Terminator: Dark Fate (neuer Teil 3, kommt 2019) ~ James Cameron, Arnold Schwarzenegger und Linda Ha

Batou9

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Sarah Conner ist nicht mehr auf der guten Seite. Der kommende Film hat keinen wirklichen Anfang, sondern er handelt von einer in Punkto KI gewaltbefürwortenden Sarah Conner, die über viele Jahre eine terroristische Untergrundorganisation mit dem Ziel des Schutzes der Menschheit vor der schleichenden Machtübernahme der Regierungen durch die Maschinen aufgebaut hat. Die Machtübernahme der Maschinen im neuen Terminator kommt durch friedvolle Akzeptanz aller Menschen daher. Arnold hat im kommenden Film zwei Rollen. Einen gealterten T800 und einen an den Rollstuhl gefesselten Russen, der scheinbar als Vorlage des T800 diente. Quelle reddit
 

MamoChan

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Batou9 schrieb:
Sarah Conner ist nicht mehr auf der guten Seite. Der kommende Film hat keinen wirklichen Anfang, sondern er handelt von einer in Punkto KI gewaltbefürwortenden Sarah Conner, die über viele Jahre eine terroristische Untergrundorganisation mit dem Ziel des Schutzes der Menschheit vor der schleichenden Machtübernahme der Regierungen durch die Maschinen aufgebaut hat. Die Machtübernahme der Maschinen im neuen Terminator kommt durch friedvolle Akzeptanz aller Menschen daher. Arnold hat im kommenden Film zwei Rollen. Einen gealterten T800 und einen an den Rollstuhl gefesselten Russen, der scheinbar als Vorlage des T800 diente. Quelle reddit

Gerade kürzlich habe ich hier im Forum noch ein Zitat gelesen, dass hier wie die Faust aufs Auge passen könnte. Sicherheitshalber in Spoiler-Tags.

"Jeder Schurke sollte der Held seiner eigenen Geschichte sein."
Und richtig umgesetzt könnte es sehr gut werden. Ehrlich gesagt gefällt mir die Idee sogar sehr. Natürlich ist es nicht schön einen der Helden aus den vorherigen Filmen plötzlich auf der bösen Seite zu sehen, aber hier scheint es tatsächlich zu passen.
 

Batou9

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Als Zuschauer wird man sich wohl mit ihr anfreunden. Auch wenn sie vielleicht Menschenleben auf dem Gewissen hat. In den 80er Jahren hatte man diese gewaltsame Machtübernahme der Maschinen gezeigt, als nächstes wahrscheinlich die unbemerkte Einsperrung der Gesellschaft in ein digitales Zeitalter. Schon in wenigen Jahren könnten KI's all diejenigen Aufgaben übernehmen, für die es heute noch Menschen braucht. Die Vernichtung der Menschen kommt also durch die Hintertür. Vielleicht hat Sarah das alles durchschaut und versucht nun diese Entwicklung mit alten Waffen zu schlagen. Über die heute realen Gefahren der künstlichen Intelligenz sprach Cameron in einem kürzlichen Hollywood-Interview (ein paar Seiten zurück).

Ich frag mich nur, wie man den T800 dort einbauen wird. Hat Sarah etwa noch Chip-Überreste genutzt? Cameron sagte ja, dass Arnold einen äußerlich stark gealterten Terminator spielen wird. Kampfbereit wie am ersten Tag, äußerlich hingegen eben stark gealtert. Da die Story direkt an T2 anknüpft (auch wenn viele Jahre übersprungen werden), kann es ja nur so sein, dass es mehr als die zwei bekannten T800 gab, die zwischen 1984 und 1991 zurückgeschickt wurden. Vielleicht wurde die Zukunft aufgrund des Endes von Teil 2 auch so verändert, dass es jetzt einen ganz anderen Grund gibt, weshalb jemand/etwas einen T800 gebaut hat.
 

MadMax

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Oha, da begeben sich die Herren und Damen aber auf "dünnes Eis".....

Hoffentlich geht das Ganze nicht nach hinten los....

