Terminator 4: Salvation - Die Erlösung [Kritik]

Tudesci

New Member
Zum vorigen Beitrag muss ich sagen, ich stimme zu, dass Matrix Reloaded und Matrix Revolutions absoluter Hollywood-Schrott sind und das vorher perfekte (damals für mich der klar beste Film, den ich jemals gesehen hatte) Matrix misshandelt, missbraucht, vergewalitigt und kaputt gemacht worden ist dadurch.
Ich will damit auch andeuten, dass es sich dabei nicht um eine nur subjektive Meinung handelt.

In mir befindet sich gerade die Art von Wut und Hass, die genau dann zum Vorschein kommt, wenn ich daran durch Ähnliches erinnert werde. Und damit komme ich auch zum Punkt und dem eigentlichem Thema hier:

Terminator: Salvation

6/10 - mehr hat der Film nicht verdient. Das ist sogar eine sehr großzügige und möglichst objektive Wertung meinerseits, da ich Wert darauf lege oder darauf achte, einen Film auf Grund der Enttäuschung nicht überzubestrafen/unterzubewerten. Bei der Wertung sehe ich den Film eher als Einzelfilm, der nur einen Punkt Abzug auf Grund der schlechten Anpassung an das Terminator-Szenario bekommt. Ansonsten würde ich den Film am liebsten zerfetzen! Wenn ich beruflich Filme kritisieren würde, lehnte ich es ab, diesen bewerten zu müssen.

Ich habe den Film heute im Kino gesehen. Der Film wurde immer schlechter und schlechter und am Ende konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Nun habe ich hier auch noch gelesen, was so alles geändert wurde von der Originalfassung - http://www.bereitsgesehen.de/news/090606_terminator4.htm - und habe jetzt noch mehr Grund frustriert zu sein.
Die Personen, die dafür verantwortlich sind, sollte man schlagen. Nein, zum Guten wurde das meiste definitiv nicht geändert. Das meiste war vorhin besser. Allein ich hätte Ideen, die für mehr Atmosphäre, Emotionen, Überraschungen und/oder schockierende Momenente sorgen würden, als es im Film der Fall war. Es hätte so unglaublich viel Potenzial gehabt - eben deshalb ist die Qualität der Story so miserabel und, wie in den meisten Kritiken zu lesen, DAS (größte) Manko des Films. Was genau ich meine, darüber schreibe ich vielleicht Spoiler-Thread falls es da zu einer interessanten Diskussion kommt.

Wer (ausschließlich) auf Action Wert legt und das vom Film erwartet, sollte den Film sehen. 5 meiner 6 Punkte sind nämlich dafür (obwohl auch der besser hätte ausfallen können), der andere ist für den guten Teil des Casts (allen voran Anton Yelchin). Fans von Terminator müssen wohl so oder so rein (zu denen ich mich eher nicht zähle), tun mir deshalb aber jetzt schon leid. Die Qualität der Action- und Kampfszenen kann den Rest jedenfalls nicht kompensieren, wovon ich eigentlich bei meinem Kinobesuch ausging.
Wenn man einen gewissen Anspruch hat, kann man den Film getrost meiden und ohne große Erwartungen auf DVD ansehen.
Hätte ich das doch bloß getan...
 

MadMax

Well-Known Member
Original von Tudesci
Terminator: Salvation

6/10 - mehr hat der Film nicht verdient. Das ist sogar eine sehr großzügige und möglichst objektive Wertung meinerseits, da ich Wert darauf lege oder darauf achte, einen Film auf Grund der Enttäuschung nicht überzubestrafen/unterzubewerten. Bei der Wertung sehe ich den Film eher als Einzelfilm, der nur einen Punkt Abzug auf Grund der schlechten Anpassung an das Terminator-Szenario bekommt. Ansonsten würde ich den Film am liebsten zervetzen! Wenn ich beruflich Filme kritisieren würde, lehnte ich es ab, diesen bewerten zu müssen.

Welches Terminator-Szenario? Böser bzw. guter Beschützer? Und warum zerfetzt du den Film nicht? Wäre interessant, auch mal eine total vernichtende Meinung zu hören. Natürlich auch mit Beispielen. Das meine nicht sarkastisch, sonder Ernst. Wäre sehr interessant.

