Terminator: Dark Fate (neuer Teil 3) ~ Cameron, Schwarzenegger, Hamilton [Kritik]

Lunas

Active Member
Also ich kann es nicht ganz nachvollziehen warum der Trailer so zerrissen wird. Für mich war das ganz ok und bei weitem besser als der ganze Genisys Film.
Auch die Musik fand ich jetzt ganz gut. Einzig der "böse" Terminator wirkt für mich noch nicht, was aber noch kommen kann.
Also ich freue mich darauf
 

brawl 56

Verflucht guter Hut!
Batou9 schrieb:
Fertig ist die politisch motivierte, korrekte Forsetzung und Arnold ein Schatten seiner Selbst. Niemand kam auf die Idee, sondern es ist politisch so gewollt. Nicht dass ich das schlecht finde (die Frauenrollen in James Camerons Filmen waren immer top), aber irgendwann nervt es nur noch wenn man merkt dass es nur noch um politische Signalsetzungen in den Produktionen gewisser Studios geht und ein Franchise dahingehend missbraucht wird. Zudem das Franchise hinsichtlich der Frauenpower und heute wichtigen Infragestellung der Rollenverteilung bereits politisch perfekt war.
Schön, dass es mal angesprochen wird. Das ist etwas, das mich immer mehr im Film- und auch Seriebereich stört.
Läuft etwas gut, muss es angepasst werden, damit niemand sich ausgeschlossen oder angepisst fühlen kann.
Die eigentlichen Inhalte von Film & Serie sind dabei zweitrangig und schon leidet die Qualität drunter. Und das Publikum meckert, weil es dann doch nicht das bekommen hat, was man vom eigentlichen Franchise erwartet hat.
 

Driver

Well-Known Member
@Batou & Brawl: Bin da ganz bei euch.

Habe jetzt kurz hintereinander Avengers Endgame und John Wick 3 gesehen. In beiden Filmen kam eine super taffe Frau vor die den Männern und etablierten Charakteren die Regeln erklärt bzw. als neue stärkste Figur präsentiert wird.(Captain Marvel, die Richterin)

In Star Wars (Rey) und jetzt Terminator ist das ähnlich. Langsam ist das Muster nun wirklich mehr als deutlich. Wieso muss überall jetzt so ein politisch korrekter Charakter vorkommen?

Halle Barry in JW3 war auch recht taff aber es wurde einem nicht so aufs Auge gedrückt wie diese andere neue Figur.

Und James Cameron hatte schon immer starke Frauen in seinen Filmen nur kam es einem da nie aufgesetzt vor.

Heute wird es einem in jedem zweiten Film eingebläut: "Da schau genau hin so sind die starken unabhängigen Frauen von heute"!
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Es gibt natürlich so Beispiele, wie in dem letztens veröffentlichten Trailer für die "Batwoman"-Serie, aber wo das jetzt bei dem "Terminator" der Fall sein soll, muss man mir jetzt erst einmal erklären. Ehrlich, ich seh es nicht :confused:

Und mal so nebenbei: was ist denn das Problem an starken Frauenfiguren, die etwas unbeholfen in Filme integriert werden? Nach Jahren von muskulösen Muskel-Männern und männlichen Genies in allen Disziplinen, die ebenfalls auch simpel als solche hingestellt werden und wir es einfach akzeptieren sollen, verstehe ich jetzt nicht ganz, warum man Frauen dann nicht nach dem gleichen Standard beurteilt. Es ist fast so, als müssten Frauen erst einmal eine höhere Hürde überspringen und dürften eben nicht erstmal so grob und unsubtil daherkommen dürfen wie ihre männlichen Gegenparts. Klar, man darf auch Filme mit Frauen in der Hauptrolle kritisieren, wenn das Drehbuch oder die Regie doof ist, aber dies nur auf der Grundlage des Geschlechts zu machen, hinterlässt schon mehr als ein Geschmäckle...