Offenbar kann ich mir den ultimativen Zukunftskrieg-Film, der zu Beginn von T2 getobt hat, wohl wirklich abschminken... :whistling:
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
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Das einzige was ich mir vorstellen kann, ergibt keinen Sinn. Sagen wir mal, der Chip im Schädel des T2 T-800 hätte das Stahlbecken irgendwie überlebt. Dann müsste ein anderes T-800 Modell aus der Zukunft kommen und direkt nach den Ereignissen von T2 seinen eigenen Chip mit dem des alten T-800 ersetzen, damit er nach 25 Jahren altern eben der alte T2 T-800 im gealtertern Körper wäre (aber warum sollte er? kann er seinen Chip überhaupt ohne externe Hilfe wechseln? und selbst John oder Sarah hätten wenig Motivation gehabt, das zu tun, da der T-800 sie ja selbst um Terminierung gebeten hatte. Und feindliche Terminatoren hätten sicherlich andere Sorgen als den umprogrammierten T-800 zu bergen und erneut umzuprogrammieren).

Oder: andere Skynet Leuts haben den T-800 irgendwie noch retten und reaktivieren können (höchst unwahrscheinlich).

Knifflig.
 

Constance

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Für Cameron wird da schon ein Plan feststehen. Der Herr würde niemals sein eigenes Filmende ignorieren. Vermutlich kann man sich den "Kniff" jetzt eh kaum ausdenken, den uns Cameron vielleicht präsentieren wird. Für mich gehen die Missionsparameter sonst klar. :biggrin:
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied
NEWS
Robert Patrick sagt nun, er käm doch gern wieder zurück.

(Would you like to be in T6?)
“Absolutely! Anybody [asks] me to do anything, return anywhere, I am there.”

http://movieweb.com/amp/terminator-6-t1000-robert-patrick/

Naja, Akte X wollte er ja nicht und wenn ich mich recht erinnere hat er auch weitere Terminator schon mal abgelehnt:

“A lot of people ask me, ‘Are you doing the Terminator [movies]?’” he tells TMS. “You know, I did Terminator 2. I didn’t 3. I didn’t do 4. I didn’t do 5. I don’t want to really go back and do the Terminator again. I did it really well and I’m proud of the performance. There’s no reason to really revisit it. Because I might not be as good as it.” He adds with a laugh, “I mean, I was 30 years old when I made that. Maybe I could do it better. I don’t know. But I’m not really … I’m not compelled to do it.”
2015, https://www.themarysue.com/robert-patrick-xfiles-terminator/
 

jimbo

ehemals jak12345
Ich lese da raus. " Keiner hat mich so gut angeleitet etwas zu spielen wie Cameron und so lange ich da keine Besserung sehe bin ich raus."
 
R

RickDeckard

Guest
jak12345 schrieb:
Willst du noch mal mehr ins Detail gehen wo sich Terminator 2 und Aliens ähnlich sind ?
Ins Detail besser nicht :ugly:

Aber kurz anreissen :

Terminator 1+2 : das erste Drittel beider Filme besteht daraus, dass wir die verschiedenen Charaktere vorgestellt bekommen, ihre Zugehörigkeit zu Gut und Böse aber nicht erkenen können.
So hat Cameron in Teil 1 Kyle Reese parallel zu dem T800 eingeführt - zwar hat er "unauffallig" niemanden getötet, der Zuschauer sollte aber lange nicht wissen dass Reese ein guter Charakter ist...
In der Fortsetzung variiert Cameron das Thema sehr gut, da man Arnie natürlich nach Teil 1 erstmal für böse hält und Robert Patrick jetzt auch nicht gerade als Killer eingeführt wird, sogar noch sehr offensichtlich
die Uniform eines Polizisten trägt (ein bewusster Kontrast zu seiner tatsächlichen Absicht). Erst in den entsprechenden Schlüsselmomenten wird der Zuschauer aufgeklärt ....

