The Suicide Squad (Suicide Squad 2) (DC EU) ~ von James Gunn! [Kritik]

TheRealNeo

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Wie kommts bei der reichhaltigen Filmauswahl, dass erst so spät zu DUNE wieder ins Kino gehen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Mr.Anderson

Kleriker
Naja, man hat sich ein bisschen mehr erhofft und es ist Corona... Da sind die Zahlen gering. Dazu noch Sommer. Wenn die Menschen jetzt Mal die Möglichkeit haben endlich wieder vor die Tür zu kommen, nutzen sie es aus. Im Herbst und Winter werden die Filme (sofern man ins Kino darf) sicher wieder mehr Geld einspielen.
Das sind gute Gründe. Die Delta-Variante lässt in den USA wieder viele lieber Zuhause bleiben als ins Kino zu gehen. Paramount hat doch kürzlich den Familienfilm mit dem roten Hund verschoben wg. Delta. Und meiner Meinung nach der wichtigste Grund warum in den USA kaum einer in den Film geht: Zeitgleicher Release auf HBO Max OHNE Zusatzkosten. Also nicht 20 Dollar und mehr für den Film zahlen, wie bei Disney+ sondern "kostenlos" gucken. Riskiere ich es bei dem schlechte Vorgänger ins Kino zu gehen und mich nachher über rausgeworfenes Geld zu ärgern, oder schaue ich ihn lieber KOSTENLOS zu Hause? Ich würde letzteres tun.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Zeitgleicher Release auf HBO Max OHNE Zusatzkosten
Das wird der Hauptgrund für das bescheidene Abschneiden sein. Der Film hatte wohl das zweitbeste Startwochenende eines Filmes überhaupt auf HBO Max.
Delta wird dann für die Kinogänger sicher auch noch eine Rolle gespielt haben.
Naja, schade für den Film, sollte er wirklich so gut sein. Wobei der Erfolg bei HBO Max natürlich auch als Erfolg gemessen werden wird und somit in die Gesamtbilanz mit einfließt.
 

TheRealNeo

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Ich glaube wir sollten da auch nicht die Einspielergebniss auf die Goldwaage legen, denn die Entscheidung für den zeitgleichen Release kam ja von Warner selbst. Und wenn man Berichten glauben darf, hat Warner sogar schon Ausgleichszahlungen an Cast&Crew der betroffenen Filme eingeplant.
Der Fokus ist gerade wohl auch den Streamingdienst zu etablieren und da ist ja mit der Peacemaker-Serie auch schon ein Puzzlestück aus dem SUICIDE SQUAD-Kosmos dabei.
Abschwören wird man Comicverfilmungen deshalb nicht gleich. Auch nicht "härteren" Comicverfilmungen. JOKER lief ja dahingehend auch gut.
Das Ganze könnte auch DUNE retten, wenn man davon ausgehend die angekündigte Serie auch als Content für HBOMax sieht und deshalb auch das Franchise am Leben halten möchte. Ergo auch mindestens einen weiteren Kinofilm.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
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Ich finds eigentlich am schlimmsten, dass Clifford, der große rote Hund verschoben wird. :evil:
 

Envincar

der mecKercheF
Ich wurde gut unterhalten. Würde den Film nicht so lobpreisen wie viele Kritiker, aber das war schon echt ganz gut umgesetzt. Trotz des absurden Finales, wurde der Film nie unnötig groß oder ausschweifend. Man musste nicht an 10 verschiedene Orte in der Welt reisen. Die Helden und Fähigkeiten waren durchaus erfrischend. Der Humor hat bei mir durchaus das ein oder andere mal gezogen (was mittlerweile echt seltener vorkommt) und die Action war durchaus gut inzeniert. Vor allem der Gore-Gehalt war 1A. Elba und Cena gefielen mir als Wettstreiter gut. King Shark hätte ich mir etwas mehr von erhofft. Bei ihm haben die Witze für mich auch nicht so gezündet wie zum Beispiel beim Polka-Dot-Man und seine Actionszenen hätten für mich etwas spektakulärer ausfallen können. Sobald er losgelegt hat, ging die Kamera meist weg vom Geschehen. Generell ein paar mehr Hintergrund-Infos oder Storytelling zu den Charaktären hätte mir gut gefallen, da hat lediglich die Rattenfängerin etwas spendiert bekommen (Bloodsport ein bisschen mit seiner Tochter). Auch Starro blieb etwas blass was seine Beweggründe und Vergangenheit angeht. So absurd der Gegenspieler ist, da wäre mehr drin gewesen.

Ansonsten würde ich sagen, dass dieser Teil weitaus besser ist als der Erste. Besserer Humor, bessere Charaktäre, bessere Action und Starro schlägt Enchantress. Habe bei Letterbox ne 3,5/5 gegeben. Teil 1 würde ich eine 2/5 geben.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Was sich einfach wesentlich besser anfühlt, ist wie der Schluss gelöst wurde. Der in der Ayer Version ist super unkreativ.
 

semperfi

Well-Known Member
Ich habe the Suicide Squad am Dienstag geschaut und muss sagen, dass der Film grundsätzlich ein Guardians of the Galaxy für Erwachsene ist, hat aber dennoch eine eigene Identität, da der Stil ein eigener ist. Derber Humor, eine grundsolide Story bzw. Handlung, die den einen oder anderen ganz kleinen Twist mit sich bringt (hier muss ich sagen, dass die Story wie aus einem Guss gewirkt hat, so dass nicht mehrere Weltreisen unternommen werden mussten), die Charaktere sind sehr witzig geschrieben (der Hai gefiel mir persönlich am besten) und jeder hatte seinen Auftritt bzw. Szene, so dass kein Charakter im Getümmel untergeht. Und sehr wichtig finde ich immer, dass die Chemie zwischen den Charakteren passt. Peacemaker und Bloodsport fand ich hier positiv hervorstechend.

