Trailer: Joker

Danny O

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Ja so ein Trailer macht Lust auf mehr sehr gut gemacht !

Und einen Joker wie man ihn sich Wünscht und mit einem Lächeln Begrüßt :biggrin:
 

TheRealNeo

Well-Known Member
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Der Junge hinter dem Zaun könnte allerdings Bruce Wayne sein. Möglich, wenn der Film gut ankommt und Jared Letos Joker mehr und mehr verschwindet, dass Matt Reeves vielleicht für seine Batman-Verfilmung darauf Bezug nimmt. Er heißt ja immer wieder sein Batman soll jünger sein. Dann müsste aber eben sein Film in den 90ern spielen und Joaquin Phoenix etwas älter gemacht werden..
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Hhmmm....nicht schlecht. Ich hoffe doch aber, dass der Film insgesamt mehr Zeit darauf verbringen wird, den Joker in Aktion als seine Entstehung zu zeigen.
 

Revolvermann

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Einerseits gehört das Mysterium um den Joker zu seinem völlig anarchischem Grundprinzip. So eine Origin gefällt mir da nur bedingt.
Allerdings sieht das Ganze echt gut aus und Joaquin Phoenix ist einer der besten Schauspieler überhaupt.
Also ich freu mich drauf und bin ziemlich froh, dass man sich nicht an ein Cinematic Universe bindet. Ist doch komplett im Sinne der künstlerischen Freiheit ein CU zu haben, es aber nicht nutzen zu müssen.
 

Constance

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Gefällt. Kein hype aber das sieht echt nach einem starken Stück aus. Ich hoffe ja wir sehen ihn am Ende ordentlich in Joker-Manier.

Gefällt mir gut! Schade, dass der Film losgelöst ist, aber gut, dass wir so ein Charakter mal ordentlich durchleuchtet wird!
 

TheReelGuy

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Habe mir den Trailer jetzt nochmal angesehen und allein von der Bildsprache her, wirkt das Ganze hier nicht wie ein Superhelden- / -bösewichter-Film. Allein durch Phoenix habe ich mich hier und da eher an "You Were Never Really Here" erinnert gefühlt als an "The Dark Knight", geschweige denn "Suicide Squad".

Mit dem "Aquaman"-Horrorsequel und diesem leichten Arthouse-Touch bei "Joker", würde ich es sehr begrüßen, wenn sich DC und Marvel mehr trauen würden und kleinere Projekte in verschiedenen Genres drehen würden. Ein Heistfilm mit Deadshot, noch mehr Highschool-Filme mit Spider-Man oder ein Mysterythriller rund um Batman - das würde mich persönlich mehr reizen als die immer gleichen Origin-Stories.​
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied
TheGreatGonzo schrieb:
wie viel besser wäre das Superhelden/Comic-Genre, wenn nicht jeder Film ein großer Actionblockbuster wäre (Wobei man natürlich noch nicht weiß, wie dieser Film am Ende tatsächlich aussehen wird)?
Da ist viel wahres dran. Generell mehr Vielfalt, vor allem in Sachen Look und Inszenierung wäre wünschenswert, statt X-Men 400 (wobei die auch ihre Daseinsberechtigung haben. Es würds halt mal würziger machen).

Revolvermann schrieb:
Joaquin Phoenix ist einer der besten Schauspieler überhaupt.
Joaker Phoenix? Yep, ist er fraglos. Was der allein in The Master geleistet hat, dürfte Schauspieler noch Jahrzehnte inspirieren.

Doch... nach allem muss ich mich ausnahmsweise mal bei Anderson einreihen. Meine Vorfreude ist tatsächlich gesunken, statt gestiegen. Der Ansatz eines King of Comedy mit dem Joker hat mir von Anfang an gefallen, allerdings war mir nicht bewusst, wie eng Philipps da dran bleiben würde. Der Film hat ja im Grunde nichts von typischer Comic-Kultur, bis auf den Namen und die Clownsthematik. Ja, Logan sah auch ganz anders aus, aber der hatte ÄKSCHN. Das hier scheint ja wirklich ausschließlich ruhige kleine tragische Charaktergeschichte zu sein. Ich mein Hut ab, dass sich Warner sowas unkommerzielles traut - mit dem wohl berühmtesten Comicbösewicht überhaupt. Aber bin ich jetzt total geflasht, den zu sehen? Nicht wirklich, obwohl ich King of Comedy sehr mag. Aber generell lösen solche Filme selten HYPE aus. Sollte mich auch sehr überraschen, wenn der 500 Mio weltweit machen sollte.

Hoffentlich beeinflusst das jetzt nicht The Batman, denn so ein Batmanuniverse mag ich glaub ich nicht sehen wollen. Ich hätts lieber wieder bunter, verrückter, verspielter. Lieber Batman Forever als Can You Ever Forgive Me.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Widersprichst du dir da nicht?
Erst stimmst du Gonzo zu und dann bemängelst du doch genau das?
 

Raphiw

Godfather of drool
Nie wieder Batman Forever, aber auch nie wieder TDK! Es wäre genau die richtige Zeit für einen Batfleck! Gerne mit Freeze, Riddler oder Solomon Grundy, aber nicht im Actionfiguren Design der 90er.
 

