Terminator: Dark Fate (neuer Teil 3) ~ Cameron, Schwarzenegger, Hamilton [Kritik]

Beckham23

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Also, mit etwas Abstand habe ich noch mal nachgedacht: wir hatten in Teil 5 eine neue Zeitlinie erfahren und nun in Teil 6 (der aber Teil 3 sein soll...) erleben wir wieder eine neue Zeitlinie. Da frage ich mich, ob das alles nicht ein wenig einfallslos ist. In Teil 5 fand ich das durchaus passend, aber im neuen Teil jubeln die uns das wieder unter...??? Vor allem ist es doch immer das gleiche: ein böser Terminator wird zurückgeschickt und am Ende des Films gewinnen dennoch die "Guten", hmmm...

Teil 1 - 5 war ein richtig guter Erzählstrang (mit Teil 4 der mit seiner Postapokalypse schön heraussticht...!!!), wäre es da nicht besser gewesen auf Teil 5 aufzubauen und das irgendwie weiterzuerzählen, statt wieder so einen Murks mit neuer Zeitlinie einzuführen?

Das einzige was ich vorm Schauen des Films wusste (habe weder Inhalt gekannt noch einen Trailer oder Bilder gesehen) war, daß er gefloppt ist - woran lag´s: an der Besetzung, am Inhalt, an der wiederholten neuen Zeitlinie? Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, warum es einen neuen "3. Teil" gebraucht hat. Was ist jetzt mit dem alten? Welcher Teil ist nun der richtige nach Teil 1 und 2?
Ist ja wie bei Lost - mehr Fragen, als Antworten...

Becks
 

Metroplex

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Der Film wurde von total anderen Leuten gemacht, sogar die Rechte sind nach Genesys zurück an Cameron gegangen.
Die wollten halt ihr eigenes Ding machen und nicht die Story von jemand anderem weitererzählen.
 

Cartman

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Die Grundidee von Dark Fate, also dass der Teminator bei Beginn seiner Ankunft seine Mission ausnahmsweise erfüllt und dann ohne weitere Funktion unter den Menschen weilt, finde ich ja sehr interessant. Es wurde nur leider zu wenig draus gemacht. Und dass ein Terminator dann ausgerechnet Windeln wechselt und Gardinen verkauft hätte auch nicht sein müssen.
 

Bobo85

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Hätte der Terminator nicht direkt nach der Ermordung von John Connor einfach stehen bleiben müssen? Sein Ziel ist erreicht und danach hat er keinen Auftrag mehr. Die ganzen Subroutinen um nicht aufzufallen etc. sind wie der Name schon sagt, dem Hauptziel untergeordnete Aufgaben und sind für sich alleine gestellt sinnlos.
 

Cartman

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Hätte der Terminator nicht direkt nach der Ermordung von John Connor einfach stehen bleiben müssen? Sein Ziel ist erreicht und danach hat er keinen Auftrag mehr. Die ganzen Subroutinen um nicht aufzufallen etc. sind wie der Name schon sagt, dem Hauptziel untergeordnete Aufgaben und sind für sich alleine gestellt sinnlos.
Ein zweites Ziel wäre aber sicherlich als Terminator unentdeckt zu bleiben.
 

Bobo85

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Wozu? Das Ziel ist erreicht und das war der einzige Grund seiner Existenz.
Ok er könnte vielleicht als 2. Ziel haben sich zu verstecken, damit es nicht irgendwann allgemein bekannt wird, dass es Cyborgs gibt. Aber durch das Leben mit Menschen werden die irgendwann drauf kommen, dass er eine Maschine ist und wenn die Menschen das wissen, müsste er sie umbringen damit seiner Existenz unentdeckt bleibt. Es ist wahrscheinlich am sinnvollsten sich als Terminator einschmelzen zu lassen oder sich in den Mariannengraben zu begeben.
 

Metroplex

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Ich denke mal ein Terminator ist keine Wegwurfware, wenn seine Mission erfüllt wurde, dann geht er wohl in Deckung und wartet auf die nächsten Befehle, und sitzt nicht einfach da rum und stellt sich als Zielscheibe zur Verfügung.
 

Metroplex

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Wie soll er denn neue Befehle bekommen?
Das ist ein Terminator, kein Philosophe der über Sein oder nicht Sein nachdenkt. Wenn er sich selber hätte zerstören sollen, dann hätte man ihm das sagen müssen, von allein kommt er wohl nicht drauf, in Teil 2 wurde ja sogar ausdrücklich gesagt dass er sich nicht selber zerstören kann. Ich denke einfach dass es als Grundprogrammierung mehr Sinn macht dass er in Deckung bleibt und auf Order wartet, als dass er einen auf Selbstmordattentäter macht. Er wurde ja auch grad in die Vergangenheit geschickt, könnte ja sein dass nochmal einer kommt und seine Unterstützung braucht, was weiss ich.
 

Bobo85

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Die einzige Möglichkeit neue Befehle zu bekommen ist aus der Zukunft und damit hat er keinen direkten Kontakt.
Es wäre aber natürlich möglich durch einen weiteren aus der Zukunft kommenden Terminator Order zu bekommen, aber ob Skynet so weit denkt, dass man in 10 Jahren oder so einen weiteren Terminator in die selbe Zeit schicken wird?

Da fällt mir auf...gab es mal einen Terminator-Film in dem der Protagonist von mehreren Cyborgs gejagt wurde?
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Nö.

Terminatoren "leben" ja auch ziemlich lang. Er könnte also auf den Doomsday warten und dann mit den dann entstehenden Termionatoren wieder mitmarschieren.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
:check: Hat der Terminator sich schon so mit Gardinen ausgekannt oder war das ein Zusatzwissen, das er sich aneignen musste?
 

Cartman

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Wie gesagt, die Grundidee hat einiges an Potential. Aber statt Gardinen zu verkaufen hätte er zumindest auf dem Bau oder als Holzfäller arbeiten können. Und dann passiert etwas, wodurch er quasi wieder aktiviert wird, z.B. die Ankunft des neuen Terminators.
 

Metroplex

Well-Known Member
Naja, klingt halt ein bisschen nach "Toxic Masculinity" wenn Gardinen nicht männlich genug sind, und ein richtiger Mann lieber Holz hacken gehen sollte... :nene:
Von mir aus hätte er als Friseur oder Krankenpfleger arbeiten können. Wär doch lustig gewesen wenn er entweder grad einem Typen seine Frisur aus dem ersten Terminator verpasst hätte, oder als Krankenpfleger dank terminatorischen Anatomiekenntnissen sofort jede Verletzung ins Detail diagnostiziert, sie behandelt und jeweils noch nennt was hätte passieren müssen dass der Unfall zum Tod geführt hätte.
 
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