Auf der anderen Seite bin ich sehr bei Envincar: Der Seestern kam mir ein wenig zu kurz hinsichtlich Motivation. Wie ist der Bengel bspw. überhaupt in den Orbit der Erde gelangt, so dass man ihn fand? Kann ich aber verschmerzen, da man das ja mittlerweile ohnehin gewohnt ist, dass der Gegenspieler in Comicverfilmungen zu kurz kommt.

Ich würde glatt sagen, dass Warner Bros. aus den Fehlern der Vergangenheit tatsächlich gelernt hat und dem Regisseur die Freiheit eingeräumt hat, die er braucht, um einen guten Film abzuliefern.

Ich habe den Film im IMAX und Dolby Atmos gesehen, so dass die Qualität dieses ersten Kinobesuches nach 19 Monaten diesen Film ohnehin nochmal angehoben hat.

Bestes bzw. lustigstes Zitat des Films:
Es gibt doch nichts über ein schönes Blutbad am Morgen. (...) Ich liebe Frieden von ganzem Herzen. Mir ist egal, wie viele Männer, Frauen und Kinder dafür drauf gehen. :biggrin::biggrin::biggrin:

Daher 9/10 irgendwas
 

jimbo

ehemals jak12345
Ich bin echt froh, dass ich den Film ohne viel Vorwissen und ohne Beschäftigung mit Marketingmaterial im Kino genießen durfte. Hat dem Film echt gut getan.

Bei der Szene in dem etwas im Helm gefilmt wurde, hatte ich die Befürchtung das sich die komplette Szene im Helm abspielt. Der Punkte den ich bei Guardians 2 Introszene nicht mag. Ich hätte lieber den Kampf gesehen.
 

Presko

Well-Known Member
Gestern Abend war ich dann auch drin und war dann doch etwas enttäuscht, nach all den begeisterten Bewertungen. Ich fand jetzt alles nicht so dermassen originell und verrückt, wie oftmals gesagt wird. Und da mich der Humor jetzt nicht so abholte - blieb wenig, um sich daran zu erfreuen. Die Story ist hauchdünn, Charaktere sind auch sehr dünn und die Action ist jetzt auch nicht viel besser als anderswo. Das Finale gefiel mir dann aber doch recht gut. Aber insgesamt finde ich, hätte es dem Film gut getan, ihn auf 90-100 Minuten zu kürzen.
Aber, ich denke, das lag wirklich eher an mir. Ich konnte auch mit Guardians nie so wahnsinnig viel anfangen. Vielleicht war ich auch in der falschen Stimmung. Das Kino war auch eher leer, von dem her kam jetzt nicht so die Stimmung auf.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Also ich muss gestehen, schon neugierig zu sein, wie Ayers ursprüngliche Vision vor dem Trailerrelease aussah - dessen Wirkung dann ja zu vielen Änderungen führte. Eigentlich ist das ein guter Regisseur.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Also ich muss gestehen, schon neugierig zu sein, wie Ayers ursprüngliche Vision vor dem Trailerrelease aussah - dessen Wirkung dann ja zu vielen Änderungen führte. Eigentlich ist das ein guter Regisseur.

Oja, ich würde auch gerne einen ayercut sehen. Etwas was wohl nicht passieren wird. :sad:
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Auf der anderen Seite bin ich sehr bei Envincar: Der Seestern kam mir ein wenig zu kurz hinsichtlich Motivation. Wie ist der Bengel bspw. überhaupt in den Orbit der Erde gelangt, so dass man ihn fand? Kann ich aber verschmerzen, da man das ja mittlerweile ohnehin gewohnt ist, dass der Gegenspieler in Comicverfilmungen zu kurz kommt.

Aber was hätte man denn da noch mehr an Motivation gebraucht. Das ist eben ein Parasit, der dann auch genauso vorgeht.

Ich würde glatt sagen, dass Warner Bros. aus den Fehlern der Vergangenheit tatsächlich gelernt hat und dem Regisseur die Freiheit eingeräumt hat, die er braucht, um einen guten Film abzuliefern.

Wobei man ja sagen kann, dass sie das bei MAN OF STEEL und BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE, sowie JOKER auch schon gemacht haben.
SUICIDE SQUAD von David Ayer und eben JUSTICE LEAGUE sind da der Gegenpol.
Bei Marvel ist es ja wiederum so, Ausnahmen bestätigen die Regel, dass der Stil oftmals des Regisseurs oder der Regisseurin heruntergefahren wird und man sich auf ein gemeinsames Produkt einigt, was den größten Konsens findet. Anders als bei Warner führt man dann aber meistens diese Gespräche wahrscheinlich schon in der Vorproduktion und nicht nach dem Dreh. :biggrin:
 
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