Joel.Barish
dank AF
Regisseurin Julie Taymor (Frida, Across the Universe) arbeitet bereits seit einiger Zeit an einer Adaption des Shakespeare-Stückes "Der Sturm" (The Tempest). Die Dreharbeiten sind laut imdb.com bereits beendet und man könnte noch dieses Jahr mit einem Release rechnen. Zumindest in den USA.
Warum ist das auffällig? Weil die visuell außergewöhnlich arbeitende Taymor bereits Shakespeares "Titus Andronicus" (Auch wenn Experten noch immer uneins darüber sind, ob dieses Stück wirklich Shakespeare zuzuordnen ist.) filmisch adaptiert hatte. 1999 ertranken Anthony Hopkins, Jessica Lange, Alan Cummings und Johnathan Rhys Meyers in einem Meer aus Mord, Intrigen, Rache und Blut. "Titus" war ein irrer, monströser, wildgewordener Experimentaltraum eines Shakespeare-Stückes, voll bewusster Anachronismen und übertriebener Theatralik. Man schaue sich nur mal den Trailer zu Titus an:
http://www.youtube.com/watch?v=-snslXbUv7I
Der Sturm:
Prospero, Herzog von Mailand, wird von seinem Bruder Antonio hintergangen und aus Mailand verstoßen. Er flüchtet, erleidet Schiffbruch und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer abgelegenen Insel. Dort gibt es den magischen Luftgeist Ariel, den Prospero befreit und für sich gewinnen kann, sowie den Eingeborenen Caliban. Einige Jahre später ist eine Flotte Alonsos, dem König von Neapel, einem Verbündeten Antonios, in der Nähe der Insel. Prospero befielt Ariel, das Schiff mitsamt Alonso, Antonio, dem Königsbruder Sebastian und dem Königssohn Ferdinand durch einen Sturm ebenfalls auf der Insel stranden zu lassen. Ariel führt Ferdinand zu Prospero, damit Ferdinand sich in Miranda verliebt, es zur Hochzeit kommt und Prosperos Rückkehr nach Mailand und zu Macht gewährleistet ist.
Klingt typisch nach Shakespeare und bietet wohl einiges an visuellen Möglichkeiten. Bekannte Verfilmungen gibt es bereits, u.a. vom Exzentriker Peter Greenaway, aber Shakespeare ist in gewisser Weise zeitlos. Für diesen Film wurde Herzog Prospero zu Herzogin Prospera und den Rest muss man sich einfach in Julie Taymors Inszenierungsstil vorstellen.
Der Cast sieht wie folgt aus:
Prospera: Helen Mirren (Die Queen)
Caliban: Djimon Hounsou (Blood Diamond)
Ariel: Ben Whishaw (Das Parfüm)
Antonio: Chris Cooper (American Beauty, Adaption)
Sebastian: Alan Cumming (Titus, X-Men2)
Ebenfalls dabei sind David Strathairn und Alfred Molina.
Den Volltext, sowohl Deutsch, als auch Englisch, gibt es überall legal im Netz. Einfach mal wiki fragen. Ich werde mir das auf jeden Fall bald mal durchlesen, denn ich mag Shakespeare und ein Taymor-Shakespeare hat schon ein mal hervorragend funktioniert.
Warum ist das auffällig? Weil die visuell außergewöhnlich arbeitende Taymor bereits Shakespeares "Titus Andronicus" (Auch wenn Experten noch immer uneins darüber sind, ob dieses Stück wirklich Shakespeare zuzuordnen ist.) filmisch adaptiert hatte. 1999 ertranken Anthony Hopkins, Jessica Lange, Alan Cummings und Johnathan Rhys Meyers in einem Meer aus Mord, Intrigen, Rache und Blut. "Titus" war ein irrer, monströser, wildgewordener Experimentaltraum eines Shakespeare-Stückes, voll bewusster Anachronismen und übertriebener Theatralik. Man schaue sich nur mal den Trailer zu Titus an:
http://www.youtube.com/watch?v=-snslXbUv7I
Der Sturm:
Prospero, Herzog von Mailand, wird von seinem Bruder Antonio hintergangen und aus Mailand verstoßen. Er flüchtet, erleidet Schiffbruch und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer abgelegenen Insel. Dort gibt es den magischen Luftgeist Ariel, den Prospero befreit und für sich gewinnen kann, sowie den Eingeborenen Caliban. Einige Jahre später ist eine Flotte Alonsos, dem König von Neapel, einem Verbündeten Antonios, in der Nähe der Insel. Prospero befielt Ariel, das Schiff mitsamt Alonso, Antonio, dem Königsbruder Sebastian und dem Königssohn Ferdinand durch einen Sturm ebenfalls auf der Insel stranden zu lassen. Ariel führt Ferdinand zu Prospero, damit Ferdinand sich in Miranda verliebt, es zur Hochzeit kommt und Prosperos Rückkehr nach Mailand und zu Macht gewährleistet ist.
Klingt typisch nach Shakespeare und bietet wohl einiges an visuellen Möglichkeiten. Bekannte Verfilmungen gibt es bereits, u.a. vom Exzentriker Peter Greenaway, aber Shakespeare ist in gewisser Weise zeitlos. Für diesen Film wurde Herzog Prospero zu Herzogin Prospera und den Rest muss man sich einfach in Julie Taymors Inszenierungsstil vorstellen.
Der Cast sieht wie folgt aus:
Prospera: Helen Mirren (Die Queen)
Caliban: Djimon Hounsou (Blood Diamond)
Ariel: Ben Whishaw (Das Parfüm)
Antonio: Chris Cooper (American Beauty, Adaption)
Sebastian: Alan Cumming (Titus, X-Men2)
Ebenfalls dabei sind David Strathairn und Alfred Molina.
Den Volltext, sowohl Deutsch, als auch Englisch, gibt es überall legal im Netz. Einfach mal wiki fragen. Ich werde mir das auf jeden Fall bald mal durchlesen, denn ich mag Shakespeare und ein Taymor-Shakespeare hat schon ein mal hervorragend funktioniert.