Ich habe den Film heute im Kino gesehen. Der Film wurde immer schlechter und schlechter und am Ende konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Nun habe ich hier auch noch gelesen, was so alles geändert wurde von der Originalfassung - http://www.bereitsgesehen.de/news/090606_terminator4.htm - und habe jetzt noch mehr Grund frustriert zu sein.
Die Personen, die dafür verantwortlich sind, sollte man schlagen. Nein, zum Guten wurde das meiste definitiv nicht geändert. Das meiste war vorhin besser. Allein ich hätte Ideen, die für mehr Atmosphäre, Emotionen, Überraschungen und/oder schockierende Momenente sorgen würden, als es im Film der Fall war. Es hätte so unglaublich viel Potenzial gehabt - eben deshalb ist die Qualität der Story so miserabel und, wie in den meisten Kritiken zu lesen, DAS (größte) Manko des Films. Was genau ich meine, darüber schreibe ich vielleicht Spoiler-Thread falls es da zu einer interessanten Diskussion kommt.

Meines Erachtens war die erste Hälfte des Films ein wenig besser, da hast du recht. Der Grund, warum der Film immer "schlechter" wurde liegt daran, dass die Schnitte eine Katastrophe waren und der Film mit Fortdauer dadurch immer schneller wurde und immer mehr Tempo aufnahm. Der Schnitt hat de factor diesen Film schwer zugesetzt. Bedank dich aber dafür bei den hirnlosen Studiobossen und beim Flop "Watchmen". :wink:

Viele Elemente aus der Originalstory waren für mich auch sehr gut. Allerdings können Du und Ich nicht mit Sicherheit sagen, wie deren Umsetzung ausgesehen hätte. Änderungen waren notwendig. MIt dieser Originalstory hätte man das gesamte Franchise in die Luft gejagt! Das wäre das Ende gewesen. Anscheinend war es nicht gut, dass so viele Autoren am Drehbuch rumpfuschten. Diesen Fehler sollte man in einem ev. Teil 5 vermeiden. Ich hätte auch Ideen, nur wird das die Studiobosse etc. nicht interessieren... Es wäre sicher mehr drinnen gewesen, aber Potential ist auch jetzt genug vorhanden. Nur sollte man jetzt auch einen Drehbuchautor engagieren, der mal Ordnung reinbringt und sich genau mit der Materie befasst.

Wenn man einen gewissen Anspruch hat, kann man den Film getrost meiden und ohne große Erwartungen auf DVD ansehen.
Hätte ich das doch bloß getan...

Ja, im Nachhinein ist man halt immer schlauer. Was glaubst du, wieviele Filme ich schon bereut habe. Bei 2 musste ich sogar mir mir kämpfen, um nicht mitten drin den Saal zu verlassen. :wink:
 

windowclicker

New Member
Ich weiss nicht wie man den Film als Terminator- Reihe mehr als 3 Punkte geben kann. :headscratch: Ok als Einzel Film würd ich ihn 4,5 geben das ist er aber nicht.

In gross und ganzen war der Film einer Terminator Reihe totaler Reinfall,das fängt mit der Besetzung an,geht weiter mit der unlogischer Story und hört mit Bullshit auf,geschweige denn die Besetzung der Rollen die misserabel gewählt worden sind.Wenn ich den Film mitn Auge(Oberflächlich) betrachte gehen 1 Punkte an die Effekte, 1 Punkt auf den Ansatz und der letzte Punkt geht aufn animierten Arnie, und das war auch das einzigste Positive am Film.Es geht halt nicht ohne Arnie die Rolle ist ihn wie angeboren :smile:

Von der Story,Handlung und Schauspieler kommt mir der Film wie Terminator SSC mit prof. Effekte vor einfach nur dämlich,schade ist daran das die Triliogie mit so ein Mist belastet wird .

Als einzel Film wär er wenigstens schlecht.

Wenn ich mir T3 anschaue ist der noch um längen besser.
 

windowclicker

New Member
Den mochte ich zwar auch, aber das sind zwei völlig unterschiedliche Filme, mit unterschiedlichen Ansätzen. Es war doch klar, dass der neue Film in eine völlig andere Richtung gehen wird und dass Arnie nicht mit an Bord ist!.

Das ich klar das der andere Ansätze hat aber er ist kein bisschen ehrenwürdig eine Forsetzung zu sein,jeder weiss am Ende von T3 das der Krieg kommt aber nicht so!!

