The Witcher - Die Serie (Netflix) ~ Henry Cavill spielt Gwent

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Habe noch kein Spiel und kein Buch zu The Witcher gelesen, hatte aber kein Problem damit.
Gerade diese unterschiedlichen Zeitebenen sind ja anfangs glaube ich auch gewollt, dass man dies erst nach und nach aufdeckt bzw. bemerkt als Zuschauer*In.
Nichts wäre langweiliger als Exposition, die den/die Zuschauer*In an die Hand nimmt.
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Gerade diese unterschiedlichen Zeitebenen sind ja anfangs glaube ich auch gewollt, dass man dies erst nach und nach aufdeckt bzw. bemerkt als Zuschauer*In.
Das finde ich auch ok, aber auch das nach und nach Aufdecken hat meiner Meinung nach nicht so richitg funktioniert. Vieles war und blieb einfach nur konfus. Meiner Meinung nach war das einfach schlechtes Storytelling, und damit meine ich nicht prinzipiell die Idee der verschiedenen Zeitebenen, sondern die Umsetzung.
 

Raphiw

Godfather of drool
Schon schlimm, wenn der Zuschauer geistig ein wenig gefordert wird.
Bin auch der Meinung daß der Zuschauer gefordert werden sollte. Das regt auch zu Diskussionen über die Serie an, aber ich finde das Beckham mit einer Sache im Bezug auf the Witcher Recht hat: Sie hätten die Welt geografisch erklären sollen. Bei got hatten wir das intro, sodass man immer wusste wo welcher Ort liegt. Das haben die Macher ja auch eingesehen und eine Karte (inkl. Ereignissen) nachgereicht. Ich freue mich schon wenn die Serie weitergeht. Diesmal soll es ja etwas linearer werden. The Witcher hat echt das Zeug sich zu einer meiner Lieblingsserien zu mausern. :biggrin:
 

Bobo85

Well-Known Member
Becks hat doch nur für sich gesprochen, dass die Serie ihm keine Lust macht aufs Spiel, also wieso provozieren?
 

Cimmerier

Well-Known Member
Ach, da ist einiges an allgemeinen Aussagen drin. Ich kapiere zudem diesen Anspruch nicht, komplett geholt zu werden. Wo liegt da der Reiz? Witcher ist auch in meinen Augen nicht perfekt, aber man braucht keine Wikis, um der Handlung folgen zu könne oder zu kapieren, wie die Figuren zueinander stehen. Das wird alles in der Serie geliefert. Geralt heißt er im übrigen.
 

Deathrider

The Dude
Becks hat doch nur für sich gesprochen, dass die Serie ihm keine Lust macht aufs Spiel, also wieso provozieren?
Hmmm... Mal sehen...
Lust um mal wieder Witcher 3 zu spielen hat die Serie überhaupt nicht verbreitet - gibt keinen Bezug zum Spiel.
...naja.

aber ich finde das Beckham mit einer Sache im Bezug auf the Witcher Recht hat: Sie hätten die Welt geografisch erklären sollen.
Da kann man auch durchaus zustimmen.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Da kann man auch durchaus zustimmen.
Das kann man sicher je nach Vorliebe.
Ich bin da eher jemand, der das nicht unbedingt immer will. Ein Reiz des Fantasy Genres war für mich immer diese fremden Welten mit ihren unendlichen Möglichkeiten. So eine Karte grenzt das irgendwie auch immer ein. Stiehlt einem als Leser/Zuschauer immer ein wenig der Magie. Ich mag es gerade, dass man überhaupt nicht weiß was den Helden hinterm Horizont erwartet.
So wie früher, wenn man zum ersten Mal Conan gesehen hat oder Die unendliche Geschichte. Versteht das jemand?:smile:
Alles ist möglich. Hinter jedem Berg ein Abenteuer.
Interessanterweise hat das mal Patrick Rothfuss in einem Interview bemängelt, dass heutzutage jeder Fantasyautor es als seine Verpflichtung ansieht, eine Karte mit ins Buch zu packen. Wahrscheinlich weil Tolkien es gemacht hat. Der machte es allerdings aus inhaltlichen Gründen. Weil Bilbo eine Karte zeichnet. Es hatte also direkt Bezug zum Plot.
Natürlich hat es sich auch durchgesetzt, weil es so schön die Geographie und die Heldenreise veranschaulicht.