Und mal zu der Idee einer politisch-motivierten Aktion: euch ist schon bewusst, dass die meisten Studiobosse eher konservativ sind und die Entscheidung daher fallen, weil diese FIlme mit dieser Repräsentation eben Geld bringen. Nehmen wir beispielsweise mal "Captain Marvel": ich lese unzählige Kritiken über einen schwachen Charakter, eine schlechte Schauspielerin und dass der Film plumpe politsche Propaganda ist, aber dann schaue ich auf das Einspielergebnis, die Reaktionen von Frauen und vergleiche den Film mit anderen Filmen - ja, ne, das ist doch nur ein Film.

Ich kann es ja durchaus verstehen, dass man auf manche Figuren etwas allergisch reagiert, aber ich würde mir trotzdem wünschen, dass wir von dieser ewigen Diskussion über den "bösen Feminismus" und politsche Agendas wegkommen. Diese Diskussion ist nämlich arg nervig und einfach vollkommen haltlos in ihrer Argumentation.​
 

Driver

Well-Known Member
Der Punkt ist das diese Powerfrauen manchmal einfach vollkommen deplatziert sind. In Avengers fand ich es zum fremdschämen das Captain Marvel plötzlich auftaucht und so lange etablierten und mächtigen Figuren wie Thor und Co. zeigt wies gemacht wird. In Star Wars ist es manchmal ähnlich wobei Rey natürlich deutlich sympathischer ist.

Sarah Connor in Terminator war toll, weil Sie aus der Geschichte heraus eine starke Frau sein musste um zu überleben. Es machte Sinn, hatte einen Grund und verkam nicht zum Selbstzweck.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Den Grundgedanken kann ich ja noch nachvollziehen, aber bei Captain Marvel handelt es sich ja auch in den Comics um eine unglaublich mächtige Figur. Ich kann deshalb nicht wirklich verstehen, warum man da speziell sie rausnimmt und als "zu mächtig" kritisiert. Auch wenn es sicherlich nicht euer Punkt ist, habe ich leider öfters gesehen, dass sie bzw. Brie Larson immer rausgenommen werden, um irgendetwas wie Feminismus oder Frauen generell herunterzumachen.

Wie gesagt, ich sehe es bei dem Trailer so gar nicht, bei "Captain Marvel" gibt es ein paar Momente, die etwas plump gemacht sind, aber insgesamt fallen mir jetzt wenige Filme ein, die wirklich offensiv mit einer Frauen-Rolle herumstolzieren. Also wirklich nicht. Entweder bin ich da viel zu ignorant oder ihr etwas zu sensibel, wenn es um solche Themen geht.​
 

Etom

Member
Also mir wäre Captain Marvel jetzt nicht aufdringlich aufgefallen.
In Endgame war sie kurz die (eindrucksvolle) Rettung vor den Geschützen, aber kurz danach hat sie Thanos ordentlich weggepfeffert und der Held der Stunde war Tony Stark

Davis wirkt für mich auch nicht unbedingt gezwungen in Dark Fate. Nicht anhand des Teasers. Hamiltons Auftritt in der Form war etwas übertrieben, aber grundsätzlich auch nur eine logische Weiterführung von T2.

John Wick 3 habe ich nicht gesehen. Beim Batwoman Trailer stimme ich zu, aber der ist allgemein schlecht. :smile:


Zu Terminator Dark Fate ... kann mir wer eine Frage beantworten, wenn möglich spoilerfrei. (Auch wenn ich nicht weiß, wie das gehen soll.)
Wo ist John Connor?
 

Metroplex

Well-Known Member
Ich denke ihr seid es euch einfach noch nicht gewohnt.
Wir haben jetzt 50 Jahre Actionkino hinter uns in der jeweils der Mann der Held war welcher die Frau retten muss. Jetzt sind die Frauen dran, und ich 10 Jahren hat sich das eingependelt, so dass das wohl 50/50 ist, oder schlicht keine Rolle spielt.
Mir ist das ehrlich gesagt jetzt schon egal ob der Held nunmal eine Frau ist. Ich spiele bei Computerspielen sogar eher einen weiblichen Charakter als einen Männlichen.

Man muss weniger in Teams denken, nicht WIR die Männer und DIE die Frauen, sondern WIR die Menschen.
 