Dann kommt im zweiten Drittel das Annähern der Charaktere, die Erkenntnis und der Plan. Hier muss man natürlich berücksichtigen, dass Cameron aus der "Not" seinen Film einfach nochmal zu erzählen, eine Tugend gemacht hat und eben fast eine Art Persiflage erschaffen hatte. Er zitierte seinen eigenen Vorgänger Film so oft es nur ging, so ist der Kult entstanden, dass bestimmte Sätze in allen Teilen ausgesprochen werden...
Aus diesem Grund gibt es in beiden Filmen - auch im Mittelteil - ohnehin viele Parallen.

Der Showdown - diesmal nicht in einer Roboterhalle, dafür in einer Stahlfabrik erfüllt den selben Zweck wie in Teil 1 : Verwirrung der Kontrahenten und natürlich die Chance eine Killermaschine zu töten.
Auch wenn er hier wieder variiert, ist das Feeling des Films dem aus Teil 1 an dieser Stelle wieder sehr ähnlich.

Alien/Aliens : Die Anfänge unterscheiden sich storybedingt - im Grunde geht es aber thematisch wieder um Aufwachen aus dem Hyperschlaf und sich in einer neuen Sitation befindend (wurde sogar in Teil 3 so fortgesetzt).
Auch hier versteht es Cameron viele Elemente aus dem Vorgänger, der ja diesmal nicht von ihm selbst stammte, einzubauen auszubauen und anders zu zeigen. Ansonsten ist alles dabei : Laboruntersuchungen der Facehugger (diesmal Exemplare im Glas) und so weiter...
Auffälliger wird es zum Ende des Filmes ... wie gesagt das Alien selbst wurde als Antagonist durch die Queen ersetzt (höher schneller weiter) aber auch hier muss Ripley gegen die Zeit von einem Standort flüchten, der gerade in sich zusammenstürzt - dabei im Katz und Maus Spiel mit dem Verfolger... es geht mir also eher darum dass nicht inhaltlich kopiert wurde, sondern die Aufteilung des Filmes - die dramatische Struktur - im Grunde 1:1 abläuft ! Das sind Muster-Abläufe - Schablonen vom Reißbrett (man muss Cameron aber zugestehen, sowas kann er sehr gut !).
Das Feeling beider Alien Erstlinge im Showdown, ist genauso ähnlich bis gleich, wie das der beiden Terminator Erstlinge (Showdown in einer Fabrik). Es werden dieselben Stilmittel benutzt, ähnliche Kameraeinstellungen etc.
Das fast stroboskopische Licht Gewitter am Ende von Alien (Selbstzerstörungs Warnleuchten der Nostromo) erzeugen dieselbe Wirkung wie Cameron es in Aliens durch den hochgehenden Reaktor erzeugt....
Die Industrie Kulisse aus T1 wird in T2 ebenso übernommen... nicht nur als Zitat, sondern als Stilmittel. Und es war ok so für beide Fortsetzungen - dennoch ist man kein großes Risiko eingegangen, da man die Struktur der Vorgängerfilme und deren Stilmittel zu fast den selben dramaturgischen Momenten der jeweiligen Filme eingesetzt hat - was einmal funktioniert hat, funktioniert "maskiert" mit Sicherheit erneut....

Dieses Muster konnten aber keine der Folgefilme mehr anwenden (es wäre langweilig geworden). Das hat jeweils nur bei den zweiten Teilen funktioniert (abgesehen davon dass das nicht jeder so gut hinbekommt wie Cameron ! Er ist Perfektionist diesbezüglich).
 

jimbo

ehemals jak12345
Du meinst also, dass beide Sequels einen ähnlichen Bezug auf ihr Vorgänger haben und gewisse optische Übereinstimmungen haben. Hm, ich bin jetzt nicht der aller größte Alien-Fan, vor Allem nicht vom zweiten,daher kann ich nichts konkretes sagen, aber ja irgendwo hast du da schon wohl recht. Aber im Prinzip sind beides die typischen Fortsetzungen, höher, weiter,besser und einem eher aufs Mainstreampublikum zu geschnittenen Ton. :check:

Vielleicht hat es dank des tonalen Wechsels auch keine Vorwürfe, des "kopierens" im Gegensatz zur Episode VII geben. :check:
 
R

RickDeckard

Guest
Ja das stimmt ... im Grunde das einfachste Prinzip einer Fortsetzung.

