The Flash (DC EU) ~ Ezra Miller, Jeffrey Dean Morgan? Gal Gadot

Raphiw

Godfather of drool
Einfach ohne Klimbim austauschen wäre wohl am besten. Oder "The Batman" wie Parnassus gestalten. Bis zur Hälfte ist es Batfleck und auf einmal ist es Gyllenhall oder sonstwer. :-)
 

TheRealNeo

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Wird nichts mit dem Drehstart im März 2019. Im Juli dreht Ezra Miller erstmal FANTASTIC BEASTS 3 und Ende des Jahres soll es dann mit FLASHPOINT losgehen. Ein Kinostart vor 2021 ist somit unwahrscheinlich.

Quelle: /film.com
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
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Miller glaubt immer noch an den Film. Er sagt, er werde "dope" und wir sollten uns bloß gedulden.

“Nothing is ever certain in this world, but as certain as things get, we’re making a f***ing crazy-dope Flash movie,” said Miller. “It’s one of my great life dreams, and just the fact that we’re on the way—anyone who knows about Barry Allen knows he may arrive late, very late, but once he gets there, it’s all solved. We have to trust.”
https://www.comingsoon.net/movies/news/1009179-ezra-miller-offers-a-brief-update-on-the-flash-movie#vKU7VMGgGai0Tvie.99

Schon amüsant, dass der schnellste Mann der Welt... mit Verspätung erscheint.
 
R

RickDeckard

Guest
Jay schrieb:
Die haben doch zu viel Zuckerwatte gegessen. Müssen wir schon mit Paralleluniversionen anfangen, noch ehe dieses Universum überhaupt richtig etabliert ist? Brauchen wir nach 30 Minuten Leto Joker schon einen alternativen Joker?

... oder ist das gar Warners Plan B, da Leto raus sein könnte?
So sehe ich es auch... DC rudert sich immer mehr in den Sumpf.

Der Erfolg des MCUs basiert meines Erachtens auf die Etablierung von Charakteren (womit direkt die Schauspieler in Verbindung stehen). Hier werden Sympathien aufgebaut, die - egal welches CGI Gewitter um ihnen tobt - jeder ein eigener Charakter mit seinen Stärken und Schwächen ist (inklusive die hierdurch entstehende emotionale Verbindung zum Publikum).
Nur SO ist man wirklich in der Lage, in einem Film wie INFINITY WAR so viele verschiedene Helden auflaufen zu lassen (und sei es nur für 5 Minuten), und trotzdem bringt jeder sein typisches (aus den Vorgängerfilmen) bekanntes Etwas mit ein... und nur so ist ein Tod eines Charakters (wenn er nicht wiederaufersteht) auch emotional.

DC hatte von Anfang an das Problem, zu lange gezögert zu haben (fand das MCU immer mutiger in vielen Entscheidungen, die dann auch tatsächlich aufgingen), und aufgrund dieses Zögerns hängen sie deutlich dem MCU hinterher.
JUSTICE LEAGUE wäre ein nicht schlechter Film gewesen (z.B. im direkten Vergleich zu AVENGERS 1) aber er muss sich mit INFINITY WAR messen, und verliert dabei deutlich.

Auch war DC so gezwungen die Fast Forward Taste zu drücken, was dazu führte dass in BvS Dinge geschahen, die man nicht unbedingt bereits im 2. Film eines Franchises sehen muss, sondern die dramaturgisch später deutlich besser gepasst hätten... aber die Geduld die Marvel seinerzeit investierte (und die schwammen auch zunächst) konnte sich Warner nicht mehr leisten und packte viel zu viel in seine Einzelfilme (besonders BvS und JL).

Und nun wo das MCU es SICH LEISTEN KANN (!!!) eine große Veränderung einzuläuten, kommt Warner (mit all seinen Cast und Regie Problemen der bisherigen Filme) auf die glorreiche Idee es ähnlich zu machen ?
Die sind so klasse im filmischen Selbstmord !

Bevor ich Charaktere/Schauspieler austausche, sollte man zunächst die alten etablieren... und nein - ich bin hier gar nicht so intollerant wie es klingt... eigentlich mag ich kreative und komplexe Ansätze und neue Wege die man beschreitet.
Nur bewegen wir uns hier a) im Medium FILM, das anders als z.B. Romane, einer festen SEHGEWOHNHEIT folgen muss, weil es sonst riskiert nicht verstanden oder abgelehnt zu werden. So ist nunmal das Publikum ! Als Filmemacher (besonders als Drehbuchautor) unterliegt man sehr strengen Rahmenbedingungen (angelehnt an das etablierte klassische antike Drama) und neue Darstellungstechniken, müssen sich auch erst jahrelang etablieren um von Publikum akzeptiert zu werden (Der Filmschnitt z.B. war eine solche damals revolutionäre Darstellungsform, die heute nicht mehr wegzudenken ist).