Presko

Well-Known Member
Metroplex schrieb:
Ich denke ihr seid es euch einfach noch nicht gewohnt.
Wir haben jetzt 50 Jahre Actionkino hinter uns in der jeweils der Mann der Held war welcher die Frau retten muss. Jetzt sind die Frauen dran, und ich 10 Jahren hat sich das eingependelt, so dass das wohl 50/50 ist, oder schlicht keine Rolle spielt.
Mir ist das ehrlich gesagt jetzt schon egal ob der Held nunmal eine Frau ist. Ich spiele bei Computerspielen sogar eher einen weiblichen Charakter als einen Männlichen.

Man muss weniger in Teams denken, nicht WIR die Männer und DIE die Frauen, sondern WIR die Menschen.
:thumbsup:
 

Driver

Well-Known Member
TheReelGuy schrieb:
Den Grundgedanken kann ich ja noch nachvollziehen, aber bei Captain Marvel handelt es sich ja auch in den Comics um eine unglaublich mächtige Figur. Ich kann deshalb nicht wirklich verstehen, warum man da speziell sie rausnimmt und als "zu mächtig" kritisiert. Auch wenn es sicherlich nicht euer Punkt ist, habe ich leider öfters gesehen, dass sie bzw. Brie Larson immer rausgenommen werden, um irgendetwas wie Feminismus oder Frauen generell herunterzumachen.

Wie gesagt, ich sehe es bei dem Trailer so gar nicht, bei "Captain Marvel" gibt es ein paar Momente, die etwas plump gemacht sind, aber insgesamt fallen mir jetzt wenige Filme ein, die wirklich offensiv mit einer Frauen-Rolle herumstolzieren. Also wirklich nicht. Entweder bin ich da viel zu ignorant oder ihr etwas zu sensibel, wenn es um solche Themen geht.​
Also Captain Marvel kann ich ja noch verkraften da ist es ja scheinbar in den Comics auch so. Im Film selbst hat es mich auch nicht so gestört aber es ist etwas aufgefallen. Bei dem drum herum ist Brie Larson ja scheinbar selbst viel mehr auf diesem Feminismuszug gefahren. Da ist es wohl eher an uns Zuschauer herangetragen worden.

Können dann die Zuschauer etwas dafür wenn Brie Larson so auf das Gaspedal drückt und man voreingenommen ist? Ich denke nicht aber wie gesagt ich kann das nicht zu 100% beurteilen, weil ich nur Auszüge aus ihren Statements kenne.

Ich habe wie gesagt definitiv nichts gegen starke Frauenrollen wenn Sie auch eine eigene Geschichte erzählen. Sarah Connor zählt dazu und ich denke auch solche Filme wie Wonder Woman.

Für mich spielt da Feminismus gar keine Rolle. Entweder etwas passt für mich in den Film bzw. trägt etwas zu dem Film bei oder ist ansonsten aufgezwungen oder aufgesetzt.

Fügt sich die Figur gut in die Geschichte ein? Hat es einen Sinn das Sie jetzt auftaucht? Kann man das erklären wunderbar aber wenn plötzlich eine Powerfrau auftaucht nur damit eine bestimmte Zuschaueranzahl sich bestätigt fühlt dann bin ich da raus da so etwas Filmen nicht zuträglich ist.
 

Mox

Member
TheReelGuy schrieb:
Den Grundgedanken kann ich ja noch nachvollziehen, aber bei Captain Marvel handelt es sich ja auch in den Comics um eine unglaublich mächtige Figur. Ich kann deshalb nicht wirklich verstehen, warum man da speziell sie rausnimmt und als "zu mächtig" kritisiert. Auch wenn es sicherlich nicht euer Punkt ist, habe ich leider öfters gesehen, dass sie bzw. Brie Larson immer rausgenommen werden, um irgendetwas wie Feminismus oder Frauen generell herunterzumachen.