Ich hab 7 Euro ausgeben das stinkt mir am meisten :sauer: :uglylol:
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
T4 ist sicherlich nicht zu unernst oder unblutig. Die Probleme liegen ganz woanders.

Rahl, wie fandest du denn Skynets "genialen" Plan?

Wenn Skynet Marcus eh per Chip zum Teil unter Kontrolle hatte, wieso hat Marcus Connor nicht einfach direkt getötet? Machte doch so keinen Sinn, ihn extra dafür bis in die Maschinenstadt zu bringen.

Spätestens beim Wachturm hätte Connor zu Brei werden können.
 

gimli

Elbenfreund
Teammitglied
War gestern nachmittag auch endlich im Kino und ich stand dem Projekt von Anfang an extrem skeptisch gegenüber. Es gab keinen Arnie, die Trailer sahen einerseits interessant aus, andererseits konnte ich nicht so wirklich einschätzen, ob es wirklich das ist, was ich mir vom Judgement Day erwartet habe. Hinzu kamen noch einige Storydetails, die mir so gar nicht schmeckten und einfach nur reinkonstruiert wirkten, um die bekannte Story etwas interessanter zu machen. Ich bin also mehr oder weniger nur deshalb ins Kino gegangen, weil es ein Terminator-Film ist und ich Teil 1-3 abgöttisch liebe. Im Endeffekt muss ich sagen, dass Terminator - Die Erlösung zwar trotzdem kein Meisterwerk ist, mich relativ viele Dinge in dem Film stören und somit klar der schwächste Film der Reihe ist, er aber trotzdem unterhaltsamer war, als ich es erwartet habe.
Ich werde meine Kritik lieber in Spoiler setzen, da ich doch sehr genau auf das Ende und den Mittelteil eingehen werde und ich da ja auch einige wichtige Dinge ansprechen werde. Ich sag nur soviel, dass mir der Mittelteil nicht so wirklich zusagte, der Film für mich zu diesem Zeitpunkt kaum noch was mit Terminator zutun hatte und ich es auch relativ langweilig fand, das Ende hingegen den Film wirklich herausritt und mich wirklich an einen richtig guten Terminator erinnerte, wobei es mehr an die Cameronfilme erinnerte.

