The Last of Us 1+2 (nur Konsolen)

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Joa, sieht nicht schlecht aus.
Muss ich mal im Hinterkopf behalten.
 

The Walking Dad

New Member
Wow ! Genau mein Ding. Die Interaktion mit der Umgebung scheint echt cool zu sein.
Bleibt zu hoffen, dass die Spieldauer nicht zu kurz ausfällt.
Muss jetzt erstmal mehr über das Game lesen... :w00t:
 

Raptor

New Member
Optik ist schön, aber warum in der Welt sind die Protagonisten so kaltblüttig? Das gefällt mir mal gar nicht. Das passt gar nicht zum Setting, ich will einen Überlebenskampf spielen und keine Killer.

Ziemlich unmenschliches Verhalten und die Komentare sind auch grottig. Naja ich warte mal ab, aber wenn das so das ganze spiel läuft ignorier ich es.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Raptor schrieb:
Optik ist schön, aber warum in der Welt sind die Protagonisten so kaltblüttig? Das gefällt mir mal gar nicht. Das passt gar nicht zum Setting, ich will einen Überlebenskampf spielen und keine Killer.
VIelleicht wirst du in der Zeit einfach so... Vorallem weißt du ja auch nicht was mit den beiden vorher alles passiert ist.
 

Raptor

New Member
naja trotzdem ist das nicht das beste Material um ein Spiel zu bewerben. Für mich sah das zu kaltblüttig in der Situation aus. Die hätten auch vorbei laufen können ohne wen umbringen zu müssen, besonders der letzte Kill war over the top.
 

The Walking Dad

New Member
Ich denke schon, dass die Kaltblütigkeit seine Ursachen hat. Vielleicht haben diese Typen seine Frau kaltgemacht, vielleicht sogar verspeist...wer weiss?
Dann is nix mehr mit reden. Nee, da bleib ich erstmal ganz locker. Beim Zocken hat die Moral bei mir meist eh Pause. :wink:
 

Raptor

New Member
naja ich bin da sehr skeptisch, da sie die IP so bewerben. Naja den Leuten gefällt es wohl... Für mich ist das nichts. Ist auch für mich die grösste Entäuschung der E3, aber habe da leider auch andere Erwartungen gehabt.

Entweder man ist ein badass Killer oder ein Mensch auf der Flucht. Aber mit dem Abnormalen Verhalten wie hier kann ich mich nicht anfreunden, geschweige identifizieren. Ich mein die haben ja die angegriffen und nicht anders herum.

naja egal, jedem das seine
 

Mestizo

Got Balls of Steel
Ich finde es irgendwie amüsant, dass in Zeiten, bei denen Spiele wie CoD, Gears of War, God of War, Crysis oder auch das neue Tomb Raider erscheinen, gerade Last of Us als das Spiel rausgepickt wird, bei dem man sich über die Brutatlität beschwert. Mir ist schon klar, wie das gemeint ist, es will dem ein oder anderen nicht so sehr ins Setting passen, einer gewissen Ironie kann ich mich aber nicht verwehren. Und um ehrlich zu sein, finde ich das Ganze nicht nennenswert deplatziert. Es kommt halt in erster Linie darauf an, ob das die einzige Methode ist, wie man durchs Spiel kommt. Man hat sich jetzt für die erste Präsentation von Ingame-Material dafür entschieden, schlussendlich heißt es aber nicht, dass es nur diesen Weg geben wird. Auf der anderen Seite hat man den ersten Kerl nur mit einem Rear-Naked Choke schlafen gelegt. Der Zweite hat sofort geschossen.

Außerdem befinden wir uns in einer postapokalyptischen Welt, in der das Gesetz des Stärkeren herrscht und gerade durch den "Sidekick" finde ich das Verhalten nachvollziehbarer. Am Ende ist es die Frage, wie Charaktere in ihrer Gesamtheit gezeichnet sind. So kann ich mir vorstellen, dass der Mann beispielsweise seine Frau und/oder sein Kind verloren hat, er deshalb voller Wut ist und deswegen Vatergefühle für das Mädel hegt, auf das er nun aufpasst. Versagt er, muss er davon ausgehen, dass das Mädchen vergewaltigt und getötet wird. Motivation genug, um wirklich alles zu geben, um "sein Kind" zu beschützen und diesen Beweggrund finde ich alles ander als weit hergeholt.

Wie gesagt, es wird primär darauf ankommen, wie man das ganze Szenario erläutert. Sicherlich wird und muss das nicht jedem gefallen, aber ich denke, es gibt Spiele, bei denen die klassische Gewaltdiskussion deutlich besser aufgehoben ist, als bei Last of Us.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich denke, man muss das ganze auch so sehen: In einer solchen Welt gibt es 3 verschiedene Menschentypen:

Solche, die sich zu mehr oder weniger großen Gruppen zusammenschließen, sich irgendwo niederlassen und einfach nur friedlich miteinander leben wollen. Dann gibt es diejenigen, die sich zusammengeschlossen haben, um anderen das wenige wegzunehmen, was sie haben und sie anschließend umzubringen und/ oder zu vergewaltigen. Und dann gibt es noch einzelne Personen bzw. kleine Gruppen, die durch's Land ziehen und dabei auf die beiden anderen Arten treffen.

Letztere werden mit der Zeit sicher relativ gut zu unterscheiden lernen, mit welcher Art Menschen sie es zu tun haben und entsprechend handeln.
 

Raptor

New Member
Mestizo, gerade deswegen bin ich bei Last of Us enttäuscht, weil ich es bei diesem Spiel nicht erwartet habe. Meine Beschwerde war nicht über Gewalt in Spielen, meine war dass ich es bei diesem Spiel nicht in diesem Grad erwartet habe.

Und Call of Duty und Co sind ein ganz anders Genre. Ich habe Last of Us nicht mit einem Shooter assoziert.
 

Mestizo

Got Balls of Steel
Das hab ich ja auch so in meinem Posting geschrieben. Aber ich finde es trotzdem amüsant, weil bei Crysis die Körper nur so wegfliegen und bei Tomb Raider das Blut nur so spritzt. :wink: Wie gesagt, ich kann es bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, finde aber, dass da (internetweit) ein viel zu großer Bohei drum gemacht wird. Uncharted ging ja schlussendlich in eine ähnliche Richtung, nur das man die Animationen nicht so detailliert umgesetzt hatte. Weshalb es in meinen Augen auch passen könnte, hab ich halt detailliert erläutert.
 

Raptor

New Member
Crysis hat sogar Ragdoll und man kann Gegener an die Wand pinnen.
Naja evt. haben die auch einfach nur einen ungünstigen Auschnitt gewählt und es alles ist logisch nach vollziehbar. Ich warte mal ab. Ich hoff nur nicht dass man das im ganzen Spiel so macht. Lieber ums Leben fürchten und weg rennen, dass macht bei dem Setting mehr spass.

Ja das hat mich aber auch schon bei Uncharted gestört, nur war es da nicht so hart in Szene gesetzt.
 
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