B) darf man immer kreative Wege gehen, wenn sie kreativ sind... das DCEU muss sich hier aber im direkten Vergleich zum MCU vorwerfen lassen, nicht kreativ sondern irgendwie hinterherlaufend zu sein... besonders im Hinblick auf die bisherigen Werke, die mehr als zusammengeschustert wirkten (schnell alles mit der Brechstange nachholen), die keinem der Charaktere/Schauspieler bisher ermöglichte sich wirklich emotional mit dem Zuschauer zu verbinden, und ich glaube wenn das MCU den "Schnipser" durchziehen würde, wäre es eine genauso unglückliche Entscheidung, gerade erst eingeführte Charaktere direkt wieder auszusourcen... (ich denke ich spoiler hier nicht mehr wenn ich das schreibe, sind eh noch alles Theorien ;-) )

Dann verwirrt Warner mit weiteren DC Verfilmungen wie dem Phoenix Joker... ich meine, wir hier - die wir uns mit Filmen beschäftigen - mögen da durchblicken... ich kenne einige Menschen in meinem Umfeld, die hier aber jetzt schon nicht mehr durchblicken. Marvel schafft es ja immer wieder auch nicht Kinofreaks, nicht Marvel Fans, nicht Comicleser und nicht MCU Fans als Zuschauer zu gewinnen (ja ich weiss, manche wussten auch nicht dass Guardians of the Galaxy 1 ein Teil eines Franchises war - aber das war ein Nebenprodukt des kommerziellen Erfolgs einer unbekannten, nicht offiziell in direkter Verbindung stehenden Verfilmung). Warner aber provoziert es ja fast, dass keiner mehr durchblickt.
Wenn die jetzt einen Cast Austausch - inklusive Charaktereaustausch machen, wäre das für mich als kreativer Einzelfilm durchaus akzeptabel und interessant (!) aber hoffentlich sind sie nicht so dämlich ihren bisherigen Misserfolg (der ja zumindestens unter ihren eigenen Erwartungen lag) durch so eine weitere Brechstangenmethode auszugleichen.

Die durchaus positiven Querverweise von Film zu Film (Beispiel Flash´s Zeitsprung aus BvS, oder vielleicht jetzt der Auftritt von Jeffrey Dean Morgan im BvS Epilog) wären eigentlich spannend... trotzdem wirkt es sehr chaotisch was da passiert... ich meine wenn ich etwas einstreue, was später noch mal erklärt werden soll, dann sollte ich selbst DAS deutlich machen (da gibt es Methoden), und nicht eine Szene einbauen die niemand versteht und die im Einzelfilm keinen Sinn ergibt, und dann Jahre später zu sagen "hey daraus können wir was basteln"... aber vielleicht bin ich hier zu wenig Comic Leser um das beurteilen zu können... ich sehe halt vieles eher aus der Sicht eines Filmemachers :cool:

Vielleicht interessiert es DC aber auch gar nicht, ob das DCEU den Erfolg des MCUs erreicht oder nicht ? Vielleicht geht es wirklich nur darum schnell noch mit ein paar Filmen was zu verdienen, da man vielleicht eh schon untergeht...
Wenn sie Glück haben, wird das neue Franchise (The Joker) befreiter von dem MCU Druck und filmisch besser, dann könnten sie das DCEU begraben und dort weitermachen :biggrin:
 

00Doppelnull

Statussymbol.
Justice League wäre kein schlechter Film gewesen, hätte er sich nicht mit Infinity War messen müssen? Woot, der war doch absolut furchtbar. Miese Dialoge, ausgelutschte Story, grausames Pacing, langweilige und uninteressante Kampfszenen, eine absolut katastrophale letzte halbe Stunde und mehr beschissenes CGI als in Dragon Wars. Poah ne ey, auch im Vergleich zu Avengers 1 ist der einfach richtig schwach gewesen. Seit den Nolan Batmans kam da wirklich nur Mist. Wonder Woman hätte es fast geschafft, gut zu werden. Hätten die einfach die letzten 30 Minuten gekillt und Ares nie kämpfen lassen.
 

Constance

Active Member
Grundsätzlich ist das Problem doch, dass Warner auf den aktuellen Erfolg des MCU geschielt hat. Wenn man das einspiel betrachtet, steht DC eigentlich gar nicht verkehrt da. Man wollte aber mehr, was dann so Marketingentscheidungen, wie das integrieren von Batman erzwungen hat.

Nichts desto trotz finde ich das aktuelle DCU weit interessanter und breiter gefächert. Die Eingliederung vieler bekannter Charaktere und guter Castings dazu macht auf mich auch keinen verwirrenden Eindruck. In der Quintessenz gefällt mir das WorldBuilding auf um vieles besser.

Und Justice League sollte man, so wie er ist, streichen...der war mies und schneidet in keinem Vergleich, selbst mit Avengers 2, gut ab.