Ich stand dem Projekt wie gesagt recht skeptisch gegenüber und der Anfang und auch der Mittelteil bestätigten dies auch mehr oder weniger.
Zum ersten Mal bekommt man einen wirklichen Einblick in die Zeit nach dem Judgementday, was ziemlich interessant ist. Jedoch knallt es erstmal an allen Ecken und Kanten ohne die einzelnen Charaktere etwas genauer zu beleuchten, so dass ich mich schwer in diese Zeit hineinversetzen konnte. Da wäre ein etwas ruhigerer Einstieg meiner Meinung nach die bessere Wahl gewesen. Hinzu kommt, dass der Film in der ersten Hälfte sehr oft zwischen der Geschichte von John Connor und der von Marcus und Kyle hinundherspringen muss, was meiner Meinung nach nur bedingt gelang. Auch empfand ich die große Actionsequenz mit dem Lastwagen und dem Riesenterminatoren bzw. den Fliegern so lala, denn hier hatte ich irgendwie das Gefühl, dass Skynet mit angezogener Handbremse agiert. In diesen Szenen hätte er durchaus härter durchgreifen können, denn dann wäre von Kyle nichts mehr übrig geblieben. Es ist eh verwunderlich, warum die Terminatoren Kyle extra gefangen nehmen, wo am Anfang schon eine Tötungsliste herausgegeben wurde, wo sein Name an erster Stelle stand. Hier besteht für mich vielleicht auch das Hauptproblem im Vergleich zu den anderen Teilen. Wo man sonst mit Ausnahme von Teil 3 immer nur gegen 1 Terminator kämpfen musste und in Teil 3 die anderen noch nicht wirklich hoch entwickelt waren, so müssen in Teil 4 Menschen gegen sehr viele Terminatoren kämpfen. Hinzu kommt ja noch, dass in Teil 2 und 3 ein Terminator diese beschützen muss. Zum Ende hin gibt es diesen in Teil 4 zwar auch, aber es lastet halt trotzdem mehr auf den Schultern der Menschen. Dies ist wohl auch der Grund, warum man meist nur 1 oder 2 Terminatoren im Bild sieht.
Die Story an sich konzentriert sich sowohl auf Markus als auch die Suche von John nach Kyle und dies ist auch ganz gut gelungen. Mit Markus hatte ich ehrlich gesagt im Vorfeld meine größten Probleme und am Anfang konnte ich mich auch nicht wirklich mit ihm identifizieren, dafür wurde seine Einleitung mit der Gefängnisszene auch extrem knapp gehalten. Zum Ende wird sein Part aber immer besser und Sam Worthington hat wirklich Potential. Im Endeffekt waren meine Befürchtungen bezüglich Markus also unnötig und auch der Part von Helena Bonham-Carter war deutlich besser als erwartet, so dass es da nichts zu meckern gibt.
Auch Christian Bale als John Connor empfand ich als überzeugend. Er hat aber ein bisschen damit zu kämpfen, dass sein Gesicht mittlerweile fast zu berühmt ist, um so einen Charakter das erste Mal zu spielen. So ist er für mich halt nicht 100 % John Connor, sondern halt ein bisschen auch der typische Action-Bale. Insgesamt kann ich mit seiner Besetzung aber durchaus leben.
Etwas schade ist vielleicht, dass seine Frau dagegen etwas vernachlässigt wird. Ich glaube, dass McG nicht gerade der größte Fan von Teil 3 war und sich mehr nach Teil 1 und 2 richtete und somit diese Rolle nicht mehr Screentime bekommen hat als umbedingt nötig. Dabei fand ich die Rolle der Kate Brewster in Teil 3 durchaus passend. Zumindest wurde aber deutlich gezeigt, dass sie Schwanger ist. Bryce Dallas Howard konnte somit aber kaum was richtig, aber auch kaum was falsch machen.
Auch die Besetzung von Kyle Reese ist ziemlich passend und er macht seine Sache wirklich gut. Den Kyle aus Teil 1 konnte ich aber noch nicht ganz erkennen. Etwas unklug fand ich auch, dass John immer recht offen von Kyle spricht, z.B. in der Szene mit Markus. Da hätte ich darauf geachtet, dass nur seine Frau das Geheimnis kennt, denn bei möglichen Fortsetzungen muss man die Zeitreise ja irgendwann berücksichtigen.
Das Ende des Films fand ich aber gut umgesetzt, auch wenn ich nicht ganz verstehe, warum sie das Skynetzentrum wieder Cyberdyne nennen, wo es doch in Teil 3 Cyberresearch System oder so hieß. Das machte in Teil 3 ja auch Sinn, da man Cyberdyne in Teil 2 zerstört hatte. Deshalb fand ich diese erneute Namensänderung nicht wirklich angebracht.
Das Ende war aber große klasse, besonders der Kampf gegen den T-800. Als da plötlich Arnie aus der Tür kam, da schlug mein Herz gleich höher. Auch wenn mir bewusst war, dass dies nur eine Computeranimation war, und diese noch nicht 100-prozentig überzeugend rüberkommt, so war es einfach nur ein tolles Erlebnis, meine größte Kinolegende aller Zeiten nochmal auf der Leinwand zu sehen, auch wenn es nur 2 oder 3 Gesichtsaufnahmen waren und sein Körper recht schnell verbrannt wurde. Aber immerhin gab es dann ja noch einige Voice-Overs von Arnies Synchronsprecher, als der T-800 als Endoskelett herumlief. Würde mich mal interessieren, ob Arnie im Original dafür auch ein Paar Sätze einsprach oder dies nur in der deutschen Fassung geschah, da die Anzeigen des Terminators auf Englisch waren. Ich vermute leider die zweite Variante. Der Kampf gegen das Endoskelett war zwar eine ziemliche Abkupferung von Teil 1 und 2 und sah effektemäßig auch nicht wirklich toll aus, genaugenommen nichtmal deutlich besser als 1984. Aber ich fand den Endkampf von Sarah und Kyle gegen den T-800 damals deutlich besser als den Kampf gegen Robert Patrick oder eben den T-X, wobei dieser dann ja auch wieder das Endoskelett besaß. Sowas nun aber 25 Jahre später wieder zu erleben und dazu noch im Kino, war absolut genial, auch wenn es von der Art und dem Setting her nicht wirklich neu war. Aber hier sehe ich Terminator Salvation eh als kleine Verbeugung vor den Originalfilmen. Manche Sachen sind dabei nicht so ganz gelungen wie die erzwungene Umbennung in Cyberdyne oder Kyles ersten Satz ("Komm mit mir, wenn du Leben willst"). Andere Sachen hingegen pfand ich toll, wie z.B. die Tonbänder von Sarah Connor (wo ich aber gerne Linda Hamiltons Synchronsprecherin gehört hätte-wobei ich jetzt keine Ahnung habe was mit ihrer Synchronsprecherin ist oder ob sie es doch war und ich es nur nicht erkannt habe), der Arnieauftritt oder halt das Endoskelett. Auch der Abschied von Markus erinnerte etwas an das Ende wo Teil 2. Während sich damals Arnie opferte um den Judgement Day endgültig zu verhindern (was aber offensichtlich nicht ganz so gut funktionierte :ugly: ), so opfert sich diesmal Markus, damit der Anführer des Wiederstandes überlebt). Umso trauriger ist es eigentlich, dass man nie das Terminator Theme hört. Ich kann zwar verstehen, dass Elfman dieses ungern bei den Opening Credits verwendet hätte, da dann automatisch die Vergleiche mit Brad Fiedel aufgekommen wären und ein Komponist nicht zwanghaft versuchen sollte, einen anderen zu kopieren, aber ähnlich wie Beltrami in Teil 3 hätte man es dann doch bei den End Credits spielen lassen können. Der Score ist insgesamt ganz ok, aber weltbewegend fand ich ihn jetzt nicht.
Das Schlusszitat von Bale am Ende fand ich dann aber etwas abgehackt mit dem "Wir haben die Schlacht gewonnen, nicht aber den Krieg". Das wirkt dann so, als wäre in Teil 4 nichts wirklich passiert. Da hätte man lieber ein anderes Ende wählen können, denn das wirkte extrem platt.