Wie gesagt, ich sehe es bei dem Trailer so gar nicht, bei "Captain Marvel" gibt es ein paar Momente, die etwas plump gemacht sind, aber insgesamt fallen mir jetzt wenige Filme ein, die wirklich offensiv mit einer Frauen-Rolle herumstolzieren. Also wirklich nicht. Entweder bin ich da viel zu ignorant oder ihr etwas zu sensibel, wenn es um solche Themen geht.​
Captain Marvel ist aus vielerlei Gründen (bisher) keine gelungene Figur im MCU, aber das ganz sicher nicht weil sie eine Frau ist. Ich fand die Frauenpowerszene in Endgame auch furchtbar, aber eher weil sie für mich an dieser Stelle des Films vollkommen erzwungen wirkte (im Ernst, die hätten da eigentlich nur noch in Choreo zu "love is a battlefield" von Pat Benatar tanzen müssen um es noch peinlicher zu machen).


Starke Heldinnen sind toll, ich kann damit auch in Terminator gut leben, aber dann bitte kontextgegeben glaubhaft. Im Trailer haben wir allerlei Dinge die mich stutzen lassen, ich befürchte das der Film wieder eine Katastrophe sein wird für das Franchise. Ich hoffe aber dennoch das ich mich irre.
 

Puni

Well-Known Member
@Mox

Witzig, ich fand die Frauenpower-Szene super, eins meiner Highlights am Ende. Ich wusste, dass das wieder auf viele erzwungen wirken wird, aber ganz ehrlich, wenn sich die Avengers für ganze Filme zusammen tun würde so eine Szene ganz normal wirken. Spendiert man den ganzen Damen des MCUs, die alle bis auf CM nur Nebenrollen inne hatten (und das über 20 Filme!) zum Abschluss endlich auch mal ihre 20 Sekunden, finden das alle sofort ganz furchtbar und politisch motiviert. :biggrin: Ich hab es den Damen gegönnt, genau wie die Herren auch mal cool in Szene gesetzt zu werden als "Team". Vielleicht gefiel mir die Szene aber auch nur, weil ich sofort wusste, dass das an der Stelle vielen Männern gar nicht gefallen wird. :clap:
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Driver schrieb:
Können dann die Zuschauer etwas dafür wenn Brie Larson so auf das Gaspedal drückt und man voreingenommen ist? Ich denke nicht aber wie gesagt ich kann das nicht zu 100% beurteilen, weil ich nur Auszüge aus ihren Statements kenne.
Du sprichst davon, dass sie "auf das Gaspedal drückt", aber meinst auch, dass du nur Auszüge ihrer Statements kennst - was ist es denn jetzt? Sie hat sich nur für mehr Diversität im Film-Journalismsus eingesetzt, weil beispielweise Minderheiten nicht repräsentiert würden und deshalb nur auf das Wort von "alten, weißen Männern" angewiesen sind. Wenn man sich davon angegriffen fühlt, dann ist nicht Brie Larson das Problem, sondern die eigene Haltung.​


Driver schrieb:
Kann man das erklären wunderbar aber wenn plötzlich eine Powerfrau auftaucht nur damit eine bestimmte Zuschaueranzahl sich bestätigt fühlt dann bin ich da raus da so etwas Filmen nicht zuträglich ist.
Was ist denn mit Filmen wie "Commando". Das ist eine vollkommen männliche Power-Fantasie, die eben auch nur eine bestimmte Zuschaueranzahl bestätigt. Da ist dann sowas okay, aber bei Frauen muss es immer zu 100% passen und niemals darf darauf hingewiesen werden, dass eine Frau eben eine Frau ist. Wir haben es hier mit einem dopperlten Standard zu tun.​


Puni schrieb:
Spendiert man den ganzen Damen des MCUs, die alle bis auf CM nur Nebenrollen inne hatten (und das über 20 Filme!) zum Abschluss endlich auch mal ihre 20 Sekunden, finden das alle sofort ganz furchtbar und politisch motiviert. :biggrin:
Genau das war nämlich auch mein Gedanke! Als weißer Mann ist es sehr schwer sich vorzustellen, dass man sich unterrepräsentiert fühlen kann, aber so eine Szene bedeutet eben etwas. Ein Großteil der Unterhaltung ist immer noch auf weiße, hetereosexuelle Männer zugeschnitten und wenn dann mal ein Film daherkommt, der mal nicht zu 100% diese Zielgruppe bedienen will, dann heißt es gleich: "Die Frauen nehmen uns die Filme weg!" Mehr ihr was?​
 