Ansonsten bin ich, was Becks Eintrag betrifft, ebenfalls eher nicht bei ihm. Ich möchte als Zuschauer für voll genommen werden. Eine Geschichte kann oder soll auch fordern. Stumpfes Quests ablaufen ist doch keine Grundlage für eine unterhaltsame und vielleicht sogar komplexe Story.
Zudem braucht mir eine Serie auch keine Lust machen auf irgendein Spiel von einer komplett anderen Firma von vor Jahren. Wobei es sicher nicht schlimm ist, wenn das ein Nebeneffekt ist. So geht doch aber glücklicherweise niemand ein Projekt an.
 
Zuletzt bearbeitet:

Deathrider

The Dude
So wie früher, wenn man zum ersten Mal Conan gesehen hat oder Die unendliche Geschichte. Versteht das jemand?:smile:
Ja klar. Aber ich finde hier ist es halt zumindest relevant(er).

Stumpfes Quests ablaufen ist doch keine Grundlage für eine unterhaltsame und vielleicht sogar komplexe Story
Och, ich finde so viele Serien haben heut zu Tage riesige Storybögen, da gefällt mir eine gewisse Episodenhaftigkeit mit Monster of the Week Folgen ganz schön. Und ich finde genau sowas war doch Geralts Storyline die meiste Zeit. Von daher verstehe ich die Kritik nicht.

Ich hatte/habe nach der Serie Lust auf die Welt, Bücher und Spiele gehabt...was hab ich falsch gemacht?:shrug:
Nichts.
 

Raphiw

Godfather of drool
@Deathrider : ich finde man hatte sogar diese episodenhaftigkeit. Es waren verschiedene Missionen und dennoch hatte man einen großen Storybogen rund um die königliche Familie und Ciri, sowie die Geschichte von Yennefer (auch wenn die etwas konfus daherkam)
 
Zuletzt bearbeitet:

Revolvermann

Well-Known Member
da gefällt mir eine gewisse Episodenhaftigkeit mit Monster of the Week Folgen ganz schön. Und ich finde genau sowas war doch Geralts Storyline die meiste Zeit. Von daher verstehe ich die Kritik nicht.
Ja eben. Das hatte man über weite Strecken. Natürlich nicht ausschließlich, weil das über viele Folgen und Staffeln nicht ausreicht. Aber das ist der Vorlage auch nicht ausschließlich der Fall.
Jedenfalls ist es bereits über weite Strecken recht episodisch mit Monster of the Week Folgen aufgebaut. Was ich an sich auch ganz schön fand.
Deswegen wundert es mich umso mehr, das Becks das in noch größerem Umfang fordert.
Warum kann Gerald nicht von Ort zu Ort ziehen und verschiedene Quests erledigen - genau wie im Spiel? Stattdessen gibt es eine fade Hintergrundgeschichte die niemand kapiert.
 

Etom

Well-Known Member
Witcher hat mir wirklich gut gefallen. Zum Teil war es aber doch ziemlich konfus. Viele Orte, viele Charakter und viele Zeitsprünge.
Zum Beispiel:
Kann mich an die genauen Worte und nicht mehr 100% an den genauen Ablauf erinnern, aber innerhalb von Minuten lief das ja etwa so ab: Nilfgaards Armee wird nie angreifen! Nilfgaard wird uns nicht besiegen! Nilfgaard hat uns besiegt.
 

Bobo85

Well-Known Member
Tolkien hat doch nur Mittelerde gezeichnet und somit gibts immernoch genug Unbekanntes oder nicht?
 
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