Dennoch - man war es früher nicht gewohnt dass Fortsetzungen gut sein können - und das galt auch für viele anderen Fortsetzungen die nach oben genanntem Prinzip gedreht wurden und trotzdem schlecht wurden.
Der Trick den Cameron hier anwendet ist das Muster des ersten Teils zu kopieren, aber nur die Wirkung der einzelnen Abschnitte auf den Zuschauer. Inhaltlich darf da jede Abweichung, Erweiterung oder sonst was so richtig was Neues bringen - die Wirkungsweisen und Wirkungsabfolgen sind identisch ! Das kann er ziemlich gut (der Cameron) ...

Ich mag seine Filme, da sie immer sehr perfektioniert sind - also Inhalt und Wirkung und alles ist perfekt aufeinander abgestimmt - eigentlich der Idealzustand für jeden Film.
Wenn er tatsächlich richtig involviert würde (Drehbuch und/oder Regie) wäre ich zuversichtlich auf die Qualität des Filmes... andererseits wäre ich schon froh, wenn mal überhaupt wieder was von Cameron kame !

Ich glaub er macht es für sich ganz richtig - ein paar glückliche (aber auch gut gemachte) Frühwerke (Nein nicht Piranha 2), dann perfekte Fortsetzungen, ein paar solide Nebenwerke und dann den Titanic Meilenstein abliefern, der ihn absolut erfolgreich werden lässt (sieht er selbst so, las ich mal irgendwo), und dann hat er sich dem Tauchen gewidmet...
Während die Zeit rannte, wurde sein Ruf immer größer in den Köpfen der Kinofreaks :cool: und dann haut er Avatar raus ... schon damals dachte man, er wird wie Carpenter nicht mehr an seine alten Erfolge anknüpfen - aber Pustekuchen. Er kündigt Avatar 2-296 an und wartet nun auf die Rückkehr der Terminator Rechte .

Er ist schon ziemlich geschickt - anstatt in der Zwischenzeit die Karriere mit eventuellen schlechten Filmen zu riskieren, lässt er seinen Ruf weiter für sich arbeiten... :thumbup:
 
R

RickDeckard

Guest
Ach - das macht er dann wie Kollege Ridley Scott - einfach wieder neue Vorhaben ankündigen (am besten sofort Trilogien, Quadrilogien ...) die dann SOWAS VON SPEKTAKULÄR sind, dass alle anderen vorher geplanten Projekte vergessen sind - oder wartet noch jemand auf Scott´s Monopoly ?
 
Wobei Scotts Energie an seiner Quanität draufgeht, der Mann, der ja auch nicht mehr der jüngste ist, dreht seit langem fast einen Film pro Jahr, während Cameron zwar auch ab und an mehrere Projekte ankündigte, am Ende konzentriert er sich aber dann über Jahre hinweg auf ein Projekt und bringt dieses dann auch erst dann, wenn es richtig fertig und ausgereift ist. Und: die volle Wirkung entfalten kann.

Cameron ist ja, neben Avatar, wo die Drehbücher ja auch von anderen mitentwickelt wurden, sonst nur noch ein wenig am neuen Terminator bzw. an Battle Angel beteiligt. Wenn ich mir da Scotts Liste ansehe...der Mann ist noch dazu auch noch an zig TV Serien beteiligt. Wobei ich inzwischen auch den "Stephen King" Effekt sehe, der gibt großteils wohl auch nur noch seinen Namen her um damit zu werben.

Cameron macht das mMn also deutlich geschickter als Scott, bei dem kommt es mir so vor als wolle er noch die maximale Filmprojekte liefern, bevor er zu alt wird. Bei ihm wäre besser, er macht das wie Guilermo Del Toro: 50 Sachen ankündigen, wovon am Ende 80% eh nichts werden. :biggrin:
 
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