Batou9

Active Member
Metroplex schrieb:
Heute wird es einem in jedem zweiten Film eingebläut: "Da schau genau hin so sind die starken unabhängigen Frauen von heute"!
Und das Gegenteil wird, wie man am Trailer erkennen kann, bewirkt. Linda Hamillton wirkt nur noch als ein politisches Symbol und die neuen Mädels (Teminata und Johanna Conner) mit ihrem episch und selbstfinderisch erscheinen sollenden Auftreten als versehentlich aus einem Netflix-Esoterik-Alien-Grenzdrama ins Franchise teleportiert. Da passt es gut dazu, dass wir das berühmte Theme als Antwort auf die Frage (Was ist ein Terminator?) nicht mehr im neuen Terminator hören werden. Am besten trällern 30 Seconds to Mars den neuen Soundtrack als eine lange Fragenkette runter (Titel: What am i? Why am i? Where am i? Uiiiiiiiiaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa iiiiaaaaaaaaaammmmmmmm).

Antworten: You are Nothing! (Star Wars machts vor), It's your Destiny (was auch sonst!), You are at War! (Hollywoods SJW-Verständnis von Frauenpower)!

Nix mehr mit "Du musst tun, was ich dir sage?!" und einem dahergewedelten "Leicht verdientes Geld"!

Frau von Heute hat große Verantwortung! :facepalm:
 

Puni

Well-Known Member
Fast schon erschreckend war das bei der ganzen Horde an Frauen, die an der Szene teilgenommen haben, weil einem in dem Moment erst so richtig bewusst wurde und es doch einem wirklich gut vor Augen geführt wurde, wie viele Frauenrollen im MCU jahrelang einfach nur Beiwerk waren. Das fand ich als Szene cool, gleichzeitig aber auch echt nachdenklich stimmenend, als da aus allen Ecken die Damen angetanzt kamen und es gar nicht mehr aufhören wollte. :biggrin:
 

Driver

Well-Known Member
@TheReelGuy:

Kann gut sein das unsere Generation von Actionikonen wie Stallone oder Schwarzenegger geprägt ist und eben diese für uns so schon immer da waren.

Nur der Vergleich zu Commando hinkt gewaltig da der Film zu einer bestimmten Zeit erschien und von einer Ikone wie Schwarzenegger gespielt wurde. Der Film war und ist nun einmal Kult und hat sich auch nie selbst ernst genommen bzw. versucht ein politisches Statement abzugeben was Männer betrifft.

Ich frage mich nur wieso wir kein Problem mit Figuren wie Furiosa aus Mad Max oder eben Sarah Connor haben? Liegt es daran das Sie eher männlichen Actionhelden ähneln? Oder einfach nur daran das gute Schauspielerinnen glaubhafte Figuren erschaffen die keine augenscheinliche Agenda verfolgen.

Komischerweise mögen viele Männer Margot Robbies Version von Harley Quinn in Suicide Squad schreien aber bei Brie Larson in Avengers auf. Liegt es nur an den weiblichen Reizen oder weil einfach der Charakter insgesamt überzeugte?

Es ist manchmal auch einfach die Ausstrahlung mancher Schauspielerinnen die Signale aussenden. Auf einige Fans wirkte scheinbar Brie Larson in Interviews sehr unsympathisch sowie bestimmend und das befeuerte natürlich die Gerüchte das Sie jetzt das MCU umkrempelt und nun die Frauen übernehmen bzw. die Hauptfiguren sein würden.

Wie gesagt bei Avengers Endgame hat es mich nicht gestört aber Sie wirkte einfach deplatziert. Das kann natürlich auch daran liegen das man ihre Figur noch zu wenig kennt und nicht am Feminismus.

Bis jetzt habe ich jedenfalls kaum mitbekommen das Fans oder Zuschauer generell ein Problem mit Solofilmen von starken weiblichen Darstellern hätten.

Auch Männern gefiel Tomb Raider zum Beispiel obwohl da keine halbnackte Frau mit großen Brüsten Rätsel löste. Ich denke gegen einen weiblichen Commandofilm hätte auch niemand was.