Insgesamt hat mir Terminator - Die Erlösung doch deutlich besser gefallen als erwartet. Es ist zwar trotzdem der für mich schwächste Teil der Reihe, aber er ist weit von dem von mir erwarteten Komplettausfall entfernt.

Terminator: 10/10
Terminator 2 - Der Tag der Abrechnung (Extended Edition): 9/10
Terminator 3 - Die Rebellion der Maschinen: 9/10
Terminator - Die Erlösung: 7/10
 

Baraka

New Member
Also ich habe mir den Film gestern angesehen und muss sagen, dass mein Bruder wie auch ich etwas enttäuschter aus dem Kino gingen.
Vielleicht waren unsere Erwartungen etwas zu gross (die Vorfreude und der Trailer, der ja nichts schlechtes verspricht).
Auf jeden Fall kann ich den Kritikpunkten, welche von euch hier angesprochen werden nur zustimmen.

Mehr als stupide Action bietet er meiner Meinung nach nicht.
Es fehlt einfach ein wenig Spannung.... und es gibt zuviel zu hinterfragen (auch hier schon oft erwähnt)

Deswegen eine
6/10
 

Powerman

New Member
Hallo erstmal, bin neu hier und ein riesen Terminator-Fan. Bin aber auch sonst ein Kino-Fan und verfolge die Foren auf bereitsgesehen.de schon etwas laenger. Wurd endlich Zeit, sich anzumelden :smile:


Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber das Buch gelesen. Der Plan von Skynet wird da auch nicht naeher erlaeutert, aber ein paar Anmerkungen:

Wenn Skynet Kyle direkt toetet, gibt es die Zeitreise aus Teil 1 nicht mehr und sowohl John Connor als auch Skynet wuerden nicht existieren. Skynet wuerde sich damit selbst ausloeschen.
Ich kann mir das Anlocken von Connor nur so erklaeren, dass Skynet aus ihm vielleicht ebenfalls einen Hybriden machen moechte, um so den Widerstand von innen heraus zu zerstoeren. Fand uebrigens die Idee, dass Marcus Connors Haut bekommt, sehr gut, aber leider wurde dieses Ende gespoilert. Sehr schade! Insgesamt fehlen mir noch ein paar logische Erklaerungen, bin aber trotzdem auf den Film gespannt.
Uebrigens endet das Buch mit einer Andeutung, dass das kleine Maedchen "Star" ein Terminator sein koennte.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
@Powerman: Hallo erstmal,
aber wenn Marcus die Haut von Connor bekommt und so den Aufstand von innen heraus zerstören will - warum schickt er dann später Kyle in die Vergangenheit? Und noch etwas später schickt er den T-800, damit er ihn beschützt (Teil 2). Also ich bin froh, dass sie dieses Ende gestrichen haben.
 