Flash darf sich Zeit lassen aber dann bitte pures Dope!
 
R

RickDeckard

Guest
@ 00Doppelnull :

Naja - Avengers 1 war damals primär gut, weil er die bekannten Helden aus vorhergegangenen Einzelfilmen zusammengefügt hatte.
Auch, wie er den einzelnen Figuren Raum gegeben hat. All das hat JL natürlich nicht hinbekommen (konnte er auch gar nicht bei der Veröffentlichungsstrategie von DC).

Zudem bitte nicht die Worte im Mund herumdrehen ;-) Ich sagte nicht, dass JL nur im Vergleich zu Avengers 3 schlecht aussah - aber er lag zeitlich dem am nächsten und wurde in meinen Augen von Infinity War deutlich (!) abgehängt. Mein Vergleich zu Avengers 1 hat damit zu tun, dass JL genau wie Avengers 1 der erste "Zusammenkunftsfilm" der beiden Reihen war. Zeitlich liegen Jahre dazwischen, und wäre JL mit ordentlichen Vorgängerfilmen gestartet, und hätte nicht nebenbei 3 vorher nicht gezeigte (nur erwähnte/geteaste) Protagonisten einführen müssen :facepalm:, hätte er nicht so schlecht aussgeshen wie heute.

Ganz ehrlich, ich fand Avengers 1 damals klasse - heute gefällt mir aber selbst Avengers 2 besser ... womit ich aber eher alleine dastehe, denke ich :whistling:
Aber wie gesagt, ich mag mich da manchmal etwas kompliziert ausdrücken, deswegen bitte nicht gleich die ganze Aussage anders interpretieren :wink:

@Constance : ich fand MOS sehr gut ! Nur was dann kam war mir alles zu sehr über´s Knie gebrochen...
 

Raphiw

Godfather of drool
Unterm Strich war vieles gut, nur eben die Strategie nicht.
Mos - sehr gut
BvS - okay bis gut (im Heimschnitt)
WW - sehr gut
SS - okay
JL - schlecht bis sehr schlecht

AM - vorraussichtlich gut bis sehr gut
Shazam! - vorraussichtlich okay bis sehr gut
WW2 - potentiell sehr gut
Batman - wenn Affleck dabei ist und das buch stimmt kann es auch was werden (mMn)
SS2 - potentiell sehr unterhaltsam
Flash - bleibe ich skeptisch
GL - ... Keine ahnung

Es hängt jetzt wirklich davon ab wie sie ihre Figuren positinieren, bevor sie sie sie wieder zusammenführen. Retten kann man es noch, aber weitere Verwässerungen wie ein Jokerfilm in einem anderen Universum sind zwar interessant, machen es aber auch schwammig.
 

Constance

Active Member
Das offensichtliche Problem war Warner. Ist doch klar, wenn die Investitionen enorm werden, wenn man ständig das Produkt ändert. Und nachher ist man mit 600 Millionen $ Einspiel gegenüber 350 bis 450 Millionen $ Produktionskosten "enttäuscht". Ein eigen geschaffenes Problem und zudem eine fundamental falsche Erwartungshaltung.

WonderWoman war erfolgreich, weil er die Vision leben konnte. Selbst ein solcher Film hätte gut als Kontrast in das ursprüngliche, 5 teilige Konzept snyders gepasst. Genauso doch der Aquaman Solo, der durch die Ereignisse so perfekt ausgekoppelt werden konnte.

Nunja, ich hoffe Flash wird so "dope" wie sie es sagen. Mir gefällt dieser Berry alan und sein alter Ego sehr gut.
 

Raphiw

Godfather of drool
Falls du suicide Squad meinst und nicht meinst das ich das ungünstige Kürzel ss genutzt habe, dann gibt es so einige Dinge die suicide squad besser macht. Um ein großes zu nennen: er macht beim ersten Mal schauen mehr Spaß als jl. Jl nimmt sich ernster und versucht episch zu sein, weswegen es mir schwerer fällt ihm Schnitzer zu verzeihen. Außerdem hatte suicide squad eine gute Werbekampagne und mit Harley Quinn, dem Leto joker Und Amanda Waller auch ein paar interessante Charaktere.
 

Envincar

der mecKercheF
Falls du suicide Squad meinst und nicht meinst das ich das ungünstige Kürzel ss genutzt habe, dann gibt es so einige Dinge die suicide squad besser macht. Um ein großes zu nennen: er macht beim ersten Mal schauen mehr Spaß als jl. Jl nimmt sich ernster und versucht episch zu sein, weswegen es mir schwerer fällt ihm Schnitzer zu verzeihen. Außerdem hatte suicide squad eine gute Werbekampagne und mit Harley Quinn, dem Leto joker Und Amanda Waller auch ein paar interessante Charaktere.
Dafür hätte man den Joker aber länger als 3 Minuten on-Screen sehen müssen.
 
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