Es geht eher viel mehr darum das Frauen ruhig ihre eigenen Universen aufbauen und nicht Helden wie Stallone ersetzen/verdrängen sollen die nun einmal Kult sind.

Das Gleiche hatten wir ja bei Ghostbusters. Für Männer ist es nun einmal schwierig sich von etwas zu trennen mit dem man aufgewachsen ist und deren Materie plötzlich völlig verändert wird.

Aber wie ich schon sagte das hat nur sehr begrenzt etwas mit Feminismus zu tun. Starke und gut geschriebene Frauenrollen wird man nie kritisieren wenn Sie überzeugend und sympathisch präsentiert werden.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Driver schrieb:
Ich frage mich nur wieso wir kein Problem mit Figuren wie Furiosa aus Mad Max oder eben Sarah Connor haben? Liegt es daran das Sie eher männlichen Actionhelden ähneln?
Ich glaube schon, dass die Ähnlichkeit zu männlichen Actionhelden schon etwas damit zu tun hat. Im Fall von Furiosa bzw. "Fury Road" gab es allerdings auch da Backlash, weil man darin "feministische Propaganda" sehen wollte.​


Driver schrieb:
Komischerweise mögen viele Männer Margot Robbies Version von Harley Quinn in Suicide Squad schreien aber bei Brie Larson in Avengers auf. Liegt es nur an den weiblichen Reizen oder weil einfach der Charakter insgesamt überzeugte?
Naja, Harley Quinn ist schon in den Comics eine Figur, die gnadenlos übersexualisiert wird, während Brie Larson's Captain Marvel eben nicht nur auf Oberflächlichkeiten reduziert wird.​

Driver schrieb:
Für einige war scheinbar Brie Larson sehr unsympathisch und das befeuerte natürlich die Gerüchte das Sie jetzt das MCU umkrempelt und nun die Frauen übernehmen bzw. die Hauptfiguren sein würden.
Joa, wäre ja auch vollkommen, wenn man sie nur nicht sympathisch finden würde, aber wenn man mal in die Kommentar-Spalten und diverse Foren schaut, dann liegt das daran, dass sie eine Frau mit einer klaren Meinung ist. Wie gesagt, man kann sie auch einfach nur unsympathisch finden, aber einem Großteil der Leute geht es eben nur um ihre Meinungen zum Thema Diversität.​

Driver schrieb:
Auch Männern gefiel Tomb Raider zum Beispiel obwohl da keine halbnackte Frau mit großen Brüsten Rätsel löste.
Ähm... warum galt Lara Croft Anfang der 2000er nochmal als Sex-Symbol? Selbst der Grund, warum sie ein Frau ist, ist der, dass der Entwickler beim Programmieren nicht ständig auf einen Männerhintern gucken wollte. Auch hier findet sich also die Frau erstmal als oberflächlicher Blickfang, den man erst später mit etwas Charakter unterfüttert hat.​
 

Driver

Well-Known Member
Was ich eigentlich was ich sagen will ist das Frauen gerne alle Arten von Helden/Figuren spielen können. Wir reden ja alle davon das wir gleich sind, Menschen eben.

Wieso dann dieses gefühlte ringen um Macht? Wieso muss jetzt die Frau die Welt retten. Dem Mann zeigen wo es lang geht? Damit die Rechnung ausgeglichen ist?

Wenn wir von Gleichheit reden und alle gleich berechtigt sein sollen wieso retten dann nicht Mann und Frau zusammen die Welt?

Das erfolgte in Avengers ja zum Teil schon.

Ja und das passiert auch heute schon in einigen Filmen wie Man in Black und ich finde das sehr gut. Das ist sympathisch und keiner wird außen vorgelassen.

Bringen wir doch viel mehr solche Filme anstatt Mann über Frau zu sehen oder eben umgekehrt.
 

Etom

Member
Batou9: Ich bin fasziniert, was du aus dem Dark Fate Teaser alles rausliest.


Weil immer wieder bemängelt wird, dass Arnolds Figur in dem Film zu einer Nebenrolle degradiert wird - wer weiß ob es wirklich der Fall ist - wäre das wirklich so schlimm? Würde es dem Film wirklich schaden?
 
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