McKenzie

Unchained
Jay schrieb:
Da ist viel wahres dran. Generell mehr Vielfalt, vor allem in Sachen Look und Inszenierung wäre wünschenswert, statt X-Men 400 (wobei die auch ihre Daseinsberechtigung haben. Es würds halt mal würziger machen).
Wobei man ja grad bei X-Men mit Logan eben genau diesen frischen Schritt gewagt hatte.
 

Revolvermann

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So langsam kommen die Leute dahinter, dass Welten mit Superhelden eben auch nur ein Setting sind, in denen alles möglich ist.
Ich finde es sehr begrüßenswert, dass nun zumindest nach und nach auch sehr unterschiedliche Filme dieser Art rauskommen. Ein bunterer oder Comic-hafterer Batman mit Mr.Freeze und Man-Bat kann ja gerne trotzdem noch kommen. Und auch ein CU muss nicht sterben, weil es noch andere, unabhängige Filme aus derselben Schmiede gibt.
Ist man so als Fan nicht sogar viel freier, gerade wenn es einem nicht hundertprozentig zusagt? Denn wäre alles ein CU, wäre man nun an diesen Joker gebunden. Zumindest ein wenig an diesen Stil. Er wäre Teil des Universums. Da er es aber nicht ist, braucht man sich keine Sorgen machen. Vielleicht kommt demnächst noch einer. Es kann in den nächsten Jahren ganz anders weiter gehen.
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied
Auch X-Men Origins: Wolverine beschritt mutig mutige Schritte.

@Neo
Ja, da hast du Recht. Das klingt tatsächlich nach einem Widerspruch, aber nur so fast. Ich finds gut, dass dieser Joker Film ganz anders ist als alles vorherige - prinzipiell. Dennoch gefällt mir nicht, was dabei herausgekommen ist. Mag aber auch daran liegen, dass ich mir eigentlich schon seit Batman + Robin weitere buntere Batman Stories wünsche. Gut, Die Nolan Trilogie hatte Scarecrow, Bane, Joker, Two-Face und Bat-Fahrzeuge, war aber visuell relativ erhaben gehalten. Ich hätts gern mal wieder wilder und hab nach TKDR, BVS und jetzt Joker langsam genug vom superernsten Batman (Justice League war... erträglich). Das ist rein subjektives Gefallen, natürlich find ichs in Hinsicht auf WBs Palette gut, dass dieser Joker Film anders ist. Aber ich bezweifle nach wie vor, dass Mister Hangover 1-3 die richtige Regiewahl war, auch wenn er sich offenbar ne Menge Mühe gegeben hat.

Hat schon wer drauf hingewiesen, dass Phoenix' Charakter im Film A Fleck heißt? Kann das Zufall sein?
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied
Wenn dann SS2, Gunn wird bestimmt liefern. Bei den Raubvögeln bin ich mir noch nicht so sicher, allerdings bin ich gewiss der letzte, der Margot Robbie von weiteren Harley Quinn Auftritten abhalten würde.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Ich kann Jays Wunsch nach mehr Verrücktheit/Farbe/Comichaftigkeit in den Comicadaptionen nachvollziehen, aber das hier sieht wirklich gut aus. Es sieht allerdings auch sehr ähnlich aus wie "A Beautiful Day", nur dann eben in die andere Richtung, was die Entwicklung der Hauptfigur betrifft. Und ja, ich Snob verzweifle jetzt schon an der Aussicht, dass dieser Film das x-Fache an Aufmerksamkeit (und womöglich Filmepreise?) erhalten wird im Vergleich zu "A Beautiful Day". Und es ist Todd Philips. Muss man sehr skeptisch betrachten.
Aber der Trailer an sich ist exzellent konstruiert und montiert. Wirklich gut. Der hat, wie die Jugend sagen würde, "flow".
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich mag damit wohl alleine stehen aber der Trailer und die Idee dahinter lassen mich vollkommen kalt. Ich empfinde sogar ein wenig Abneigung. Nach Ledgers Joker brauche ich keinen weiteren, besonders keinen so losgelösten von allem. Heutzutage hat alles den Drang seine Figuren zu entmystifizieren. Der Joker hatte ein schweres Leben, daher wurde er böse. Buhu! Es gibt Millionen andere die schlimme Dinge erlebt haben und nicht böse wurden. Warum braucht eine Bösewicht immer einen Ursprung? Hannibal antwortete auf die Frage, was mit ihm passiert ist, dass ER passiert ist. Ledgers Joker hatte immer eine andere Geschichte für seine Narben. Über beide Figuren weißt du nichts (ich ignoriere Hannibal Rising) und sie sind Ikonen! Als Geschichtenerzähler ist es weder ratsam noch hilfreich, immer alles zu erklären. Wie im echten Leben auch, bekommt man nicht immer einen Grund für eine Tat und das ist frustrierend und wirklich gruselig. Es macht die Person unberechenbar und sie kann als Figur dadurch wesentlich wirkungsvoller werden, als mit jeder Hintergrundgeschichte. Wenn du dem Joker eine schlimme Ursprungsgeschichte gibt's, dann steckst du ihn in eine Schublade, dann zerstörst du eine Ikone und erschaffst nur mehr vom selben. Einen gebrochenen Mann der kriminell wurde, dass gab es zu Hauf, das ist langweilig.

Das Projekt lässt mich bisher völlig kalt.
 
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