Powerman

New Member
Das war ja anders gemeint. Marcus fuehlt sich ja als Mensch und kann nach dem Rausreissen des Chips nicht mehr von Skynet gesteuert werden. Daher uebernimmt er das Ruder, aber als Mensch und nicht als Marionette von Skynet. Ausserdem hat er schon ein gewisse Freundschaft zu Kyle aufgebaut, was ihn spaeter vielleicht dazu bewegen wird, ihn durch die Zeit zu schicken.
 

johnpreston

Well-Known Member
Original von gimli

Terminator: 10/10
Terminator 2 - Der Tag der Abrechnung (Extended Edition): 9/10
Terminator 3 - Die Rebellion der Maschinen: 9/10
Terminator - Die Erlösung: 7/10


Terminator 2 soll gleichauf mit Teil 3 sein???Sorry,aber das ist ja wohl ein schlechter Scherz oder? :uglygaga:
 

matte

New Member
Teil 2 mit 3 vergleichen geht echt gar nicht!!

Geh heute oder morgen ins KINO auch wenn die Kritiken nicht so rosig SIND es ist halt doch Terminator.... und wenns schon terminater TEIL 1000 wär würd ich gehen!! :sabber:

Überhaupt wer regt sich bei terminator über die Geschichte ärgert :headbash: HAUPTSACHE es gibt mächtig viel METAL und die geschichte geht weiter......
 

matte

New Member
Was ich nicht verstehe ist, wieso man gerade bei diesem Film päpstlicher als der Papst ist, wo doch massenweise sinnlose Blockbuster, die nicht mal annähernd an T4 herankommen, zum Teil von den gleichen Leuten abgefeiert werden. Kann mich erinnern, dass Du auch Spiderman 3 damals bejubelt hast und da haben Dich die massiven Logikfehler auch nicht gestört. Ist nur ein Beispiel von Vielen. Wieso also ausgerechnet bei T4 dieses pedantische Suchen nach Logikfehlern? Ich finde ihr nehmt den Film zu ernst und diskutiert ihn zu tode. Das gleiche denke ich mir allerdings auch, wenn ich so manche Diskussion zu T1 + T2 verfolge, in die da etwas hineingeheiligt wird, das ich so nicht sehe. Nicht falsch verstehen, ich liebe diese Filme und bin mit ihnen aufgewachsen, aber wenn ich es wollte, könnte ich auch diese Filme aus logischer Sicht in subatomare Einzelteile sprengen, aber das muss man doch garnicht!

AMEN
 

chimaira

New Member
@Powerman

Eins verstehe ich nicht:

wieso würde Skynet nicht existieren, wenn es zu keiner Zeitreise gekommen wäre? Conner würde nicht existieren ja, da Kyle sein Vater ist...aber Skynet wurde doch sowieso entwickelt! Verstehe ich nicht wie du das meinst...

erklär mal bitte :squint:


EDIT: achsoooo ja jetzt weiß ichs:

da im 1. Teil die Überreste vom Terminator im Lagerhaus entdeckt wurden und durch die Technologie erst Skynet entwickelt werden konnte...

sehe ich das richtig?
 

delta

Ghost in the Wire
Nachdem ich am Mittwoch drin war, geb ich jetzt auch kurz mal meinen Senf dazu.

Die Story: So Lala... Recht vorhersehbar + einige Logiklöcher.

Thema Gewalt: Ich muss nich mehr sehen :wink: Irgendwelche großartigen Ausweidungsszenen brauch ich nicht.

Bale ist trotz der Ausweitung seiner Rolle in meinen Augen nur 'ne Nebenrolle. Man wartet irgendwie den ganzen Film auf seinen großen Auftritt :uglylol:


So, und um eure Diskussion nicht zu sehr aufzuhalten nochmal kurz meine Punkte: 7/10
 
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