräftig an Marvels Ast sägen. Leider hat Marvel nur den einen Ast, wärend Warner, Fox & Sony viele Äste an ihrem Baum haben.
 

Spor

Member
Grintolix schrieb:
Die Frage wird halt sein, ob Disney/Marvel nicht selber auch an der Übersättigung leiden wird. Ein bisschen auf jeden Fall aber ich glaube bzw. hoffe, dass Marvel weiterhin die Massen ins Kino ziehen kann. Ich würde es Marvel wünschen. Tja, leider gibte es kein Patent für CU's und somit muss Marvel zugucken wie Warner, Fox & Sony durch ihr Mitmischen kräftig an Marvels Ast sägen. Leider hat Marvel nur den einen Ast, wärend Warner, Fox & Sony viele Äste an ihrem Baum haben.

Jetzt erklär mir mal bitte, warum Marvel nur einen Ast hat?

Bis auf die Spider-Man (Sony), X-Men, Deadpool und F4 (alle drei bei Fox), hat Marvel alle Helden zu Verfügung. Sony steht momentan mit Marvel in Verhandlung, um Spider-Man ins MCU zu integrieren. Und selbst wenn ein Film (Der unglaubliche Hulk) mal nicht so erfolgreich ist, gibt es andere die es wieder ausgleichen können.

Marvel hat mit Guardians of the Galaxy eine neue Marke etabliert, die kurz vor der $700 Mio. Marke steht, bei nur $170 Mio. Budget!

Und was Warner bis auf Batman in den letzten 10 Jahren Produziert hat, wissen wir alle.
 

Lunas

Active Member
Grintolix schrieb:
Die Frage wird halt sein, ob Disney/Marvel nicht selber auch an der Übersättigung leiden wird.

Es stellte sich auch bei mir schon eine kleine Übersättigung ein, doch dann kamen die Guardians und weg war das Gefühl und die Vorfreude auf neue Marvel Filme wieder voll da.
 

Joker1986

0711er
Spor schrieb:
Grintolix schrieb:
Die Frage wird halt sein, ob Disney/Marvel nicht selber auch an der Übersättigung leiden wird. Ein bisschen auf jeden Fall aber ich glaube bzw. hoffe, dass Marvel weiterhin die Massen ins Kino ziehen kann. Ich würde es Marvel wünschen. Tja, leider gibte es kein Patent für CU's und somit muss Marvel zugucken wie Warner, Fox & Sony durch ihr Mitmischen kräftig an Marvels Ast sägen. Leider hat Marvel nur den einen Ast, wärend Warner, Fox & Sony viele Äste an ihrem Baum haben.

Jetzt erklär mir mal bitte, warum Marvel nur einen Ast hat?

Bis auf die Spider-Man (Sony), X-Men, Deadpool und F4 (alle drei bei Fox), hat Marvel alle Helden zu Verfügung. Sony steht momentan mit Marvel in Verhandlung, um Spider-Man ins MCU zu integrieren. Und selbst wenn ein Film (Der unglaubliche Hulk) mal nicht so erfolgreich ist, gibt es andere die es wieder ausgleichen können.

Marvel hat mit Guardians of the Galaxy eine neue Marke etabliert, die kurz vor der $700 Mio. Marke steht, bei nur $170 Mio. Budget!

Und was Warner bis auf Batman in den letzten 10 Jahren Produziert hat, wissen wir alle.
Ich glaube Grintolix meint das nicht auf Superhelden bezogen sondern generell.
Marvel hat nur Superhelden.

Und Sony, Fox und Warner haben ja auch andere Filme und Filmereihen.

Allerdings stimmt das dann so auch nicht 100%, da Marvel/Disney ja auch zb ein Fluch der Karibik oder nun auch Star Wars hat.
 

Grintolix

Active Member
Joa, das was Joker sagt. Sollten Comicverfilmungen einmal out sind, hat Marvel nichts in der Hinterhand.
Joker1986 schrieb:
Allerdings stimmt das dann so auch nicht 100%, da Marvel/Disney ja auch zb ein Fluch der Karibik oder nun auch Star Wars hat.
Ich rede ja auch nicht von Disney, ich rede von Marvel Studios. Warner, Sony und Fox können sich auf eine Vielzahl von anderen Genres oder Franchises zurückziehen. Marvel bleibt (im Fall der Fälle) nichts mehr. Ich glaube nicht, dass Marvel Studios für Disney mal etwas anderes produzieren wird als Comicverfilmungen. Aber wie ich schon sagte, glaube ich dass Comicfilme von Marvel-Studios länger präsent sein werden als alle anderen.
 
Oben